TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 1





                                       






                                  TheNetNode





                                    Made by





                                  Nord><Link





                                       




                          Ausgabe   31. Dezember 1998

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 2


              Benutzerhandbuch zu der Packet-Radio Knotensoftware
                                       
             TheNetNode (PC)/(GNU)/(Linux)/(TNC3) V 1.76 folgende



      nderungen gegenber der Beschreibung von der Version TheNetNode 1.76
      (Ausgabe zur Jahreshauptversammlung NORD><LINK 1996 in Hannover)

1.)   (G)raph in der Ausgabeform gendert und eine Wochenbersicht neu
      hinzugenommen.
      Neue Eigenschaften:
        - Wochenbersicht,
        - verschiedene Ausgabemglichkeiten:
          1.) gleichzeitige Ausgabe der Min-, Durchschnitts- und Maximawerte,
          2.) Ausgabe der Werte ohne Unterscheidung der Min/Max-Werte,
          3.) Ausgabe der Durchschnittswerte,
        - lschen der Graphdaten durch den Clear-Befehl.

2.)   PID 08  wird nun azeptiert. Damit kann TNN nun auch IP-Frames > 255 Bytes
      hndeln.

3.)   

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 3


              Benutzerhandbuch zu der Packet-Radio Knotensoftware
                                       
                            TheNetNode (PC) V 1.76




      Nachdruck mit Quellenangabe fr nicht kommerzielle Zwecke erlaubt.



Inhaltsverzeichnis

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Vorwort:

TheNetNode wird von Funkamateuren fr Funkamateure geschrieben, die sich bereit
erklren, die  nicht geringe finanzielle und zeitraubende Belastung auf sich zu
nehmen,  einen   Packet-Knoten  aufzubauen,  zu  betreiben  und  zu  verlinken.
TheNetNode  erhebt  keinen  Anspruch  darauf,  FEHLERFREI  zu  sein.  Aber  die
Softwareschreiber  sind   bemht,  die   ihnen  bekannten   Fehler,  die   auch
nachvollziehbar sein  mssen, zu  beseitigen. Deshalb  gibt es  ber  das  Jahr
verteilt immer  wieder kleinere  Updates. Weiteres  bitte ich  aus der  ALAS am
Schlu dieses Dokumentes zu entnehmen.

Die Programmversion fr den Atari (ST) wird nun von Odo, DL1XAO, weitergefhrt.
Leider aber  lassen sich  die zuknftigen Erweiterungen von TNN dort nicht mehr
alle realisieren. (z.B.: Einsatz von Vanessakarten o..)

Die TheNetNode  Version, fr den TNC3 (von DK9SJ entwickelt) mit der 68302 CPU,
wird nun  von ODO  DL1XAO gepflegt  und beim  Erscheinen einer neuen PC-Version
kurzfristig zur  Verfgung gestellt.  Die Linux-Version von TheNetNode wird von
Nils, DF6LN, gepflegt.

 Die  Besonderheiten der  Linux-Version werden  ausfhrlich in einer getrennten
Dokumentation beschrieben,  die zusammen  mit dem  TNN-Quelltext verteilt  wird
(doc/tnnlinux.doc). TheNet,  einst fr  den TNC2  entwickelt, wird  nicht  mehr
weiter  gepflegt.   Die  heute  bentigte  Performance  ist  damit  nicht  mehr
erreichbar.

TheNetNode ist  somit auf den verschiedensten Hardwareplattformen zu Hause. Die
damit  verbundene   Flexibilitt   drfte   jedem   Betreiber   eines   Knotens
entgegenkommen.

Das Programmpaket TheNetNode:

TheNetNode  ist   ein  Softwarepaket,   in  dem   das  gesamte  Knotenprotokoll
abgearbeitet wird, z.B.:
     -     Up - und Down-Link zu Usern mit oder ohne DAMA-Protokoll,
     -     Interlink-Protokoll mit Routing,
     -     Benutzeroberflche (Hilfen und Informationen),
     -     Einbinden verschiedener Schnittstellen,
     -     Zugriff auf externe Programme wie QTH- und SAT-Berechnungen, PR-
           Callbook,

um nur einiges zu nennen.

Dem Programm  stehen fr  die  Kommunikation  mit  der  Auenwelt  verschiedene
     Schnittstellen zur Verfgung:
     -     Serielle I/O mit Tokenring Protokoll (9k6 bis bestenfalls 115kBit),
     -     Maximal 4 Serielle I/O (bei Linux maximal 16) mit Kisslink-Protokoll
           (hnlich Tokenring),
     -     Parallele Schnittstelle zum Frontendrechner Vanessa (bis 140 Kbit/s
           je Interlink),
     -     Parallele Schnittstelle zum Ethernet (10 MBit/s) mit externen
           Treibern mglich,
     -     BayCom USCC mit dem internen Treiber.

BAYCOM SCC-Karten:

TheNetNode untersttzt  ber einen  integrierter SCC-Treiber  die Karten  USCC,
OptoSCC und  DSCC (Digi-SCC BayCom). Es ist nur  mglich EINE Karte mit maximal
8 Ports anzusteuern.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 5


Hierzu mu im Enviroment eingetragen werden:

SET USCC=base_hex,irq_dez fr USCC(BayCom) oder
SET DSCC=base_hex,irq_dez fr DSCC(BayCom) oder
SET OSCC=base_hex,irq_dez fr OptoSCC

In TheNetNode kann dann die jeweilige Hardware (USCC0...x, OSCC0...x, DSCC0.xx)
an einen beliebigen Port gebunden werden: PORT 4 USCC2

Die Konfiguration erfolgt ber den Mode-Parameter.
DF9IC -> MODE=9600rtz
AFSK -> MODE=1200c

Der SCC-Treiber ist kein neues Feature,  luft aber  endlich vernnftig.

Der Tokenring

Um ber  eine Rechnerschnittstelle  mehrere HF-Ports  bedienen zu knnen, wurde
der Tokenring  eingefhrt, der  auch ber  etliche Jahre  eine  preiswerte  und
ausreichende Schnittstelle zur Verfgung stellte.

Die TNC  bedienen mit  einer speziellen  KISS-Soft die  Funkseite, als  da sind
Sendertastung, Daten  senden, Daten empfangen, zum Rechner weiterleiten und von
ihm empfangen.

Fr die  Weiterleitung wird  ein Tokenring  eingesetzt. Der  Rechner sendet ein
sogenanntes Token  (bestimmte Bytefolge)  auf den  Ring. Da  alle TNC  in einer
Reihenschaltung hintereinander  angeordnet sind, kommt es bei dem ersten TNC im
Ring an.  Hat der  nun auf  der Funkseite etwas empfangen, so hlt er das Token
zurck, sendet statt dessen die soeben empfangenen Daten an seinen Ringnachbarn
und hngt  an diese Daten das Token wieder an. Da jeder TNC immer auf das Token
wartet, bevor  er Daten auf den Ring legt, lt jeder Nachbar-TNC die Daten vom
vorhergehenden TNC unverndert passieren. Sowie er aber das Token erkennt, hlt
auch er  es zurck  und legt  seine eigenen  Daten auf  den Ring  und dann erst
wieder das  Token. Irgendwann, je nach Anzahl an TNC, kommen die Daten nun beim
Rechner an.

Hier wird nun das TheNet-Protokoll abgearbeitet und die Daten werden, mit einer
Port-Adresse versehen,  wieder an  ein Token  angehngt und vom Rechner auf den
Ring gesendet.  Die TNC  prfen aber auch, ob bei den Daten, die sie empfangen,
welche dabei  sind, die an sie bestimmt sind (Portnummer). Diese werden von dem
Token abgehngt  und  auf  der  Funkseite  mit  den  entsprechenden  Parametern
ausgesendet. Das ganze Verfahren scheint auf den ersten Blick einiges langsamer
zu sein,  oder auch nicht schneller als das Vernetzen der TNC untereinander mit
Diodenmatrix.  Dem   ist  aber  nicht  so!  Man  kann  eine  deutlich  sprbare
Geschwindigkeitssteigerung feststellen!  Woran liegt das? Einmal daran, da der
Tokenring immer zu annhernd 100% ausgelastet ist, Kollisionen zwischen den TNC
nicht mglich  sind und  keiner  der  TNC  Warteprozeduren  ausfhren  mu,  um
Kollisionen zu  vermeiden. Aber  der Hauptgrund  der Geschwindigkeitssteigerung
liegt darin,  da der  Z80 im  TNC mit  Hilfe des  KISS-Programmes  bei  weitem
weniger zu  tun hat als mit dem kompletten TheNet. Dieses Programm besteht fast
nur aus Interruptroutinen (z.B. Umsetzung Synchron- auf Asynchron-bertragung),
welche die  SIO bedienen  und die  Pakete zwischen  V24  und  Funkschnittstelle
verteilen. Es  wird keine  unntige Rechenzeit  damit vergeudet,  sich  um  den
Inhalt der  Pakete zu kmmern. Dazu ist ja der Atari-ST bzw. der PC da, der das
bei weitem  schneller kann.  Die Aufarbeitung der Pakete und die Behandlung der
einzelnen AX25-Protokollebenen  luft auch  deshalb weit  schneller,  weil  sie
trotz mehrerer  angeschlossener TNC  nur einmal erfolgt und nicht, wie vom TNC-
TheNet gewohnt, in jedem TNC separat fr sich.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 6


Die TNC sollten mit 9,8304 MHz Quarzen und 10 MHz SIO + CPU ausgestattet sein.

Im brigen  wird die KISS-Software (allerdings ohne die Token-Ring-Erweiterung)
schon seit langem bei den WAMPES-Knotenrechnern, dem TCP/IP Packet von KA9Q und
auch dem Packet-Terminalprogramm SUPERKISS mit Erfolg verwendet.

Auf der Schnittstelle, beim PC mu sie nun mit SET TOKENCOM=<com Nr.> definiert
werden, sind  bertragungsraten von  9.600, 19.200, 38.400 Bit/Sec mglich. Mit
dem FIFO-Schnittstellenbaustein  16550 AFN von  National als RS232 auch darber
hinaus noch  57.600 und  115.200 Bit/Sec.  Das Programm erkennt diesen Baustein
selbstndig (Anzeige  beim Hochfahren  des Rechners  und auch  bei Abrufen  der
Statistik ersichtlich) und wendet diesen Mode an. Vereinfachte Arbeitsweise: Es
werden in dem 16550 AFN bei TNN bis zu 8 Byte zwischengespeichert und erst dann
gibt es  fr den  Rechner einen  Interrupt. Intern  im Chip  ist natrlich  ein
Timer, der den Datenflu berwacht und auch ggf. mal z.B. 3 Byte weiterreicht.

Vorteil des  Ringes ist,  jeder TNC  sendet nur an EINEN anderen Empfnger oder
andersherum betrachtet,  jeder TNC empfngt nur von EINEM anderen Sender Daten.
Das bedeutet,  das Pegelprobleme, wie sie beim Parallelbetrieb von mehreren TNC
auf einer gemeinsamen Diodenmatrix auftreten, hier nicht vorkommen.

Doch Vorteile  haben meist auch Nachteile. Fllt in einem Ring auch nur ein TNC
aus, so  fllt, wenn  man keine Vorsorge trifft, der Ring und somit der gesamte
Knoten aus.  Ein weiterer Nachteil ist, da sich die Baudrate des Tokenring auf
die einzelnen Funkstrecken aufteilt wird.

Bei Verwendung der GNU32 Programme sind FIFO-Bausteine in den Comschnittstellen
PFLICHT!

Informationen zur TNC-Software und zu Watchdog siehe Anhang B.

Der Kisslink

Da immer  wieder Drahtanbindungen  zu anderen  Systemen wie  Mailboxen, Cluster
oder anderen Knoten geschaffen werden mssen, verfgt TheNetNode auch ber eine
KISS-Schnittstelle. Dieses  KISS-Protokoll darf  aber  nicht  mit  dem  anfangs
beschriebenen  speziellen   TOKENRING-KISS  verwechselt   werden.   Die   KISS-
Schnittstelle kann  mit SET KISS1=1  bis  SET KISS4=4  einer  COM-Schnittstelle
zugewiesen werden.  Siehe AUTOEXEC.BAT  und (PO)rt-Befehl. Als KISS-Treiber fr
andere Systeme  sind z.B.  TFKISS, TFPCR und TFPCX zu nennen. Auch der Anschlu
eines TNC2c  mit einem KISS-/SMACK-EPROM ist mglich.. ber die (MO)de Funktion
beim (PO)rt-Befehl  lassen sich unterschiedliche CRC-Verfahren einstellen. Aber
auch hier nochmals der Hinweis auf den Schnittstellenbaustein 16550 AFN.

Bei Verwendung der GNU32 Programme sind FIFO-Bausteine in den COMschnittstellen
PFLICHT!

Die Vanessakarte

Bei der  Vanessakarte handelt  es sich  um Slot-Karten, die mit einer schnellen
CPU und SCC ausgestattet sind. Als Schnittstelle zum Rechner bentigt sie einen
ISA-Slot und  zur Funkseite knnen z.B. RS 422 Schnittstellentreiber eingesetzt
werden (Stromschnittstelle),  die den  abgesetzten Betrieb  eines  Modems  ber
mehrere 100 Meter ermglichen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 7


Durch die  parallele Datenverarbeitung  auf den  Bus des  Rechners hat es einen
mchtigen Ruck  im Datendurchsatz gegeben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des
Knotens wird  nun durch  seine Links  (Baudrate und  das  bertragungsverfahren
(Semi -  oder Vollduplex))  bestimmt. Die Laufzeiten innerhalb des Knotens sind
durch die parallele Verarbeitung der Daten so gering geworden, da sie auch bei
einem 64  Kbit/s Vollduplexlink  nicht ins  Gewicht fallen.  Bei externem  Takt
(also synchroner  Datenverbindung) kann  die Vanessakarte  bis zu 140 Kbit/s je
Port.

Auf einer Vanessakarte befinden sich 2 Ports.

Ausfhrliches zur Vanessakarte siehe Anhang C.

Bei Henning, DG9FU, kann ein Teilesatz bestehend aus: Leiterplatte, CPU und SCC
bezogen werden.

Fr den  Anschlu eines  G3RUH-Modem ist  eine kleine  Adapterplatte ntig, die
wieder die Umsetzung von RS422-Pegel auf TTL-Pegel vornimmt.

Unterlagen (Beschreibungen  und Schaltungen)  knnen bei  Henning, DG9FU, gegen
Erstattung der  Unkosten in  Hhe von  DM 10.-  (Fotokopien 6.-  und Porto 4.-)
angefordert werden. Adresse auf der letzten Seite.

Externe Treiber

In der  DOS-  und  GNU-Version  sind  die  Schnittstellentreiber  fr  VANESSA,
KISSLINK, Baycom USCC und TOKENRING in der Software integriert. Anders sieht es
bei Ethernet  aus. Fr diese Anwendungen wurde die TNL1.EXE geschrieben das den
Kontakt zwischen  TNN und  den EXTERNEN-Treibern  herstellt. Als Treiber knnen
nun die Kartentreiber die auch PC-Flexnet verwendet zum Einsatz kommen.

Ab der  Version V1.73  ist es  mglich, externe Treiber vor TNN zu laden. Diese
werden dann automatisch erkannt und eingesetzt.

Zur Nutzung der externen Treibern in TheNetNode mu zuerst ein Programm geladen
werden, welches  die Kommunikation  zwischen TNN und Treiber ermglicht. Dieses
Programm (TNL1.EXE)  mu immer  vor  den  Treibern  geladen  werden.  Ausnahme:
Treiber fr z.B. Netzwerkkarten mssen vorher geladen werden. Diese setzen auch
nicht auf den TNL1 auf und sind meist herstellerspezifisch.

TNL1 enthlt  ein 16Bit-  und ein  32Bit-Interface, d.h. man kann mit TNL1 auch
Treiber laden, die von der GNU32-TNN angesprochen werden knnen.

TNL1.EXE kann  fr mehr  Informationen mit  -v aufgerufen  werden und  ein paar
Parameter angeben werden.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 8


     TheNetNode Layer1 Interface V5.2 (c) 1996 by NORD><LINK (DB7KG,DG1KWA)
     Resident portion loaded, handler installed to IRQ 0x60
     32-Bit Protected Mode handler installed to IRQ 0x61
     Manifest is at 222A:0000
     511312 bytes free memory
     2432   bytes CODE
     2672   bytes static DATA
     528     bytes STACK
     
     Usage: tnl1 [[-?] [Options]]
     
     -h -?     diese Hilfe anzeigen / give this help
     -32       32bit Interface abschalten / disable 32bit interface
     -u                    TNL1 und Treiber entladen / unload tnl1
     -v                    ausfhrliche Meldungen / verbose
     
      Der Ablauf fr das Starten eine TNN mit externen Treibern knnte z.B. so
           aussehen:

 
     ; hier einen evtl. Packet Driver fr die Ethernet-Karte laden
     ;
     NE2000 0x65 10 0x300
     ;TNL1 laden
     TNL1.EXE
     ; AXIP-Treiber laden
     ; ein NE2000-Treiber mu geladen sein !
     IPPD -i:0x65 -m:44.130.88.1 -p:44.130.88.2
     ; TheNetNode
     TNN173.EXE
     ; alles entladen
     TNL1.EXE -u
 

Die Treiber fr VANESSA, KISSLINK (bis zu 4 Stck) und TOKENRING sind weiterhin
fest in  TNN eingebunden  und sollten  den externen  Treibern (nur  VANESSA und
KISSLINK) vorgezogen  werden, da die internen Treiber wesentlich schneller sind
und einige  Verbesserungen bieten  (z.B. KISS-SMACK oder externer Clock bei der
VANESSA). Nach dem Start erkennt TheNetNode automatisch die Treiber, sie mssen
dann nur noch auf die entspr. Baudrate und Mode konfiguriert werden.

Port-Nummerierung

Da die  Treiber von  Port 0 an aufsteigend angesiedelt werden, kann es Probleme
mit anderer  Hardware z.B.  VANESSA geben.  Deshalb kann  als  Platzhalter  ein
Dummy-Treiber geladen  werden. Mit  diesem ist  es  mglich,  eine  anzugebende
Anzahl von Ports freizuhalten.

     Syntax : DUMMY <Port-Anzahl>
     
     Diese zwei Anweisungen
     DUMMY 6
     IPPD -i:0x65 -m:44.130.88.1 -p:44.130.88.2
     bedeuten, da 6 Ports freigehalten werden und dann der AXIP-Treiber
     geladen wird.

Welche Treiber werden verwendet

Zur Zeit  werden die  Treiber  des  PC/FlexNet  verwendet  (aktuelle  Version).
ACHTUNG: Die Treiber der PC/FlexNet 3.3c gehen nicht mit TNN !

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 9


GNU32-TNN

Die externen  Treiber funktionieren  inzwischen auch sehr gut mit der GNU32Bit-
Version von  TheNetNode, allerdings gibt es hier eine Sache zu beachten. Gerte
die viele IRQ erzeugen, sind fr eine GNU-Version Gift, da sie die CPU zwingen,
zwischen Real-Mode  und Protected-Mode  laufend hin  und her zuschalten. Dieses
Umschalten kostet aber viel an Rechnerpower.

Treiber wie  SER12 oder  PAR96 laufen  sicher nicht  ohne Probleme.  Bei  einer
reinen DOS-Version von TheNetNode sollte es keine Probleme geben.

Bei den  Netzwerktreiber sieht  die Sache  etwas besser aus, diese sollten ohne
Probleme laufen.  In einem  Test lief sogar die GNU32-Version schneller (!) als
eine DOS-Version !!!

Folgende Treiber  gibt es  zur Zeit,  die Liste erhebt aber keinen Anspruch auf
Vollstndigkeit !

     IPPD          AXIP-Treiber; damit  kann man  seinen LINUX-Rechner  (WAMPES
                   oder DP-BOX) an TNN anbinden. Luft mit GNU- und DOS-TNN

     IPXPD         Netzwerktreiber mit IPX-Protokoll, setzt auf einen geladenen
                   PacketDriver auf. GETESTET ....geht UFB !

     IPXN          IPX in einem Novell-Netzwerk NICHT GETESTET !

     KISS          KISS-Treiber, der interne TNN-Treiber sollte aber vorgezogen
                   werden Luft mit DOS und GNU

     VANESSA       Vanessatreiber;  der   interne   TNN-Treiber   sollte   aber
                   vorgezogen werden, da er wesentlich schneller ist! Luft mit
                   DOS und GNU

Fr alle  Treiber gilt: vor Einsatz die mitgelieferte DOK lesen !!! Wenn jemand
TheNetNode mit  einen der Treiber verwendet, wrden wir uns ber etwas Feedback
sehr freuen !

Ethernet-Schnittstelle:

TheNetNode(PC) bietet die Mglichkeit, mehrere TNN oder Mailboxen per 10 MBit/s
Ethernet  miteinander   zu  koppeln.  Erforderlich  sind  lediglich  preiswerte
Ethernet-Karten und ein passender Treiber nach der TCP/IP PKTDRV-Spezifikation.

Nun braucht  man nur  ein dnnes  RG58 Kabel  zu verlegen  und 2  Stck 50  Ohm
Abschluwiderstnde oder  ein Twisted-Pair und kann dort beliebig viele Rechner
anschlieen. Neben  weiteren TNN-Rechnern z.B. auch eine Mailbox oder einen DX-
Cluster (Treiber in Arbeit) usw..

Fr Mailbox oder Useranbindung:

Das  Programm   TFX_NET.COM  verhlt  sich  wie  ein  TFKISS-Treiber,  was  die
Schnittstelle zum  Terminalprogramm angeht. TFX_NET wird einfach als residentes
Programm installiert, nach dem der PKTDRV-Treiber geladen wurde. Somit kann man
z.B. Terminalprogramme  wie TOP,  GP, THP  und sogar  WinGT betreiben  und  den
Knotenrechner ber  das Ethernet-Netzwerk  connecten!! So  etwas ist z.B. prima
fr abgesetzte  Sysop-Terminals im  QRL.. Natrlich  geht dies genauso auch mit
der   DIEBOX-Mailbox    und   anderen    Programmen,    welche    die    TFPCR-
Softwareschnittstelle untersttzen.  Da die  AX25 Daten  einfach  in  Ethernet-
Frames verpackt  und im Kabel gebroadcastet werden, knnen sich alle Teilnehmer
auch untereinander connecten.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 10


Die Vorteile liegen auf der Hand:
     -     Ethernet-Karten (meist NE2000 kompatibel) sind sehr preiswert und
           kosten hchstens 1/3 oder weniger als einfache TNC.
     -     Doppel-TNCs oder VANESSA/TNC-Kombinationen knnen entfallen, dadurch
           spart man einiges an Finanzen und Aufwand ein.
     -     Der KISSLINK mit all den Problemen der PC-RS232-Schnittstellen kann
           entfallen.
     -     es reicht ein dnnes RG58 oder Twisted-Pair quer durch alle
           Rumlichkeiten, wo gerade Platz ist.
     -     galvanische Entkopplung.

Mehr dazu im ANHANG D.

DPMI oder Nutzung des meist brachliegenden Speichers ber 1MB:

Unter MS-DOS  hatten wir  bisher immer  damit zu  kmpfen, da  der  verfgbare
Speicher auf  1 MB  (+ HMA)  beschrnkt war.  Diesen Speicher  muten sich alle
Programme teilen.  Damit waren  Programme  wie  TNN  in  einen  Speicherbereich
eingezwngt. Mit dem Dos-Protected-Mode-Interface stehen bis zu 16 MB bzw. 4 GB
theoretischen Speicher  zur Verfgung.  Aber warum noch MS-DOS untersttzen, wo
es so  gute Betriebssystem  wie OS/2,  LINUX oder  WIN 95  gibt  ?  Alle  diese
Betriebssysteme haben  einen recht  hohen Speicherbedarf, auerdem schleppt man
bei WIN  95 eine  fr unsere Zwecke unntige Oberflche mit. Auerdem wird sich
nicht sofort  jeder Sysop  mit LINUX  anfreunden knnen  - aber  es lohnt  sich
trotzdem, sich damit zu befassen.

Deshalb die weitere Untersttzung von MS-DOS.

Da die  GNU-Version eine Erweiterung der normalen DOS-Version ist, habe ich die
Erklrungen hierzu in den ANHANG G verlagert.

TheNetNode-Programm:

Damit sind  wir eigentlich  beim Programm angekommen. Zu erwhnen sei noch, da
auch der  Rechner von  einem  Watchdog  auf  der  Schnittstelle  berwacht  und
notfalls neu  gestartet wird,  denn auch  das  beste  Programm  kann  sich  mal
irgendwohin verirren....

Auf  der  Diskette  befindet  sich  das  Programm  TNN176.EXE.  Pawort,  IDENT
(Rufzeichen), ALIAS usw. sind im File TNN176.PAS abgelegt, das nach Mglichkeit
nicht mehr verndert werden soll. Die mit (S)tat abrufbaren statistischen Werte
werden  je   nach  Einstellung   des  Parameters SaveConfig   in   X   mal   10
Minutenabstnden, also  bei der  Einstellung 6  jede  Stunde  einmal,  auf  der
Festplatte in  dem File  TNN176.STA abgespeichert. Somit kann maximal noch eine
Stunde in  der Statistik  je Neustart  fehlen.  Wie  lange  das  Programm  ohne
Neustart in  Betrieb ist,  kann aus  der ersten  Zeile  der  Statistik  ersehen
werden. Die  Parameter werden  nun ber die TNN176.TNB eingestellt. In ihr sind
alle bentigten  voreingestellten Parameter enthalten. Beim Programmstart sucht
TNN.EXE nach  den Files,  TNN176.PAS, TNN176.STA und TNN176.TNB und ldt daraus
seine Betriebsparameter  in den  Rechner. Sind  die Files  nicht vorhanden oder
defekt, so wird beim Start am Monitor angezeigt :

                       WARNING: Fehler in TNN176.PAS ***
                        *** TNN176.STA - Open-Error ***
                       WARNING: Fehler in TNN176.STA ***
                                       
                   ACHTUNG: Packet-Treiber (PKTDRV) fehlt !!
                                       
                         Login: TNN176.TNB not found !

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 11


Das Programm  benutzt dann  die Default-Parameter und legt die Files TNN176.PAS
und TNN176.STA  neu an.  Sind die  Files in  Ordnung, erfolgt  kein  besonderer
Hinweis.

ACHTUNG: Die  Meldung Packet-Treiber  fehlt  ist  NUR  der  Hinweis,  da  eine
Ethernet-Schnittstelle NICHT  angesprochen werden  kann. Sie  hat aber  fr den
Betrieb OHNE Ethernet keine weiteren Nachteile !

Nach dem  ndern von  Parametern  wirdTNN176.STA  jeweils  nach  Verlassen  des
Sysopmodus durch  Quit, Disconnect  oder Connect jeweils neu auf die Festplatte
geschrieben. Damit  ist sichergestellt,  da  bei  einem  Programmneustart  die
Parameter wieder richtig gesetzt werden.

Die Files  TNN176.PAS und  TNN176.STA haben  die Versionsnummer  im  Filenamen.
Damit ist  es dann  auch mglich,  unterschiedliche Programmversionen im Knoten
abzulegen.

TheNetNode ist  im Moment  auf  400  Level  2  und  200  Level  4  Verbindungen
eingestellt. Dieses sind aber keine Endwerte. Die Verwaltung von einer greren
Menge an  Verbindungen  ist  nur  noch  eine  Frage  des  Speichervolumens  des
Knotenrechners und seiner Taktfrequenz.

DAMA ... Verkehrsregelung durch den Knoten:

DAMA ist  heute auf  den Userzugngen  eine weitverbreitete Betriebsart. Es ist
nun   nur    noch   der    entsprechende   Port   <nr>   DAMA=on   zu   setzen.
Parametereinstellungen sind keine mehr ntig.

Im Port-TNC  auf dem  DAMA laufen  soll mu das DAMA-Bit im Eprom gesetzt sein.
Bei gesetzten  DAMA-Bit sendet  der TNC  an den  Knotenrechner die  Information
zurck, wenn  ein Paket  an einen User abgesendet wurde. Diese Information wird
fr die  Steuerung der  DAMA-Funktion bentigt.  (Bei  der  Vanessakarte  nicht
erforderlich.)

DAMA-Ablaufsteuerung:

Stationen, die  keine DAMA-fhige  Usersoftware benutzen  und OHNE Aufforderung
durch den  DAMA-Master senden,  werden IM  QSO verwarnt. Sind mehr Verwarnungen
ntig, als  unter DAMA-MaxPol  angegeben, so  wird der  User  disconnected.  Es
drfen auch  NICHT mehrere  TNC unter gleichem Call aber unterschiedlicher SSID
betrieben werden, da der Knoten im DAMA-Modus alle bestehenden Links zum Senden
auffordert. Zwei  TNC mit  gleichem Call  aber  unterschiedlicher  SSID  wrden
gleichzeitig senden !

Fr den  TNC2 gibt es ein DAMA-fhiges Eprom, es steht in der Mailbox unter der
Rubrik TNC2.  Dort wird auch meist ein kostenloser Eprom-Service angeboten. Wer
die Vorteile  von DAMA  nutzen  mchte,  sollte  unbedingt  The  Firmware  2.7b
nachrsten! Seit  der The  Firmware 2.7b  kommt es  auch bei Multiconnect nicht
mehr zu  Meckermeldungen. Der  Softwarefehler, da  der TNC nach Anpollen einer
DAMA-Verbindung die  anstehenden Daten  aller bestehenden Verbindungen gesendet
hat, ist beseitigt.

Alle anderen Benutzer sollten unbedingt FRACK auf den Maximalwert einstellen.

*** Wichtig ***

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 12


Auf  dem   DAMA-Einstieg  sind  direkte  QSO  unter  Umgehung  des  Knotens  zu
unterlassen, da  sie, wie  jede nicht  vom Master  angeforderte Aussendung, zur
Strung des  gesamten Betriebes fhren !!! Dies gilt auch fr Betrieb ber eine
andere Station  als Digipeater,  um den  Knoten auf  der gleichen  Frequenz  zu
erreichen.

L2 Digipeating  auf einem DAMA - Port fhrt nun zu einem sauberen Eintragen der
Linkverbindung und damit zu einem reibungslosen DAMA - Verkehr.

USER mit  Multiconnect kommen  gegenber USERN  mit nur  einer  Verbindung  zum
Knoten nicht  fters an  die Reihe. Aber Leerpolls werden nun auch entsprechend
beachtet.

SYSOP-Arbeiten am Knoten:

Bedienen kann  man das Programm einmal von der Konsole (Tastatur) aus oder auch
ber Funk. Fr beide Flle ist eine Identifikation als SYSOP notwendig. Von der
Konsole aus wird der Benutzer aufgefordert das Pawort einzugeben. Als Default-
Pawort ist Geheim im Programm festgelegt. Ist es korrekt eingegeben (Gro- und
Kleinschreibung beachten), wird man mit

               Welcome to TheNetNode (PC), Version 1.76 (Datum)

begrt. Mit  <ESC> c  <RETURN> kann  man sich  nun als  HOST  mit  dem  Knoten
verbinden. Als  HOST ist man auch automatisch SYSOP und kann alle nderungen an
den Parametern vornehmen.

Nach  Ende  der  Arbeiten  kann  man  ihn  wieder  mit  <ESC>  logout  <RETURN>
verschlieen. Ein  automatisches Ausloggen  findet  vor  jedem  Stundenbergang
statt.

Von der  Funkseite ist  der Knoten  erst zu connecten und dann der Sysop-String
mit mindestens  sy abzufragen.  Daraufhin bekommt man folgenden Text zugesandt:
KS:DB0EAM> 62  36 65  13 34.  Diese Ziffern  geben jeweils  die Position  eines
Zeichens im  Pawort an.  Mit den  zu den  Ziffern gehrenden  Zeichen mu  nun
geantwortet werden.  In dem  Pawort drfen KEINE Leerzeichen vorkommen und die
angeforderten Zeichen  mssen direkt  nacheinander folgen.  Vor  und  nach  den
angeforderten Zeichen drfen auch andere Zeichen stehen, so da nicht mehr ohne
weiteres ersichtlich ist, welche Zeichen die Antwort darstellen. Eine Quittung,
ob die  zurckgesendete Zeichenkette  richtig oder fehlerhaft war, kommt nicht.
Diesen Vorgang kann (und sollte) man mehrmals hintereinander durchfhren, wobei
er nur  einmal richtig sein mu. Ob dann der 1. 2. oder 3. Versuch das richtige
Pawort enthielt,  spielt keine  Rolle. Die  mehrfache Identifikation dient nur
der Verwirrung der Geister, die allzugern auch das Pawort htten, um dem Sysop
hilfreich unter  die Arme zu greifen. Ein wahrer Sport soll sich da mancherorts
schon entwickelt  haben, hihi.  Die meisten  Terminalprogramme fr Packet Radio
untersttzen die automatische Privilegierung als Sysop.

Um den hilfreichen Geistern auch den letzten Zahn zu ziehen, so steht zumindest
bei mir,  wenn ich  das Programm  zum Knoten  als Binrfile fernlade, stets das
Pawort auf  den Default-Parametern 12345678901234 usw.. Damit ist nun auch das
Mitschreiben  des  Binrfiles  sinnlos.  Einerseits  kann  das  Programm  jeder
bekommen, andererseits  kommt man  auch auf  diesem Weg  nicht an  das  Pawort
heran. Das aktuelle Pawort steht ja bereits in TNN176.PAS.

In der  Datei SYSOP.PRO  wird zustzlich  noch ein  Logbuch gefhrt,  das  jede
Eingabe des  SYSOP-Befehls registriert. Es werden Rufzeichen, Datum und Uhrzeit
gespeichert. Diese  Datei kann  vom SYSOP ausgelesen und bei Bedarf auch wieder
gelscht werden, wenn sie zu lang wird.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 13


Nun sollte  zumindest dem  Sysop die gewaltige Herrschaft ber den Knoten offen
stehen.

Noch ein sehr wichtiger Punkt zu TheNetNode :

Auf dem  Knoten wird  eine MH-Liste  gefhrt. Sie  wird als  MHEARD.TAB auf dem
aktuellem Laufwerk  gespeichert und  bei JEDEM  User-Paket im RAM aktualisiert.
Soll als  aktuelles  LW  eine  Floppydisc  benutzt  werden,  so  sind  Probleme
vorprogrammiert.

Ausweg:  Es   wird  auch  in  der  Zukunft  immer  mehr  Speicherraum  fr  die
Zwischenspeicherung von Daten bentigt, z.B.: Fhren einer Namenliste und evtl.
eine  QRV-Liste.  Das  Auslesen  der  `U  +`  Liste  wird  als  .TMP-File  auch
zwischengespeichert. Auch  dieses soll  nach Mglichkeit  ohne  Zeitverzgerung
geschehen. Es  bietet sich  also nahezu  an, eine  kleine Harddisk  mit in  den
Knotenrechner einzusetzen.  Wer das  im Moment  nicht kann,  mu sich mit einem
virtuellen Laufwerk  (RAM-DISC) behelfen.  Hierhin sollten dann alle .TXT-Files
kopiert werden  und auch  evtl. COMMAND.COM.  Sie mu  noch den  ntigen  Platz
bieten, um  das  MHEARD.TAB  File  zu  fhren  (Gre  richtet  sich  nach  der
Einstellung MH  = ...)  und auch  die Liste `U +` noch aufnehmen zu knnen. Ist
der Platz nicht vorhanden, so ist ein Programmabsturz vorprogrammiert !

Rechnerkonfiguration: (Hier als Beispiel fr einen 386 oder 486 mit HD)

 
     CONFIG.SYS
     **********
     DEVICE=c:\HIMEM.SYS
     DEVICE=c:\emm386.exe noems x=d000-dfff i=e000-f3ff
     DOS=HIGH,umb
     COUNTRY=049,850,C:\DOS\COUNTRY.SYS
     FILES=30
     BUFFERS=40
     STACKS=9,256
 



EMM386 bzw. QEMM zur Bereitstellung von UMB:

Upper Memory Support [UMB] 2.0 fr TheNetNode 1.70 by DB7KG

Erst einmal, was sind UMB?

UMB nennt  man den  Frei-Speicher oberhalb 0A0000 bis maximal 1 Mb, er wird von
verschiedenen 386  Speichermanagern  zu  Verfgung  gestellt.  Er  dient  dazu,
Treiber aufzunehmen,  damit  diese  nicht  den  Speicher  unterhalb  640  KByte
belasten.

Hier die Features der neuen Version:

1.) autokonfigurierend:
     Einfach nur QEMM oder EMM386 installieren und TNN starten.

2.) Benutzung ALLER freien UMB-Blcke,
     nicht nur EINES Blockes. Das kommt besonders EMM386-Usern zugute, da
     EMM386 den UMB-Speicher ziemlich zerstckelt

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 14


Installation von UMB:

Als erstes ist ein UMB-Treiber wie EMM386 oder besser QEMM zu installieren. Bei
EMM386  ist   eine  umfangreiche   Konfiguration  ntig,  QEMM  ist  weitgehend
selbstkonfigurierend.

Tip fr EMM386:

1.)  Je  nach   verwendeter  Grafikkarte   (  Monochrom   oder  VGA   )  knnen
     unterschiedliche  Bereiche   mit  I=xxxx-xxxx   beim  Aufruf   des  EMM386
     freigegeben werden.  A000-AFFF; B800-BFFF;  F000-F7FF bzw.  F000-FAFF. Der
     Bereich C800-CFFF kann, wenn keine HD benutzt wird, auch freigeben werden.
     Hier mu jeder auf seinem Rechner selbst testen!

2.)  E000-EFFF meistens benutzbar, ausprobieren. C000-C7FF fast immer nutzbar.

3.)  D000-DFFF MUSS  jedoch bei  dem Einsatz von Vanessakarten gesperrt werden.
     (Bereich je nach Adressierung der Vanessakarten !)

     Als Hilfe hier noch ein paar Bereiche, die evtl. nutzbar sind:
     A000-AFFF : Grafikspeicher im Grafikmodus,
     B000-B7FF : Grafikspeicher (monochrom),
     B800-BFFF : Grafikspeicher (NICHT monochrom),
     C000-C7FF : ROM der VGA-Karte,
     F000-F3FF : ROM-Bios.
     (Quelle: PC-Welt 3/94)

Eine  bersicht   ber  den   verwendeten  Speicher   bekommt   man   mit   dem
Diagnoseprogramm   MSD.EXE.    Es   zeigt    die   belegten   und   verfgbaren
Speicherbereiche an.

Auch das  Programm MEMMAKER.EXE  ab MSDOS 6.2 gibt selbstndig die verwendbaren
Speicherbereiche frei.

II. Support von TNN

Einfach TNN starten, alle UMB-Blcke werden automatisch erkannt und benutzt.

ACHTUNG : UMB gibt es bei GNU, LINUX und TNC3 natrlich NICHT !!!!!

Das Auskommentieren eines Bereiches mit x=D000-DFFF beim EMM386 ist nur bei dem
Einsatz  der   Vanessakarten  notwendig.   Bereich  je  nach  Adressierung  der
Vanessakarten.

Die Speicherverwaltung  kann vom  Sysop ber  das  DOS-Programm  MEM  abgefragt
werden. (Siehe DOS-Dokumentation).

AUTOEXEC.BAT

     bersichtshalber habe ich nun die AUTOEXEC.BAT aufgeteilt und fr die TNN-
     Spezifischen  Einstellungen  eine  START.BAT  angelegt.  Die  AUTOEXEC.BAT
     enthlt  die   rechnerspezifischen  Einstellungen,   die   START.BAT   die
     Einstellungen fr TheNetNode.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 15


 
     @ECHO OFF
     prompt=$p$g
     lh KEYB GR,,a:\KEYBOARD.SYS
     path c:\dos; c:\tnn
     START.BAT
 



START.BAT

 
     set tnncfg=1009,32
     rem set tnnbuffers=1500 (fr einen 286)
     rem set tnnbuffers=2000,UMB (fr 386 und 486)
     rem set tnn32buffers=5000 (fr die GNU-Version)
     set conversd=P:0
     set TZ=UTC0
     set msgpath=C:\TNN\MSG\
     set QTH=<koordinaten> oder <locator>
     set CONSOLE=3
     set TOKENCOM=2
     set KISS1=1
     set copycmd=/y
     b-log.exe
     cd TNN
     TNN176.exe
 

 Erklrungen zur START.BAT:

 SET TNNCFG=<1.Anzahl>,<2.Anzahl>
     Die 1.Anzahl gibt die Gre der Nodes / Destinations Liste an. Default
     Einstellung :1009.
     Die 2. Anzahl ist die Lnge der Linkliste. Default : 32.

     Die Verwaltung der Routing-Tabellen von TheNetNode erfolgt mit einem
     sogenannten Hash-Algorithmus. Dieser arbeitet sehr effizient, solange die
     Nodesliste zu weniger als 50% gefllt ist. Ist der Fllungsgrad hher,
     erhht sich die Zugriffszeit auf die Tabelle berproportional hoch. Auf
     Systemen mit wenig Speicher sollte die Nodes-Tabelle auf mindestens 30%
     mehr als die zu erwartende Nodes-Anzahl eingestellt werden. Auf Systemen
     mit viel Speicher kann die Liste ruhig um Faktor 2-3 berdimensioniert
     werden.

 SET TNNBUFFERS=
     NUR FR DIE DOS-VERSION ! ber die Umgebungsvariable TNNBUFFERS kann TNN
     mitgeteilt werden, wieviele Buffer vom konventionellen Speicher (640
     KByte) benutzt werden sollen. Sie wird in der START.BAT mit z.B.
     SET TNNBUFFERS=2000 gesetzt. Beim Betrieb mit einem 386 oder 486 kann
     zustzlich zum den Buffern im konventionellen Speicher ber den Zusatz UMB
     der Zugriff auf den oberen Speicher zwischen 640 KByte bis 1 MByte
     freigegeben werden.

     TNN lt in jedem Fall 64KB Arbeitsspeicher fr externe Programme frei.

     Die Auswirkungen  nach der  nderung dieser  Einstellung auf  die  Buffer-
     Verwaltung lassen  sich nach dem Starten von TNN (im connecteten Zustand),
     mit dem Befehl DOS-MEM /c ablesen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 16


 SET TNN32BUFFERS=
     NUR FR DIE GNU-VERSION ! Ansonsten gleiche Wirkung.

 SET CONVERSD=P:0
     P bestimmt, ob das Protokoll auf Kanal 32767 angezeigt wird. Das Protokoll
     zeigt eingehende und ausgehende Hostbefehle an und kann zu Analysezwecken
     eingesetzt werden.
     P:0   (default): Protokoll aus
     P:1   Protokoll an

 SET TZ:
     Die Variable TZ wird auch fr den Conversmode und die SAT-Berechnung
     bentigt. Damit die Zeiten stimmen, ist sie, je nach eingestellter
     Rechnerzeit, auf UTC0, MEZ-1, EST-2 oder CET-1 zu stellen.

 SET MSGPATH:
     Pfad fr MSG-Files

 SET QTH=<koordinaten> oder <locator>:
     Mit der Variablen QTH werden fr das Programm QTH.EXE und SAT.EXE im
     Verzeichnis USEREXE die Koordinaten oder Locator des Knotens eingegeben.
     Im Nahbereich sind die Koordinaten natrlich weitaus besser geeignet.
     Siehe: externe Programme fr alle User.

 SET CONSOLE=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
     Die Schnittstelle fr die CONSOLE kann auf COM 1 oder auf COM 2 gelegt
     werden. Die Angaben <Adresse> und <irq> sind nur fr exotische Adressen
     und Interrupts notwendig. Wird die Console durch HOSTMODE belegt, so steht
     die Tastatur jedoch nicht mehr zur Verfgung. Mit <ESC> I <call> mu dann
     das Call des angeschlossenen Dienstes eingetragen werden. Das Call kann
     dann auch mit M <call> oder DX <call> verbunden werden damit es in den
     Nodes - / Destinations  Listen eingetragen wird. Das Host - Interface wird
     ber Interrupts gesteuert. Der Speed ist derzeit auf 19200 Bit/s
     festgelegt.

 SET TOKENCOM=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
     Die Schnittstelle fr der TOKENRING kann auf COM 1 oder auf COM 2 gelegt
     werden. Die Angaben <Adresse> und <irq> sind nur fr exotische Adressen
     und Interrupts notwendig.

 SET KISS1=<com Nr.>,<Adresse>,<irq>
     Es sind nun 4 KISS-Schnittstellen mit KISS1..4=1..4 aktivierbar. Wie auch
     bei der TOKENCOM-Schnittstelle sind auch hier die Einstellungen der
     <Adresse> und des <irq> nur bei Abweichungen vom Standard notwendig. Wird
     die KISS- Schnittstelle nicht bentigt, kann sie mit SET KISS1=0
     deaktiviert werden.

 B-LOG.EXE:
     Auf der Diskette ist desweiteren ein Programm B-LOG.EXE. Es legt eine
     Datei LOG.DAT an. Wird B-LOG.EXE von der AUTOEXEC.BAT vor dem
     Programmstart TNN.EXE aufgerufen, so bekommt man eine lckenlose bersicht
     ber die Bootvorgnge des Knotenrechners.

TNN176.PAS

     Durch die  externen Kommandos wurden zustzliche Eintrge in der PAS-Datei
     erforderlich. Um  die Lesbarkeit  der PAS  zu verbessern,  werden von  TNN
     automatisch Kommentare hineingeschrieben.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 17


     Die Datei  hat jetzt  folgenden Aufbau  und MUSS  von  Sysop  entsprechend
     editiert werden:

     Beim Node-Ident  ist zu  beachten: Werden  klein geschriebene Zeichen oder
     andere Sonderzeichen  verwendet, so kann der Knoten N I C H T mit dem Node
     Ident oder ALIAS von dem / den Userzugngen connected werden. Also c Lippe
     oder c  Lippe-1 ...  -15 werden verhindert. Wer es zulassen mchte M U S S
     den ALIAS komplett gro schreiben.

 
  ; TheNetNode Konfiguration File
  ;
  ; DO NOT CHANGE THE ORDER OF THE KONFIGURATION LINES !
  ; DO NOT CLEAR ANY LINES !
  ;
  ; NET/ROM-Sysop-Password, 80 Characters (01234567890123...)
  12345678901234567890123456734567890 usw. bis 80 Zeichen...
  ;
  ; Console Password (Geheim)
  Geheim
  ;
  ; Node Ident (Test)
  Test
  ;
  ; Node MyCall (XX0XX)
  XX0XX
  ;
  ; Workpath, Path to the Help-Files (\TNN\)
  ; TNN should be started from this path.
  C:\TNN\
  ;
  ; Path to the executable Text-Files (\TNN\TEXTCMD\)
  C:\TNN\TEXTCMD\
  ;
  ; Path to the extern Programs for User (\TNN\USEREXE\)
  C:\TNN\USEREXE\
  ;
  ; Path to the extern Programs only for Sysop (\TNN\SYSEXE\)
  C:\TNN\SYSEXE\
  ;
  ; Path to the PACSAT-Files (\TNN\PACSAT\)
  C:\TNN\PACSAT\
 

 Verzeichnisstruktur:

 STARTPATH
     Hier stehen das ausfhrbare TNNxxx.EXE und die Konfigurationsdateien
     (TNNxxx.PAS TNNxxx.STA MEARD.TAB TNN176.TNB). Dieser Pfad ist nicht
     einstellbar. Er richtet sich immer nach dem Ort, an dem TNNxxx.EXE steht.
     Wird TNN mit  A:\TNNxxx.EXE  gestartet, so werden im gleichen Verzeichnis
     auch die Konfigurationsdateien gesucht und geschrieben.

 WORKPATH
     enthlt alle von TNN verwendeten Dateien ( .TNB, .XHF), .TXT, sofern es
     sich um Sytemmeldungen handelt (HELP.TXT, SUSPEND.TXT, QUIT.TXT, CTEXT.*).

     TNN  wechselt   nach  dem   Start  automatisch   auf  das  unter  WORKPATH
     eingetragene Verzeichnis.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 18


 TEXTCMD
     Hier gehren die knotenspezifischen Texte hin, die unter HELP.TXT
     angegeben sind. (MAP.TXT, INFO.TXT, AKTUELL.TXT usw.)

 USEREXE
     Hier stehen die externen Kommandos, die von allen Usern ausgefhrt werden
     drfen.

 SYSEXE
     Hier stehen alle externen Kommandos, die nur mit SYSOP-Privileg ausgefhrt
     werden drfen.

 PACSAT
     Unterverzeichnis fr BROADCAST-Betrieb. Siehe hierzu ANHANG E:

 Folgende  Verzeichnisstruktur arbeitet problemlos fr Systeme mit Harddisk und
mit RAMDISK:
     
     C:\TNN\
     C:\TNN\MSG\
     C:\TNN\TEXTCMD\
     C:\TNN\USEREXE\
     C:\TNN\SYSEXE\
     C:\TNN\PACSAT\

 Es stehen TNNDOS.EXE sowie TNNGNU.EXE  zur Verfgung.

 Die  Bearbeitungsreihenfolge der  Kommandos ist:  INTERN - TEXTCMD - USEREXE -
SYSEXE.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 19


TNN176.TNB
     Mit der TNN176.TNB wird die Grundeinstellung des Knotens vorgenommen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 20


 
  ;
  outp 0 1    ; Grundeinstellung der parallelen Schnittstelle LPT 1
  ....
  outp 7 1
  ;
  ; Call der Console muss VOR dem conn. gesetzt werden mit "ESC I CALL"
  ;
  ; HOSTMODE-Call muss hier oder im conn. Zustand gesetzt werden.
  ; dabei wird ein fester Linkeintrag auf Port 16 gesetzt.
  ; esc i DG9FU-13 #Host
  ;
  ; Host-IF Y=0 nicht zu connecten...oder Anzahl der feigegebenen Kanaele
  1..30
  esc y 0
  ;
  ; Tokenring Geschwindigkeit
  esc t 19200
  ;
  ; diverse L2 und L3-L4 Parameter
  ;
  par   1    20  ; NoAck Buffer
  par   2  3600  ; User Timeout (s)
  par   3     3  ; Config speichern in (10min)
  par   4  4800  ; DAMA-Speedfaktor
  par   5    10  ; DAMA-MaxPri cnt (Maximaler Zhlerstand)
  par   6     5  ; Maximale Verste gegen DAMA Protokoll dann Disconnect.
  par   7    50  ; DAMA Tout Wartezeit in ms wenn ein User nicht antwortet.
  par   8     0  ; command.log 0=kein 1=Sysop.. 2=Alle Befehle festhalten
  par   9     1  ; sysop.log 0=kein 1=wird gefhrt
  par  10     2  ; Downport fr Calls die nicht in der MH Liste stehen
  par  11    15  ; TestSSID verwendete SSID fr L+ Links
  par  12     1  ; ConvSSID Verwendete SSID fr Convers
  ;
  ;---------------------------------------------------------------------------
  ;
  ;  Mgliche Linkeintrge (frher Local-Eintrge)
  ;  LINK +/- <Typ> <Port nr> <Alias> <Call> [<Digi> <Digi>]
  ;                                          [Wahlweise 1-2 Digis]
  ;                                    Link Call
  ;                            Alias 6 Zeichen
  ;             L  = Local keine Messung
  ;             L+ = Localer Link wird gemessen
  ;             F  = FlexNet
  ;             N+ = INP
  ;             N  = NetRom
  ;             N- = Alte TheNet
  ;
  li + L+ 5  KSBOX  DB0EAM-3
  li + L  3  LOH    DB0VFK
  li + N  6  GOE    DB0GOE
  li + F  9  BIDFLX DB0BID
  li + N  9  BIDTNN DB0BID-7
  li + N  9  HR     DB0KH DB0BID
  li + N  11 HR     DB0KH
  ;
  ;   Locale Mailbox kann nun unabhngig von einem "eigenen" Port gesetzt
  ;   werden. m call setzt die Mailbox M - lscht den Eintrag
  m DB0EAM-3

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 21


  ;
  ;---------------------------------------------------------------------------
 

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 22


 
  ;
  ;  PORT <NR> [<CMD>[=<PAR>]] [<CMD>[=<PAR>]] [...]
  ;
  ;
  ; CMD:
  ;  Off                Port abschalten
  ;  ON                 Port einschalten (nur Linux),
  ;  SCC                Port auf USCC-Karte einstellen (DOS/GNU) bzw.
  ;                     keine TNC-Parameter setzen (nur Linux)
  ;  TOkenring          Port auf Tokenring schalten
  ;  Vanessa            Port auf Vanessa schalten
  ;  EXTdrv             Port auf den extern geladenen Treiber schalten
  ;  KISS1..4           Port auf Kiss ohne CRC
  ;  RKiss1..4          Port auf Kiss mit RMNC-CRC
  ;  SMACK1..4          Port auf Kiss mit SMACK-CRC
  ;  MODEM1..3          Port auf Modem (TNC3)
  ;  HSBUS              Port auf HSBUS (TNC3)
  ;  LOOP               Port auf Loopback (NICHT bei Linux)
  ;  Name               Port-Namen vergeben, z.B. Name=User1k2
  ;  MODE               Port-Mode setzen, Format: 9600d
  ;                     Baudrate: 300...4915200
  ;            Flags:
  ;              d :    Duplex
  ;              c :    DCD bei 1k2-Modem
  ;              r :    ext. Takt (rx)
  ;              t :    ext. Takt (tx)
  ;              e :    ext. Takt beide (Vanessa)
  ;              m :    Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC)
  ;              z :    NRZ statt NRZI
  ;  MAXFRAME  <wert>   setzen
  ;  TXDelay   <wert>   setzen
  ;  DAMA   on/off      .. Port auf DAMA Master setzen
  ;  CTEXT  on/off      .. Ctext senden
  ;  SYSOP  on/off      .. nach Connect nur SYS mglich, gilt nur
  ;                        fr Verbindungen zum CCP, NETROM und
  ;                        TCPIP gehen weiterhin
  ;  MH     on/off      .. MH-Liste fhren
  ;
  ;----------------------------------Port 0 setzen:---------------------------
  port 0 NAME=70cm_1200;
  port 0 VANESSA;
  port 0 Mode=1200m;
  port 0 Maxframe=2;
  port 0 TXdelay=20;
  port 0 CTEXT=on;
  port 0 DAMA=on;
  port 0 SYSOP=off;
  port 0 MH=on;
  be 0 10 0 ID1200;
  be 0 = 1200 Bit/s User-QRG TheNetNode Digi DB0EAM : Rx =438,400 MHz -7,6 MHz
  ;----------------------------------Port 1 setzen:---------------------------
  ;----------------------------------Port 2 setzen:---------------------------
  usw. die anderen Ports ....
  ;---------------------------------------------------------------------------
  ;
  ; MH-Liste                         ; Gre der MH-Liste (Max 5000)
  MH = 500
  ; L3MH-Liste
  L3MH = 500

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  ;
  ; Convers-Einstellungen
  conv c DB0GOE;                       ; Goettingen
  conv c DB0II 9 DB0BID;               ; Mnchengladbach L2
  ;
  
 

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 24


 
  ; Promt-Einstellungen
  ;                 %a = Alias des Knoten           %c = Ident User
  ;                 %d = Ident des Knotens          %C = Ident User mit SSID
  ;                 %D = Ident des Knotens mit SSDI %r = ein Carriage Return
  ;                 %t = Uhrzeit des Knotens HH:MM  %0 = Keine Aussendung
  ;
  pr =%C de %d (%t) >%r
  ;  ^^^ wichtig: kein Leerzeichen hinter dem =
  ;
  ; sonstige Funktionen
  ; SUS + 0   DB5xxx     ; Sperrungen Port 0
  ; SUS + 254 DB5xxx     ; Sperrungen Level 2
  ; SUS + 255 DB5xxx 2   ; Beschrnkung auf 2 ports
  ; SUS + 0   DB5xxx 0   ; Sperrungen von Usern
  ;
  sus + 254 DG7xx
  sus + 255 DG7xx 0
  ;
 

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SYSOP-Befehle:

Die folgenden  Befehle sollten  nun den Sysop in die Lage versetzen, den Knoten
fr die rtlichen Belange einzurichten.

(BE)ACON <port> = <text>.c.:(BE)ACON ;
     Setzt bzw. ndert die Bakentexte fr die einzelnen Ports.

(BE)ACON <port> = 
     Entfernt den Bakentext.

(BE)ACON <port> <mins> <metric> <call oder alias via call>
     Schaltet die Bake ein.

         Port 0..16            Portnummer.

         mins 0, n             0 =     Bake aus.
                               n =     Intervall in Minuten.
                                       Default ist n = 10 Minuten.

         metric 0, 1, 2, 3     0 =     Keine Metric.
                               1 =     Metric.
                               2 =     Zustzlich STAT.
                               3 =     Datenbank gerechte Ausgabe zum direkten
                                       Einlesen.

         call oder alias       QST =   UI-Frame von Knoten an Call QST.

     Es gibt  Terminalprogramme, welche  die METRIC- und/oder STAT- Bake direkt
     auswerten  und  anzeigen  knnen.  Besonders  sind  an  dieser  Stelle  zu
     erwhnen: THP (Turbo Host Packet) und TOP (The Other Packet).

     Am Knotenterminal  kann diese  Bake auch  mitgeschrieben werden.  Eingabe:
     <ESC> MU  + METRIC  STAT oder  <ESC> MCU + METRIC STAT. Beim Neustart wird
     der Monitor ausgeschaltet.

     Die Bake mit metric=1 hat diese Informationen:

 
  980208 210306 Up= 101148 Mem=1773568 Buf=5956 Rps=  524
  Lnk=154 Cir= 45 Sum=2602324027 Thr= 51464
  980208 210406 Up= 101159 Mem=1773568 Buf=6645 Rps=  522
  Lnk=154 Cir= 43 Sum=2602669277 Thr= 48512
 

     980208 210306      Aktuelles Datum und Uhrzeit.
     Up=101158          Betriebszeit in Tagen, Stunden und Minuten.
                        10 Tage, 11 Stunden und 58 Minuten.
     Mem=1773568        Freier DOS RAM (Coreleft, Bytes)
     Buf=5956           Freier TNN-Buffer (Blcke).
     Rps=524            Hauptschleifendurchlufe/Sekunde.
     R=0                Anzahl der Token-Recoveries.
     Lnk=154            Anzahl der aktiven L2-Links.
     Cir=45             Anzahl der aktiven Circuits (L4-Links).
     Sum=229961         Zhlerstand des Statistik-Gesamtzhlers.
     Thr=51464          Derzeitiger Datendurchsatz in Baud.

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     Bei metric=2 wird zustzlich bei jedem empfangenen L3-RTT Meframe ein UI-
     Paket des Knotens an METRIC abgestrahlt:

 
  10.12.97 16:26:52 DB0LBG-7(09)
  L3RTT=15490ms L3SRTT=7350ms (7350ms/6760ms) L2SRTT=820ms SUM=4302022
  10.12.97 16:26:54 DB0NHM(10)
  L3RTT=840ms L3SRTT=790ms (1090ms/500ms) L2SRTT=640ms SUM=1750605
  10.12.97 16:27:02 DB0BID(09)
  L3RTT=2210ms L3SRTT=1340ms (1780ms/900ms) L2SRTT=680ms SUM=1510236
 

     Aktuelles Datum und Uhrzeit
     DB0LBG-7          Rufzeichen des Nachbarknotens.
     (09)              Empfangsport des Meframe.
     L3rtt=000185ms    Soeben gemessener Level-3 RTT.
     L3SRTT=1.Zeit(2.Zeit/3.Zeit).
        1. Zeit        Ermittelter SRTT aus der Messung.
                       Bei FlexNet mittel aus 2. Zeit und 3. Zeit.
        2. Zeit        Von diesem Knoten ermittelter SRTT in ms.
        3. Zeit        ohne Erklrungen ausgestrahlt.

 
  Datum    Uhrzeit  Betriebs Freies Freie   RPS LNK  CIR Summe       Durch-
                    Zeit (s) Ram    Blcke               Byte        satz
  ----------------------------------------------------------------------------
  13.03.98 09:12:06   41159  1642496 7122   696 128  32  114642456   30488
  13.03.98 09:13:06   41219  1642496 7201   689 129  33  114924309   34568
  13.03.98 09:14:06   41279  1642496 7409   695 126  32  115162851   32848
  13.03.98 09:15:06   41339  1642496 7276   674 130  35  115401514   32264
  13.03.98 09:16:06   41399  1642496 7296   707 121  33  115613708   30120
 



 
  Call    Port  Datum   Uhrzeit  L3RTT L3SRTT L3SRTT L3SRTT L2SRTT bertragene
                                       mittel MyQual HisQual       Byte
  ----------------------------------------------------------------------------
  DB0BID     9 10.12.97 16:02:44   330   1190   1590    800    590 1488645
  HB9AK      9 10.12.97 16:03:11 14350   6320   6320   8220    350 2026217
  DB0GOE     6 10.12.97 16:03:16   480    620    620    700    420 29427844
  DB0BRO    10 10.12.97 16:03:26  3350   2620   2620   2310    860 4626794
  DB0LIP     8 10.12.97 16:03:45   810   1230   1230    610    900 13049378
  DB0KH     11 10.12.97 16:04:30   490   1210   1210   1130    420 24740302
 


(BE)ACON <port> 0 0 ID
     Schaltet die Bake wieder aus.

(CL)EAR.c.:(CL)EAR;
     Lscht alle Statistikeintrge.

(CONV)ers (C)stat.c.:(CONV)ers;
     ...oder im Conversmode mit: /Link
     Zeigt die  Liste und  den Status  der Nachbar-Convers-Host  an  sowie  die
     Laufzeiten  zu   allen  Convers-Host  und  deren  Versionsnummer.  NUR  im
     Sysopmodus wird  zustzlich der  eingetragene Weg  (ob l4 oder l2 mit Port
     und Via-Eintrgen) angezeigt.

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(CONV)ers (C)stat <call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call>
     Nimmt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb auf.  Unter <call> ist das
     Rufzeichen des  Nachbarknoten einzusetzen.  Der Nachbarknoten  mu dann in
     der Nodesliste stehen.

(CONV)ers (C)stat <call> <port> <via-call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call> <port> <via-call>
     Nimmt einen  Nachbarknoten fr Convers-Betrieb ber eine Level2 Verbindung
     auf. Unter <call> ist das Rufzeichen des Nachbarknotens einzusetzen. Unter
     <port> ist  die Portnummer  anzugeben und bei Bedarf ein oder mehrere via-
     call.

(CONV)ers (C)stat <call> 254
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call> 254
     Gibt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb frei.  Unter <call> ist das
     Rufzeichen des Nachbarknotens einzusetzen. Es wird zu dem <call> KEIN Link
     aufgebaut sondern TNN erwartet, da dieses <call> den Link aufbaut. Dieses
     ist z.B. fr Wampe Rechner die zwar selbst einen Link aufbauen knnen aber
     nicht mit  einem ankommenden  Connect zurecht  kommen.  Der  Eintrag  wird
     gekennzeichnet mit: (trusted host).

     ES MSSEN UNBEDINGT LOOPS VERHINDERT WERDEN. DESHALB: BITTE ABSPRECHEN !

(CONV)ers (C)stat - <call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link - <call>
     Lscht den Eintrag.

(CONV)ers - intern -

     PingPong Convers aus Sysopsicht:

 Links:
     Links werden  mit dem  /links Befehl  eingetragen, der  auch auerhalb des
     Convers mittels conv c verfgbar ist. So eingetragene Links sind permanent
     und werden in bestimmten Intervallen (9s,150s,300s,600s,...,3h) connected.
     Es  gibt   auch  nichtpermanente   Links,  diese  Option  ist  aber  durch
     Konfiguration  einstellbar.   Diese  Links   werden  bei  einem  Linkabri
     automatisch ausgetragen,  der Knoten  connected den  neuen Partnern  nicht
     hinterher. (Das Eintragen geschieht durch Eingeben des /..host Befehls.)

     Syntax ist:   /l [-][call [port [via]]]
     bzw. auerhalb von Convers:  conv c [-][call [port [via]]]

      -        Dient zum Lschen eines Eintrags (<call> reicht aus).
     <call>    Ist das Rufzeichen des Nachbarknotens.
     <port>    Downlinkport (wird nur bei L2 Verbindungen gebraucht).
     <via>     Via-call (optional fr L2 Verbindungen).

     Fr L4-Verbindungen  gengt die  Angabe des Calls des gewnschten Knotens,
     es wird  NICHT versucht,  eine  L2-Verbindung  bei  fehlendem  Nodeeintrag
     aufzubauen. Dem  Sysop wird  bei diesem Befehl unter jedem Linkeintrag der
     Connectweg in Klammern angezeigt, z.B.:

     im Falle L4   (DB0AGM),
     im Falle L2   (DB0XYZ on port 2 via DB0ZXY).

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 28


 Hilfe:
     Ist in einer Datei namens CONVERSD.XHF. Diese enthlt alle Texte, getrennt
     durch Markierungen.  Es ist  erlaubt, die  Texte  zu  ndern,  Reihenfolge
     spielt bis  auf den  obersten Abschnitt keine Rolle. Die Markierungen sind
     durch Convers  vorgegeben,  Einfgen  von  neuen  Markierungen  ist  daher
     sinnlos. Die Datei enthlt Umlaute nach ISO, bitte beim berarbeiten daran
     denken. Wird  die Hilfe  angefordert, konvertiert  der Convers die Umlaute
     selber in die vom User gewnschte Form.

 Sonstige Dateien:
     CONVERS.PRS enthlt  die persnlichen  Daten aller,  die diese  am eigenen
     Knoten eingegeben  haben. Diese  Datei ist  ebenfalls im  Textverzeichnis,
     wird aber  beim Beenden  von TNN  im Configverzeichnis gesichert bzw. beim
     periodischen Sichern  der Konfiguration. Darunter fallen der Personaltext,
     die Zeichensatzwahl und die Zeilenbreite.

 Loop detected:
     Loops werden  nun berwacht und der entsprechende Link fr eine Stunde aus
     dem Verkehr  gezogen. Das Auftreten und die Hufigkeit wird in der CONV-C-
     Tabelle angezeigt.

(DCD) .c.:(DCD) ;
     Das DCD- Kommando zeigt den in der Software erkannten DCD Zustand an.

 
     P00 P01 P02 P03 P04 P05 P06 P07 P08 P09 P10 P11 P12 P13 P14 P15
     t           rt  rt  rT   T      OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF
 

     OFF           =    Port nicht in Betrieb,
     r             =    DCD an,
     R             =    DCD an und noch Frames im Empfnger in der Vanessa,
     t             =    PTT an,
     T             =    PTT an, noch Frames zu senden in der Vanessa.

(DOS) <kommando>.c.:(DOS) <kommando>;
     Zugriff  auf   COMMAND.COM.  Hiermit   lassen   sich   viele   Operationen
     durchfhren. Natrlich  mu hierzu  COMMAND.COM auch  den Zugriff  auf die
     entsprechenden Erweiterungsprogramme  haben. Doch  Vorsicht ist  unbedingt
     angesagt! Bei  einem Fehler  habe ich  zumindest 50 km Autofahrt und evtl.
     einen krftigen  Fumarsch gewonnen.  Also interaktive Eingaben vermeiden!
     Auerdem sollte man nur Programme starten, die sehr schnell wieder beendet
     sind, weil  whrend  der  Ausfhrung  des  Programms  der  gesamte  Knoten
     angehalten wird.  Programme, die  lnger als  1 Minute  laufen, fhren  zu
     einem Rechnerneustart (nicht bei LINUX).

     Beispiel:    DOS DIR     listet das aktuelle Verzeichnis.
                  DOS DIR A:  listet LW A.

     Bei LINUX heit das Kommando SHELL, und beim ATARI heit das Kommando TOS.

(DX)CUSTER <call>
     setzt das  Call des  lokalen Cluster.  Das  Cluster  mu  nun  nicht  mehr
     Bestandteil des  eigenen Knotens sein, sondern es kann auch ein beliebiges
     Cluster eingetragen werden.

(DX)CLUSTER -.c.:(DX)CLUSTER ;
     lscht das gesetzte Call. 

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 29


(G)RAPH CLEAR
     lscht die Graphdaten. "clear" muss ausgeschrieben werden.

(E)DIT <filename.ext>.c.:(E)DIT;
     Legt den hinter EDIT angegebenen File-Name im Workpath an. Mit (E)dit kann
     jedoch kein  bestehendes File  zum ndern  aufgerufen  werden.  Bestehende
     Files werden ersetzt!.

(E)DIT <path\filename.ext>
     Auch die Angabe eines Pfades ist mglich.

     Ist der  Editiermodi bereits  durch einen  anderen  Sysop  aufgerufen,  so
     bekommt man die Meldung :

                   Edit-Mode in use by other Sysop

(K)ill <port> <msg>.c.:(K)ill ;
     Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  auf dem  <port> nach  Sendung  der
     <msg>.

(K)ill <call> <msg>
     Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  zu dem  <call>  nach  Sendung  der
     <msg>.

(K)ill * <msg>
     Trennt alle Level 2 QSO auf dem Digipeater nach Sendung der <msg>.

(L3)MHEARD -.c.:(L3)MHEARD ;
     Setzt die  Zhlerstnde der Level 3-Statistik auf 0, aber lscht nicht die
     L3MH-Liste.

(L3)MHEARD = <anzahl>
     Setzt die  L3MH-Liste auf  die <anzahl>  Rufzeichen. Man bedenke aber, da
     sie auch  gespeichert werden  mssen. Lschen der MH-Liste geschieht immer
     dann, wenn  ihre Gre  verringert wird. Damit sind dann aber auch die L3-
     Daten verloren.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 30


(L)INKS +/- <typ> <port> <alias:call[-*]> [<digi1> <digi2>].c.:(L)INKS ;
     Nimmt <typ>  mit <alias:call>  ber <port>  in die  Linkliste auf. Fr die
     Anbindung  von   Digipeatern  ohne  TheNetNode-Protokoll.  Die  Digipeater
     <digi1> und  <digi2> knnen  mit angegeben  werden. Es  werden  nur  Nodes
     angenommen die,  unter Links  eingetragen  sind.  Hierbei  wird  auch  der
     eingetragene Port beachtet.
     
     +/-   + Eintragen und - Austragen des Links.
     
     Typen:
     
     L     =  Local
           Call und Alias wird mit einer Laufzeit von 4000 ms in die NODES-
           Liste bernommen, es wird aber keine Laufzeitberprfung
           durchgefhrt. In der Routesliste wird er ohne Eintrag in Status
           gefhrt.
           
     L+    = Local
           Wie oben, jedoch wird die Erreichbarkeit geprft und die Laufzeit
           gemessen. Kann die Laufzeit ermittelt werden, so wird dieses Ziel
           zur besseren bersicht als conn. im Status gefhrt.
           
     F     = FlexNet
           Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.
           
     N     = NetRom
           Aktueller TheNet-Nachbar. bernahme in Nodesliste mit der
           ermittelten Laufzeit.
           
     I     = InterNode Protokoll
           Wird jedoch in die Linkliste als N eingetragen und automatisch auf
           I gendert.
     
     #ALIAS
           ALIAS - Eintrge die mit einem # davor gekennzeichnet sind, werden
           zwar in die rtliche Nodesliste aufgenommen aber nicht als NODE
           weiter verteilt.

(LOA)D <filename.ext> oder (LOA)D <path>\<filename.ext> .c.:(LOA)D <filename.ex
     t>;
     Ldt <filename.ext>  auf die  Diskette oder  Festplatte beim  Knoten.  Der
     <filename.ext> darf maximal 8 Zeichen + 3 ext. lang sein und mu folgendes
     Format haben:

     LOAD TNN176.EXE

     Vorsicht bei  der Auswahl  des Filenamen,  damit nicht  das bisherige TNN-
     Programm versehentlich berschrieben wird. Gegebenenfalls einen noch nicht
     verwendeten Filenamen  verwenden und nach dem Umkopieren in das gewnschte
     Verzeichnis mit DOS REN ... umbenennen.

     Nach der  Eingabe von  LOAD <filename.ext>  wartet  der  Rechner  auf  die
     Zeichenfolge #BIN#Lnge (z.B. #BIN#82345). Die Zahl hinter #BIN# steht fr
     die Programmlnge  in Bytes  (dezimal). Auf  diese Zeichenfolge  wird  mit
     einem #OK# reagiert. Nachdem der SYSOP dieses #OK# empfangen hat, kann mit
     der bertragung begonnen werden.

     Die oben beschriebene Prozedur entspricht derjenigen, die von THP, SP oder
     GIPSY  als  AUTOBIN-THP  bekannt  ist.  Zum  Einladen  eignen  sich  diese
     Programme also ganz besonders.

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     Nach erfolgreichem  Einladen gibt  der Knoten  eine Checksumme  (CRC) aus.
     Diese Checksumme  MUSS derjenigen  entsprechen,  die  auch  von  den  o.a.
     Programmen ermittelt wird. TNN wurde daran angepat.

     Siehe hierzu auch noch die Mglichkeiten die STARTCNT.EXE ermglicht.

(M)AILBOX <call>
     setzt das  Call der  lokalen Mailbox.  Die  Mailbox  mu  nun  nicht  mehr
     Bestandteil des  eigenen Knotens sein, sondern es kann auch eine beliebige
     Mailbox eingetragen werden.

(M)AILBOX -.c.:(M)AILBOX ;
     lscht das gesetzte Call. 

     Mailbake ist  kein Befehl  in TNN  sondern eine Funktion. UI-Frames knnen
     auf einem  bestimmten Port  gesendet werden.  Dazu wird der Knoten - Alias
     mit SSID  verwendet. Der  SSID gibt  hierbei den  Port  an,  wo  die  Bake
     gesendet werden soll.

     DB0GSO-10 to MAILS via GSO-4
     < 15:36:57 > DPBOX v5.07.00
     Mail for : DB6KF DC8KN DG1KMN DG3KMB DK3BR DL0GSO

     sende die  Mailbake der  DP-BOX auf  Port 4  (GSO der Alias, -4 der SSID =
     Port). ber diesen Weg knnte z.B. auch eine DP-BOX einen PACSAT Broadcast
     auf einem bestimmten Port abstrahlen.

(MH)EARD -.c.:(MH)EARD ;
     Setzt die Zhlerstnde der USER-Statistik auf 0, aber lscht nicht die MH-
     Liste, die bei den Userports bentigt wird.

(MH)EARD = <anzahl>
     Setzt die  MH-Liste auf die <anzahl> Rufzeichen. Man bedenke aber, da sie
     auch gespeichert  werden mssen. Die Lngennderung fhrt ggf. zum Verlust
     der am Ende der Liste stehenden Calls. Die Anzahl ist auf 5000 begrenzt.

(P)ARMS <nummer>.c.:(P)ARMS ;
     Zeigt den  eingestellten Wert  dieses Parameters  sowie den  einstellbaren
     Bereich an.

(P)ARMS <nummer> <wert>

     Beispiel: p 1 20

     Setzt Parameter 1 (NoAckBuf) auf 20. Die nderung wird quittiert mit:

     1: NoAckBuf = 20 (7...127)

     

(PAC)SAT <parameter>.c.:(PAC)SAT ;
     zeigt im SYSOP-Mode die eingestellten Parameter an.

 
  BROADCAST-Parms:
  01:Timer     200    02:Frames    15    03:Diskfree   1000
 

(PAC)SAT <parameter> <nummer> <wert>

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     Beispiel: pac p 1 300

     Setzt Parameter 1 (PacSatTimer) auf 300. Die nderung wird quittiert mit:

     1: Timer = 300 (0...10000)

     Die Parameter in einzelnen:
     
     01: PacSatTimer : 200
     02: PacSatFrms  :  15
     03: PacMaxMail  : 1000

     Mit PAC  P 01 wird  eingestellt, in  welchen Intervallen  der  Knoten  die
     PacSat-Frames sendet,  dieser Parameter mu so eingestellt werden, da der
     TNC nicht  berluft. Mit  PAC  P 02  wird  die  Anzahl  der  Pakete  die,
     gleichzeitig gesendet  werden, eingestellt.  Das sollte bei 9k6 20 oder so
     sein, (pi * Daumen  5 Frames pro Sekunde), sonst lohnt sich das nicht. Mit
     P 03 kann  die max.  Anzahl der  Mail im PACSAT-Server eingestellt werden.
     Sind beim  S&F mehr als mit PAC P 03 angegebenen Mail im Server, so werden
     die ltesten Mail gelscht.

     ber  die  Timersteuerung  kann  eine  optimale  Kanalauslastung  erreicht
     werden, die  von vereinzelten Aussendungen auf einem User-Einstieg bis zur
     Dauertastung alles ermglicht, dabei werden zwei Taktiken untersttzt:

  -  nur PacSat-Ausgnge:
     Dauertastung, fr  den ISM-Bereich.  TNN macht  dann 24-Stunden am Tag 365
     Tage im  Jahr Krach mit Dauertrger. Dazu ist auf dem Port, auf dem PacSat
     betrieben wird,  ein DAMA-Eprom  zu verwenden,  DAMA  fr  den  PORT  aber
     ABZUSCHALTEN. Die  DAMA-Besttigung wird  benutzt, um  die Dauertastung zu
     gewhrleisten. P 02 bestimmt, wieviele Frames auf einmal zum TNC geschickt
     werden, der  mu immer  einen ausreichenden Vorrat haben, damit er die PTT
     nicht loslt, das darf aber auch nicht zu viel sein, sonst luft er ber.
     Je nach  Ringbelastung mu dieser Wert so sein, da der TNC auch ohne, da
     er Daten  kriegt, eine  Weile durchhlt.  Bei 19k2  Tokenring habe ich den
     Param p 02  auf 14,  bei 38k4  kann  das  weniger  sein,  bei  sehr  stark
     belastetem Tokenring  mehr. P 01  gibt an,  wie lange  gewartet wird, wenn
     KEINE DAMA-Besttigung kommt, dieser Parameter sollte auf 1000 stehen, ist
     aber eigentlich unerheblich (solange die Besttigungen kommen).

  -  Gemischte Ein/Ausgnge:
     Hier mu  man entweder  DAMA fr  den Port  einschalten und ein DAMA-Eprom
     verwenden oder  KEIN DAMA-Eprom verwenden und kein DAMA machen, DAMA-Eprom
     und kein DAMA geht NICHT (dann macht der Knoten Dauertastung)

     Dauertastungs-Ausgnge sind  unbedingt vorzuziehen,  sie setzen 82MB Daten
     mit 9k6  am Tag  um, das  ist das  10-fache eines  normalen 9k6-Einstiegs.
     Auerdem hat  jeder User  was davon,  nicht  nur  Dauersauger  XYZ.    Ein
     Broadcast-Ausgang mit 1k2 ist Unsinn und sollte nicht betrieben werden. Es
     mu aber  unbedingt darauf  geachtet  werden,  da  der  Sender  auch  fr
     Dauertastung geeignet  ist. Der  Tnet-Mini  ist  z.B.  im  Original  nicht
     geeignet!

-    Neben BOX kann man jetzt auch mit C PACSATCALL in die Box!

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(PAC)SAT c <call>
     Setzt das Rufzeichen des BROADCAST-Server.

(PO)RT .c.:(PO)RT ;<Port Nr.> <Befehl 1> <Befehl 2> .....
     Dient zum einstellen der Port-Parameter und der Schnittstellen.

     Als Port-Befehle sind gltig:
     
       Off                   Port abschalten
       ON                    Port einschalten (nur Linux),
       SCC                   Port auf USCC-Karte einstellen (DOS/GNU) bzw.
                              keine TNC-Parameter setzen (nur Linux)
       Tokenring             Port auf Tokenring schalten
       Vanessa               Port auf Vanessa schalten
       EXTdrv                Port auf den extern geladenen Treiber schalten
       KISS1..4              Port auf Kiss ohne CRC
       RKiss1..4             Port auf Kiss mit RMNC-CRC
       SMACK1..4             Port auf Kiss mit SMACK-CRC
       MODEM1..3             Port auf Modem (TNC3)
       HSBUS                 Port auf HSBUS (TNC3)
       LOOP                  Port auf Loopback (NICHT bei Linux)
       Name                  Port-Namen vergeben, z.B. Name=User1k2
       MODE                  Port-Mode setzen, Format: 9600dz
                              Baudrate :   (300...4915200)
                              Flags :      (c...z). Zugelassene Flags sind:
                                c :   DCD bei 1k2-Modem
                                d :   Duplex
                                r :   ext. Takt (rx)
                                t :   ext. Takt (tx)
                                e :   ext. Takt beide (Vanessa)
                                m :   Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC)
                                z :   NRZ statt NRZI
       MAXFRAME  <wert>      setzen
       TXDelay   <wert>      setzen
       DAMA   on/off         Port auf DAMA Master setzen
       CTEXT  on/off         Ctext senden
       SYSOP  on/off         nach Connect nur SYS mglich, gilt nur
                              fr Verbindungen zum CCP, NETROM und
                              TCPIP gehen weiterhin
       MH     on/off         MH-Liste fhren

     (OF)f :       Port ausgeschaltet.

     (ON):         Nur bei  Linux: Port  eingeschaltet. Da im File tnn.ini eine
                   feste Zuordnung  zwischen den  Ports und  der Hardware sowie
                   des KISS-Modus  eingestellt wird, ist es nicht erforderlich,
                   die Hardware  einzustellen. Der  Parameter ON  ist daher der
                   sicherste, aber KISS ist auch immer gltig zum einschalten.

     (TO)kenring : Frames an diesen Port werden auf die Tokenring-Schnittstelle
                   gelegt. Die Tokenring-Schnittstelle liegt default auf COM 1,
                   wenn sie  nicht in  der START.BAT anders definiert wird. Bei
                   Linux wird  die Bezeichnung  TOKENRING nur  akzeptiert, wenn
                   auch in tnn.ini der Port als Tokenring-Port deklariert ist.

     ...(MO)de:    Keine Auswirkung auf den Tokenring, aber auf die L2-Timer !

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     (VA)nessa :   TNN  ist   sowohl  fr   den  Tokenring  als  auch  fr  den
                   gleichzeitigen  Einsatz   von  Vanessakarten  geeignet.  Fr
                   Frames an  diesen  Port  wird,  ber  den  in  der  TNN-Soft
                   implementierten    Vanessatreiber,     die     entsprechende
                   Vanessakarte ber  den  Rechnerbus  angesprochen  und  unter
                   (PO)rts   wird    der   entsprechende   Port   mit   Vanessa
                   gekennzeichnet (Jedoch NUR, wenn auch eine VANESSA eingebaut
                   ist). Bei Linux wird die Bezeichnung VANESSA nur akzeptiert,
                   wenn auch  in tnn.ini  der Port  als Vanessa-Port deklariert
                   ist.

     ...(MO)de: <speed>d :
                   Vollduplex. Bei  der Vanessakarte  bleibt der  TX  nach  der
                   letzten Sendung  noch fr  ca. 1  Minute  getastet.  Weitere
                   Frames werden  ohne TXDelay  gesendet. Beim TNC im Tokenring
                   ist diese Zeit im Eprom festlegbar.

     ...(MO)de: <speed>e :
                   Externer Takt.

     ...(MO)de: <speed>m :
                   Dual -  Speed -  Port (Nur  mit und auf den beiden Ports der
                   entsprechenden Vanessakarte mglich).

     (SCC) :       Die BayCom USCC-Karte wird bei der DOS- bzw. GNU-Version nun
                   intern untersttzt!  Bei Linux  bedeutet der  Parameter SCC,
                   da fr  diesen Port  keine Initialisierung der L1-Parameter
                   erfolgt (TXD, Persistence, Slottime, etc.). Dies ist Aufgabe
                   eines  Initialisierungsprogramms,  das  vor  TNN  aufgerufen
                   werden mu  - alternativ  gelten die  TNC Default-Werte. Der
                   Parameter SCC  ist bei  Linux nur  wirksam, wenn der Port in
                   tnn.ini entsprechend  eingetragen ist. Die Mode-Werte werden
                   bei Linux ignoriert.

     ...(MO)de: <speed>c :
                   Software DCD fr AFSK-Modems.

     ...(MO)de: <speed>e :
                   Externer Takt. (Fr DF9IC-Modem).

     ...(MO)de: <speed>z :
                   NRZ statt NRZI. (Fr DF9IC-Modem).

     Hinweis:      Soll DF9IC-Modem  an eine  Vanessa angeschlossen  werden, so
                   bentigt es  NRZ-GAL !  Mit den  NRZI-GAL soll  der  externe
                   Clock nicht funktionieren.

     (KISS1)..(KISS4) : Die Frames  an diesen  Port werden ber den in der TNN-
                   Soft implementierten  KISS-Treiber, an  die in der START.BAT
                   definierte COM-Schnittstelle,  ber den Rechnerbus geleitet.
                   Unter (PO)rts wird der entsprechende Port mit Kiss1 .. Kiss4
                   gekennzeichnet und  mit (MO)de  der  Speed  sowie  das  CRC-
                   Verfahren festgelegt.  Bei Linux kann mit dem Parameter KISS
                   jede Port-Art  eingeschaltet werden.  Die Zahl fr den KISS-
                   Port wird bei Linux ignoriert.

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     (SMACK1)..(SMACK4) :
                   KISSLINK mit SMACK CRC. Bei Linux wird die Bezeichnung SMACK
                   nur akzeptiert, wenn auch in tnn.ini der Port als SMACK-Port
                   deklariert ist.  Die Zahl  fr den SMACK-Port wird bei Linux
                   ignoriert.

     (RKISS1)..(RKISS4) :
                   KISSLINK mit RMNC-CRC. Bei Linux wird die Bezeichnung RKISS.
                   nur akzeptiert, wenn auch in tnn.ini der Port als RKISS-Port
                   deklariert ist.  Die Zahl  fr den  Kiss-Port wird bei Linux
                   ignoriert.

     Anmerkung:    Bei EXTERNEN-Treibern  wird  der  TYP  der  Hardware  direkt
                   vorgenommen und  ist nach  dem Starten  der Software bereits
                   unter dem jeweiligen Port sichtbar.

     DAMA on / off
                   Port  auf   DAMA  Master   setzen.  Bei   der  Linux-Version
                   funktioniert DAMA NUR mit Tokenring oder Vanessa !

                   (ACHTUNG DAMA-BIT im EPROM der Tokenring-Software brennen!)

     CTEXT on / off
                   Ist CTEXT  on wird generell der CTEXT.TXT gesendet. Ist noch
                   zustzlich ein  CTEXT.n (n=Portnr.)  vorhanden, so wird auch
                   dieser auf den entsprechenden Port gesendet. Ist CTEXT=0, so
                   werden  auch   evtl.  vorhandene   <call>.MSG  Files   nicht
                   gesendet.

     SYSOP on / off
                   Setzt den  angegebenen Port  auf SYSOP-Mode.  Diese Funktion
                   soll dem Sysop helfen, seine Wartungsarbeiten durchfhren zu
                   knnen. Der  Knoten nimmt ohne eine SYSOP-Priviligierung auf
                   diesem Port  keine Kommandos  mehr an.  Die Umstellung  kann
                   auch whrend  des Betriebes  erfolgen,  ohne  da  die  User
                   disconnected werden. NetRom und TCPIP gehen weiterhin.

                   Semiduplex Links  knnen  auch  auf  SYSOP  gesetzt  werden.
                   Dadurch  wird  ein  unerlaubtes  Einsteigen  auf  den  Links
                   verhindert.  Der   Level  3-4   Link  zum   Nachbarn  bleibt
                   unberhrt.

     MH on / off   Das  Fhren   der  MH-Liste   auf  den   Interlinks   kostet
                   Rechnerzeit und  die MH-Liste wird unbersichtlich. Sie wird
                   gefhrt, um  bei mehreren Userzugngen mehr Transparenz ber
                   die Zugnge  zu erhalten  UND damit  der  KNOTEN  wei,  auf
                   welchem Port er einen bestimmen User connecten mu.

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     (NA)me :      Gibt  diesem  Port  eine  spezielle  Bezeichnung.  Sie  darf
                   maximal 10  Zeichen lang  sein und  dient der Unterscheidung
                   der Ports.  Wenn z.B.  mehrere  Userzugnge  oder  Baudraten
                   benutzt werden,  ist in  der MH-Liste  ersichtlich,  welches
                   Call auf welchem Zugang QRV ist. Weiterhin wird der Portname
                   benutzt,  um   auf  einem   bestimmten  Port  einen  Connect
                   auszusenden, unabhngig  vom Eintrag in der MH-Liste. DB0EAM
                   hat einen 70cm_1200 und einen 70cm_9600 Zugang sowie nun auf
                   23cm  einen   23cm_9600.  Die   Port-Namen  sind   auch   so
                   eingestellt. Mit c DB0XYZ 70cm_9600 kann ein Connect auf dem
                   9600_Bit/s Port ausgesendet werden. Wird kein Port-Name beim
                   Connect eingesetzt,  so wird Port 0 benutzt, ist das Call in
                   der MH-Liste  vorhanden mit  einem Eintrag auf einen anderen
                   Port als Port 0, so wird dieser Port benutzt.

     Autoparameter:
         Einige Parameter fr die Ports werden nun automatisch von TNN
         eingestellt, so da nun nur noch MaxFrame und TXDelay brig bleiben.
         Diese werden nun nicht mehr ber die PARAMETER eingestellt sondern mit
         dem PORT Kommando.

     T2 = 2888 / (Baudrate / 100)
         bei DAMA wird T2*2 genommen (Idee DG3AAH)

     IRTT = (T2 + TXDelay) * 2.
         Der IRTT wird beim Connect mit der Anzahl der noch zu digipeatenden
         Stationen multipliziert.

     Retry = 10 bei DAMA, sonst 20.

     Persistance ist bei Duplex und DAMA 255, ansonsten 255/User.  Bei 0 Usern
         auch 255.
         Es werden nur die zum Knoten connecteten User bercksichtigt. Der
         Knoten nimmt also nicht auf Schwarzfahrer auf der gleichen QRG
         Rcksicht.

     Slottime = TXDelay

(PR)OMPT
     Ohne Text zeigt die derzeitige Einstellung an:

     Prompt: %c de %d (%t) >

(PR)OMPT =<text>.c.:(PR)OMPT ;
     bernimmt den  String als  Prompt. Der  fr den  Prompt verwendete  <text>
     beginnt direkt  hinter dem  =! Enthlt  der eingegebene String die Zeichen
     %c, %d, %t, %0, so werden diese im spteren Prompt wie folgt umgewandelt:
     
     %a    In den Alias des Knotens,
     %c    In das Call des User,
     %C    In das Call des User mit SSID,
     %d    In das IDENT des Knotens,
     %D    In das IDENT des Knotens mit SSID,
     %r    In ein Return,
     %t    In die momentane Uhrzeit in HH:MM,
     %s    In das aktuelle Datum,
     %0    Verhindert die Aussendung des Promptes.

     PR =%c de %d (%t) > ergibt:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 37


     DG9FU de DB0EAM (18:30) >

     Es hat  sich eingebrgert,  im gesamten  PR-Netz UTC  zu  verwenden.  Dies
     erspart einem auch das lstige Neusetzen der Sommer-/Winterzeit.

(RE)AD.c.:(RE)AD;
     Dient zum  Lesen eines  Files. Der  Name  mu  mit  Erweiterung  angegeben
     werden. z.B.:

     READ CTEXT.TXT oder READ AKTUELL.TXT.
     Hier sind  auch Pfadangaben  erlaubt. Diese  sind notwendig, wenn ein Text
     vom Laufwerk  A: gelesen  werden soll  und der DOS-Pfad auf ein virtuelles
     Laufwerk zeigt. z.B.:

     READ A:\TNN\AKTUELL.TXT.

(READB)IN <filename.ext>.c.:(READB)IN ;
     Erlaubt das  binre Downladen von Files. Das Verfahren ist das gleiche wie
     unter LOAD, nur in der Richtung vom Knoten zum Sysop.

(RES)ET SYSTEM.c.:(RES)ET SYSTEM;
     Lt den  Knotenrechner einen  Kaltstart ausfhren.  Bei  LINUX  wird  TNN
     lediglich beendet. Wird hier ein Neustart des Knotenrechners bentigt, mu
     man den Befehl SHELL shutdown -r now verwenden.

(RES)ET <port>.c.:(RES)ET <port>;
     Fhrt einen Reset des Port-TNC bzw. der entsprechenden Vanessakarte aus.

(RU)NBATCH <filename.tnb>.c.:(RU)BATCH;
     Fhrt das angegebene TNB-File aus und gibt die Besttigung   OK  zurck.
     Der Befehl RUNBATCH kann auch in einem TNB-File eingetragen werden. Er
     kann beliebig zwar verschachtelt werden, aber hier ist Vorsicht geboten,
     weil eine unendliche Rekursion nicht verhindert wird - das fhrt dann zur
     Blockade des gesamten Rechners, weil die Festplatte mit einem Temporr-
     File gefllt wird.

(S)TAT + <call>.c.:(S)TAT;
     Nimmt <call> in die Statistik auf.

(S)TAT - <call>
     Lscht <call> aus der Statistik.

(SP)ARM  oder besser Save Parameter.c.:(SP)arm  oder besser Save Parameter;
     Save Parameter erstellt ein File PARAMS.TNB, das alle derzeit
     eingestellten Parameter beinhaltet. PARMS.TNB kann, umkopiert nach
     TNN176.TNB, zum Einstellen der Parameter von TNN beim Neustart verwendet
     werden (aber vorher auf Vollstndigkeit prfen!). Als Besttigung kommt
     PARMS.TNB saved ...

(STAR)T <programm>.c.:(STAR)T <programm>;
     Startet  das   angegebene  Programm.   Der  Programmname  mu  vollstndig
     angegeben werden, z.B.: Start TNNDOS.EXE. Befindet sich das Programm nicht
     im aktuellen  Pfad, so mu dieser selbstverstndlich mit angegeben werden.
     Der Ablauf  des Startvorganges  wird nun  nicht mehr  auf  dem  Bildschirm
     angezeigt, sondern in eine Datei STARTUP.LOG geschrieben.

(STAR)T <programm> funktioniert NICHT bei den DPMI-Versionen !

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 38


(SUS)PEND + <port> <call> <links>.c.:(SUS)PEND ;
     Beschrnkt das  Rufzeichen <call>  auf Port  <port> auf  eine  Anzahl  von
     <links>.

 Beispiele:

     DB2OS soll  auf dem  Knoten generell nur 2 Verbindungen , egal auf welchem
     Port, aufbauen knnen. Dann wird unter <port> einfach der fiktive Port 255
     angegeben.

     SUS + 255 DB2OS 2

     Soll er nun vom USER-PORT 0 ganz ausgeschlossen werden, so ist einzugeben:

     SUS + 0 DB2OS

     Ein Level-2 Ausschlu erfolgt mit:

     SUS + 254 DB2OS

     Der Connect  des Knotens  ist erstmal  mglich. Jedoch  nach dem ersten I-
     Frame des Users bekommt er das File SUSPEND.TXT zugesandt und danach einen
     Disconnect.

(SUS)PEND - <port> <call>
     Gibt dem Rufzeichen <call> auf Port <port> wieder das Benutzen des Knotens
     frei.

     Ein PR-User  hat sich  beim BAPT  darber beklagt,  da ihm  der Betreiber
     eines Digipeaters  nur noch  jeweils einen Connect mit dem Digi zur selben
     Zeit  zur   Verfgung  stellt.   Da  dieses  Problem  schon  hufiger  fr
     Diskussionen in PR gesorgt hat, gebe ich hiermit das Schreiben des BAPT an
     den Digi-Betreiber im vollen Wortlaut wieder:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 39


 
  Aktenzeichen 123-8 B 3581-29 vom 28.01.1997
  
  Begrenzung auf maximal einen gleichzeitigen Connect bei dem Digipeater
  DB0xxx
  
  Sehr geehrter Herr xxx,
  
  wie mit Ihnen am 27.01.1997 telefonisch besprochen, teilen wir Ihnen hiermit
  unsere grundstzlichen Aussagen mit, die von uns bezglich einer gegen Sie
  vorgebrachten Beschwerde wegen der o. g. Beschrnkung bei Ihrem Digipeater
  gegenber dem Beschwerdefhrer gemacht wurden.
  Wir betrachten die o. g. Begrenzung nicht als Ausschluss im Sinne der Anlage
  1, Punkt 2.4.2.7 der DV-AFuG. Ein Ausschluss auf Grund eines entsprechenden
  Missbrauches einer Relaisfunkstelle liegt nicht vor, vielmehr handelt es
  sich hier um Begrenzungen aus betrieblichen Grnden. Wir halten diese
  Begrenzung fr eine, zum Beispiel aus Kapazittsgrnden, sinnvolle
  Massnahme, um mglichst vielen Funkamateuren die Gelegenheit zu geben, mit
  diesem Digipeater zu arbeiten. Es mu Sache des Betreibers eines Digipeaters
  bleiben, nach seiner Einschtzung die von ihm zur Verfgung gestellte
  technische Einrichtung hinsichtlich Quantitt den Nutzern anzubieten.
  Ausserdem sehen wir keine rechtliche Grundlage, auf die sich im
  Amateurfunkdienst ein Anspruch auf mehrere gleichzeitige Verbindungen ber
  eine Relaisfunkstelle begrnden lsst. Fr weitere Fragen stehen wir Ihnen
  gerne zur Verfgung.
  
  Mit freundlichen Grssen
  
  Im Auftrag
  
  gez. Jeromin (fr Link)
 

(SY)SOP.c.:(SY)SOP;
     Gibt eine 5er Zahlengruppe aus fr das Einloggen des Sysop.

     PASSWORT-Eingaben:
     Die Paworteingabe  fr den User wurde erweitert, so da auch Paworte wie
     bei BAYCOM-BOX  erlaubt sind.  Die alten 5-stelligen Antworten gehen auch.
     Der Trick  besteht darin,  das eigentliche  Pawort in einem langen String
     Datenmll zu verstecken!

     BAYCOM-PASSWORT:
     Das wichtigste zuerst, die Methode ist kompatibel zur alten, man kann ohne
     weiteres einfach  die 5  Antwortbuchstaben senden.  Zustzlich ist es aber
     mglich, die  Antwort in  einer Zufallszeichenkette zu verstecken. Ist die
     Lsung z.B.  12345, werden  folgende Antworten auch als korrektes Password
     akzeptiert:

     54321532412345221134254235244242415526
              -----

     12345
     -----

     12131415234132145132412345
                          -----

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 40


     Da dem  Lauscher nicht  bekannt ist,  wo die  Lsung ist, kann er sich das
     Password nicht  zusammenbasteln. Es  empfehlen  sich  also  Pawrter  mit
     mglichst vielen verschiedenen Zeichen, um die Verschleierung zu erhhen.

(TE)ST <port>.c.:(TE)ST <port>;
     Gibt einen 0/1 Wechsel auf dem angegebenen Port von 4 KByte Lnge aus, fr
     Abgleicharbeiten z.B.  am Modem.  Die Testfunktion kann nur noch der Sysop
     auslsen. Ruft  der User  die Testfunktion  auf, so  bekommt er  ein  Port
     disabled zurck.

(TI)ME.c.:(TI)ME;
     Zeigt Datum und Uhrzeit des Knotens an.

     Einstellen von Uhrzeit und Datum ist nur ber die DOS-Befehle mglich!

     Zeit mit:     DOS TIME HH:MM
     Datum mit:    DOS DATE TT.MM.JJ
     oder mit:     DOS DATE TT.MM.JJJJ

     Doch Vorsicht! Nur DOS TIME zeigt die aktuelle Uhrzeit auf dem Monitor des
     Knotens an  und erwartet  die neue  Uhrzeit per Tastatur. Der Knoten steht
     dann bis zum RESET. Dieser erfolgt automatisch nach ca. 1 Minute durch den
     Software-Watchdog von TNN.

     Ein wenig Mitdenken gehrt auch dazu.

(TR)ace <level> <monitor>.c.:(TR)ace;
     Dieser Befehl dient zum erkennen und finden von Fehlern. Im Prinzip
     besteht der Trace aus 2 Funktionen. Zum einen die Ausgabe von Ereignissen
     und Fehlern und einem zustzlich einschaltbaren Monitor. Es stehen
     folgende Module zur Verfgung. Dazu ist der Level mit einem Wert zwischen
     0 (Aus) und 9 (Alles) einstellbar. Der Trace wird, wenn mehr im Monitor zu
     senden sind als nach Parameter NoAckBuf eingestellt ist, nicht abgebrochen
     sondern nur unterbrochen. D.h. es knnen, wenn man zu viel monitoren will,
     Lcken entstehen. Will man eine komplette Liste ohne Lcken so startet man
     den Trace von der Knoten - Console aus und lsst den Trace auf die HD
     schreiben. Mit RUNBATCH MONI_ON.TNB kann man den Trace starten und durch
     Aufruf einer MONI_OF.TNB ihn wieder beenden. In der MONI_ON.TNB leitet man
     den Monitor mit esc @E1 in ein File um und startet dann den Trace
     entsprechend. Mit MONI_OF.TNB wird der Monitor wieder auf esc @E0 gestellt
     und der Trace mit TRACE 0 MN ausgeschaltet.

     Beispiel: (TR)ace 9     (ALLE anzeigen, wirklich alles)

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 41


         9 = reine Information
               empfangene Nodes-Info
         7 = wichtige Information
               fastlearn <call> via <call>
         5 = wichtiges Ereignis
               unreachable source node <call>
               own frame to <call> received fm <call> (loop)
               frame fm <call> to <call> via <call> flushed (neigb loop)
         3 = nicht kritischer Fehler
               invalid node <call> > <call> from <call> (flushed)
               invalid alias from <call> (flushed)
               INP: frame error, len = <n>, left = <n>
               destination <call> received from <call> (ignored)
         1 = kritischer (fataler) Fehler
               Frame rejected <call> -> <call> .....
               send to disc'ed link <call> > <call> via <vialiste>
               token lost <call>
         0 = aus

     Der Monitor erlaubt auch ONLINE ein Call oder Port zu monitoren, ohne es
     zuerst in ein File im Knoten zu schreiben.

         MNLUSTIC H/F <port nr.> +/- <call..call>
               M = wird ignoriert (kompatibilitt zu lteren Versionen)
               C = wird ignoriert und immer als eingeschaltet gekennzeichnet
                   (kompatibilitt zu lteren Versionen und zum Monitor-Befehl
                   an der Konsole)
         
         Monitoren von:
               N = Monitorfunktion ausgeschaltet.
               L = Die Lnge des Info-Feldes (abzglich L3/4-Header) wird
                   bei I- und UI-Frames angezeigt
               U = Unprotokollierten Paketen,
               I = Info Paketen,
               S = Kontroll Paketen,
               T = Timestamp einschalten, also Datum und Uhrzeit
                   werden mit angezeigt,
               H = HEADER, bei I- und UI-Frames nur den Header anzeigen,
                   der Infoteil der Frames wird unterdrckt,
               F = FULL, I- und UI-Frames mit Infoinhalt anzeigen,
                   es werden die kompletten Frames gemonitort,
               <port nr> = Nur der angegebene Port wird gemonitort,
               + <call..call> = Nur diese Call (bis zu 8) monitoren,
               - <call..call> = Diese Call im Monitor unterdrcken.
                   <call> kann mit SSID angegeben werden.
                   Unter <call> sind auch Eingaben wie QST und LSTAT mglich.

         Beispiel: (TR)ace 1 MUSICH 9 + DG0XX.
         TNN meldet die Einstellung als Quittung zurck.

     Beim Trace einer IP-Verbindung ohne den Infoinhalt werden die Frame in
         dieser Art dargestellt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 42


 
     T15: fm DB0EAM to DB0EAM-10 I52^pid CC TCP/IP
     (IPV4 fm 44.130.149.20 to 44.130.27.81 IHL=5 TOS:9 Length=216 ID=15344
     Flags:MF=0 DF=1 FraOff=0 TTL=123 TCP)
     TCP Packet: SrcP:61005 DstP:11308 SeqN=5a85523 AckN=eeb5911b Wind=8272
     DataLen=176 DataOffset=5, CRC=ae17 Urgent=0
     Flag: PUSH
     Flag: ACK
 

     IP-Header
         IPV4              = IP Version 4,
         IHL               = Internet Header Length ; Lnge des IP-Headers
                              in 32 Bit-Worten,
         TOS               = Type of Service,
         Length            = Lnge des IP-Headers und Datenfeld in Bytes,
         ID                = ID des IP-Packetes zur Identifikation der
                              Fragmente eines Datenfeldes,
         MF                = MoreFollow (1 = es folgenden weitere Fragmente;
                              0 = es folgen keine),
         DF                = Don't Fragment (1 = Packet darf nicht fragmentiert
                              werden; 0 = darf),
         FraOff            = Fragment Offset; Position des Fragmentes im
                              Datagramm in 8 Byte Einheiten,
         TCP               = Protokoll TCP (Transport Controll Protocol).

     TCP-Header
         SrcP              = Port Nummer der Quelle,
         DstP              = Port Nummer des Ziels,
         SeqN              = Sequence-Nummer des ersten Datenbytes in
                              diesem Segment,
         AckN              = Besttigungsnummer, nur gltig wenn
                              ACK-Flag gesetzt,
         Wind              = Fenstergre; Gre des Puffers, der fr diese
                              Verbindung reserviert wurde,
         DataLen           = Lnge der Daten,
         DataOffset        = Anzahl der 32-Bit-Worte im TCP-Header,
         CRC               = sagt der Name schon,
         Urgent            = Zeiger auf das Ende der dringlichen Daten.
                              Nur gltig bei gesetztem URG-Flag.

     Flags:
         URG   = Urgent, Dringlichkeitszeiger,
         ACK   = Acknowledgement-Number-Feld enthlt gltigen Wert,
         PSH   = Push, weist den Empfnger des Pakets an, die enthaltenen
                  Daten sofort, an die Anwendungsschicht weiterzuleiten,
         RST   = Reset, Verbindung muss unterbrochen werden,
         SYN   = Synchronize, zum Abstimmen der Seq-Nummer beim
                  Verbindungsaufbau,
         FIN   = Verbindung beenden.

TCPIP Kommandos

(ARP) <DestIP> +/- <publ.> <Port> DG/VC <call[-*]> <[digi1> <digi2>]
     .c.:(ARP) ;
     Nimmt <destip>  mit <publish> <port> als DC/VC als <call> in die Linkliste
     auf. Die Digipeater <digi1> und <digi2> knnen mit angegeben werden.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 43


     ARP-Eintrge macht  TNN automatisch.  Sie mssen  nur fr  Wege ber  via-
     Digipeater und  NET/ROM-Verbindungen angeben  werden, da  hier  ARP  nicht
     mglich ist.

     ARP-Eintrge werden  fr Gateways  gemacht, bzw.  fr  direkt  erreichbare
     Stationen.

     DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

     +/-           Zum Ein- oder Austragen

     Publ.         Publish soll  dieser Port/Nachbar allen anderen auch bekannt
                   gegeben werden?  Ein P  steht fr  ARP beantworten,  wird es
                   weggelassen, werden ARP-Anfragen an dieses Ziel ignoriert.

     Port          Portname des Knotens ber den die IP-Adresse erreichbar ist.
                   Es kann  hier auch wieder NETROM angegeben werden. Vorsicht!
                   Schreibfehler im  Portnamen fhren  evtl. zum  Absturz  (wir
                   arbeiten noch daran).

     DG/VC         Datagram/Virtual  Circuit.  Soll  das  ganze  Verbindungslos
                   aufgebaut werden  (Datagram) oder  soll eine  Verbindung  da
                   sein (Virtual  Circuit). Von  Digi zu  Digi sollte  DATAGRAM
                   eingestellt sein, dann gibt es weniger overhead. Dann findet
                   allerdings auch  keine Fehlerkorrektur  auf dem  Link statt,
                   dies wird  aber (zwar  etwas langsamer) von den Endstationen
                   (TCP/IP)  gemacht.   Auf  DAMA-Einstieg   ist  UNBEDINGT  VC
                   einzustellen.  Bei   NETROMs  hat   dieser  Parameter  keine
                   Bedeutung.

     Call          AX-25-Call, unter dem der Rechner mit der IP-Nummer <destip>
                   erreichbar ist.

     Beispiel:     ARP 44.130.82.41 + P Sysop_9k6 VC DB7KG DB7KG-5

     Was geht, und was nicht geht:
     -     Der IP-Router von TNN kann Frames beliebiger Lnge durch
           Fragmentierung bertragen. Die Reassemblierung wird der Endstation
           berlassen.
     -     TNN empfngt aus Kompatibilittsgrnden zu FlexNet nur Packete bis
           256 Bytes Info. Dies wird sich zwischen zwei TNN in Zukunft ndern.
     -     ARP/REV ARP-Anfragen werden sofern erlaubt, beantwortet.

(IPA)dress 0.0.0.0.c.:(IPA)dress ;
     Setzt die IP-Adresse des Knotens.

(IPR)oute <destip>/<maskbits> +/- <interface> <gateip> <metric>.c.:(IPR)oute ;
     Nimmt <destip>/<maskbits>  auf <intercace>  <port>  <gateip>  in  die  IP-
     Routenliste auf.

     DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 44


     Maskbits      Hier wird  entweder eine  Zahl (Anzahl  Bits) oder  eine Art
                   Pseudo IP-Nummer  eingetragen. Anzahl  der Bits  heit: Eine
                   IP-Nummer hat  4 Bytes mit 8 Bit = 32 Bit. Trage ich hier 16
                   ein, so werden nur die ersten 2 Byte ausgewertet (entspricht
                   fr AFU:  44.130; 44=AFu  130=DL). Trage  ich 24  ein,  wird
                   schon die  Region beachtet,  also  3  Bytes  (44=AFU  130=DL
                   27=KS) bei einer (Beispiel) Nummer 44.130.27.80. So kann man
                   hierarchisch   Routen    aussortieren.   Bei   der   anderen
                   Mglichkeit wird  fr das  Byte,  was  frei  bleibt  eine  0
                   eingetragen.

     Bsp.: 44.130.27.0 = Kassel.

     Kann auch mit Broadcast zusammen so aussehen:

     255.255.255.0 oder 44.130.27.255..kommt ganz darauf an

     +/-           Zum Ein- oder Austragen

     Interface     Hier wird  die Schnittstelle  benannt,  wo  die  Pakete  fr
                   <DestIP> herauskommen sollen. Dies kann der NAME eines Ports
                   sein  (also   User_1k2,  User_9k6).   Es  kann  auch  NETROM
                   angegeben werden.  In diesem  Fall wird  das Packet  an  ein
                   NETROM-Ziel (das  mu natrlich  auch ein Gateway [TNN] oder
                   ein TCP/IP-Host [KA9Q] sein) bertragen.

     GateIP        Wird ein  Gateway benannt,  so wird  hier die  IP-Nummer des
                   Gateways eingetragen. ber ihn werden dann alle (IP-)Packets
                   vermittelt.

     Metric        Diese Angabe wird in einer spteren Version Bedeutung haben,
                   z.Z. bitte ignorieren.

     Beispiel:     IPROUTE 44.130.27.0/24 + User_9k6

ESC/ALT Kommandos

<ALT> X.c.:Die            besondere             <ALT> X            Kombination;
                   Bricht das  Programm ab  und geht  auf die DOS-Ebene zurck.
                   Bei Linux geht das nur mit <ESC> QUIT.

Die <ESC>-Befehle  (<ESC> steht  hier  fr  die  entsprechende  Taste  auf  der
Konsolentastatur) steuern  die Konsolenfunktionen. Einige dieser Befehle knnen
auch per Fernbedienung eingegeben werden (s. Befehl ESC).

<ESC> B.c.:Die                   verschiedenen                    <ESC> Tasten;
                   Anzeigen Rounds/s

<ESC> C
                   Connect  von  der  Tastatur  als  HOST  in  den  Knoten.  Im
                   Terminalmodus ist man automatisch als Sysop privilegiert.

<ESC> D
                   Disconnect vom Knoten

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 45


<ESC> @E1
                   ffnet ein  neues Protokollfile  YYMMDDHH.PRO. Wenn das File
                   bereits existiert,  wird  es  nicht  gelscht,  sondern  die
                   Ausgaben werden  ans Ende angehngt. Die Monitorausgaben des
                   Batch-Kanals werden   in  dieses ProtokollfFile  umgeleitet.
                   ACHTUNG! Die  Ausgaben  auf  dem  Konsolenbildschirm  werden
                   NICHT mehr  in das  Protokollfile geschrieben.  Das geht nur
                   noch von  einem TNB-File  aus (in  dem der  passende  TRACE-
                   Befehl eingetragen ist).

<ESC> @E0
                   Schaltet die  Ausgabe ins  Protokollfile ab und schliet das
                   File.

<ESC> I <call>
                   Einstellen des HOST Calls fr den aktiven Hostkanal.

<ESC> I <call> <alias>
                   Setzen des globalen Host-Calls, wenn <call> nicht mit dem
                   TNN-Rufzeichen bereinstimmt. Gleichzeitig mit dem Setzen
                   des Calls wird zustzlich ein Link-Eintrag fr <call> mit
                   <alias> vorgenommen auf dem (virtuellen) Port 16 (bei der 16
                   Kanal-Version). <call> und <alias> knnen dann vom User
                   connected werden, entweder mit dem Befehl C ohne Parameter
                   oder mit dem entsprechendden Call als Parameter. Soll der
                   Linkeintrag wieder gelscht werden, wird das TNN-Rufzeichen
                   eingegeben, aber auch hier wird ein <alias> bentigt (der
                   aber ignoriert wird).

<ESC> K
                   Anzeigen der  Einstellung fr  die  Datums-/Zeitanzeige  bei
                   Statusmeldungen.

<ESC> K0
                   Statusmeldungen  werden ohne Datum und Uhrzeit dargestellt.

<ESC> K2
                   Statusmeldungen werden mit Datum und Uhrzeit dargestellt.

<ESC> Logout
                   Verlassen der Konsole und verschlieen.

<ESC> L
                   Zeigt den Status der (30) Host-Kanle an.

<ESC> M
                   Zeigt  die   derzeitige  Einstellung   an.  (Bedeutung   der
                   Parameter siehe unten)

    ACHTUNG !      Bei  den   Monitorbefehlen   ist,   bei   stark   belasteten
                   Knotenrechnern, Vorsicht  geboten. Da  der Rechner  dann  um
                   einiges langsamer wird, bekommt man das Monitoren nur schwer
                   wieder ausgeschaltet,  da die  Tastatur kaum  noch abgefragt
                   wird.

<ESC> MN
                   Monitor aus.  (Je mehr  der Monitor  anzuzeigen  hat,  desto
                   langsamer wird  der Knoten.  Also nach  Gebrauch  immer  den
                   Monitor wieder auf AUS schalten !

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 46


<ESC> MLUSTIC H/F <port nr.> +/- <call..call>

                   (Siehe oben ESC MLUSTIC H/F <port nr.> +/- <call..call>)
                   

<ESC> QUIT
                   TNN beenden.

<ESC> R0
                   Es erfolgt kein Hinweis auf Token-Recovery.

<ESC> R1
                   Bei jedem Token-Recovery wird auf dem Bildschirm der Text
                   *** Token-Recovery (1) Wed Jan 19 13:45:10 1994 ***
                   angezeigt. Die Ziffer gibt an, wieviele Recovery
                   nacheinander aufgetreten sind, sowie Datum und Uhrzeit.
                   Dieses ist die default Einstellung.

<ESC> S
                   Zeigt den Aktuellen Host-Kanal an.

<ESC> Sn
                   Schaltet zum Kanal n um. (Gltige Kanle sind 1 - 30)

<ESC> T
                   Zeigt die  momentan auf dem Tokenring eingestellte Baudrate.
                   Dieser Befehl gilt nicht fr die Linux-Version.

<ESC> T 9600 / 19200 / 38400
                   Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein.

<ESC> T 57600 / 115200
                   Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein,
                   fr diese Baudraten ist jedoch ein FIFO-Baustein (16550)
                   erforderlich.

<ESC> T ?
                   Gibt eine Hilfe aus.

<ESC> V
                   Anzeigen der Hostmode-Version.

<ESC> Y0
                   Kein Connect zum HOST mglich (default).

<ESC> Yn
                   Verbindungen zum  HOST sind auf n Hostkanlen freigegeben (n
                   = 1 bis 30). Der Connect zum HOST ist mit C mglich OHNE den
                   Zusatz eines  <call>, sowie  mit C  <CALL>, wobei fr <CALL>
                   das globale Host-Call gilt.

<ESC> @B
                   Anzeige der fr den Hostmode verfgbaren freien Buffer (1/4
                   der Buffer am Knoten).

<ESC> @Y
                   Anzeigen der maximal verwendeten Host-Kanle.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 47


<ESC> @Y<n>
                   Einstellen der maximal zu verwendenden Host-Kanle (fr den
                   Terminalmodus oder ein Hostmodeprogramm, das nicht mit den
                   30 Host-Kanlen arbeiten kann / soll. Hier ist zu beachten,
                   da der aktive Kanal in dem erlaubten neu zu setzenden
                   Bereich liegt, also wenn der aktive Kanal 20 ist, kann man
                   nur auf 20 .. 30 Host-Kanle einstellen, nicht aber auf 19.
                   Ist einer der in Zukunft nicht mehr zu verwendenden Kanle
                   noch connected, wird er automatisch disconnected.
                   Anschlieend werden mit dem Befehl <ESC> L nur noch die
                   verwendbaren Kanaele angezeigt und man kann auch nicht auf
                   einen Kanal mit hherer Nummer umschalten (mit <ESC> S).

(HOST)mode-Befehle

                   Im  Hostmode   stehen  (fast)   die  gleichen   Befehle  zur
                   Verfgung, wie  im Terminalmodus. Es wird allerdings das von
                   TF  her  bekannte  Hostmdode-Protokoll  verwendet.  Folgende
                   Hostmode werden von TNN 1.76 unterstzt:

 C
                   Connect zum Knoten.

 D
                   Disconnect vom Knoten.

 E
                   wird  ignoriert   (wegen   Kompatibilitt   zu   bestehender
                   Software).

 G
                   empfangene Info-, Monitor- und Status-Daten abholen.

 I
                   anzeigen / setzen des Calls fr den aktiven Kanal.

 K
                   Statusmeldungen mit / ohne Uhrzeit.

 L
                   Anzeigen der fr den aktiven Kanal vorliegenden Infos.

 M
                   Monitor ein / aus (Parameter s. TRACE).

 V
                   Hostmodeversion anzeigen.

 Y0
                   Kein Connect zum HOST mglich (default).

 Yn
                   Verbindungen zum  HOST sind auf n Hostkanlen freigegeben (n
                   = 1 bis 30). Der Connect zum HOST ist mit C mglich OHNE den
                   Zusatz eines  <call>, sowie  mit C  <CALL>, wobei fr <CALL>
                   das globale Host-Call gilt.

 @B
                   Anzeige der fuer den Hostmode verfgbaren freien Buffer (1/4
                   der uffer am Knoten).

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 48


 @S
                   Anzeigen  Linkstatus  (fr  Kompatibilitt  mit  bestehender
                   Software).

 @Y
                   Anzeigen der maximal verwendeten Host-Kanle.

 @Y<n>
                   Einstellen der  maximal zu verwendenden Host-Kanle (fr den
                   Terminalmodus oder  ein Hostmodeprogramm,  das nicht mit den
                   30 Host-Kanlen  arbeiten kann / soll. Hier ist zu beachten,
                   da der  aktive Kanal  in dem  erlaubten  neu  zu  setzenden
                   Bereich liegt,  also wenn  der aktive Kanal 20 ist, kann man
                   nur auf  20 .. 30 Host-Kanle einstellen, nicht aber auf 19.
                   Ist einer  der in  Zukunft nicht mehr zu verwendenden Kanle
                   noch   connected,    wird   er   automatisch   disconnected.
                   Anschlieend werden  mit dem  Befehl <ESC>  L nur  noch  die
                   verwendbaren Kanaele  angezeigt und  man kann auch nicht auf
                   einen Kanal mit hherer Nummer umschalten (mit <ESC> S).

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 49


(########.TNB) FILES.c.(########.TNB) FILES;
     ....ein Leckerbissen

     Ein ganz  alltgliches Problem:  immer nachts  um 03:00 passiert angeblich
     Frchterliches am  Knoten, wenn  der OM  AA0BB erscheint. Man mte mal am
     Knoten mitmonitoren. Oder man mchte jede Nacht um 23:00 die Statistik auf
     Disk schreiben.  Oder von  16:00 bis 24:00 sollen andere Parameter auf dem
     Einstieg genommen  werden. Alles  Beispiele fr  den Einsatz von TNN-Batch
     Files.

     Die Sache  ist ganz  einfach. Es gibt zwei Sorten von Batchfiles, die sich
     durch den Namen unterscheiden: YYMMDDHH.TNB und YYMMWXHH.TNB. Dabei ist YY
     das Jahr,  MM der Monat, DD der Tag, HH die Stunde und X der Wochentag, an
     dem das  File gestartet  werden soll.  Und damit nicht fr jede Aktion ein
     extra File  gemacht werden  mu, darf  # als  Platzhalter fr  eine Ziffer
     genommen werden.

     Verzeichnis:
     Die .TNB  Dateien gehren  in das  Verzeichnis, welches  in der TNN176.PAS
     unter Workpath angegeben wurde.

     Beispiele:

  TNN176.TNB   Wird NUR beim Neustart des Programmes ausgefhrt.
  ########.TNB Wird beim Neustart sowie zur  vollen Stunde ausgefhrt.
  ######23.TNB Startet jeden Tag um 23:00 Uhr.
  ####0100.TNB Startet immer am 1. jedes Monats um 00:00 Uhr.
  99040100.TNB Startet am 01-APR-99 um 00:00 Uhr.
  ####W116.TNB Startet immer Montags um 16:00 Uhr (Sonntag ist Tag 0).
  99##W011.TNB Startet an jedem Sonntag im Jahre 1999 um 11:00 Uhr.

     Der Aufbau  der Files  ist simpel: es steht alles so drin, wie man es auch
     an der  Console eintippen  wrde. Mit  einer einzigen  Ausnahme: wenn  ein
     Batch abluft,  ist automatisch  ein Login  passiert, und  nach Ablauf des
     Files ist der alte Login Status wieder vorhanden.

     Damit nun  nicht nur  der Bildschirm  am Knoten gefllt wird, sondern auch
     was fr  die Nachwelt bleibt, wird mit dem Befehl <ESC> @E1 ein Protokoll-
     File geffnet bzw. mit <ESC> @E0 wieder geschlossen (siehe oben).

     Um eine monatliche Statistik zu erzeugen, ist folgendes File ntig:

 
  ####0100.TNB
  ============
  ;             Dieses File startet am 1. des Monats um 0:00 Uhr.
  esc @e1         ; Umlenken der Ausgabe in ein File.
  Stat        ; Auslesen der Statistik.
  MH 5000 +    ; Auslesen der MH Liste.
  Esc @e0         ; Umlenken ausschalten.
  Clear       ; Statistik lschen.
  MH -        ; USER-Statistik auf 0 Stellen.
 

     Ab dem ; sind Kommentare erlaubt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 50


     Genauso sind  auch DOS Kommandos mglich. Bei der Linux-Version sind SHELL
     Kommandos zwar zulssig, aber sie werden meist nicht ausgefhrt. Der Grund
     hierfr: SHELL  Kommandos werden  im Hintergrund  ausgefhrt  als  eigener
     Proze (der  normale Knotenbetrieb  luft also weiter). Wird whrend eines
     laufenden SHELL Kommandos ein neuer Befehl eingegeben (das ist der nchste
     Befehl im  TNB-File), wird  das laufende Kommando abgebrochen und der neue
     Befehl wird ignoriert.

(RUNBATCH) <filename.tnb>.c.:(RUNBATCH) <filename.tnb> ;
     Hiermit lassen sich aus einer TNB weitere TNB aufrufen. Damit ist es
     mglich die TNN176.TNB  z. B. in eine PARAM.TNB  und eine IPNUMMER.TNB zu
     unterteilen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 51


     EXTERNE PROGRAMME/BEFEHLE fr den SYSOP:

(O)utput       (externer Befehl).c.:(O)utput ;
     OUTPUT.EXE ist  ein eigenstndiges  Programm, das der Sysop im Bedarfsfall
     aufrufen  kann.   Der  Aufruf  erfolgt  wie  bei  einem  internen  Befehl.
     OUTPUT.EXE ist,  wenn es  sich im PATH SYSEXE befindet, NUR vom SYSOP nach
     der Privilegierung  aufrufbar. Bei  Eingabe von  Output ohne Argument wird
     der momentane Zustand der Portbits angezeigt.

 
     KS:DB0EAM> IO-Port-Status
     0  1  2  3  4  5  6  7
     1  1  1  1  1  1  1  1
 

     Der Befehl Output ist fr Fernsteuerungen vorgesehen. Die 8 Datenleitungen
     des Druckerports  (LPT1) des  PC knnen  bitweise ein-  und  ausgeschaltet
     werden.

     Der Ausgangszustand  nach einem Programmstart ist alles eingeschaltet. Die
     Basisadresse des Ports wird ber das Rechner-BIOS abgefragt. Soll also ein
     anderer Port  als LPT1 verwendet werden, so mu nur bei 40:08 die passende
     Adresse stehen.

(O)utput <port_bit> <ein_aus>
     <port_bit> : zu schaltendes Datenbit (0..7).
     <ein_aus>  : neuer Pegel (0 oder 1).

(CWER)         (externer Befehl).c.:(CWER) ;
     Ist ein kleines Programm, welches die Visitenkarten der User, die sie sich
     selbst mit /P im Conversmode erzeugt haben, anzeigt.

(CWER) a
     Erzeugt eine Liste mit allen Eintrgen.

(CWER) l <anzahl>
     Zeigt die  l=letzten <anzahl>  von Eintrgen  an (die  neuen werden  immer
     hinten angehngt).

(CWER) <call>
     Kann auch  in Verbindung den Platzhaltern * und ? aufgerufen werden. Dabei
     steht * fr beliebig viele Zeichen und ? fr genau 1 Zeichen.

(CPERS)        (externer Befehl).c.:(CPERS) ;
     Ist nun  nur noch  zur Pflege der Visitenkarten der Datei CONVERS.PRS. Zum
     einen gibt es mitunter mal Eintrge, die zufllig entstanden sind, und die
     der Sysop  gerne entfernen  mchte. Oder  sie auch nur durch einen anderen
     ersetzen. Der  einfache Aufruf  des Programmes  entfernt Leereintrge ohne
     Text sowie  unsinnige Texte,  die  zum  Beispiel  nur  aus  einem  Zeichen
     bestehen. Bei  jedem Aufruf  des Programmes  wird eine  Datei  CONVERS.ALT
     angelegt,  um   zumindest  die  letzte  nderung  der  Datei  noch  einmal
     rckgngig machen  zu knnen.  Da es durch den Aufruf dieses Programmes zu
     Speicherplatzproblemen (CONVERS.PRS  zu gro)  kommen kann,  berprft das
     Programm zuerst,  ob die  Datei noch in den verbleibenden Speicher geladen
     werden kann.

(CPERS) /sort
     Sortiert die Eintrge alphabetisch nach dem Call.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 52


(CPERS) + <call> <text>
     Ersetzt bzw.  fgt das Call mit dem <text> an die Datei CONVERS.PRS an. Es
     wird hierbei KEIN Callcheck durchgefhrt !

(CPERS) - <call>
     Entfernt das  Call und  den Eintrag  aus der  Datei CONVERS.PRS. Auch hier
     KEIN Callcheck,  damit auch  die unsinnigsten  Eintrge bearbeitet  werden
     knnen.

(SETCALL)          (externer Befehl).c.:(SETCALL);
     Die Felder  knnen mit  (SETCALL) ausgefllt oder gendert werden. SETCALL
     soll dem SYSOP ermglichen auf die Datenstze zugreifen zu knnen.

     Zu den  Programmen SHOWCALL.EXE,  SAVECALL.EXE und  SETCALL.EXE ist in dem
     Dir SAVECALL  jeweils  eine  Datei  mit  der  Endung  .SXK.  Werden  diese
     Sprachdateien in  .SPK umbenannt,  so werden  sie statt der internen Texte
     benutzt, was  jedoch einen zustzlichen HD-Zugriff bedeutet. Sollte jemand
     diese Dateien bersetzen, so wrde ich mich ber einen Rcklauf freuen.

(SETCALL) <call> <feldkenner> <text>

 
     -> SaveCall Version [010696] de DG3AAH <-
  SETCALL CALL /N ........................... 30 Zeichen fr den Name
  SETCALL CALL /Q ........................... 30 Zeichen des Wohnortes
  SETCALL CALL /L ......                       6 Zeichen des World-Locators
  SETCALL CALL /D .......                      7 Zeichen fr Eingabe des DOK
  SETCALL CALL /V .........                    9 Zeichen QRV auf ... Digi
  SETCALL CALL /M .................           20 Zeichen Mybbs der Mailbox
  SETCALL CALL /T .....  . . . . . . .  ..... 40 Zeichen fr freien Text
            ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )
  
  SETCALL CALL /*    : lscht den Inhalt aller Eintrags fr Call.
  SETCALL CALL /B    : blockiert CALL fr ShowCall.
  SETCALL CALL /F    : gibt Call fr ShowCall frei.
  SETCALL CALL       : gibt Infos ber Call aus, auch wenn blockiert.
            ( ein B als Call gibt alle blockierten Calls aus )
 

     Auf der Diskette ist jeweils ein Grundbestand von Calls vorhanden (der von
     DB0EAM). Updates davon gibt es nur gegen Zusendung des eigenen Datensatzes
     und wenn  sich jemand  findet der  eine SORTIERROUTINE sowie die Erzeugung
     der entsprechenden CALL.IDX dafr schreibt.

(SYST)ext Text (externer Befehl).c.:(SYST)ext ;
     Systext bietet nun die Mglichkeit, in die Datei SYSOP.PRO eine Zeile Text
     einzufgen. Damit  knnen zum Beispiel Parameternderungen fr die anderen
     Sysop dokumentiert  werden. Damit  ist  nun  auch  eine  gewisse  Historie
     mglich. Die  Datei SYSOP.PRO  wird  bersichtlicher,  wenn  die  Eintrge
     anders ausgegeben werden. Auch Neustarts (z.Z. mit b-log.exe dokumentiert)
     sollen noch in der SYSOP.PRO aufgenommen werden.

(SH)owSYS      (externer Befehl).c.:(SH)owSYS ;
     SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei   SYSOP.PRO   in   einer
     bersichtlichen Form an.

(SH)owSYS /l
     SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei   SYSOP.PRO   in   einer
     bersichtlichen Form an und lscht dabei alle Privilegierungs-Eintrge.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 53


(MSY)          (externer Befehl).c.:(MSY) ;
     MSY.EXE in  SYSEXE ist  ein Hilfsprogramm fr den Sysop, das zu MSG.EXE in
     USEREXE gehrt.

(MSY) C
     Lifetime aller  Nachrichten wird  um 1  verringert. Dieses  kann per  Hand
     geschehen oder mit einem solchen TNB-File.
 
  ######01.TNB
  ============
  ;                       ;Diese File startet tglich um 1:00 Uhr.
  MSY C                   ;Lifetime der .MSG-File um einen Tag herabsetzen
  ;                       ;und bei Lifetime = 0 entfernen.
 

(MSY) D
     Listet die Header aller Nachrichten auf.

(MSY) D -#x o. +#x
     Nachrichten, deren Lifetime (-) kleiner o. (+) grer x-Tage ist.

(MSY) D -*x o. +*x
     Nachrichten, die (-) jnger o. (+) lter als x-Tage sind.

(MSY) D FROM
     Zeigt die Nachrichtenliste sortiert nach Absender Calls an.

     Die Sortierung kann auch nach :
     BYTE, DATE, TIME, LT, RETURN vorgenommen werden.

(MSY) E ALL <call>
     Lscht alle Nachrichten von oder an <call>.

(MSY) E 01.01.95/00:00:01
     Lscht alle Nachrichten dieses Datums/dieser Uhrzeit.

(MSY) G <gruppe> +/- <call>
     Fgt/lscht <call>  aus <gruppe>.  Zugelassen in einer Gruppe sind maximal
     50 Call.

(MSY) L
     Zeigt alle Nachrichtenfiles.

(MSY) S <call> #x <text>
     Schreibt <text>  an <call>  mit Lifetime  #<x>. Hier ist eine Lifetime von
     maximal 99 Tagen mglich.

(MSY) V
     Ausgabe von der Versionsnummer und dem Datum.

(SYSH)elp      (externer Befehl).c.:(SYSH)elp;
     Ist ein  externer Befehl  fr eine  neue Hilfefunktion.  Funktion wie  bei
     (H)elp nur wird auf die OHS.TXT Online-Hilfe-Sysop zugegriffen.

(TOP)          (externer Befehl).c.:(TOP);
     Ist ein  externer Befehl,  der die  MHEARD.TAB  in  besser  lesbarer  Form
     anzeigt. In der CONFIG.TOP mssen allerdings die Port - Namen  eingestellt
     werden. Da  nun auch  die Level  3 Verbindungen gefhrt werden, sollte man
     alle Port - Namen dort eintragen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 54


 
  # Configfile fr TOP.EXE.
  # Alle Angaben die nicht gelesen werden sollen mssen eine # am Zeilenanfang
  haben.
  #
  # Einstieg
  P0 = 70cm_1200
  # Einstieg
  P1 = 70cm_9600
  # Einstieg
  P2 = 23cm_9600
  # Link DB0GOE
  P3 = Goettingen
  # ... bis
  p16 = ???
  # Ende des Files
 

(STARTCNT)     (externer Befehl).c.:(STARTCNT);
     eine sehr hilfreiches Programm.

     Wer hufiger  neue Testversionen  an seinem  Digi einsetzt  oder  mit  den
     TNN176.TNB Konfigurationsdateien  spielt, der sollte unbedingt die Utility
     "STARTCNT.EXE" verwenden!  Dieses Programm wird zusammen mit den TNN-Tools
     verteilt und  stammt von  Andreas, DB7KG.  STARTCNT ist  ein kleines  EXE-
     Programm, welches einen Zhler bei jedem Aufruf herunterzhlt. Solange der
     Zhler nicht  null ist, wird immer ein ERRORLEVEL von 1 zurckgegeben. Ist
     der Zhler  abgelaufen, dann  ist der ERRORLEVEL 0. Damit lassen sich dann
     mittels einer Batch-Datei sehr bequem zwei verschiedene Versionen starten.
     Damit  STARTCNT  auch  bei  Stromausfall  funktioniert,  wird  der  Zhler
     natrlich in einer Datei gespeichert.

     Wenn man  sich als  Sysop in den Knoten eingeloggt hat, dann kann man z.B.
     mit "DOS  STARTCNT 5" diesen Zhler auf 5 setzen. Nun darf der Knoten 5mal
     abstrzen /  resetten oder  was auch  immer, bis wieder die alte (stabile)
     Software gestartet wird.

 STARTCNT <anzahl>
     stellt die jeweilige Anzahl an Starts ein (Durchlufe der START.BAT). Die
     Anzahl wird um 1 verringert, wenn die STARTCNT.EXE ohne <anzahl>
     aufgerufen wird.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 55


 Die folgenden Zeilen mssen dann jedoch in die START.BAT aufgenommen werden.

 
  STARTCNT
  IF ERRORLEVEL==1 GOTO OKGNU32
  ECHO Starte die TNN_ALT.EXE
  
  REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN_ALT.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
  COPY TNN176.DOS TNN176.TNB
  TNN_ALT.exe
  REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN_ALT.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
  
  GOTO ENDE
  :OKGNU32
  
  ECHO Starte die TNN_NEU.EXE
  
  REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
  COPY TNN176.DPI TNN176.TNB
  TNN_NEU.exe
  REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
 

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 56


     HILFSPROGRAMME fr den SYSOP zu Hause:

(MAKEDAT.EXE).c.:(MAKEDAT.EXE);
     Wer Sat-Daten  auf  dem  Digipeater  anbietet,  mu  diese  auch  pflegen!
     (Andernfalls solltet Ihr lieber die SAT.EXE in USEREXE lschen.)

     DB1HZ hat nun statt der bisher 22 Satelliten 40 Berechnungen ermglicht in
     der  neuen   SAT.EXE.  Auerdem   stehen  die  Daten  nun  nicht  mehr  in
     Einzelfiles, sondern  es ist  nun nur noch das File SAT.DAT im Verzeichnis
     TNN zu  pflegen. Das  Verzeichnis DATEN  kann somit entfallen. Ferner wird
     nun ein  evtl. vorhandener  CO-Prozessor untersttzend  bei der Berechnung
     hinzugezogen, was  die Berechnungszeiten  positiv beeinflut.  Die  bisher
     vorhandene Umgebungsvariable  SET SATQTH=<Locator>  oder <Koordinaten> ist
     entfallen. Es wird nun die bereits vorhandene Variable QTH mitbenutzt.

     Das  Programm   MAKEDAT  dient   der  Umwandlung   der  via   Packet-Radio
     verbreiteten Keplerdaten  im AMSAT-  oder 2LINE-NASA-Format in die von SAT
     Master erwarteten Datenstze. Nhere Informationen zu MAKEDAT bekommst Du,
     indem Du das Programm ohne Parameter aufrufst.

     Zum Ablauf:
     Man ffnet  auf seinem  Rechner zu  Hause ein  SAVEFILE z.B. mit dem Namen
     KEPLER.TXT. Dann kann man mit <read kepler> in der Box alles, was an neuen
     Daten Texten  und  Programmen  dort  vorhanden  ist,  einlesen.  Nach  dem
     Schlieen des SAVEFILES wird nun MAKEDAT /l KEPLER.TXT aufgerufen. MAKEDAT
     aktualisiert nun  nur die  Eintrge der  SAT, die  in  der  Datei  SAT.FLT
     eingetragen sind,  in der  Datei SAT.DAT.  Anschlieend die  Datei SAT.DAT
     <load sat.dat> wie ein Programm in den Knoten laden .... fertig ist es!

(TNNSET.EXE).c.:(TNNSET.EXE);
     Stammt von  IK7NXQ und  soll das  Erstellen von  EPROMS fr  der Tokenring
     erleichtern. Einfach mal aufrufen .. es erklrt sich selbst.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 57


     Befehle fr alle User

(BE)ACON.c.:(BE)ACON;
     Zeigt die eingestellten Bakenparameter und Bakentexte an.

(C)ONNECT.c.:(C)ONNECT;
     Connect zum  HOST-Interface wenn dieses mit <ESC> Y 1 freigegeben ist. Ist
     Y auf  0  gesetzt,  so  wird  am  Terminal  ein  CONNECT REQUEST fm <call-
     ssid> <datum uhrzeit> angezeigt.

(C)ONNECT <call>
     Mit dem  Connect-Befehl wird  eine Verbindung zu einem anderen Knoten oder
     einem anderen Benutzer aufgebaut. Die Eingabe

     CONNECT DB0FD

     oder auch abgekrzt und klein geschrieben

     c db0fd

     bewirkt, da erst in der NODES-Liste (Nodes und Flexnet-Destinations) nach
     dem Call  DB0FD abgesucht  wird. Handelt  es sich  um ein Call, das in der
     NODES-Liste eingetragen ist, so wird die Meldung:

 Interlink setup (via call) ...

     ausgegeben und in Klammern wird angezeigt zu welchem direkten Nachbarn der
     Connect gesendet wird.

     Wird dieses Call lokal gefhrt, so wird ein:

     Link setup (Portname)...

     Ist kein  Eintrag vorhanden, so wird die MH-Liste durchsucht. Ist dort ein
     Eintrag vorhanden,  so  wird  der  Connect  auf  dem  entsprechenden  Port
     ausgesendet.  Ist   auch  dort   kein  Eintrag  vorhanden,  so  wird  eine
     Fehlermeldung

     ausgegeben. An  den Meldungen  ist bereits erkennbar, und somit auch durch
     Router auswertbar,  ob eine  Verbindung zu einem TheNet - bzw. TheNetNode-
     Knoten berhaupt aufgebaut werden kann.

     Ist der zu verwendende Port nicht eingeschaltet, so wird angezeigt:

 Port not in use

     Wurde eine  Verbindung zu einem TheNet - oder TheNetNode-Knoten aufgebaut,
     wird die Meldung mit dem ALIAS ausgegeben, sofern vorhanden:

     BS:DB0FC> Connected to H:DB0FD     ansonsten nur :
     BS:DB0FC> Connected to DB0FD

     Ein Benutzer  kann auch  ber Digipeater connected werden. Die Eingabe ist
     dann:

     CONNECT DB3AN via DB0FD

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 58


     Das Wort  via kann  entfallen oder beliebig abgekrzt werden. Es sind auch
     bis zu 8 Digipeater mglich. Die Rufzeichen sind dann durch Leerzeichen zu
     trennen.  Diese   Mglichkeit  funktioniert   aber  nur,   wenn  bei   dem
     entsprechenden Digipeater auch L2-Digipeating eingeschaltet ist.

     Mgliche Fehlermeldungen sind:

     Failure with ...   :    Der gesuchte Partner hat sich nicht gemeldet.

     Busy from ...      :    Der Partner hat einen Verbindungsaufbau abgelehnt.

     Node not avilabile :    Das Ziel  ist zwar  bekannt aber  es gibt zur Zeit
     keine Verbindung dahin.

     Die folgenden  Meldungen zeigen  an, da  der Knoten,  an den der Connect-
     Befehl geschickt  wurde, berlastet  ist und  daher die  Verbindung  nicht
     aufgebaut werden konnte:

     Node busy
     Link table full
     Circuit table full

     Ein Connect-Befehl kann jederzeit durch eine beliebige Eingabe abgebrochen
     werden, eine Leerzeile reicht aus.

     Im Connect-Befehl  kann auch  der Port-Name  mit angegeben werden. Gltige
     Port-Namen erhlt  man mit dem (PO)rt-Befehl. Auf dem Multibaud Zugang von
     DB0EAM  sind  u.a.  die  Port-Namen  70cm_1200,  70cm_9600  und  23cm_9600
     eingetragen. Wird  im Connect-Befehl  der Port-Name mit angegeben, so wird
     der Connect  auf diesem Port ausgesendet ohne Beachtung eines Eintrages in
     der MH-Liste. Format: C DB6XYZ 23cm_9600.

     Wird  ein  Connect  ohne  Argument  eingegeben,  so  wird  versucht,  eine
     Verbindung zum  HOST-Terminal herzustellen.  Das ist  jedoch nur  mglich,
     wenn der  Sysop mit  dem Befehl  <ESC> y1  Verbindungen zum  HOST-Terminal
     freigegeben hat und davon eine nicht belegt ist, ansonsten gibt es ein :

     Busy from <call>.

     LOOP DETECTED ist  eine Warnung,  da der  gewhlte Verbindungsaufbau eine
     Schleife (Loop)  bildet. Es  wird also eine Interlink-Verbindung in beiden
     Richtungen ber  den selben  Nachbarknoten und  somit unntig  belegt.  Im
     Gegensatz zu  anderer Knotensoftware  erfolgt jedoch nur eine WARNUNG, die
     Verbindung kann trotzdem aufgebaut werden.

     WARNING: loop detected via neighbour: DB0..       (Help Loop)

     Letzteres ist  aber nicht  immer sinnvoll  und man behindert sich selbst..
     Bitte mit  2 mal  Quit zum  vorletzten Knoten  zurck gehen  und dann  die
     Verbindung direkt  aufbauen... Es kann aber auch vorkommen, da der Router
     von TNN  einen neuen  Weg zum Zielknoten gefunden hat, der zu der Schleife
     fhrt  dann kann man die Warnung auch einfach ignorieren.

(CONV)ers.c.:(CONV)ers und seine Befehle;
     Schaltet um in den Convers-Modus.

     Der Convers-Modus bei TheNetNode

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 59


     Seit Conversd  v2.14 besteht die Mglichkeit, Convers-Knoten untereinander
     zuvernetzen, d.h.  ein Convers-User  mu  sich  nicht  ber  einen  langen
     Digipeaterweg bis  zu dem  Convers-Knoten connecten,  auf dem  sich  seine
     gewnschten Gesprchspartner befinden, sondern es gengt, wenn ein Connect
     zum nchsten  Convers-Knoten aufgebaut  wird, der  das  Conversd-Protokoll
     untersttzt.   Leider    neigte   diese    Version   zu   Schleifen   beim
     Verbindungsaufbau.

     Seit TheNetNode  V1.50 (PC)  ist ein wesentlich verbesserter Convers-Modus
     implementiert worden.  Es handelt  sich dabei um Conversd PingPong-Release
     3.12, das von DK5SG entwickelt, von DC6IQ weiter gefhrt und von DL1XAO in
     TheNetNode eingebaut wurde.

     Mit der v3.12 (pp-conversd) funktioniert die Vernetzung nun ohne Probleme.
     Auerdem  wird   eine  Menge   zustzlicher  Komfort   geboten,  wie  z.B.
     Personaltexte, Kanalthemen, Kanaloptionen und Umlautwandler.

     Auch ltere  Conversd knnen  angebunden werden, nur verstehen diese nicht
     alle Kommandos bzw. nicht vollstndig, sie wirken praktisch als Filter fr
     die neuen Funktionen.

     Zwischen den  Convers-Hosts werden  alle Texte,  welche die  verschiedenen
     User schreiben,  nicht mehr  getrennt fr  jeden Benutzer einzeln, sondern
     nur noch  einmal bertragen.  Dies entlastet  die Linkstrecken sprbar, da
     z.B. 10  Benutzern ein und dasselbe Packet ber die Interlinks nicht 10mal
     bertragen werden mu, sondern nur noch 1mal!

     Weiterhin  ist  der  Convers-Einzugsbereich  natrlich  wesentlich  grer
     geworden, und  man  kann  davon  ausgehen,  da  man  nun  hufiger  einen
     Gesprchspartner im Convers findet.

     Die Convers-Befehle stehen unter -(CONV)ERS - intern - .

(CONV)ers <n>
     Schaltet um in den Convers-Modus auf Kanal <n>.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 60


(CONV)ers C(stat)
     Zeigt die bestehenden Verbindungen, Laufzeiten, Datenmengen usw. an.

 
  Host      State       Quality Revision  Since NextTry Tries Queue  RX    TX
  db0goe    Connected    1s/1s  pp-3.06t  17:55                 0  136K  267K
  (DB0GOE on port 6)
  db0ii     Connected   10s/7s  pp-3.06t   7:07                 0    1K   48K
  (DB0II on port 9 via DB0BID)
  db0kh     Connected    1s/1s  pp-3.06t   6:13                 0   17K   65K
  (DB0KH on port 11)
  db0gso    Disc./locked   ---             9:22  10:22          0
  (DB0GSO on port 9 via DB0BID)
   1 loops detected.
  dg9fu     Disconnected   ---             18:47
   (trusted host)
  DB0KV     (dw-0.84k)  2m   DB0NOE  (dw-0.82b)  5m   db0acc  (pp-3.12f) 25s
  db0ais    (pp-3.12f)  3m   db0ber  (pp-3.06t)  3m   db0bhv  (pp-2.93t)  1m
  db0bid    (pp-3.06t)  9s   db0bro  (pp-3.06t) 12s   db0cl   (pp-2.93t)  2m
 

     Wird nun ein Convers-LOOP bemerkt, so wird der ermittelte Link fr eine
     Stunde aus dem Verkehr gezogen. Trotzdem sollten LOOP vermieden werden.
     Die Anzeige der Eintrge wie (DB0GOE on port 6) sind erst nach der SYSOP-
     Priviligierung sichtbar.

(CONV)ers O(nline) [q ; l ; a]
     Zeigt die Benutzer das Convers an. Zustzliche Optionen wie [q ; l ; a],
     sind mglich.

(CONV)ers - intern -

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 61


     Im Convers-Modus  stehen folgende  Kommandos zur  Verfgung (die Kommandos
     knnen durch die Verwendung der Grobuchstaben abgekrzt werden):

 /Away [Text]           Markiert Dich als abwesend.
 /ALl [Text]            Text an alle User Deines Kanals.
 /Beep                  Beep-Modus an/aus.
 /Channel [n]           Verbindet dich zustzlich mit dem Kanal n.
 /CHARacter             Setzt verschiedene Zeichenwandlungen.
 /Destinations          Listet erreichbare ping-pong Hosts.
 /Help [Kommando]       Gibt Hilfe-Informationen.
 /EXClusiv User Text    Sendet Text an alle auf Deinem Kanal auer User.
 /Filter [Calls]        Setzt Calls, deren Texte gefiltert werden sollen.
 /Invite User           Ldt User auf Deinen Kanal ein.
 /Links [args]          Listet oder setzt (Sysop) conversd-Partner.
 /LISt                  Listet alle Kanle und ihre Themen.
 /LEave [Kanal]         Verlt Kanal oder derzeitigen Kanal.
 /Msg User Text         Sendet Text an User oder.
 /Msg #Kanal Text       Sendet Text an den angegebenen Kanal.
 /ME Text               Sendet einen Aktionstext.
 /MOde [Kanal] Optionen Setzt Kanaloptionen.
 /NOtify [Calls]        Setzt Calls, deren Erscheinen gemeldet werden soll.
 /Personal [Text]       Setzt persnliche Beschreibung.
 /PRompt abcd           Prompt setzen (a=Query; b=Normal; c=Ctrl-g; d=Ctrl-h).
 /Quit                  Convers verlassen.
 /QUEry [User]          Startet/beendet private Konversation.
 /Topic [#Kanal] [Text] Setzt Thema des Kanals. Thema=@ entfernt Thema.
 /UPtime                Wie lange luft dieses conversd berhaupt schon ?
 /Verbose               Laber-Modus ein/aus.
 /VERSion               Zeigt Info zu dieser Version.
 /Who [*; A; L; Q]      Zeigt User und Ihre Kanle
                        (*=eigner; A=abwesend; L=lang; Q=kurz).
 /WIdth [Wert]          Setzt/zeigt Zeilenbreite.

 Die Erklrungen im einzelnen:

 /ALL
     Wenn  Du  im  /query  Modus  bist,  wird  Text  mit  vorangestelltem  /all
     behandelt, als wrdest Du ohne /query arbeiten.

 /AWAY <text>
     /away setzt  den Abwesendheitstext,  den die  anderen lesen  knnen.  Beim
     Aufruf ohne  Argument wird  der Text  gelscht und  man  gilt  wieder  als
     anwesend.

 /BEEP
     Hiermit wird  das Klingelzeichen  (CTRL-G), welches  vor jeder  Mitteilung
     gesendet  werden  kann,  ein-  oder  ausgeschaltet.  Dieses  Kommando  ist
     eigentlich eine Untermenge des /prompt Befehls, siehe dort.

 /CHAN
     Verbindet Dich  zustzlich mit  dem gewnschten  Kanal.  Im  Gegensatz  zu
     lteren Conversd-Implementationen  verbleibt man  auch noch  im vorherigen
     Kanal, denn  es wird  eine Mehrfach-Kanal-Verbindung untersttzt. Um einen
     Kanal zu  verlassen, mut  Du /leave  verwenden. Ohne  Angabe eines Kanals
     wird die Info ausgegeben, auf welchen Kanlen Du Dich befindest.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 62


 /CHAR
     Mit   diesem    Befehl   kannst   Du   dem   Convers   mitteilen,   welche
     Zeichensatzwandlung Du  haben mchtest.  Die Syntax  ist:   /char  [In-Typ
     [Out-Typ]] wenn Du z.B. mit einem Atari ST arbeitest, knntest Du /char pc
     atari eingeben. Wenn Du einen PC benutzt und Umlaute im TeX-Stil schreiben
     mchtest,  gebe   /char  tex   pc  ein.   /char  ?  listet  die  mglichen
     Einstellungen.

     Die Einstellung wird mit /pers gespeichert (siehe dort).

     Der Dank  fr diese nette Funktion geht an Tommy, <dl9sau@,thynet.sub.org>
     (Internet  mail)   <dl9sau@db0sao.ampr.org>  (AmPR-Net  mail).  Vorschlge
     sollten an ihn weitergeleitet werden.

     Mgliche Einstellungen mit /char:
     iso-8859-1, ansi, 8bit
     dumb, ascii, none, us
     tex
     ibm7bit, 7bit, commodore, c64, digicom
     roman8
     ibmpc, pc, at, xt
     atari,
     binary, image

 /DEST
     Alle Pingpong-Hosts,  die miteinander  verbunden sind, werden aufgelistet.
     Die Zahlen zeigen die Antwortzeiten in Sekunden.

 /DEST <call>
     Fragt den Weg zum <call> ab und zeigt dabei die bertragungszeiten ab.

 /EXCL
     Dieses Kommando  ist das  Gegenteil des  /MSG-Befehls. Hiermit  sendest Du
     Text an  alle User  dieses Kanals  auer dem  einen als  ersten  Parameter
     angegebenen.  Da  der  Text  intern  als  privater  Text  an  die  anderen
     verschickt wird, werden die Links etwas mehr belastet

 /FILT
     Wenn Du  die Texte  bestimmter User nicht lesen mchtest, so kannst Du sie
     hiermit in  eine Liste  einfgen. Alle Texte werden dann ausgefiltert, bei
     persnlichen  Texten   (/msg)  wird   eine  Rckmeldung  an  den  Absender
     geschickt. Das Setzen/Lschen geschieht wie bei /notify, also z.B. /filter
     + dc1ik - db4ut setzt dc1ik und lscht db4ut aus der Liste.

 /HELP
     Das Hilfekommando  kann von  zustzlichen  Parametern  gefolgt  sein.  Der
     Schrgstrich darf  hier nicht  vor dem  fraglichen Kommando  stehen, z.B.:
     /Help Invi. ALLE Hilfstexte knnen auch auerhalb des Conversmode mit Help
     conversd als komplette bersicht gelesen werden.

 /INVI
     Es wird  eine Einladung zum genannten User geschickt. Diese Einladung wird
     durch das  gesamte Netz  geleitet. Wenn  derjenige auf einem anderen Kanal
     ist und  Dein Kanal  als privat  eingerichtet ist,  so kann  er auf Deinen
     Privatkanal wechseln.  Wenn er im Befehlsinterpreter eines Knotens ist, so
     empfngt er  die Einladung,  er kann  dann aber  nicht direkt  auf  Deinen
     Privatkanal kommen, weshalb er nochmals einzuladen ist.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 63


 /JOIN
     Verbindet Dich  zustzlich mit  dem gewnschten  Kanal.  Im  Gegensatz  zu
     lteren Conversd-Implementationen,  verbleibt man  auch noch im vorherigen
     Kanal, denn  es wird  eine Mehrfach-Kanal-Verbindung untersttzt. Um einen
     Kanal zu  verlassen, mut  Du /leave  verwenden. Ohne  Angabe eines Kanals
     werden Infos zu den von Dir benutzten Kanlen ausgegeben.

 /LEAV
     Mit diesem  Befehl kannst Du entweder den derzeitigen oder den angegebenen
     Kanal verlassen. Wenn dieser der letzte ist, so wird conversd verlassen.

 /LINK
     Der momentane Linkstatus wird angezeigt. Dies sind normalerweise Hostname,
     Linkstatus, Laufzeiten, Versionskodes und Statuszeit, gefolgt von der Zeit
     des nchsten  Connectversuches und Anzahl der Versuche (auf Disconnecteten
     oder im  Aufbau befindlichen Links), bei bestehender Verbindung werden die
     Queue-Lngen und Bytestatistiken angezeigt.

     Wenn Du  Sysop bist,  kannst Du  Verbindungen setzen oder lschen. Es wird
     dann auch  noch  zustzlich  in  Klammern  der  Verbindungsweg  angezeigt.
     Syntax: /l [[-] Host [Port [via]]]

 /LIST
     Alle Kanle, ihre Themen, Optionen und User werden angezeigt. Die
     Klammerwerte bedeuten:
     (@) = Channel Oparator,
     (G) = Mit AWAY abwesend gemeldet,
     (!) = User ist im Sysopmodus.

 /ME
     Dieser Befehl  dient dazu,  den Usern  auf  Deinem  Kanal  eine  Ttigkeit
     anzuzeigen. Wenn  du z.B.  /me ghnt  eingibst, bekommen  alle User dieses
     Kanals folgendes angezeigt:

     *** dc6iq ghnt

 /MODE
     Das Modekommando  ist  eines  der  kompliziertesten.  Es  wird  wie  folgt
     benutzt:

     /mo [<Kanal>] <+ ; -> <t ; i ; s ; m ; p ; l ; o <User>>.
     Die Optionen bedeuten folgendes:
     t =       Das Thema des Kanals lt sich NUR von Kanal-Sysops ndern.
     i =       Der Kanal wird Usern anderer Kanle verheimlicht.
     s =       Der Kanal ist geheim, die Kanalnummer wird nicht mehr angezeigt.
     m =       Der Kanal ist moderiert, nur Kanal-Sysops drfen schreiben.
     p =       Der Kanal ist privat, man bentigt eine Einladung zum Einloggen.
     l =       Der Kanal ist lokal, Texte werden nicht weiter verteilt.
     o <User> =            Macht <User> zum Kanal-Sysop (kein - mglich).

     Das Plus  setzt eine  Option, der Strich lscht sie. Es sind Kombinationen
     erlaubt, so  wrde z.B.  /mode 69  -s+todc6iq folgendes bewirken: Kanal 69
     ist nicht  mehr geheim, aber die Themen drfen nur vom Kanal-Sysop gesetzt
     werden. Zustzlich wird dc6iq ein Kanal-Sysop.

 /MSG
     Sendet einen  Text an  einen speziellen  User oder  an  einen  verbundenem
     Kanal. Wenn  der Text  an einen  Kanal gehen  soll, so  mu man  folgendes
     eingeben:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 64


     /msg #<Kanal> <text>.

     Wenn das  Ziel ein  User ist,  so kann  er den  Text an  den  zustzlichen
     Sternchen erkennen.  Z.B. wenn  dc6iq eine Nachricht an dc1ik mit /m dc1ik
     Das ist  ein Test  schickt, so  erhlt dc1ik folgendes: <*dc6iq*>: Das ist
     ein Test.

 /NOTI
     Du wirst  informiert, wenn  eine bestimmte  Person in der Personenliste im
     Convers erscheint.  Z.B. fgt  /notify +  dc1ik dc1ik  in die  Liste  ein,
     /notify -  db4ut  entfernt  db4ut  aus  der  Liste.  Das  Einfgen/Lschen
     mehrerer Calls in einem Kommando ist mglich, z.B. bewirkt /notify + dc1ik
     db4ut - dc6iq dh2paf +dg3kcr, da dc1ik, db4ut und dg3kcr eingefgt werden
     sowie dc6iq und dh2paf entfernt werden. Das Entfernen von Calls, die nicht
     in der Liste stehen, wird ignoriert.

 /PERS
     Es kann  eine kurze  Beschreibung zu Deiner Person gesetzt werden, den die
     anderen User mit /who sehen knnen. Z.B: /pers Fred, Buechig, JN49fb.

     Ohne Text  wird die Beschreibung gelscht. Diese Implementation merkt sich
     bis zu  118 Zeichen der Beschreibung und setzt diese dann automatisch beim
     Einloggen (die /char und /width Einstellungen werden dann auch gespeichert
     und beim Einloggen gesetzt).

 /PROM
     Das  Prompt-Kommando  nimmt  vier  Argumente  in  einer  zusammenhngenden
     Zeichenkette. /prompt abcd setzt
     a =   Als /query-Prompt.
     b =   Fr den normalen Prompt.
     d =   ist ein Zeichen, um den Prompt zu lschen (normalerweise Backspace
     c =   Ist ein Zeichen, welches vor jedem Text, den Du empfngst, gesendet
           wird (normalerweise also CTRL-G).

 /QUER
     Der angegebene  User ist  in Zukunft der einzige Empfnger fr alle Texte,
     die Du  eingibst.  Diese  werden  dann  als  private  Texte  an  den  User
     geschickt, wie bei /m. Zum Ausschalten ohne Argument aufrufen, danach geht
     alles wieder wie gewohnt an den Kanal. Sozusagen ein Privatmodus.

 /QUIT
     Wenn Du das eingibst, verlt Du diesen wunderbaren Ping-Pong-Convers. Ich
     hoffe, es gefiel Dir.

 /TOPI
     Hiermit kann  fr den  Kanal ein  Thema gesetzt  werden. Die  anderen User
     knnen dieses  sehen, wenn  sie /who quick oder /list eingeben. Wenn keine
     Kanalnummer angegeben  wird, so wird das Thema des aktiven Kanals gesetzt.
     Wird eine  Nummer angegeben,  so mu  Du auch  auf diesem Kanal eingeloggt
     sein. Um das Thema zu lschen, ist als Thema ein @ einzusetzen.

 /UPTI
     Dieser Befehl zeigt an, wie lange conversd schon aktiv ist.

 /VERB
     Schaltet die  Laber-Option ein/aus.  Du bekommst  dann viele Informationen
     ber Aktionen  der User  (Einloggen/Ausloggen/Texte setzen/...), auch wenn
     diese nicht auf Deinem Kanal sind.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 65


 /VERS
     Zeigt etwas Text zu dieser Version (in Englisch).

 /WHO
     Dieser Befehl hat 4 Optionen.
     a =   Zeigt alle User und ihre Abwesendheitstexte, wenn gesetzt.
     l =   Generiert eine LANGE Liste mit Personenbeschreibung,
           Abwesendheitstexte und Queue-Informationen.
     q =   Gibt eine kurze Auflistung aus
     * =   Zeigt alle User Deines Kanals.

     Wenn Du  Informationen ber  bestimmte User brauchst, kannst Du die /who u
     Userliste Variante benutzen.

 /WIDT
     Macht  conversd   Deine  Bildschirmbreite   (Zeichen/Zeile)  bekannt.  Die
     Meldungen der  anderen wird dann auf diese Breite gebracht. Voreingestellt
     ist 80. Die Einstellung bei /pers gespeichert (siehe dort).

 (!) <TheNetNode-Befehl>:
     Mit einen  vorangestelltem !  ist es  mglich, die TheNetNode-Befehle auch
     vom Convers aus aufzurufen.

(CQ) <text>.c.:(CQ) ;
     Durch Eingabe  von CQ  kann ber  jeden TheNet-Knoten ein CQ-Ruf gestartet
     werden. CQ  Text... (Text  bis zu  75 Zeichen),  jedoch keine zustzlichen
     Digipeater  mglich.   TheNetNode  kann   mehrere   CQ-Rufe   gleichzeitig
     verwalten, jedoch nur einen je Uplink bzw. Circuit.

     Wie starte ich einem CQ-Anruf ?

     Angenommen, DB2OS  in Hannover  mchte beim  Knoten in  Braunschweig einen
     allgemeinen CQ-Ruf  absetzen. Zunchst connected er BS:DB0FC und gibt dann
     dort den CQ-Befehl ein.

     cq cq de DB2OS HANNOVER JO42VG/EM60G VIA BS -- PSE CONNECT DB2OS-15

     TNN antwortet  mit "BS:DB0FC>  Waiting  ..."  und  ab  sofort  kann  DB2OS
     connected werden.  Ausserdem sendet  TNN auf  allen eingeschalteten Ports,
     auf denen  eine MHEARD-Liste  gefuehrt wird,  ein UI-Frame  mit  folgendem
     Inhalt:

         fm DB2OS to CQ via DB0FC* ctl UI^ pid F0
         cq de DB2OS HANNOVER JO42VG/EM60G -- PSE CONNECT DB2OS via DB0FC

     WICHTIG: Durch  einen nachfolgenden  Befehl oder  ein RETURN  wird der  CQ
     Zustand abgebrochen!

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 66


 VARIANTE A:

     OM Karl,  DK7AL, ist  zur gleichen  Zeit mit dem Knoten BS:DB0FC connected
     und sieht nun bei der Eingabe des USER-Befehls folgende Liste:

 
  BS:DB0FC> TheNetNode 1.70 (731)
  Uplink (DF3AV)                <-->       Circuit (BS77:DB0FC-8  DF3AV)
  Uplink (DF2AU)                <..>       Downlink (DF2AU-15  DK4EG-1)
  Circuit (H:DB0FD  DB2OS)      <..>       CQ (DB2OS-15)
  Uplink (DK7AL)
 

     <..> CQ(DB2OS-15)  zeigt nun  an, da  DB2OS (vom  Knoten H:DB0FD kommend)
     eine Verbindung  in den  Raum BS  sucht und  den CQ-Befehl eingegeben hat.
     DK7AL mu  an dieser  Stelle nur  C DB2OS-15  eingeben und  ist SOFORT mit
     DB2OS  verbunden!!!   Das  mhsame  Zurckverfolgen  des  Verbindungsweges
     entfllt komplett bzw. ist nicht erforderlich.

 VARIANTE B:

     OM Wolfgang,  DB3AN, monitort  die Frequenz  und sieht pltzlich folgendes
     Paket auf dem Bildschirm (NORD><LINK Firmware):

 
     fm DB2OS-15 to CQ ctl UI^
     CQ de DB2OS HANNOVER JO42VG via BS -- PSE CONNECT DB2OS-15
 

        !       !
        !       +----------------------CQ CQ CQ...ggf. mit Text...
        +------------------------------Absender, OM Peter, DB2OS

     Dieses Paket wurde von BS:DB0FC unmittelbar nach dem Empfang des CQ-Befehl
     (mit Text dahinter) als UI-Paket abgestrahlt.

     Um diesen  CQ-Ruf zu  beantworten, mu  Wolfgang nicht  erst den Knoten BS
     connecten, sondern  er gibt seinem eigenen TNC den Befehl zum Aufbau einer
     Verbindung mit  DB2OS-15 (Connect DB2OS-15, aufpassen bei der SSID !), als
     ob DB2OS-15 direkt in der Nachbarschaft wohnt.

     Nachdem BS:DB0FC  das SABM-Paket  von DB3AN  empfangen hat, ist SOFORT die
     Verbindung mit  DB2OS hergestellt,  und bei  DB2OS erscheint  die  Meldung
     BS:DB0FC> Connected to DB3AN.

     Wie man  sieht, kann  man also  auf der  Benutzerebene des  Knotens,  oder
     direkt, den Verbindungsaufbau nach dem Sichten des CQ-Ruf einleiten.

(D)EST.c.:(D)EST;
     Zeigt die Eintrge der NODES-Liste in der bei den RMNC blichen Weise an.

 
  Destinations (5):
  DB0BID  0-0    DB0EAM  3-3    DB0EAM  4-4    DB0NHM  0-0    DB0NHM  4-4
    ^1.)   ^2.)
 

     1.)  Erreichbare Ziele (Destinations),
     2.)  SSID-Bereich des Calls.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 67


(D)EST <*>
     Liste wie oben jedoch zustzlich mit Laufzeiten.

(D)EST <call*>
     Hierbei mu  das Call  nicht vollstndig sein. Die Eingabe von (D)est HB9*
     zur Anzeige  aller HB9..  Destinations. Sie werden mit Call, SSID-Bereich,
     Laufzeit und Port, auf dem sie erreichbar sind, angezeigt.

(D)EST <call>
     Zeigt die  Liste wie  bei (N)odes  <call> an .... eben nur fr die FlexNet
     Liebhaber.

(D)EST < <Nachbar Call>
     Zeigt die  Nodes / Destinations an, die von diesem Nachbarn mit der besten
     Laufzeit gemeldet wurden.

(DX)CLUSTER.c.:(DX)cluster;
     Wurde ein  lokales Cluster eingetragen, so reicht die Eingabe von <dx> zum
     Connect dieses  Clusters. Sinn  dieses Befehles  ist es,  nicht immer  auf
     einem Knoten nach dem nchstgelegenen Cluster suchen zu mssen.

(G)RAPH .c.:(G)RAPH ;
     Graphische Ausgabe einiger statistischer Werte. Es sind Darstellungen der
     letzten Stunde, der vergangenen 24 Stunden und des vergangenen 7 Tage
     mglich. Es werden die Maximalwerte durch + , Mittelwerte mit * und
     Minimalwerte durch # gekennzeichnet. Das A in der Zeitachse zeigt an,
     welcher Wert zur Zeit aktualisiert wird. Die Kommandos gliedern sich wie
     folgt:

     (G)raph   (H)our   (B)aud         (1)alternative graph  (+) expand
               (D)ay    (C)ircuits     (2)average graph
               (W)eek   (F)ree buffers
                        (L)2-Links
                        (N)odes
                        (R)ounds
                        (*)Fr die Ausgabe aller Statistiken.

     -  Der erste  Parameter (H,  D, W) gibt die zeitliche Darstellungsform an,
        wird  dieser   Parameter  vergessen,  so  wird  die  Stundendarstellung
        verwendet. Ist  aber der  erste Parameter  falsch, so  wird ein Hinweis
        ausgegeben.

     -  Der zweite  Parameter (B,  C, F, L, N, R, *) spezifiziert die Datenart,
        welche der  User angezeigt  bekommen mchte.  Hierbei ist  klar, das in
        Analogie zu anderen TNN-Befehlen die Mglichkeit besteht, mit Hilfe von
        "*", alle  Datenarten anzeigen  zulassen.  Wird  der  zweite  Parameter
        weggelassen oder  ist falsch,  so erfolgt ein Hinweis auf unzureichende
        Spezifizierung.

     -  Der dritte  optionale Parameter  (1, 2)  gibt die gewnschte Graphenart
        an.

     -  Der vierte  Parameter (+)  ist auch optional, und gibt an, ob die Daten
        "expandiert"  werden   sollen.  Das   heit,  der  Zeilenraum  fr  die
        Darstellung der  Werte zwischen  Null und  Minimum, wird zu Gunsten der
        Werte zwischen  Minimum  und  Maximum  weggelassen.  Dadurch  wird  die
        Darstellung zwischen Minimum und Maximum prziser.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 68


     Eingabebeispiele:
     G             interner Hilfetext,
     G             alle Graphen der letzten Stunde,
     G * +         alle expandierten Graphen der letzten Stunde,
     G f 2         "Free buffers"-Graph bestehend aus Durchschnittswerten,
     G w *         Wochenberblick aller Graphen,
     G d * 1 +     Tagesberblick aller Graphen in expandierter alternativen
     Form.

     Beispiel:  (G)RAPH (D)ay (B)AUD (+) zeigt die Entwicklung der letzen 24
     Stunden an:

 
  Throughput (Baud):  Maximum: 67024  Average: 36475  Minimum: 10904
   67034|
   63292|                                       +
   59550|                              +++ +    +
   55808|     +                    +   +++ +  +++++    +
   52066|++   +                    +  ++++ +  ++*++    ++
   48324|++   + +                  ++++*+++*  ++*+++  +++
   44582|++++ + +      +          +*++****+*+ +**+++  +++
   40840|+*++ + +    + ++ +++     +*++*******+***+++  +**
   37098|**++++ ++++++++++++*  ++++**+##*#*#*+*****++ +**
   33356|****+* *++++*+*+*++*+++++*#**######****#***+++#*
   29614|##****+**+***+*+***#++*+*##**#######*###****+*#*
   25872|##****+#**##**#**#*#*+***###############*#**+*##
   22130|######*#**##**#*##*#**#**#################****##
   18388|############**#*##*#########################*###
   14646|###############*################################
   10904|################################################
        +-------------------A----------------------------
         00  02  04  06  08  10  12  14  16  18  20  22
           01  03  05  07  09  11  13  15  17  19  21  23 Hour
 

            +  Zeigt den Bereich des maximalen Wertes an,
            *  Zeigt den Bereich des Durchschnittwerts an,
            #  Zeigt den minimalen Wert in dem jeweiligen Zeitinterval an.

      Eine  Besonderheit existiert  bei der  Tages- und  Wochendarstellung. Die
     momentan  aktuelle   Spalte,  die   alle  10   Sekunden   (GRAPH_INTERVAL)
     aktualisiert wird, ist durch ein "A" auf der X-Achse gekennzeichnet.

     Genauigkeit:
     Es werden  alle 10  Sekunden (GRAPH_INTERVAL)  neue Werte festgehalten und
     diese  mit   den  bisherigen  Minima/Maxima  Werten  verglichen  und  ggf.
     angepasst.  Zu   dem  Durchschnittswert   wird  der  jeweilige  neue  Wert
     hinzuaddiert. Da  die Stundenform 60 Elemente zu je einer Minute hat, wird
     jedes Element 6 mal aktualisiert. Beim Tagesgraphen sind es 48 Elemente zu
     je einer  halben Stunde,  also 180  Aktualisierungen je  Element. Und beim
     Wochenberblick sind  es 56  Elemente zu  je drei  Stunden,  demnach  1080
     Aktualisierungen je Element.

     Nach Starten des Knotens wird eine Minute mit der Ermittelung gewartet, da
     einige Werte, z.B. RPS, erst errechnet werden mssen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 69


(H)ELP .c.:(H)ELP ;
     Zu den  Befehlen in  TheNetNode gibt  es jeweils  auch eine Erklrung bzw.
     Hilfe. Mit  der Eingabe  (H)ELP wird  eine bersicht  ber  die  mglichen
     Hilfen ausgegeben  sowie auch  die Anzahl der Bildschirmseiten. Mit (H)ELP
     (N)ODES werden  die ersten  22 Zeilen  ausgegeben. Die Zeilen 23-44 kommen
     nach der  Eingabe (H)ELP  (N)ODES 2  . Wer  zurckblttern kann, kann auch
     alle Seiten  auf einmal  bermittelt bekommen  durch das anhngen eines *.
     Beispiel: (H)ELP (N)ODES *

 
  Programm-Version 1.15 vom 26. Dezember 1996 by DF7BZ
  TNN-Doku-Version 1.76 vom 13. Dezember 1998 by NORD><LINK e.V. (DG9FU)
  
  Folgende Befehle sind laut Dokumentation verfgbar :
  
  Befehl              Hilfe-Seiten      Befehl              Hilfe-Seiten
  (A)KTUELL      (extern)  1            (BE)ACON                 1
  (C)ONNECT                6            (CONV)ers               19
  (CQ)                     1            (D)EST                   2
  (DX)CLUSTER              1            (G)RAPH                  5
  (H)ELP                   3            (HA)RDWARE     (extern)  1
  (I)NFO         (extern)  1            (L)INKS                  1
  (L3)MHEARD               3            (LOOP)                   1
  (M)AILBOX                1            (MAP)          (extern)  1
  (MH)EARD                 3            (MSG)          (extern)  3
  (N)ODES                 12            (P)ARAMETER              6
  (PAC)SAT                 1            (PI)NG                   1
  (PO)RT                  11            (Q)UIT                   1
  (QTH)          (extern)  2            (R)OUTES                 9
  (S)TAT                  14            (SAT)          (extern)  1
  (SAV)ecall     (extern)  1            (SH)owcall     (extern)  2
  (SO)FTWARE     (extern)  1            (TA)LK                   1
  (TI)ME                   1            (TOP)          (extern)  5
  (U)SER                  12            (V)ERSION                1
  
  Externe Befehle sind nicht bei jedem Digi vorhanden !
 

(L3)MHEARD .c.:(L3)MHEARD ;
     Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  10 gehrten L3-Calls mit
     Datum, Uhrzeit,  Port-Name, RX-Byte,  TX-Byte, L3  Frame von  Call und  L3
     Frame an Nachbar geroutet. Die L3MH-Liste wird seit der Version TNN175ag10
     wie die  Statistik im  aktuellen Laufwerk  gesichert. Sie dient  dazu, die
     L3-Verbindungen die ber den Knoten laufen, beurteilen zu knnen. Die SSID
     wird hierbei beachtet.

 
  KS:DB0EAM> MHEARD (97/500)
  30.01.98 17:29 P 6 [   6095559,  12686304] DB0GOE    DB0GOE
  30.01.98 17:29 P 6 [     67218,    153548] DB0MAR    DB0GOE
  30.01.98 17:29 P 8 [    421886,  15142753] DB0LIP    DB0LIP
  30.01.98 17:29 P11 [   5535466,  17842422] DB0KH     DB0KH
  30.01.98 17:29 P 7 [     24644,   1217402] DB0AX-1   DB0AX-1
  30.01.98 17:29 P 6 [     62988,    519602] DB0PDF    DB0GOE
 

     MHEARD (<anzahl>/<anzahl>)
     Die beiden Ziffern in der ersten Zeile geben an:
     1. <anzahl> = Lnge der gefhrten MH-Liste,
     2. <anzahl> = Eingestellte Lnge.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 70


(L3)MHEARD <anzahl> 
     Gibt eine aktuelle Rufzeichenliste der letzten <anzahl> gehrten Calls mit
     Datum, Uhrzeit,  RX-Byte, TX-Byte,  L3 Frame  von Call  und  L3  Frame  an
     Nachbar geroutet aus.

(L3)MHEARD <call>
     Listet wann  und unter  welcher SSID der Knoten mit dem <call> zuletzt ein
     L3-Frame ber  diesen Digi  gesendet hat. Weiterhin werden die RX-Byte und
     TX-Byte (aus  der Sicht  des Knotens)  mit angezeigt,  die seit dem letzen
     Lschen der  L3MHEARD-Liste oder  Verndern der  Anzahl der Listeneintrge
     aufgelaufen sind.

     Im <call>  knnen auch  Wildcards verwendet  werden.  Dabei  steht  *  fr
     beliebig viele (oder keine) Zeichen und ? steht fr genau 1 Zeichen.

     (L3)MHEARD df6ln   = Eintrge mit dem Rufzeichen DF6LN
     (L3)MHEARD df*     = Eintrge von DF-Stationen
     (L3)MHEARD *b?     = Stationen mit B als vorletztem Buchstaben
     (L3)MHEARD *b*     = Stationen mit B im Rufzeichen

(L)INKS.c.:(L)INKS;
     Zeigt die eingetragenen Rufzeichen, die den Links zugeordnet sind.

 
  Type-Port-ALIAS:CALL------Route---------
    L+  4   KSDXC:DB0EAM-4
    L+  5   KSBOX:DB0EAM-3
    N   6    GOE7:DB0GOE
    F   9     BID:DB0BID
    N   9   SARTG:HB9AK     via DB0BID
 
     
     Typ:
           L   = Localer Eintrag
           L+  = Localer Eintrag wird gemessen
           F   = FlexNet-Nachbar
           N   = NetRom-Nachbar

(LOOP)
     LOOP DETECTED  ist eine  Warnung, da  der gewhlte Verbindungsaufbau eine
     Schleife (Loop)  bildet. Es  wird also eine Interlink-Verbindung in beiden
     Richtungen  und   somit  unntig   belegt.   Im   Gegensatz   zu   anderer
     Knotensoftware, erfolgt  jedoch nur  eine  WARNUNG,  die  Verbindung  kann
     trotzdem aufgebaut werden.

     Letzteres ist  aber nicht  immer sinnvoll  und man behindert sich selbst..
     Bitte mit  2 mal  Quit zum  vorletzten Digi  zurck  gehen  und  dann  die
     Verbindung direkt  aufbauen... Es kann aber auch vorkommen, da der Router
     von TNN  einen neuen  Weg zum Zielknoten gefunden hat, der zu der Schleife
     fhrt  dann kann man die Warnung auch einfach ignorieren.

(M)AILBOX.c.:(M)ailbox;
     Wurde eine locale Mailbox eingetragen, so reicht die Eingabe eines <m> zum
     Connect dieser Mailbox. Sinn dieses Befehles ist es, nicht immer auf einem
     Knoten nach der nchstgelegenen Mailbox suchen zu mssen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 71


(MH)EARD <erweiterung>.c.:(MH)EARD ;
     Gibt eine  aktuelle Rufzeichenliste  der letzten  10  gehrten  Calls  mit
     Datum, Uhrzeit, Port-Name, RX-Byte und TX-Byte aus. Die MH-Liste wird seit
     der Version  TNN149l9 wie  die Statistik  im aktuellen Laufwerk gesichert.
     Sie dient  nun auch dazu, einen User auf dem Port zu connecten, auf dem er
     zuletzt gehrt wurde. Die SSID wird hierbei beachtet. Es ist also mglich,
     mit dem  Call DB0XY-1  auf dem  Port 0  und mit dem Call DB0XY-2 auf einem
     anderen Port QRV zu sein. Wer selten QRV ist, fllt nun, je nach Lnge der
     Liste, irgendwann aus ihr raus.

     <erweiterung>
     Als Erweiterung  kann  ein  "+"  eingegeben  werden.  Es  wird  dann  eine
     erweiterte  User-Statistik  ausgegeben.  Sie  besteht  aus  den  vom  User
     empfangenen Rej = (r) an den User gesendete Rej = (t) sowie die Anzahl der
     DAMA-Verste = (d).

 
  KS:DB0EAM> MHEARD (400/500)
  19.03.98 13:34 P 9 [   927365,  1932892] DG9FU      126r   119t     0d
  19.03.98 13:33 P 0 [    59149,   407445] DG2ACM      45r    28t     0d
  19.03.98 13:33 P 0 [    24821,   856196] DK7VW       42r    23t     0d
  19.03.98 13:33 P 0 [    40804,   231704] DG2ACM-1    49r    44t     0d
  19.03.98 13:33 P 0 [      880,    43047] DK3ZL        4r     0t     0d
  DG9FU de DB0EAM >
 

     MHEARD (<anzahl>/<anzahl>)
     Die beiden Ziffern in der ersten Zeile geben an:
     1. <anzahl> = Anzahl der gefhrten Calls in der MH-Liste,
     2. <anzahl> = Lnge der MH-Liste.

(MH)EARD <anzahl> <erweiterung>
     Gibt eine aktuelle Rufzeichenliste der letzten <anzahl> gehrten Calls mit
     Datum, Uhrzeit, RX-Byte und TX-Byte aus.

(MH)EARD <call> <erweiterung>
     Listet wann  und unter  welcher SSID  der User  mit dem  <call> den Knoten
     zuletzt benutzt  hat. Weiterhin  werden die  RX-Byte und  TX-Byte (aus der
     Sicht des  Knotens) mit angezeigt, die seit dem letzen Lschen der MHEARD-
     Liste oder Verndern der Anzahl der Listeneintrge aufgelaufen sind.

     Im <call>  knnen auch  Wildcards verwendet  werden. Dabei  steht "*"  fr
     beliebig viele (oder keine) Zeichen und "?" steht fr genau 1 Zeichen.

     (MH)EARD df6ln   = Eintrge mit dem Rufzeichen DF6LN
     (MH)EARD df*     = Eintrge von DF-Stationen
     (MH)EARD *b?     = Stationen mit "B" als vorletztem Buchstaben
     (MH)EARD *b*     = Stationen mit "B" im Rufzeichen

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 72


(N)ODES.c.:(N)ODES;
     Zeigt alle momentan bekannten Knoten an, die das NET/ROM- bzw. TheNet-L3-
     Protokoll verwenden. Die ausgegebene Liste wird regelmig ber sogenannte
     Rundspruchsendungen (Broadcast) der TheNet-Nachbarknoten auf dem neuesten
     Stand gehalten. Die Liste ndert sich also, wenn Links ausfallen oder neue
     Links hinzukommen. Auerdem ndern sich die Laufzeiten der einzelnen
     Eintrge in Abhngigkeit von der Linkbelastung und bei schlechten
     Ausbreitungsbedingungen. Beispiel:

 
      1    2             3    4
      /    /             /    /
     KS:DB0EAM > Nodes (139/1009):
  
     SH9600:DB0AZ    HUSUM:DB0HES    HHWEST:DB0HHW   HL:DB0MAR
     KIELMB:DB0OQ       SL:DB0SUE      SYF7:OZ3DIJ-7
       /      /
      5      6
 
     
     1.)   Alias dieses Netzknoten.
     2.)   Rufzeichen dieses Netzknoten.
     3.)   Anzahl der bekannten Knoteneintrge.
     4.)   Maximal mgliche  Anzahl an Eintrgen
     5.)   Alias des Endknoten.
     6.)   Rufzeichen des Endknoten.

     ALIAS  ist   dabei  eine   maximal  6-stellige   Abkrzung  zur   besseren
     geographischen Einordnung  des Knotenstandortes.  In unserem  Raum  werden
     normalerweise die  blichen Autokennzeichen  als ALIAS verwendet oder aber
     kurze  Ortsnamen   auch  ausgeschrieben   (wie  z.B.  bei  KS:DB0EAM  oder
     KIEL:DB0IL). Zu  den in der Liste aufgefhrten Endknoten kann in der Regel
     mit dem  Connect-Befehl eine  Verbindung  hergestellt  werden.  Endknoten,
     deren ALIAS  mit BOX  oder MB endet, sind damit als Mailbox erkennbar; DX-
     Cluster sind mit DX oder DXC am Ende des ALIAS erkennbar.

     Die  Anzahl  der  bekannten  Netzknoten  wird  hinter  Nodes  in  Klammern
     angezeigt.

     Der Nodes-Befehl  kann bis  auf den ersten Buchstaben abgekrzt werden und
     auch beliebig  gro und  / oder klein geschrieben werden. Der Nodes-Befehl
     kann auerdem  mit  Parametern  aufgerufen  werden,  um  Informationen  zu
     einzelnen Endknoten oder Gruppen von Endknoten zu bekommen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 73


     Mit dem Befehl:

(N)ODES <call>   oder   (N)ODES <alias>
     bekommt man  eine Auflistung  der bekannten  Wege zu  dem mit  <call> bzw.
     <alias> angegebenen  Endknoten. So  erhlt man  z.B.  mit  (N)odes  DB0FC.
     Weiterhin wird hiermit der NetRom - Route - Rekord  (NRR) ausgelst.

(N)ODES <call>  *   oder   (N)ODES <alias>  *
     Ein zustzliches * hinter <call> zeigt alle Wege an.

 
                  1   2
                /   /
   Routes to   BRO:DB0BRO
   ---T[ms]----RxT----TxT--LT-Mode-Obc-----RTT-Po-Route--------------------
   >   4330   3910      0   2   DG   0     420  6 DB0GOE
      16440   7000   4870  10   DG  19    9440  9 HB9AK via DB0BID
      30970  17560   4870   5   DG   0   13410  9 DB0LBG-7 via DB0BID
     600000 599990   4870   4   DG   0    1550  9 DB0KH via DB0BID
   >   4800   4800      0  10   VC   0     910 10 DB0NHM
       5970     10      0   1   DG   0    5960 10 DB0BRO via DB0NHM
      25200   3480      0   2   DG   0   21720 10 DB0GOE via DB0NHM
     600000 599990   4870   4   DG   0     520 11 DB0KH
   ^   /     /         /   /    /   /       /  /    /
   3  4     5         6   7    8   9       10 11   12
 
     
      1.)  ALIAS-Kennzeichen des gefragten Endknoten.
      2.)  Rufzeichen des gefragten Endknoten.
      3.)  > = Der Weg wird derzeit verwendet fr eine Verbindung zu dem
           Endknoten.
           + = Zeigt eine alternative Route an, ber die auch Datenbertragung
           stattfindet.
           - = Diese Route ist abgemeldet und wird nicht mehr benutzt.
           * = Es wird kein Obs mehr gefhrt, da der Nachbar bereits
           differenziellen Broadcast untersttzt.
      4.)  Gemessene Laufzeit in ms des jeweiligen Weges.
      5.)  RxT Laufzeit die vom dem Nachbar ber das Ziel DB0BRO gemeldet
           wurde.
           Bzw. 10 wenn es ein direkter Nachbar ist.
      6.)  Laufzeit mit der das Ziel weitergemeldet wird. (Errechnet sich aus
           RxT und gemessener Laufzeit zum Nachbarknoten).
      7.)  Lifetime des Knotens. Wenn LT=0 wird der Knoten nicht mehr weiter
           verbreitet.
      8.)  bertragungsmode auf diesem Link DG = Datagramm (Hhere
           Protokollebene die das Umrouten ermglicht) ;  VC = Virtual Circuit
           (Unterste Protokollebene).
      9.)  Obc Obsolentcounter (Veraltenszhler) fr  Ziele mit altem
           Protokoll.
     10.)  Round - Trip - Timer  oder Laufzeit zum Nachbarknoten.
     11.)  Port ber den die Verbindung geroutet wird.
     12.)  Rufzeichen des Nachbarknotens fr den jeweiligen Weg.

     Bei einer Laufzeit 600000 ms wurde der Weg ber Fastlearn aufgenommen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 74


     NetRom -  Route -  Rekord  (NRR) oder die Ermittlung des bertragungsweges
     zwischen 2  Knoten die  dieses Protokoll  unterstzen. Es wird an das Node
     ein NRR  - Frame gesendet. Auf dem Hin- und Rckweg hngen alle Knoten Ihr
     Call in  dieses Frame  ein. Der  Knoten, der  das Frame  an  den  Absender
     zurcksendet kennzeichnet  sich selbst mit einem *. Ein  DB0EAM*<flexgate>
     oder DB0EAM*<local>  bedeutet, dass  dieser Digipeater das abgefragte Node
     ber ein  FlexGate oder einen local eingetragenen Link auf Level2 umsetzt.
     Digipeater   die    NRR   nicht    untersttzen,   jedoch    Level3-Frames
     transportieren, erscheinen  in der  Liste mit  einem  ?.  Untersttzt  das
     abgefragte Node jedoch NRR nicht, so kommt keine Antwort zurck.

     KS:DB0EAM> Route (DG): DB0EAM DB0GOE DB0BRO* DB0EAM

     Folgende Konstellation bei DB0SHG:

 
   Routes to     BS:DB0FC
  ---T[ms]----RxT----TxT--LT-Mode-Obc-----RTT-Po-Route----------
  -  33800  33800  33900  10   VC   0   12880  4 DB0HSK
  >  17700  17700      0  10   VC   0   77830  6 DB0HW
     43360     10      0   1   DG  21   43350  6 DB0FC via DB0HW
 

     bedeutet nichts  anders, als  das ein User der DB0FC connecten mchte, den
     FlexNet-Weg ber  DB0HW vorgeschlagen bekommt, weil sonst keine wesentlich
     schnellere Alternative  zur Verfgung  steht. Eine  solche Verbindung kann
     natrlich NICHT  umgeroutet werden, selbst wenn zwischendurch ein besserer
     NETROM-Weg zur Verfgung steht !

     Umgedreht wird nie eine NETROM-QSO auf FlexNet-Weg umgeroutet.

     Wie war es frher (1.70).....
     Da gab es zwei Listen, eine NETROM und eine FlexNet. Es wurde immer zuerst
     der NETROM-Weg  genommen, egal  wie schlecht  er war ! Im schlimmsten Fall
     bedeutete dies,  NETROM 10  Minuten  Laufzeit,  FlexNet-Weg  10  Sekunden.
     Dieses war jedoch wenig sinnvoll. Heute gibt es nur noch eine Liste, dafr
     werden FlexNet-Ziele mit einigen % unterbewertet. Sind mehrere NETROM-Wege
     vorhanden so wird natrlich weiterhin umgeroutet.

     Hin- und Rckweg knnen bekanntlich unterschiedlich Wege nehmen.

     Um erweiterte  Informationen ber  eine Gruppe  von Endknoten zu bekommen,
     gibt man den Befehl ein:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 75


(N)ODES <laufzeit> <name>

     Fr <laufzeit> wird dabei der Wert fr die minimale Laufzeit der Endknoten
     angegeben. Soll  nicht  eine  minimale,  sondern  eine  maximale  Laufzeit
     angegeben werden, wird nach der Laufzeit ein Minus geschrieben. Fr <name>
     kann ein  Rufzeichen oder ein ALIAS eingesetzt werden, bei dem * und ? als
     Platzhalter verwendet  werden knnen.  Dabei steht  * fr  beliebig  viele
     (oder keine)  Zeichen und  ? steht  fr genau 1 Zeichen. Auerdem kann man
     die  Abfrage   auf  den   ALIAS-Teil  oder  auf  den  Rufzeichen-Teil  des
     Knoteneintrages beschrnken, indem man ein : vor oder hinter <name> setzt.
     Mit <name>:  begrenzt man  die Abfrage auf den ALIAS-Teil, und mit :<name>
     begrenzt man  die Abfrage auf den Rufzeichen-Teil der Knoteneintrge. Wird
     nur eine  <laufzeit>  angegeben,  so  werden  alle  Knoten  mit  passender
     Laufzeit angezeigt.  Wird nur  ein <name>  angegeben, so wird die Laufzeit
     bei der  Auswahl nicht  bercksichtigt. Die ausgegebene Liste an Endknoten
     sieht dann z.B. so aus:

 
  KS:DB0EAM > Nodes: (7)
  
    HHS:DB0HBS  176/11 HHSBOX:DB0HBS-1  69/11
     /     /    /  /
    1     2    3  4
 
     
     1.)   ALIAS des Endknoten.
     2.)   Rufzeichen des Endknoten.
     3.)   Laufzeit in 10 ms Schritten fr den besten bekannten Weg.
     4.)   Port fr Nachbarknoten.

 Beispiele:

 Befehl        ! Antwort
 ==============!==========================================================
 NODES 2000    ! Alle Eintrge mit Laufzeiten min. 2000.
 NODES -60     ! Alle Eintrge mit Laufzeiten max. 60.
 NODES 100 d*  ! Rufzeichen oder ALIAS beginnt mit D, Laufzeit min. 100.
 NODES -100 *d ! Rufzeichen oder ALIAS endet mit D, Laufzeit max. 100.
 NODES *d*     ! Rufzeichen oder ALIAS enthlt ein D, Laufzeit egal.
 NODES ?????   ! Rufzeichen oder ALIAS ist genau 5 Zeichen lang.
 NODES :d*     ! Rufzeichen beginnt mit D.
 NODES :?b*    ! Rufzeichen mit B als 2. Buchstaben (DB- u. HB9-Stationen).
 NODES :hb9*   ! HB9-Rufzeichen.
 NODES :*l     ! Rufzeichen endet mit L.
 NODES k*:     ! ALIAS beginnt mit K.
 NODES *box*:  ! ALIAS enthlt BOX.
 NODES *dx:    ! ALIAS endet mit DX.
 NODES *u?:    ! ALIAS mit U als vorletztem Buchstabe.
 NODES *       ! Zeigt die gesamte Liste an.

(N)ODES < <Nachbar Call>
     Zeigt die  Nodes / Destinations an, die von diesem Nachbarn mit der besten
     Laufzeit gemeldet wurden.


TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 76


(P)ARAMETER.c.:(P)ARAMETER;
     Ausgabe der Parameter-Liste.

 
  KS:DB0EAM> Parms:
  01:NoAckBuf        20   02:Timeout       3600   03:SaveConfig       3
  04:DAMA-Speedf   4800   05:DAMA-MaxPri     10   06:DAMA-MaxPol      5
  07:DAMA-Tout       50   08:CommandLog       0   09:SysopLog         1
  10:Downport        15   11:TestSSID        15   12:ConvSSID         1
  DG9FU de DB0EAM (13:12)>
 

     01: NoAckBuf
         berfllungsgrenzwert in Anzahl Frames. Anzahl der Pakete, die auf der
         Transport-Layer-Ebene  zwischengespeichert  werden,  bis  eine  Choke-
         Nachricht zum  vermittelten Knoten  geschickt wird.  Gleichzeitig  die
         Anzahl Frames, die im Link-Layer zwischengespeichert werden, bevor das
         Link-Layer in den Busy-Zustand geht. Dieser Grenzwert** verhindert den
         berlauf eines  TheNet-Knoten, falls ber das Transport-Layer zu viele
         Pakete einlaufen,  oder falls  eine Station  in einem  Link  zu  viele
         Pakete auf einmal senden will.

     02: Timeout
         Keine-Aktivitt-Timeout in  Sekunden, (0 = abgeschaltet). Passiert auf
         einem    Layer-2-Link     oder    Layer-4-Circuit     solange     kein
         Informationsaustausch, wird der Link abgebrochen.

     03: SaveConfig
         Zeitraum in 10 min-Schritten, in dem TNN176.STA und MHEARD.TAB mit den
         aktuellen Statistikdaten auf Disk oder HD gespeichert wird.

     04: Dama-Speedf
         Bei  TNN-Digis  mit  Multibaud  (z.B.  1200  und  9600  Baud)  bestand
         ebenfalls ein weiter Wunsch, einen Anreiz fr 9k6-Betrieb zu schaffen.
         Im Normalfall  werden 1200- und 9k6-User gleichbehandelt, und man kann
         lediglich   ber    MAXFRAME   den   9k6-Betrieb   etwas   bevorzugen.
         blicherweise sollte  man MAXFRAME  7 auf  9k6 benutzen und nicht mehr
         als MAXFRAME  2 auf  1200 Baud. Aber einigen Sysop war dies noch nicht
         genug. Was  der neue  DAMA-Speedfaktor bewirkt,  soll nun am folgenden
         Beispiel erlutert  werden. Angenommen, wir haben einen 1200-Baud- und
         einen 9600-Baud-Einstieg,  und wir  wollen die  9600er  User  deutlich
         bevorzugen. Steht  DAMA-Speedf jetzt  auf 9600,  dann werden  User auf
         einem 1200-Baud  erst in  jeder 8. Runde bedient. Auf den ersten Blick
         scheint dies viel zu langsam, aber bei 9k6 sind die Frames ja so kurz,
         so da es also NICHT gleich um Faktor 8 langsamer geht. Sind berhaupt
         keine 9k6-User  da, dann  ist alles  wie bisher. Wichtig: Die korrekte
         Baudrate mu  im  Speed-Parameter  fr  den  jeweiligen  Port  richtig
         eingetragen sein.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 77


         Die Verlangsamung berechnet sich so:

 
                            DAMA-Speedf     9600
            Verlangsamung = ------------ = ----- =   8
                            Speed[Port]     1200    ===
 

         Bei dem  9k6-Port ergibt  sich entsprechend  ein Faktor von 1. Hat man
         gleichzeitig noch  einen 2k4-Einstieg, dann ist die Verlangsamung dort
         9600/2400 = 4. Mchte man den 1200er Einstieg nicht gleich um Faktor 8
         beeinflussen, kann  man natrlich einen beliebigen Wert zwischen 1200-
         9600 (oder mehr!) bei diesem Parameter eintragen. Ein Wert kleiner als
         die niedrigste  Baudrate bzw.  ein Wert  von 0 schaltet diese Funktion
         ab.

     05: DAMA-MaxPri
         Maximaler Zhlerstand, der erreicht werden kann bei geringer Aktivitt
         eines User. Dieser User wird dann seltener zu Gunsten der anderen User
         abgefragt, ob er Daten zu senden hat.

     06: DAMA-MaxPol
         0 = ausgeschaltet.
         x = Nach x Versten erfolgt ein Abwurf vom DAMA-Master.

         Die  TNN-Software   bietet  fr  den  SYSOP  eine  abschaltbare  DAMA-
         Kontrolle. Alle  User, die  sich nicht  an das  DAMA-Protokoll halten,
         bekommen bei jedem DAMA-Versto eine entsprechende WARNUNG mitgeteilt.
         Ist eine,  vom Sysop  einstellbare, Anzahl berschritten, dann erfolgt
         ein Abwurf  des User  vom Digi!  Die Meckermeldungen werden nicht mehr
         nutzlos als  UI-Frame (Bake)  ausgesendet werden,  sondern sie  werden
         jetzt mitten  in das  betreffende QSO eingehngt. Die Warnung gibt die
         Anzahl der  aktuellen Verste  an sowie  die Anzahl der Verste, bis
         ein Disconnect  seitens des  DAMA-Master erfolgt  (mit  entsprechender
         Meldung).

     07: DAMA-Tout
         Zeit in  10 ms,  die gewartet  wird, wenn  auf ein Paket an einen User
         keine Besttigung  kommt, bis  zum Senden  an den nchsten User in der
         Reihenfolge.

     08: CommandLog
         Schafft nun die Mglichkeit, eine Logdatei COMMAND.LOG im Verzeichnis
         TNN zu fhren. Es werden alle Eingaben im Knoten mit CALL, DATUM,
         UHRZEIT und COMMAND in der Datei abgespeichert. Es sind folgende
         Einstellungen mglich:
         
         0 = Keine Protokollierung.
         1 = Nur Sysop-Eingaben werden protokolliert.
         2 = Alle Eingaben werden protokolliert (Vorsicht, die Logdatei wchst
         schnell!).

     09: SysopLog
         Speichert wer sich als SYSOP beim Knoten privilegiert.

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     10: Downport
         Legt den Port fest, auf dem die Connect ausgesendet werden die der
         Knoten nicht zuordnen kann. Z.B.: Wenn ein Knoten connected werden der
         nicht in der NODES-Liste steht oder ein User connected werden soll der
         nicht in der MH-Liste steht. Sollen die nicht zuzuordnenden Connect
         nicht auf einem User-Einstieg ausgesendet werden, so kann auch ein
         ausgeschalteter Port zugewiesen werden. Die connectende Station
         bekommt dann ein Port not in use zurck.

     11: TestSSID
         Legt die SSID fest, mit der dieser Knoten die Laufzeitmessung
         durchfhrt bei einem mit L+ eingetragenes Call.

     12: ConvSSID
         Einstellung der SSID die der Convers benutzen soll.

(PAC)SAT.c.:(PAC)SAT ;
     Zeigt Call und Message-Pool des BROADCAST-Server an.

 
     Server call: XX0XX-2
     Message pool: 1-9 (9 Messages)
 
     

(PI)NG <ipadd>.c.:(PI)NG ;
     Fhrt eine Laufzeitabfrage zu der IP-Nummer durch.

(PO)RT.c.:(PO)RT;
     Gibt  eine   Liste  mit   den  aktuellen   Porteinstellungen  aus:  (Diese
     Darstellung ist  ein MISCHMASCH  aus DOS/GNU- und LINUX- Version und dient
     hier nur zur Verdeutlichung.)

 
  TEST:DB0XX> Link-Interface Ports:
  -#-Name-----------Speed/Mode-Max-TXD---------------------Hardware--
   0 70cm_1200       1200m      2   20 DAMA CTEXT       MH VAN v4.04E
   1 70cm_9600       9600m      7   15 DAMA CTEXT       MH VAN v4.04E
   2 23cm_9600       9600       7   10      CTEXT       MH VAN v4.04E
   3 Lohfelden       9600d      4   10      CTEXT          TOKENRING/dev/ttyS0
   4 Mailbox        64000d      7    0                     TNN-ETH
   5 HHW             9600       7    5      CTEXT SYSOP    SMACK /dev/ttyS5
   6 Fyn             1200       4   25      CTEXT          SMACK /dev/ttyS3
   7 SEG             9600       7    5      CTEXT          SMACK /dev/ttyS1
   8 Cluster        19200       7  200                     KISS /dev/ptyz3
 

     #:
         Gibt den Port des Knotens an.

     Name:
         Zur leichteren bersicht.

     Speed/Mode:
         Speed zeigt  die eingestellte Baudrate sowie zustzlich gesetzte Flags
         an.

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             d :   Duplex.
             c :   CRC bzw. DCD bei 1k2-Modem.
             r :   ext. Takt (rx).
             t :   ext. Takt (tx).
             e :   ext. Takt beide (Vanessa).
             m :   Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC).
             z :   NRZ statt NRZI.

     TXD:
         eingestelltes TXDelay.

     Max:
         eingestelltes MaxFrame.

     DAMA:
         Auf diesem Port eingeschaltet.

     CTEXT:
         Auf diesem Port werden die Connect-Texte ausgesendet.

     SYSOP:
         Auf diesem  Port ist  der SYSOP-Mode aktiviert. Ein L2-Connect ist nur
         mit Pawort mglich.

     MH:
         Auf diesem Port wird die MH-Liste gefhrt.

     Hardware:
         Tokenring:        Serielle bertragung auf dem Tokenring.
         Van 4.04e:        Parallele bertragung zum Frontendrechner
                                  Vanessa mit der Softwareversion.
         Kiss1:            bertragung ber die eingestellte serielle
                                  Schnittstelle ohne CRC.
         SMACK1:           Wie KISS1 jedoch mit SMACK-CRC.
         RKISS1:           Wie KISS1 jedoch mit RMNC-CRC.
         IPX_PD:           Hier ist eine Ethernet-Karte im Einsatz mit
                                  IPXPD-Treiber.
         TNN-ETH:          Ethernet Packet Treiber.

     Bei Linux wird zustzlich die Device-Bezeichnung des Port angegeben.

(PO)RT *.c.::(PO)RT *;
     Gibt eine Liste mit den aktuellen Port Parametern aus:

 
  KS:DB0EAM> Port Parameters:
  -#-Port-------TXDelay-Pers--Slot-IRTT-MaxFrame-L2Retry-Timer2
   0:70cm_1200    20     255   20  1000     2       10      480
   1:70cm_9600    15     255   15   150     7       10       60
   2:23cm_9600    10     127   10    80     7       20       30
   3:Lohfelden    10     255   10    80     4       20       30
   4:Cluster      10     255   10    80     7       20       30
   5:Mailbox      10     255   10    34     7       20        7
   6:Goettingen   10     255   10    80     7       20       30
 

         Nur TXDelay  und MaxFrame  werden  noch  vom  Sysop  eingestellt.  Die
         anderen Parameter stellt TNN selbst ein.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 80


     TXDelay:
         Sendervorlaufzeit nach  dem Hochtasten  des Senders bis zur Aussendung
         des ersten Datenpaketes in 10ms.

     Pers:
         Persistence Wert (0-255).

     Slot:
         Zeitschlitz-Intervall (Slot  time intervall) in 10ms. Dieser Parameter
         gibt die  Dauer des  Zeitschlitzes fr  die Persistance-Steuerung  an.
         Jedesmal, wenn  der TNC  ein Paket  ausstrahlen wollte  und die  unter
         Slot-Time beschriebene  Zufallszahl auerhalb des Persistance-Bereichs
         lag,  wird   dann  fr   die  Dauer  des  Zeitschlitzes  gewartet  und
         anschlieend die Persistance-Prozedur erneut durchlaufen.

     IRTT:
         Bedeutet Initial-Round-Trip-Time  und ist der Anfangswert fr die RTT-
         Berechnung, also  der Wert,  der fr die erste Berechnung anstelle von
         SRTT benutzt wird, wenn noch keine Messung erfolgen konnte.

         Der Timer 1 (wann soll der TNN Nachfragen, wenn er Deine Antwort nicht
         gehrt hat) berechnet sich wie folgt:

               Fr RETRIES  kleiner gleich 3:        T1 = SRTT * 3
               fr RETRIES grer 3:           T1 = SRTT * (RETRIES + 4)

         Beim Connecten wird SRTT aus dem IRTT berechnet (siehe Parms):

               SRTT = (DIGI*2 + 1) * IRTT

         Bei einem  direkten Connect  entspricht SRTT dann dem IRTT, mit Anzahl
         DIGI wird  es dann  entsprechend grer.  Wenn nun auf einem Ports ein
         IRTT = 500 = 5s  aus der Baudrate errechnet wurde, bedeutet das:

               Retry 1..3    T1 = 5 * 3 = 15s bis zur Nachfrage !

               z.B. bei Retry 6  T1 = 5s * ( 6 + 4 ) = 50s!!!

         Bei laufendem Betrieb bewegt sich der SRTT dann dynamisch.

     MaxFrame:
         Anwender-Link MaxFrame in Anzahl der Frames. Anzahl der Infopakete auf
         Layer2-Ebene,  die   ohne  Erhalt   einer  Besttigung  hintereinander
         ausgesendet werden drfen.

     L2Retry:
         Bestimmt die Anzahl der Versuche, um auf Layer2-Ebene Kontakt zu einer
         anderen Station  zu bekommen  (Antwort auf  Kommandos und  Poll). Nach
         dieser Anzahl  von Versuchen  wird der Link als defekt gemeldet, falls
         keine Antwort erfolgt.

     Timer2:
         Anwender-Link T2 in 10ms. Dieser Timer bestimmt die Wartezeit, nachdem
         ein eingehendes Informationspaket besttigt wird mit einem RR/REJ/RNR-
         Paket. Einerseits  ist diese  Verzgerung zur  Durchsatzsteigerung da,
         weil man  in diesem  Intervall anderen  eine Chance  zum Senden  gibt,
         andererseits wird dem Sende-Layer die Chance gegeben, eine Besttigung
         in ein zu sendendes Infopaket zu packen und somit ein Link-Layer-Paket
         einzusparen. (Das Ergebnis ist in der Statistik abzulesen.)

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 81


(Q)UIT.c.:(Q)UIT;
     Verbindung wird vom Knoten aufgelst (DISCONNECT). Dadurch ergibt sich die
     Mglichkeit, zum  vorher connecteten  Knoten reconnected (zurckverbunden)
     zu werden.  Wenn vorhanden,  wird der  Text QUIT.TXT  vor dem Auflsen der
     Verbindung gesendet.

(R)OUTES.c.:(R)OUTES;
     Zeigt die bestehenden Routen zu den Nachbarknoten an.

 
     Routes of KS:DB0EAM (18/32)
     Node-----Typ-Po--Dst--L3SRTT[ms]---State--Route--------
     DB0EAM-3  L+  5    1    170/0       aktive
     DB0VFK    L   3    1      0/0
     DB0GOE    I   6  126    400/850     conn.
     DB0BID    F   9  544    450/820     conn.
     DB0II     I   9   86      0/58460   conn.  DB0BID
     DB0KH     N+  9  102   7590/5030    conn.  DB0BID
     DB0KH     N+ 11  121    430/710     conn.
 
        

     Routes of KS:DB0EAM (18/32)
         Die Routesliste ist auf das wesentliche gekrzt ! Die (18/32) besagt,
         da in der Linkliste 18 von 32 mglichen Eintrgen benutzt sind. Die
         Lnge der Linkliste kann ggf. mit SET TNNCFG=xxxx,xx angepat werden.
         (siehe: START.BAT)

     NODE :
         Anzeige des Rufzeichens des benachbarten Knotens.

     Type :
         Gibt an, um welchen Typ es sich bei diesem Eintrag handelt. Mglich
         sind:

     Type I :
         Nachbar arbeitet mit dem neuen InterNode - Protokoll, in dem
         TheNetNode nur Laufzeiten austauscht.

     Type L :
         Local Call und Alias wird mit Laufzeit 4000 ms eingetragen. Es wird
         keine Laufzeitberprfung durchgefhrt.
         
         Wird ein L+ eingesetzt, so wird das Ziel alle 5 Minuten connected. Ist
         das Ziel QRV, so wird dieses mit der Laufzeit in die Routesliste
         eingetragen und weitergemeldet.

     Type F :
         FlexNet Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.

     Type N :
         NetRom-Nachbar kann das Level-3 Protokoll alter Art, sendet jedoch die
         Meframes noch unprotokolliert zurck.

     Type N+ :
         NetRom-Nachbar verwendet das neue Protokoll, wo unerreichbare Ziele
         sofort abgemeldet werden. Die bermittlung und Messung geschieht im
         Level-3 nun protokolliert.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 82


     Type N- :
         NetRom-Nachbar verwendet das alte Protokoll. Nicht erreichbare Ziele
         fallen auf Grund der Timer aus der Nodesliste. Die bermittlung und
         Messung geschieht im Level-2 als UI-Frames und damit NICHT gesichert!

     Po :
         Port, ber den die Verbindung luft.

     Dst :
         Anzahl der Ziele die von dem Nachbarn gemeldet wurden.

     L3SRTT[ms] :
         Zeigt die zu diesem Node ermittelte Laufzeit in Millisekunden an,
         sowie die der Gegenseite.

     State setup :
         Es wird versucht eine Verbindung zum Nachbarn aufzubauen.

     State conn. :
         Die Verbindung zum Nachbarn ist erfolgreich aufgebaut worden und
         bleibt von nun an bestehen. NUR wenn diese Level2 Verbindung besteht,
         werden auch die NODES / DESTINATIONS von diesem Nachbarn in die NODES-
         /DESTINATION-Liste bernommen. Damit werden nun Zielknoten aus dem
         Netz entfernt, die nicht sicher zu erreichen sind oder zu denen der
         Link nur in einer Richtung besteht.

     Route :
         Digipeater,  die   nicht  das   TheNet-Protokoll  benutzen   bis   zum
         eingetragenen TheNet-Knoten.

(R)OUTES (V)ersion .c.::(R)OUTES (V)ersion ;:
     Zeigt zustzlich den Softwarestand der Nachbarknoten mit an und was fr
     ein Broadcast dahin gemacht wird.
     UI-Broadcast  = Alter TheNet Broadcast,
     Info-Broadcast= Broadcast wird gesichert im Level 3 bertragen,
     Differential-Broaccast  = Es werden nur die derungen bertragen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 83


(S)TAT .c.:(S)TAT ;:
     Gibt die Statistik, die im Knoten gefhrt wird, aus. Mit (S)TAT werden
     jedoch nur noch die Kopfdaten ausgegeben.

     Weitere Statistiken:
     (S)tat (*)  Ausgabe aller Statistiken;
     (S)tat (E)rrorKopf und Error-Statistik;
     (S)tat (H)ardware  Kopf und Hardware-Statistik;
     (S)tat (I)p Kopf und TCPIP-Statistik;
     (S)tat (L)ink Kopf und Link-Statistik;
     (S)tat (P)ortsKopf und Port-Statistik.

     Die Kopfdaten ....

 
    System Statistics: 01.04.98 00:00:13 - 25.04.98 08:45:18
             Startup: 21.04.98 16:29:58
              Uptime:        3/16:15
  
                         (min)    (now)    (max)
          Rounds/sec:      337      737     1487
        Free Buffers:     1747     2369     8123
  Overall Throughput:             32400    58208 Baud
     Active L2-Links:               109      179
     Active Circuits:                25       53
        Active Nodes:               781     3001
  
            CPU load: 51%
        Buffer usage: 71%
        Network Heap: 817800 Bytes
     Free RAM (Fmem): 1642496 Bytes
 

     System Statistics:
         Datum und  Uhrzeit  des  letzten  Lschens  der  Statistik  sowie  das
         Auslesedatum und  - Uhrzeit.  Wichtig bei  automatischen  Abrufen  der
         Statistik fr Diagramme.

     Startup: 14.02.97 16:29:29
         Letzter Neustart der Software.

     Uptime = 0/16:58
         Laufzeit des Programmes in Tagen/Stunden:Minuten.

     Die folgenden  Angaben sind  jeweils  in  dieser  Reihenfolge  aufgefhrt:
         minimaler Wert aktueller Wert maximaler Wert

     Rounds/sec: <anzahl> <anzahl> <anzahl>
         Gibt die Hauptschleifendurchlufe des Programmes an. Bei der DOS/GNU-
         Version sind die angezeigten Werte abhngig von der
         Rechnerperformance. Bei Linux wird als aktueller Wert blicherweise
         ca. 50 angezeigt  mit Tokenring ca. 100.

     Free Buffers : <anzahl> <anzahl> <anzahl>
         Zeigt die freien Buffer des Knotens an.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 84


         Ein Buffer sind 64 Info-Byte und 8 Listenzeiger-Byte, insgesamt also
         72 Byte. Jede zwischengespeicherte Information und auch jeder Eintrag
         in der MHEARD-Liste belegt BufferWenn TheNetNode keinen freien Buffer
         mehr zur Verfgung hat, wird ein Reset ausgelst, der alle bestehenden
         Verbindungen mit totalem Informationsverlust lscht. Im Normalbetrieb
         ist dieser Fall aber nahezu ausgeschlossen, da bei normal gesetzten
         TheNetNode-Parametern eigentlich nie zu wenig Buffer vorhanden sein
         knnen (man kann nicht beliebig viele Pakete hintereinander im Knoten
         abladen).

     Overall Throughput : <anzahl> <anzahl> <anzahl>
         Zeigt den Datendurchsatz des Knotens an. Hierbei handelt es sich um
         reine Infodaten ohne Protokoll- und Overheadbytes !

     Aktive L2-Links : <anzahl> <anzahl>
         Anzeige der  Anzahl der aktiven und maximal gleichzeitig vorgekommenen
         Level-2-Verbindungen.

     Active Nodes: <anzahl> <anzahl>
          Hier  wird die  Anzahl der  derzeit bekannten  Nodes  angezeigt.  Die
         zweite Anzahl gibt die bisher maximal eingetragenenNodes an.

     Aktive Circuits : <anzahl> <anzahl>
         Anzeige der  Anzahl der aktiven und maximal gleichzeitig vorgekommenen
         Circuit-Verbindungen.  Hier  werden  natrlich  nur  die  Verbindungen
         angezeigt, die  auf diesem  Knoten beginnen  oder enden.  Alle anderen
         Verbindungen werden  ja virtuell  durch das Netz geleitet und brauchen
         nicht auf jedem Knoten verwaltet zu werden.

     CPU load : 39%
         Zeigt die Auslastung der CPU an. Hier wird das Verhltnis aus
         maximaler und aktueller Zahl an Rounds/sec als Ma fr die CPU-
         Auslastung berechnet.

     Buffer usage : 14%
         Verhltnis zwischen belegten und zur Verfgung stehenden Buffern in %.

     Network Heap: <anzahl>
         Sind die durch Routing - Infos belegten Bytes.

     Free RAM (Fmem) : <anzahl>
         Freier  Hauptspeicher   fr  DOS.   Bei  der  DPMI-Version  der  freie
         Gesamtspeicher (bis  16 MB).  Bei der  Linux-Version ist  dieser  Wert
         wenig aussagekrftig.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 85


     Die Hardware - Statistik....

 
  Tokenring-Statistics:
  
          Tokens/sec:       92      161      180
      TOKENRING load: 11%
  
    Token ring speed: 38400 Bit/s.
    Token-Recoveries: 1
          Bad-Frames: 0
    TNC#1      RxAdr:     0  RxErr:     0
    TNC#3      RxAdr:     0  RxErr:     0
 

     Tokens/sec: <anzahl> <anzahl> <anzahl>
         Zeigt die Aktivitten des Tokenringes an.

     TOKENRING load : 36%
         Zeigt die Auslastung des Tokenring an.

     Tokenring speed: 38400 Bit/s.
         Anzeige der eingestellten Baudrate des Tokenringes.

     Token-Recoveries: <anzahl> <datum>
         Sind Abfragen an die TNC, die nicht wieder zum Rechner zurckkommen.

     BAD Frames:
         Defektes oder falsches Token. Diese Fehler werden auf Port 0 gezhlt,
         da nicht festgestellt werden kann, auf welchem port der Fehler
         entstanden ist.

     TNC#1      RxAdr:     0  RxErr:     0:
         Sowie Fehler der einzelnen TNC.

 
  KISS-Statistics:
    KISS1      RxCRC:     0  RxErr:     0
 

     KISS1      RxCRC:     0  RxErr:     0
         Fehler dieser Kiss - Schnittstelle.

     RxCRC Fehler:
         Ein Frame mit falscher CRC wurde auf einem SMACK- oder RMNC-Kisslink
         empfangen. Diese Fehler werden erkannt und sind unkritisch, weisen
         aber auf eine schlechte bertragung hin.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 86


 
  External-Statistics:
    TNN-ETH    TxErr: 0  RxOvr: 0  OFlow: 0  IOErr: 0
 

     Fehler die durch externe Treiber entstehen.

     Die Error - Statistik....

 
  Error-Statistics:
  
                   RxID  RxLen  RxCtl Resets
   0:70cm_1200      26      0      0      0
   1:70cm_9600     347      0      0      2
   2:23cm_9600     383      3      0      0
   3:Lohfelden     170      3      0      2
   4:Cluster         0      0      0      0
   5:Mailbox         0      0      0      2
   6:Goettingen      0      0      0      0
 

     Resets:
         Anzahl der Resets der entsprechenden Port Hardware (Vanessakarten oder
         TNC im Tokenring).

     Die IP - Statistik ....

 
  IP-Gateway-Statistics:
  
  ipForwarding:      1      ipDefaultTTL:      10     ipInReceives:      0
  ipInHdrErrors:     2      ipInAddrErrors:    0      ipForwDatagrams:   2
  ipInUnknownProtos: 0      ipInDiscards:      0      ipInDelivers:      0
  ipOutRequests:     1      ipOutDiscards:     0      ipOutNoRoutes:     2
  ipReasmTimeout:    30     ipReasmReqds:      0      ipReasmOKs:        0
  ipReasmFails:      0      ipFragOKs:         0      ipFragFails:       0
  ipFragCreates:     0
 

     Die Link - Statistik ....

 
     Bytes total          I        RR       REJ       RNR   %RR  %REJ  %RNR
  Link to DB0GOE           06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:18
  RX:    4373648      44196     23645      2154       188    30     2     0
  TX:   14631652      78768     27066       238       220    61     0     0
  Link to DB0AX            06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:17
  RX:    1295328      16120     14472       636         0    42     1     0
  TX:    6824718      33662     11907         6         0    73     0     0
  Link to DB0NHM           06.03.94 06:38:27 - 06.03.94 21:03:15
  RX:     931191       5796      9626       663      1124    61     4     7
  TX:    2915931      15564      6895       407         3   118     7     0
 

     Bytes total       I       RR       REJ       RNR   %RR  %REJ  %RNR
         Beschriftungszeile der Linkstatistikzahlen RX bzw. TX:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 87


     RX bzw. TX:
         <anzahl> Bytes totalByte insgesamt,
         <anzahl> I          Infoframe,
         <anzahl> RR         Besttigungs-Frame,
         <anzahl> REJ        Reject-Frame,
         <anzahl> %RR        RR Frames/gesendete I Frames in %,
         <anzahl> %REJ       REJ Frames/gesendete I Frames in %,
         <anzahl> %RNR       RNR Frames/gesendete I Frames in %.

     %RR:
         Ziel ist  es, nicht  jedes einzelne I Frame zu besttigen sondern nach
         Mglichkeit mehrere I-Frames mit einem RR-Frame zu besttigen. Hierfr
         ist  der   T2-Timer  zustndig.   Andererseits  darf   aber  auch  die
         Gegenstelle nicht  zu schnell  pollen. Dieses Poll-Frame wird wiederum
         mit einem RR-Frame besttigt.

     %REJ:
         Gibt Auskunft ber die Qualitt eines Links.

     %RNR:
         Gibt Auskunft  ber die  Verarbeitungsgeschwindigkeit der Gegenstelle.
         RNR gibt es aber auch, wenn die Gegenstelle zu wenig Speicher hat.

     %:  Derzeit  werden   noch  ALLE   auf  dem   Interlink  laufenden  Frames
         ausgewertet. Ist  der Level-2-Verkehr freigegeben, so werden natrlich
         auch REJ,  RNR usw.  von  den  Level-2-Verbindungen  mit  aufgenommen.
         Diesen Unterschied kann man aus der Statistik von DB0EAM besonders gut
         ablesen. Auf  dem  Interlink  nach  DB0AX  ist  im  Gegensatz  zu  dem
         Interlink nach DB0GOE der Level-2-Verkehr nicht zugelassen. Nach DB0AX
         greifen die  Steuerfunktionen des  Level-3/4 Protokolles. Es kommt nur
         sehr selten  zu einem  RNR- Frame. Andererseits kann man hier auch den
         konsequenten    HF-Technischen    Aufbau    (keinerlei    gegenseitige
         Beeinflussung der  Interlinks) von DB0EAM ablesen. Wurden von DB0AX in
         der Regel  2,4% der  Pakete rejected,  so sind es in der Gegenrichtung
         fast 0%. Auf dem Interlink nach DB0KH knnte das nur nach Sperrung des
         Level-2 festgestellt  werden. Vergleicht  man nun  die  Statistik  von
         DB0NHM und  DB0AX (sind  zwar nur  23 Stunden,  aber  in  der  Tendenz
         gleichbleibend), so sieht man deutlich den gravierenden Nachteil eines
         Level2-Systems wie  FlexNet. Die  groe Anzahl  von RNR wird ber ALLE
         Teilstrecken, ber  die der  Level-2 aufgebaut  wurde, bertragen. Auf
         dem Interlink  nach DB0AX  ist Level-2-Digipeating gesperrt, und damit
         steuert der  Level-3/4 den  Datenflu. Genauso nachteilig verhlt sich
         das Besttigungsverhalten von FlexNet-Nachbar.

     Link to <call> <datum> - <datum>.
         Diese  Rufzeichen-Statistik  zeigt  an,  wann  die  Statistik  zuletzt
         gelscht worden ist, und wann das letzte Byte empfangen worden ist.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 88


     Die Port - Statistik ....

 
                Links       RxB      TxB   RxBaud   TxBaud  RxOver TxOver
   0:70cm_1200    6/5      5387k   52340k      64      208     83%     8%
   1:70cm_9600    4/3     27434k  576083k      56      104     42%     1%
   2:23cm_9600    4/1     10524k   60302k     392      248      6%    12%
   3:Lohfelden    5/2     20441k  119742k      48       48     46%     9%
   4:Cluster     23/1     68199k   31129k     128       48     10%    59%
   5:Mailbox     21/1      2011M  588261k    4720     1616      2%    17%
   6:Goettingen   1/1    176951k  424651k     496     1216      8%     2%
  
  Total = 922.987.789 Bytes
 

         In der Statistik werden nur die Info-Byte erfat!

     <Portnummer>:<Portname>
         Port Nummer  und Portname.

     Links x/y
         x =  Anzahl der L2 Verbindungen
         y = Anzahl unterschiedlicher Call.
         Links wird fr die Einstellung der automatischen Parameter gebraucht.

     RxB ... TxB           
         Empfangene ...  gesendete Datenmenge  in  Byte;  k  =  Kilobyte;  M  =
         Megabyte; G = Gigabyte.

     RxBaud ... TxBaud
         Momentane Empfangsseitige ... Sendeseitige Linkbelastung.

     RxOver ... TxOver
         Prozentuales Verhltnis von Nutzdatenbertragung zu
         Protokolldatenbertragung.

     Total = <anzahl> Bytes.
         Summe aller empfangenen und gesendeten Byte.

(TA)LK <call>.c.:(TA)LK ;
     Schaltet eine TALK-Verbindung zu dem User mit dem <call>, wenn <call> mit
     dem Kommandointerpreter verbunden ist. Als Antwort wird dieser Text
     ausgegeben: You are now talking with <call>. Leave this mode with /q. Alle
     weiteren Eingaben bekommt der User als: Msg from <call>: text............
     Dieses ist jedoch nur eine einseitige Verbindung.

(TA)LK <call> <text>
     Mit TALK  <call> <text> kann  man einem User eine Textzeile zusenden, wenn
     dieser mit  dem Kommandointerpreter  des Knotens verbunden ist. Besteht zu
     dem User  keine Verbindung  vom Kommandointerpreter, so wird die Textzeile
     bis zu  einem  Reconnect  aufgehoben.  Wird  die  Verbindung  durch  einen
     Disconnect vom  User aufgelst,  wird die  Textzeile .....fachgerecht  und
     gebhrenfrei entsorgt.

(TI)ME.c.:(TI)ME;
     Gibt das Systemdatum und die Uhrzeit aus.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 89


(U)SER.c.:(U)SER;
     Nach der Eingabe von U (fr USER) erscheint z.B.:

 
  KS:DB0EAM> TheNetNode (PC) V1.76
  Uplink(DK3NZ-5)                      <-->  Downlink(DK3NZ-10 DB0EAM-3)
   Uplink Northeim via DB0NHM
  Circuit(LOH:DB0VFK DL2FAI-1)         <..>  Downlink(DL2FAI-14 DB0EAM-3)
  Uplink(DB0OVA-15)                    <-->  Downlink(DB0OVA DB0EAM-4)
   Uplink Knuell via DB0KH DB0SHI
  Uplink(DL8FAJ)                       <-->  Downlink(DL8FAJ-15 DB0EAM-4)
  Uplink(DD1SI)                        <-->  Downlink(DD1SI-15 DK5ZK)
   Uplink Knuell via DB0KH DB0SHI DB0DQ
   Downlink 9600_Bit/s
  Convers(DB0EAM-1) Host               <-->  Circuit(GOE7:DB0GOE DB0EAM-1)
  Host(DB0EAM)
 

     KS  Ist der  ALIAS des  Knotens, eine Art Pseudonym. Zum einen soll dieser
         ALIAS eine  geographische Information bieten, die einfacheres Zuordnen
         unbekannter Calls  zu einem Gebiet ermglicht. Zum anderen ermglicht,
         im  Gegensatz   zum  IDENT  (Rufzeichen),  der  ALIAS  ein  mehrfaches
         Connecten eines Knotens, denn man kann z.B.:

         KS, KS-1, KS-2,

         etc. gleichzeitig connecten, aber nur einmal DB0EAM.

         Die  andere   Mglichkeit,   Multiconnect   an   einem   TheNet-Knoten
         durchzufhren,  ist   die  Benutzung   des  eigenen   Rufzeichens  mit
         verschiedenen SSID  gleichzeitig. Das  kann derzeit  aber  nicht  jede
         Software. Als  ALIAS  wird  in  DL  hufig  des  Autokennzeichens  des
         Haupteinzugsbereiches   verwendet,   kurze   Ortsnamen   knnen   auch
         vorteilhaft ausgeschrieben  werden, wodurch  der Erkennungswert weiter
         zunimmt. Andere Alternativen wie z.B. Postleitzahlen oder WW-Locatoren
         sind nicht sehr einprgsam.

         Die Verwendung  des  ALIAS,  statt  des  Rufzeichens,  ist  K  E  I  N
         Rufzeichenmibrauch, da  der ALIAS  ja gar  keinen den internationalen
         Normen fr  Amateurfunkrufzeichen  entsprechenden  Aufbau  hat  (haben
         sollte...). Genausowenig  wie ja  auch ein  Ruf an  CQ oder  Test kein
         Rufzeichenmibrauch  ist  oder  das  4-Zeichen  Call  bei  Amtor.  Die
         geforderte Rufzeichen-Nennung  alle 10 Minuten wird vom Netzknoten mit
         einer Bakenaussendung  an ID  ausgefhrt, in  der auch  der verwendete
         ALIAS mitgeteilt  wird. Auerdem  bleibt die  Verwendung des  ALIAS im
         AX25-Adrefeld auf  Endanwender begrenzt,  zwischen den  Knoten selbst
         werden die  offiziellen IDENT  (Rufzeichen) benutzt.  Auch  lt  sich
         jeder  TheNet-Knoten   anhand  des  INFO-,  USER-  und  NODES-Befehles
         identifizieren. Eine  einheitliche Verwendung  von Autokennzeichen  in
         Knotenlisten erhht die Transparenz der Netze wesentlich.

     DB0EAM
         Ist das offizielle IDENT (Rufzeichen) des TheNet-Knotens.

     Uplink <call>
         Zeigt an, da der Benutzer mit dem Rufzeichen <call> hier am Knoten in
         das Netz  eingestiegen ist.  Etwa vorhandene  Digipeater werden in der
         nchsten Zeile angezeigt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 90


     Downlink <call>
         Zeigt an,  da der  Benutzer hier  mit dem  Rufzeichen <call> das Netz
         verlt. Etwa  vorhandene Digipeater  werden  in  der  nchsten  Zeile
         angezeigt.

     Circuit <alias:ident>
         Auf der linken Seite bedeutet, da der Benutzer von dem Knoten mit dem
         <id> aus  diesen Knoten  connected hat  und dort  mit  dem  Rufzeichen
         <call> connected ist.

     Circuit <alias:ident>
         Auf der  rechten Seite  bedeutet, da die Verbindung zu dem Knoten mit
         dem <id>  geschaltet ist  und der  Benutzer dort das Rufzeichen <call>
         fhrt.

     Host
         Bedeutet eine Verbindung zum Bedienerterminal des Knotens oder auch zu
         einer direkt am Knoten angeschlossenen Mailbox.

     <-->
         Zeigt eine bestehende Verbindung an.

     <..>
         Zeigt eine im Aufbau befindliche Verbindung an.

         Ein Eintrag  ohne rechte  Seite bedeutet,  da die Verbindung hier zur
         Zeit endet  und der  Benutzer mit  dem Befehlsinterpreter  des Knotens
         verbunden ist.

     Uplink @ DB0FD
         Zeigt den  Einstiegsknoten des  Users an,  sofern dieser nicht aus der
         Circuit-Zeile bereits hervorgeht. Dieses ist immer dann der Fall, wenn
         mehrere Level4-Verbindungen (Circuits) nacheinander aufgebaut werden.

     Downlink Port_5 via DB0XYZ   oder   Uplink Port_5 via DB0XYZ
         Zeigt den  Downlink-Weg an,  den der User genommen hat. >Port_5< steht
         in diesem  Fall fr  Port-Namen des  entsprechenden Port (siehe (PO)rt
         Befehl) und  ist ein  Level2-Link. Ein Uplink- oder Downlink-Port wird
         nur angezeigt,  wenn es  sich dabei  nicht um einen User-Port handelt,
         auf dem eine MHEARD-Liste gefhrt wird.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 91


(U)ser (H)ost
     Wie (U)ser, zeigt jedoch nur die Verbindungen zum Host an. Wenn das Host -
     Interface zum Anschu einer Box oder Cluster benutzt wird zustzlich diese
     Liste ausgegeben.

 
   CH Call      F     NT    RX    TX    ST     RxB     TxB    Baud   ConTime
   -------------------------------------------------------------------------
   03 DB0IL-3   CD  7199     1     0     0      65    1494     120   0:02:05
   05 DB0IL-5   C   7086     0     0     0      51     595      56   0:02:05
   06 OZ5BBS-1  C   7068     0     0     0    7620    1598      96   0:09:37
    /  /        /      /     /     /     /       /       /       /         /
   1) 2)       3)     4)    5)    6)    7)      8)      9)      10)       11)
 
      
      1)   Hostmode-Kanal
      2)   Rufzeichen des Users (Connect vom User) oder eigenes Call (Connect
           vom Host zum Knoten)
      3)   Hostmode-Flags
           C = Connected
           D = Disconnecten wenn Info bertragen
      4)   Noactivity-Timer (in Sekunden)
      5)   empfangene Frames in Warteschlange
      6)   zu sendende Frames in Warteschlange
      7)   Statusmeldungen in Warteschlange
      8)   Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Links
      9)   Anzahl gesendeten Bytes seit Bestehen des Links
     10)   Aus 8) + 9) errechnete effektive Baudrate fr diesen Link
     11)   Connectzeit

(U)ser +
     Zeigt in Tabellenform die Level2-Verbindungen an......

 
  L2 - User:
  PO SrcCall   DstCall  LS  Rx Tx Tr SRTT   RxB     TxB  Baud  ConTime Pri
  ------------------------------------------------------------------------
   1 DB0EAM    DB0GOE   IXF  0  9  0  79 109928k 685912k 1413  38:59:23  -
   3 DG9ABF-15 DB0EAM-3 IXF  0  0  0 755   4583       9   253   0:02:25  -
   3 DL1DAQ-13 DB0EAM-3 DBS 10  0  0 674 259713     188   200   2:52:29  -
   4 DB0RDX-15 DB0EAM-4 DBS  8  0  0 172  50776    6325    15   8:06:15  -
   5 DB0EAM    DB0AX    IXF  0  0  0  62 273953k 169538k 1330  38:59:17  -
   6 DB0EAM    DG9XYZ   IXF  0  4  0 370 451216  189109   377   3:46:25  0
   6 DB0EAM    DG9XYZ-1 IXF  0  0  0  96 104530    2955    33   7:11:00 20
  /    /         /      /   /  /  /   /     /         /     /      /     /
  1)  2)        3)     4)  5) 6) 7)  8)    9)       10)   11)    12)   13)
 
     
      1)   Benutzter Port zur einfacheren bersicht.
      2)   Quellrufzeichen des L2-QSOs.
      3)   Zielrufzeichen des L2-QSOs.
      4)   L2-Link-Status:
           SET = Link-Setup,
           FMR = Frame Reject,
           DRQ = Disconnect Request,
           HTH = Wartet auf Connect eines Digipeating-Zieles,
           IXF = Info Transfer,
           REJ = REJ Send,
           WAK = Waiting Acknowledge,
           DBS = Device Busy,

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 92


           RBS = Remote Busy,
           BBS = Both Busy,
           WDB = Waiting Ack and Device Busy,
           WRB = Waiting Ack and Remote Busy,
           WBB = Waiting Ack and Both Busy,
           RDB = REJ Send and Device Busy,
           RRB = REJ Send and Remote Busy,
           RBB = REJ Send and Both Busy.
      5)   Anzahl der empfangenen Frames in der Warteschlange fr diesen Link.
      6)   Anzahl der noch zu sendenden Frames in der Warteschlange fr diesen
           Link
           Wenn ein Link zu einem Nachbarn zusammenbricht, wird dieser bei mehr
           als 100 ausstehenden Paketen im L2 einfach abgebrochen.
      7)   Anzahl Retries.
      8)   Stand des Smoothed Round Trip Timers(in mal 10 ms).
      9)   Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Links.
     10)   Anzahl gesendeter Bytes seit Bestehen des Links.
     11)   Aktuelle effektive Baudrate fr diesen Link.
     12)   Connectzeit in HH:MM:SS und bei ber 23:59:59 Stunden dann nur noch
           als TTT/HH:MM.
     13)   Bei DAMA-Netzeinstiegen:
           Aktuelle Prioritt des User (0: = hchste Prioritt).



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     .......und auch die Level4-Verbindungen.

 
  L4 - User:
  
  Call      Node       S  Rx  Tx Tr Win SRTT     RxB     TxB    Baud   ConTime
  ----------------------------------------------------------------------------
  -
  DL3EAG    DB0II      I   0   0  0 10  7698       0   12504      48   2:33:55
  DB0EAM-1  DB0LIP     I.  0   0  0 10   914   68693    1400k    152   3/14:24
  DB0KG     DB0GOE    .I   0   0  0 10   998     257   15781     456   0:02:56
  DJ9KG     DB0GOE     I   0   0  0 10  7161      47   20079      48   2:39:36
  /           /       /    /   /  / /    /        /      /        /       /
   1)        2)     3)    4)  5) 6) 7)  8)       9)     10)      11)     12)
 
     
      1)   Rufzeichen des User.
      2)   Call des Knotens mit dem der User verbunden ist.
      3)   L4-Circuit-Status.
           S  = Circuit-Setup,
           .I  = Eigener Knoten steht im Choke (Datenbertragung angehalten),
           I. = Der Zielknoten steht im Choke,
           I  = Normaler Info-Transfer,
           D  = Disconnect-Request.
      4)   Anzahl der empfangenen Frames in der Warteschlange fr diesen
           Circuit.
      5)   Anzahl der noch zu sendenden Frames in der Warteschlange fr diesen
           Circuit.
      6)   Anzahl Transport-Retries.
      7)   Transport Fenstergre.
      8)   L4 SRTT.
      9)   Anzahl empfangender Bytes seit Bestehen des Circuits.
     10)   Anzahl gesendeter Bytes seit Bestehen des Circuits.
     11)   Aktuelle effektive Baudrate fr diesen Circuit.
     12)   Connectzeit in HH:MM:SS und bei ber 23:59:59 Stunden dann nur noch
           als TTT/HH:MM.
     

     Zur Messung des L4SRTT:
         Durch den  Aufbau des  NET/ROM Layer  4 kann  man Grundstzlich nur in
         Senderichtung den SRTT messen, d.h. immer wenn wir Info senden, messen
         wir die  Laufzeit. Von dem L4SRTT wird hauptschlich das Acknowledge -
         Timeout und das Requery - Timeout abgeleitet.

     Acknowledge - Timeout:
         Der L4  kann Daten  Senden, bis ein sogenanntes Sendefenster voll ist.
         Dieses umfat  in der  Regel 10  Frames. Das  Sendefenster  wird  beim
         Verbindungsaufbau zwischen  den Partnern vereinbart und ist auf beiden
         Seiten gleich.  Danach  wird  auch  das  Acknowledge-  (Besttigungs-)
         verhalten ausgerichtet. Sobald das Empfangsfenster halb voll ist, wird
         sofort eine  Besttigung gesendet,  sptestens aber nach der einfachen
         L4SRTT-Zeit. Damit  wird einerseits ein stndiger Flu sichergestellt,
         andererseits werden unntige  Besttigungen vermieden.

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     Requery - Timeout:
         "Requery" ist  hier eigentlich  nicht richtig,  denn NET/ROM hat keine
         Kommandos  in   Empfangsrichtung.  Dies   bedeutet,  das   nach  einer
         bestimmten Zeit  das Frame  vom  Sender  wiederholt  werden  mu,  der
         Empfnger kann  nicht mitteilen,  das er das Frame nicht bekommen hat.
         Man  spricht   von   Requery-by-Timeout,   man   knnte   auch   sagen
         Retransmission-Timeout.  Dieser   Timeout  wird   wieder  vom   L4SRTT
         abgeleitet, mit Faktor 3.

     Was sagt uns das?
         Ein sehr  hoher SRTT-Wert  (sagen wir  100s) bedeutet nicht, das diese
         Verbindung wirklich  so lahm  ist, sondern  einfach das dort wenig los
         ist, und  beide seiten  sehr selten  ein ACK  schicken. Da wir sowieso
         beim halben  Fenster ein  ACK schicken,  kann die Verbindung jederzeit
         schnellen Datentransfer  aufnehmen. Andererseits  ist es  richtig, das
         solche  Links  mit  sehr  langen  Requery  -  Timeout  belegt  werden,
         schlielich knnte  es sein,  das der  Partner sich einfach lange Zeit
         lt fr  die  Besttigung  (hoher  L4SRTT).  Die  hier  vorgestellten
         Ablufe sind  TCP/IP entliehen  und den  besonderen Anforderungen  von
         NET/ROM angepat.  Da TCP/IP  mit  Antwortzeiten  im  Millisekunden  -
         Bereich arbeitet,  wir aber  bei  einigen  Sekunden,  wird  sich  erst
         zeigen, ob das alles so richtig hinhaut. Durch Begrenzungen nach unten
         und oben  ist  im  Programm  sichergestellt,  das  nicht  allzuschiefe
         "automatische" Timerwerte generiert werden knnen.

(U)ser (L)inks
     Zeigt in Tabellenform NUR die Level2-Verbindungen an.

(U)ser (C)ircuit
     Zeigt in Tabellenform NUR die Level4- (Circuit -) Verbindungen an.

(U)ser <Port Nr.>
     Zeigt in  Tabellenform NUR  die Level2-Verbindungen  des angegebenen Ports
     an.

(U)ser <call>
     Zeigt alle Informationen zu einem bestimmten User oder einer Gruppe von
     Usern an. Dabei sind die folgenden Abfragen mglich:
     u db7*;
     u db7kg* zeigt aber auch db7kga, db7kgb, db7kgc usw.
                     aber auch alle SSID von DB7KG;
     u db7kg zeigt db7kg-0 an;
     u db7kg-15 zeigt db7kg-15an;
     u db7kg-* geht NICHT

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  L2 - User:
  
  Po SrcCall   DstCall   LS  Rx Tx Tr SRTT   RxB    TxB   Baud   ConTime Pri
  --------------------------------------------------------------------------
   2 KS-5      DG9FU-5   IXF  0  0  0   95  2624  96563     96   2:13:33   -
   2 KS-6      DG9FU     IXF  0  0  0   85   176   5367     72   1:07:41   -
  
  Uplink(DG9FU-5)                     <-->  Convers(DG9FU-5) Ch 170
  Uplink 23cm_9600
  Uplink(DG9FU)
  Uplink 23cm_9600
  
  DG9FU de DB0EAM (16:52) >
 

(V)ERSION.c.:(V)ERSION;
     Gibt die aktuelle Versionsnummer der Software aus.

(V)ERSION +
     Zeigt die Version und die Compiler Switches an.

     Zur Zeit sind mglich:
     
     DIPROUTE      IP-Router eingebunden
     DPACSAT       PacSat Server eingebunden
     DSYSPORT      Port Mode Sysop ist freigegeben.

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EXTERNE Befehle fr alle User

Im Prinzip  knnen  nun  die  Filenamen  frei  gewhlt  werden.  Textnamen  und
Programmnamen mssen  sich jedoch  MEHR als  durch die Extension unterscheiden.
Ein Programm  MSG.EXE und  ein Textfile  MSG.TXT sind nicht mglich, es wird in
diesem Fall nur das EXE-File gefunden.

Unter externe Befehle fallen nun alle Texte, die sich im PATH TEXTCMD befinden.
Durch das  Editieren der CTEXT.*** knnen den Usern nun weitere Texte angeboten
werden.  Zur   Vereinheitlichung  sollten  bitte  die  folgenden  Bezeichnungen
beibehalten werden:

(A)KTUELL      (externer Befehl)
     Gibt aktuelle Informationen aus.

(HA)RDWARE     (externer Befehl)
     Gibt eine Hardwarebeschreibung des Knotens aus.

(I)NFO         (externer Befehl)
     Ausgabe eines Info-Textes.

(MAP)          (externer Befehl)
     Zeigt eine kleine Karte der direkten Umgebung des Knotens.

(SO)FTWARE     (externer Befehl)
     Gibt eine Softwarebeschreibung aus.

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EXTERNE Programme fr alle User

Hier stehen im Moment die Programme:

Digimail:

(MSG)          (externer Befehl) .c.:(MSG);

(MSG) S <ZIELCALL/GRUPPE> #<lifetime> <text>
     Zum Erstellen einer Digimail:

     Der MSG-Befehl  ermglicht es,  einem Benutzer  des Knotens eine kurze (!)
     Nachricht in  den Connect-Text  zu schreiben.  Beim nchsten  Connect wird
     diese Zeile  dann bei  ihm im  CTEXT erscheinen.  Statt des Zielcalls kann
     auch eine  Zielgruppe angegeben werden. Diese ist eine Art Verteilerliste.
     Jedes Mitglied der Zielgruppe bekommt eine Kopie der Nachricht.

     Die Lifetime  kann, mu  aber nicht,  angegeben werden.  Sie kann von #1 =
     einem Tag  bis #99  = neunundneunzig  Tagen angegeben  werden. Wird  keine
     Lifetime angegeben,  so wird  sie auf  default  =  14  Tage  gesetzt.  Das
     Herabsetzen der  Lifetime geschieht mittels MSY C. Siehe Externe Programme
     fr den SYSOP.

     Abhngig davon,  ob das  System mit  einer Festplatte  oder einer  RAMDISK
     arbeitet, kann die Nachricht bei Absturz oder Reset verloren gehen.

     Beispiel: MSG  S DL9GYA  #10 Roland,  bitte connecte  mich, wenn Du zurck
     bist!

     MSG S SYSOP Link nach ..... defekt?!

     Letzteres wrde  die Nachricht  an DL1KWS  und  DL9GYA  weiterleiten.  Die
     Definition einer  neuen Gruppe geschieht nur durch den Sysop. Bitte danach
     fragen.

(MSG) R
     Liest die eigenen Nachrichten aus.

(MSG) R <call>
     Liest die an <call> gerichteten Nachrichten aus.

(MSG) R <call> 1 oder 1-3
     Zustzlich kann noch eine Numerierung mit angegeben werden. Also Lesen der
     Nachrichten 1 oder 1-3.

(MSG) L
     Listet die eigenen Header auf.

(MSG) E
     Der MSG  E Befehl  lscht alle  eigenen  Digimail-Nachrichten  im  eigenen
     CTEXT.

(MSG) G
     Zeigt alle vorhandenen Verteilergruppen mit Call an.

(MSG) G <gruppe>
     Zeigt nur die Call in dieser <gruppe> an.

     Neue Gruppen knnen nur vom Sysop angelegt werden!

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(MSG) V
     Gibt die Versionsnummer und - Datum aus.

Locatorberechnung:

(QTH)          (externer Befehl) .c.:(QTH);

(QTH) <locator>  oder  (QTH) <locator> <locator>
     QTH berechnet  Entfernung und Richtung zwischen zwei QTH-Kennern. Wird nur
     ein QTH-Kenner  angegeben, so  wird die  Entfernung zum Knoten berechnet !
     Auerdem ermittelt  QTH alle  gltigen Angaben fr die Standorte, z.B. zur
     Ermittlung  des   neuen  weltweiten   QTH-Kenner  aus   der  geografischen
     Koordinate. QTH  akzeptiert sowohl den neuen weltweiten als auch den alten
     QTH-Kenner. Auerdem  knnen Lngen-  und Breitengrade in Dezimalform oder
     auch in Grad:Minuten:Sekunden angegeben werden.

(QTH) <locator>
     Berechnung der  Entfernung und  Richtung zwischen dem Standort des Knotens
     und <QTH>.

(QTH) <locator1> <locator2>
     Berechnung der Entfernung und Richtung zwischen <locator1> und <locator>.
     
     Gltige Eingabeformate:
     Alter QTH-Kenner :  FM04C oder FM04C/2   (Ohne Angabe gilt Feldraster /2)
     Neuer QTH-Kenner :  JO52JW
     
     Geogr. Koordinate:  GGG:MM:SS/GG:MM:SS z.B. 10:47:30/52:56:15
     (stl.Lnge/nrdl.Breite in Grad:Min:Sek)
     
     Geogr. Koordinate:  GGG.GGG/GG.GGG z.B. 10.792/52.937
     (stl.Lnge/nrdl.Breite in Dezimalform)

     Es ist  zu beachten,  da innerhalb  einer geografischen Koordinate nur in
     Grad:Minuten:Sekunden oder  mit Gleitkommazahlen  (Realzahlen)  gearbeitet
     werden kann. Ein Mischen beider Formate ist unzulssig.

SATELLITEN-Standort-Berechnung:

(SAT)          (externer Befehl)                                     .c.:(SAT);
     Zeigt die derzeit 40 mglichen Satelliten sowie eine kurze Hilfe an.

(SAT) <nr>
     Berechnet die  Satellitenposition zum  Zeitpunkt der  Abfrage, bezogen auf
     den Standort  des Knotens. Ausgegeben werden nicht nur die Positionsdaten,
     sondern auch die ntigen Antennen-Einstellungen.

(SAT) <nr> <locator> oder (SAT) <nr> <koordinaten>
     Wie zuvor,  jedoch  wird  nicht  der  Locator  des  Knotens,  sondern  der
     angegebene verwendet.
     
     Gltiges Eingabeformat:
     Geogr. Koordinate:  GGG.GGG GG.GGG z.B. 10.792 52.937
     (stl.Lnge/nrdl.Breite in Dezimalform)

User-Statistik:

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(TOP)          (externer Befehl)                                     .c.:(TOP);
     Dieser Aufruf  wertet die  MHEARD.TAB aus  und erzeugt  eine Hitliste. Die
     Auswertung ist  nicht immer  auf dem  neuesten Stand. Die Datei MHEARD.TAB
     wird in  Abhngigkeit des  Parameters 11  aktualisiert. Der aktuelle Stand
     kann an der Uhrzeit im Kopf der Tabelle abgelesen werden.

(TOP) <anzahl>
     Gibt eine Liste mit der Lnge bis maximal <anzahl> aus.

(TOP) -<port>
     Gibt eine Liste von 10 Calls, die auf dem <port> bekannt sind, aus.

(TOP) <anzahl> -<port>
     Gibt eine  Liste mit der Lnge bis maximal <anzahl>, die auf diesem <port>
     bekannt sind, aus.

(TOP) <call>
     Gibt nur  dieses Rufzeichen, aber mit den verschiedenen registrierten SSID
     aus.

(TOP) <ca*>
     Z.B.: TOP DG8B* . Gibt alle Rufzeichen aus, die mit DG8B anfangen.

(TOP) -L3
     Wertet statt  der MHEARD.TAB  die L3HEARD.TAB aus. In der werden die Links
     gespeichert. Der Parameter -l3 kann mit -port und anzahl verknpft werden.

(TOP) -h
     Gibt eine kurze Hilfe aus.

(TOP) -v
     Zeigt den Versionsstand an.

 
     MHEARD-Auswertung vom 01.11.97 08:33 UTC bis 07.11.97 22:07 UTC
  
  Nr. Call   Port          Rx         Tx      Summe   % RxRej TxRej Dama Son.
    1 DB0CXH CUX      5700751   40803866   46504617  47   571  6931    0  *
    2 DB0WHV WHV     14771265    8463332   23234597  23   865   881    0
    3 DL3BCO 70cm     6702818     157864    6860682   6    32     0    4
    4 DB0DIM CUX      1479456    3923212    5402668   5    62  2919    0  #*
    5 DG3BAF 70cm     2757348     175502    2932850   2    12     0    0
    6 DG8BR  70cm     1969490     269554    2239044   2    64     0    0  #
    7 DG9BJY 70cm     2014585      48985    2063570   2     1     0    0
 

  .  Hat Call empfangen ---!          !          !    !     !     !    !  !
  .  Hat Call gesendet ---------------!          !    !     !     !    !  !
  .  Hat Call ber den Digi bertragen ----------!    !     !     !    !  !
  .  Hat Call Anteil an Digiauslastung ---------------!     !     !    !  !
  .  Hat Call gesendet, weil schlecht gehrt ---------------!     !    !  !
  .  Hat Call empfangen, weil Digi schlecht gehrt ---------------!    !  !
  .  Hat Call gegen DAMA verstoen ------------------------------------!  !
  .      Call hat   * = VIA gearbeitet -----------------------------------!
  .      Call ist   # = mit unterschiedlichen SSID auf Ports QRV ---------!

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  103 DL6BI  70cm        1333         15       1348   0     0     0    0
  104 DG6BAF 70cm         975        135       1110   0     0     0    0
  105 DK5BO  70cm         773        190        963   0     0     0    0
  106 DB0MHD CUX           87        355        442   0     0     0    0
 

     Ausgewertet wurden alle Ports.
     Die aufgelisteten Benutzer haben 98.405.235 Bytes = 100 % bertragen.
     Insgesamt wurden 98.405.235 Bytes von 106 Usern bewegt.

     Falls sich  jemand ber  die Differenz zwischen Pltzen und Usern wundert:
     Sie entsteht  wenn ein  Benutzer auf  mehreren Ports aktiv ist. Z.B.: 70cm
     und 23cm.  Oder so...  Tatsache ist,  es wird  das Rufzeichen  nur  einmal
     gezhlt.

     Beispiel fr eine Einzelausgabe:

 
  Datum          Port           Rx         Tx RxRej TxRej D Call      Via
  31.03.95 22:53 70cm      7528028    1917008  120    0   0 DG3BAF
  31.03.95 22:32 70cm       314818    3684301   13    0   0 DG3BAF-2
  30.03.95 10:08 70cm            0          5    0    0   0 DG3BAF-15 DL1BKL
  25.03.95 09:49 70cm        23946      65179    1    0   0 DG3BAF-1
  03.03.95 10:07 70cm         1175        438    0    0   0 DG3BAF-4
 

     Die Liste erklrt sich wohl von selbst.

     Unter D  stehen die  DAMA-Verste, und  unter Via steht der, der sich als
     Digipeater zur Verfgung gestellt hat.

Visitenkarte:

(SAV)ecall     (externer Befehl) .c.:(SAV)ecall;

(SAV)ecall <feldkenner> <text>
     Die Felder knnen mit (SAV)ecall ausgefllt oder gendert werden.

 
  SAVECALL /N .... . . . . . ..... 30 Zeichen fr den Namen
  SAVECALL /Q .... . . . . . ..... 30 Zeichen des Wohnortes
  SAVECALL /L ......                6 Zeichen des World-Locators
  SAVECALL /D .......               7 Zeichen fr Eingabe des DOK
  SAVECALL /V .........             9 Zeichen QRV auf ... Digi
  SAVECALL /M .................... 25 Zeichen Mybbs der Mailbox
  SAVECALL /T .... . . . . . ..... 40 Zeichen fr freien Text
              ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )
  SAVECALL /*     ==> Vorsicht !! lscht den ganzen Eintrag !
 

     DOK Bitte so eintragen:   F73 oder  F73/Z25
     .....sonst klappt es mit dem Suchen nachher nicht.

(SH)owcall     (externer Befehl) .c.:(SH)owcall;

(SH)owcall <call>
     Ist ein kleines Programm, welches die Visitenkarten der User, die sie sich
     selbst SAVECALL erzeugt haben, ausliest und anzeigt.  Muster:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 101


 
     == ShowCall ====================================== 01.09.95 ===
     =  Call   :  ......     Name : .............................. =
     =  Loc    :  ......     QTH  : .............................. =
     =  QRV on :  ......... MyBBS : ....................           =
     =  Dok    :  .......  Update : JJMMTTHH CALL                  =
     =                                                             =
     =  Free MSG    :  ........................................    =
     ================================================== de DG3AAH ==
 

     Die Liste lebt von der Beteiligung der User. Deshalb darf nur der darin
     lesen und suchen der selbst zumindest die Felder Name, Locator und QTH
     eingetragen hat. Das <call> kann auch in Verbindung den Platzhaltern * und
     ? aufgerufen werden. Dabei steht * fr beliebig viele Zeichen und ? steht
     fr genau 1 Zeichen. Es wird eine Liste der Calls aus, bestehend aus :
     - Call, Name, Wohnort und Locator.
     Die ersten 3 Zeichen mssen jedoch angegeben werden, damit nicht
     unendliche Listen ausgelesen werden.

(SH)owcall W
     Zeigt die Anzahl der Eintrge an.

Onlinehilfe:

(H)elp         (externer Befehl)                                    .c.:(H)elp;
     Ersetzt die alte Hilfefunktion H. Es wird nur noch in einer Datei nach dem
     eingegebenen Befehl gesucht. Zeigt alle mglichen Befehle an.

(H)elp <befehl>
     Zeigt die erste Seite (20 Zeilen) der Hilfe zum <befehl> an.

(H)elp <befehl> 2
     Zeigt die zweite Seite der Hilfe zum <befehl> an.

(H)elp <befehl> *
     Zeigt alle Seiten der Hilfe zum <befehl> an.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 102


Framesammler

TNN kennt derzeit nur die AX.25 Level 2 Protokollversion 2.0. In dieser Version
ist kein  Framesammler  spezifiziert.  Statt  dessen  ist  es  zulssig,  nicht
besttigte Frames zu verndern. Also wenn ich die Frames 0 bis 6 sende, Du aber
nur Frame  0 und 6 empfngst, darf ich anschlieend den Inhalt der Frames 1 bis
6 ndern.  Das macht  TF zwar  nicht, aber  TF ist  nicht das  Ma aller Dinge,
sondern eher  schon AX.25.  Wenn man (AX.25) solche nderungen des Frameinhalts
zult, ist  aber  ein  Framesammler  gleichzeitig  ausgeschlossen.  In  obigem
Beispiel httest  Du Dir  ja den  Inhalt von  Frame 6 gemerkt, aber eben diesen
Inhalt ndere  ich nun.  Das Ergebnis ist verstndlicherweise MURKS. Anders ist
die Situation,  wenn TNN  einmal umgestellt  wird auf die AX.25 Level 2 Version
2.2. In  dieser neuen  Protokollversion ist  neben anderen  Neuerungen auch ein
selektives Rejecten  von Frames  spezifiziert, was  einer  Framesammlerfunktion
entspricht. Dieses darf aber nur verwendet werden, wenn ber eine entsprechende
Prozedur eine  Parametervereinbarung zwischen  den Stationen durchgefhrt wird.
Falls eine  der Stationen  dieses selektive Rejecten nicht untersttzt, wird es
von keiner  der beiden  Stationen verwendet,  und auer  der  Reihe  empfangene
Frames sind  zu verwerfen.  Andererseits mu man sich einmal berlegen, weshalb
der Framesammler  berhaupt zum  Einsatz kommen sollte. Wenn ein User ein Frame
nicht mitbekommt,  gibt es  dafr einen  Grund -  und da  kann ich  mir  gleich
mehrere vorstellen.

a)   Jemand anders  hat einfach  dazwischengesendet. Das  sollte wohl  nur sehr
     selten vorkommen,  denn kein  PR-Aufbau darf  auf Sendung  gehen, wenn der
     Digi  oder   ein  anderer   User  sendet.   Das  trifft  dann  zwar  einen
     Unschuldigen,  fr   den  evtl.  mehr  wiederholt  werden  mu,  als  nach
     Framesammlerphilosophie notwendig,  aber trotzdem  sehe  ich  hier  keinen
     Handlungsbedarf.

b)   Die Empfangsanlage  des Users  ist fehlerhaft  - also  entweder der Rx ist
     neben der  Digipeaterfrequenz, oder  das Modem hat eine Macke. Hier trifft
     es genau  den richtigen  - wenn  es trotzdem  schn schnell  geht, gibt es
     keinen Grund zur Verbesserung der Empfangsanlage .. also eher gegenteilige
     Handlungsweise: wenn  vom Digi ein REJ empfangen wird, Durchsatz drastisch
     zu Gunsten  anderer User  verringern. Wegen  Fall a)  kann  das  natrlich
     ziemlich ungerecht  sein, aber  (s.o.) das tritt wohl nur selten auf. Also
     besser kein Framesammler!

c)   Die Empfangsverhltnisse beim User sind mies (schwankende Feldstrke). Das
     ist natrlich hnlich, wie bei b), wenn auch hier evtl. schlecht versorgte
     Gebiete eine  gute Ausrede  darstellen. trotz  allem sollte  man dann  mit
     einer besseren  Antenne die  Empfangsverhltnisse verbessern  (oder  durch
     eine Digipeater  Spende in  Form einer  PA). Schlielich  machen wir immer
     noch Amateur  - FUNK,  und dabei  geht es  ja hauptschlich darum, mit dem
     Medium  Funk   zu  experimentieren   -   mit   Software   kann   man   die
     Empfangsverhltnisse jedenfalls  nicht verbessern.  Also  auch  hier  eher
     Durchsatz zu  Gunsten von anderen Usern verringern, wenn ein REJ empfangen
     wurde.

d)   Der Digipeater-Sender  ist fehlerhaft (Modem defekt oder Tx neben der Soll
     QRG). Wie  bei b)  sollte natrlich  der Fehler  behoben werden.  Wenn  es
     trotzdem noch  flott geht,  merkt keiner  den  Fehler,  also  besser  kein
     Framesammler.

Soweit zum  Framesammler beim  User (also  TF) und einer dazu passende Reaktion
des Digipeater  (nur angeforderte  Frames wiederholen).  Beim Digi ist das aber
hnlich. Auch  hier gibt  es verschiedene  Mglichkeiten, warum ein Frame eines
Users nicht empfangen wird.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 103


e)   Jemand  anders  sendet  dazwischen  wie  schon  unter  a).  Dies  passiert
     wahrscheinlich hufiger  einmal, nmlich  immer dann,  wenn ein neuer User
     connecten will,  der den  gerade sendenden  User nicht  empfngt.  Da  ist
     eigentlich niemand  schuld, auer  bei DAMA  vielleicht das DAMA-Protokoll
     selbst,  das   nicht  einen  Zeitschlitz  vorsieht  fr  neu  einsteigende
     Stationen. Hier sollte man eher das DAMA-Protokoll modifizieren, als einen
     Framesammler einbauen,  weil damit  Kollisionen  grundstzlich  auch  beim
     Connecten vermieden  werden. Schlielich  knnen ja auch andere Frames als
     I-Frames zerstrt werden.

f)   Der Digipeater-Empfnger ist fehlerhaft (falsche Frequenz / Modem defekt).
     Auch hier  ist Reparatur  angesagt, nicht ein Workaround per Framesammler.
     Das trifft  zwar alle,  aber eben nur bis zur Reparatur. Und je schlechter
     es geht, desto eher merkt jemand, da der Digi kaputt ist.

g)   Der User  Tx ist  fehlerhaft (falsche Frequenz / Modem defekt). Wie bei b)
     sollte  der  Durchsatz  drastisch  reduziert  werden,  wenn  ein  REJ  vom
     Digipeater gesendet  wird -  nur so merkt der User, da seine Anlage nicht
     ok ist. Also wieder kein Grund fr einen Framesammler.

h)   Der User  wird beim Digipeater schlecht empfangen. Wie bei c) ist der User
     dafr zustndig,  die Empfangsfeldstrke  am Digi zu erhhen (mehr Antenne
     zustzliche PA). Auch hier besser kein Framesammler!

Letztlich bleibt  also nur  Fall e)  als Begrndung fr einen Framesammler. Das
ist aber  meines Erachtens  nicht ausreichend.  Da es  nicht schn  ist,  wenn
Frames unntig wiederholt werden, ist schon klar. Ich finde es aber trotz allem
nicht sinnvoll,  so etwas  problematisches wie einen Framesammler bei der AX.25
Version 2.0  zu implementieren.  Selbst bei AX.25 Version 2.2 sehe ich es nicht
als sinnvoll an, das selektive Rejecten zu bei einem Digipeater zu untersttzen
(Begrndung s.o.),  aber es  gehrt bei der neuen Version nunmal dazu. Zwischen
Einzelstationen ist  das natrlich  ganz etwas  anderes. Fr TF sollte das also
auf jeden Fall vorgesehen werden - aber bitte nicht mit AX.25 Version 2.0.    

Nils DF6LN im Februar 98

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 104


ANHANG A:

Die verschiedenen Textdateien und ihre Bedeutung

Um die  Gestaltung der  Info -  oder Hilfstexte mglichst einfach zu handhaben,
haben wir  den Weg gewhlt, diese Texte als einzelne Dateien auf Diskette, RAM-
Disk oder Hard-Disk abzulegen. Jeder einzelne Text kann vom SYSOP mit dem EDIT-
Befehl editiert und mit dem READ-Befehl gelesen werden. Auerdem sind fast alle
Texte auch anderen Benutzern ber die einzelnen Kommandos zugnglich.

Folgende Texte sollten vorhanden sein:

AKTUELL.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
     Aktuelle Informationen zum Knoten, Veranstaltungen, usw.
     (Alte AKTUELL.TXT drfen ruhig auch mal entfernt werden.)

CTEXT.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
     Connect-Text (wird nur ausgesendet, wenn freigegeben).
     Im CTEXT.TXT kann der Hinwei auf einen vorhandenen AKTUELL.TXT vorhanden
     sein. Soll dessen Datum automatisch mit angegeben werden, so ist dieses
     mit einem %A auszugeben. Beispiel fr einen CTEXT:
     (H)elp (A)ktuell (vom %A)

CTEXT.n (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
     Portabhngiger Ctext. CTEXT.n wird zustzlich zum CTEXT.TXT auf dem
     jeweiligen Port gesendet.

HARDWARE.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
     Informationen zum Knotenrechner, usw. (HARDWARE-Befehl).

INFO.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
     Informationen ber Linkstrecken, usw. (INFO-Befehl).

MAP.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
     Kleine Karte der Nachbarknoten (MAP-Befehl).

POLLDISC.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
     Meldung, die gesendet wird, wenn der User weder DAMA noch Pseudo-DAMA
     macht. Wird nach Poll-UI-Count (PARAMETER ..) UI-MSG gesendet. Ein im Text
     vorhandenes %n wird in die gemessene Frackzeit umgewandelt.

QUIT.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
     Wird beim QUIT-Befehl ausgegeben, falls vorhanden.

SOFTWARE.TXT (ins SUB-DIR: TEXTCMD)
     Informationen zur Software (SOFTWARE-Befehl).

SUSPEND.TXT (ins SUB-DIR: TEXTHLP)
     Siehe dazu beim Suspend Befehl!

Eine bersicht  ber alle  vorhandenen Texte bekommt man eventuell mit dem HELP
INDEX-Befehl. Dieser  Befehl listet  alle vorhandenen  Texte in der Reihenfolge
auf,  in   der  sie  auf  Diskette  stehen.  Falls  die  (externe)  Onlinehilfe
installiert ist, steht der Befehl HELP INDEX  nicht zur Verfgung.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 105


ANHANG B:

(TNC2c)

                             TNC2c und TheNetNode

     Taktrate des SIO-SyncB-Taktes

     Wenn der  TNC mit 2.4576 MHz betrieben wird, dann unbedingt die Brcke BR1
     durchkratzen und  SyncB (SIO Pin 29)  an Pin  1 des  74HC4060 legen. Diese
     nderung ist  auch in  der TNC2c-Anleitung  beschrieben. Soll  der TNC mit
     4.9152 MHz betrieben werden, dann sind folgende nderungen erforderlich:

     Quarz tauschen (... klar)

     Brcke BR1  durchkratzen und  SyncB (SIO  Pin 29)  - das  ist der mittlere
     Anschlu von  BR1 -  an Pin  2 (Pin  2!!) des  HC4060 legen. Der Pin 2 ist
     nicht an  BR1 herangefhrt,  aber die  nderung ist  notwendig, damit  der
     SyncB-Takt 600 Hz betrgt.

     Das EPROM mu eine Zugriffszeit von hchstens 200ns haben!

     Soll der  TNC mit  9600Bd auf  der HDLC-Seite  betrieben  werden,  so  ist
     mindestens eine  Taktfrequenz von 4.9152 MHz notwendig, besser sind 9.8304
     MHz (Bei  Vollduplex sind 9.8304 MHz zwingend erforderlich). Fr den Umbau
     auf 9.8304  MHz werden  ein paar Bauteile bentigt, die nicht jeder in der
     Bastelkiste  liegen   hat.  Fr   einen  Anwender-TNC   mgen  ausgesuchte
     Standardbausteine ausreichen,  die jenseits  ihrer Spezifikation betrieben
     werden. Der  Netzknoten soll jedoch im Dauerbetrieb laufen, meist an einem
     nicht beliebig  schnell erreichbaren  Standort. Deshalb  sollte  man  kein
     Risiko  eingehen  und  die  Bauteile  nur  innerhalb  ihrer  Spezifikation
     betreiben.   Welche    Art   von    Programmabstrzen   oder    auch   nur
     Programmungenauigkeiten bei  nicht spezifiziertem  Betrieb auftreten,  ist
     nicht  vorherzusehen.   So  war   z.B.  bei  einem  TheNet-Netzknoten  die
     Laufzeitermittlung falsch.

     Fr die  CPU und  die SIO  sind 10  MHz-Bausteine zu verwenden (z.B. Zilog
     Z84C0010 und Z84C4010).

     Das RAM bentigt eine Zugriffszeit von 80ns oder weniger.

     Das EPROM bentigt eine Zugriffszeit von 100ns oder weniger.

     Die Bausteine 74HC132 und 74HC139 sind unbedingt gegen 74AC132 und 74AC139
     zu tauschen!

     Vom 74AC139  (5) kann, wenn der TNC ohne AKKU betrieben wird, eine direkte
     Verbindung  zum   62256 (20)  hergestellt  werden.  Dadurch  entfllt  die
     Laufzeit ber die beiden Gatter des 74HC132.

     Die Brcke  BR1 wird so verbunden, da der SyncB-Anschlu der SIO (Pin 29)
     mit dem 74HC4060 Pin 3 verbunden ist.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 106


KISS-Software fr den TNC im Tokenring und Watchdog :

Aktuell ist das auf der Diskette befindliche KISS17.BIN.
Es enthlt den Eprominhalt fr die TNC.

Adr. Zelleninhalt  Beschreibung (Alle Werte in HEX):

5C               00..08..0F  Ringadresse je nach Prg. 8 ... 16 Kanle,
5D               00..FF TXDelay in 10 ms Schritten HEX 14 = 200 ms,
5E               00..FF PERSIST,
5F               00..FF SLOTTIME,
60               00..FF TXTAIL,
61               00..01 00 = Simplex; 01 = Vollduplex,
62               00..FF PTT Haltezeit (Low-Byte),
63               00..FF PTT Haltezeit (High-Byte),
64               00..01 00 = DAMA aus; 01 = DAMA ein.

Die Adressen  5C und  64 mssen  beim Brennen  des Eprom  angepat werden.  Die
Adresse 62  und 63 ist bei einem VOLLDUPLEX-Link relevant. Die anderen Adressen
werden  von   TNN  aus  eingestellt  und  dienen  hier  nur  der  vollstndigen
Information.

Adr. 5C:         Jeder TNC im Ring mu seine eigene Adresse haben, die im EPROM
                 stehen mu.

Adr. 5D..61:     Diese Speicherzellen  werden im  RAM von  TNN aus  nach  einem
                 Neustart des TNC gem der eingestellten Parameter gendert.

Adr. 62 + 63:    Die PTT  Haltezeit ist  nur  bei  der  Einstellung  VOLLDUPLEX
                 aktiv. Ist  der TX  inaktiv, so  wird er mit dem eingestelltem
                 TX-DELAY getastet.  Nach Ende  der Tastung  luft  nun  dieser
                 Timer ab.  Ist ein weiteres Paket in dieser Zeit zu senden, so
                 wird es  mit TX-DELAY  = 0  ms ausgesendet  und der  Timer neu
                 gesetzt. Hierdurch wird viel Sendezeit eingespart, die nun der
                 Datenbertragung zur  Verfgung  steht.  Soll  diese  Funktion
                 ausgenutzt werden, so mu noch der 22 F Kondensator am PIN 11
                 (SIO RTS  NOT)  des  Modem-Disconnect  auf  der  TNC2c  Platte
                 berbrckt   werden.    Die   Wachhund-Schaltung    fr    die
                 Sendertastung ist dann natrlich auer Betrieb.

                 Zu  beachten  ist,  da  der  TNC2  immer  auf  32  KByte  RAM
                 aufgerstet sein mu, und es sollten fr 9600 Baud-Vollduplex-
                 Stecken nur  solche TNC  eingesetzt werden, die mit einem CPU-
                 Takt von > 6 MHz arbeiten!

                 Siehe hierzu eine Umbauanleitung unter ANHANG B.

     Beispiel:Adr. 62 = Hex 50 ; Adr. 63 = Hex 46

     Gesamt:Hex 4650 = 18000 ms = 3 Minuten Haltezeit.

Adr. 64:         Ist das  DAMA-Bit gesetzt,  so teilt  der TNC dem Rechner mit,
                 wann das Paket gesendet wurde. Hiermit wird der DAMA-Tout (22)
                 Timer gestartet.  Es ist  also zur  Entlastung des Tokenringes
                 und des  Rechners nur  bei dem  TNC zu programmieren, der auch
                 als DAMA-TNC eingesetzt werden soll.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 107


Watchdog, Version mit MAX 691:

Solange der  TNC arbeitet,  gibt er  an dem  Punkt 5  der RS232  einen  Wechsel
zwischen +  10 Volt  und -  10 Volt  ab. Dieser  Wechsel  wird  einem  MAX  691
zugeleitet, der  ihn berwacht.  Bleibt der Wechsel aus, so wird der Ring durch
ein Relais erst mal wieder geschlossen. ber den Punkt 8 der RS232, der mit dem
Reset-Transistor des  TNC zu  verbinden ist, wird nun der TNC durch den MAX 691
neu gestartet. Kommen nun wieder Impulse vom Punkt 5 der RS232, so wird der TNC
wieder durch  ffnen der Relaiskontakte in den Ring aufgenommen. Um den Max 232
mit zu  berwachen, habe ich erst hier den Pegel durch eine Widerstands-Dioden-
Zenerdioden-Widerstands-Kombination auf  einen Pegel  von 0  Volt und  + 5 Volt
umgesetzt, da der MAX 691 leider nur +5 Volt vertrgt.

Watchdog, Version mit 4060:

Es werden  die Datenleitungen  zu den  TNC  und  zum  Rechner  berwacht.  Dies
geschieht mit zwei preiswerten Bausteinen 4060. Der Baustein ist eigentlich ein
Teiler. Er  wird so beschaltet, da er stndig zhlt. Erreicht der Zhler einen
Stand, so  da Pin  3 (Q14)  aktiv wird,  so wird  ein Relais  angesteuert, das
entweder den  Rechner resetet  oder den  TNC die  Spannung entzieht. Der Teiler
zhlt weiter,  und wenn  Pin 13  (Q9) aktiv  wird, dann  bekommt der 4060 einen
Reset-Impuls, der  an Pin  12 gefhrt  wird. An diesen Pin wird auch das Signal
der RS232  gefhrt, was  dazu fhrt,  da der  4060 stndig  resetet wird, wenn
Daten kommen.  Pro Sekunde  laufen in  der Regel 20-40 Token ber den Ring. Das
drfte reichen.

Watchdog, Version mit VANESSA:

Die Vanessakarte  bietet mit  dem PIN  X38 auch  eine RESET-Leitung  an. Dieser
Reset wird  immer dann  aktiviert, wenn  10 Minuten lang  von der  Karte (beide
Ports)  KEIN   Frame  gesendet   wurde.  Ist  die  Karte  auf  einem  Interlink
installiert, so  wird dort  ja alle  3 Minuten eine Bake gesendet und der Timer
somit zurckgesetzt.

Der wesentliche Vorteil liegt darin, da der Watchdog wesentlich gnstiger (ca.
10.-DM) ist  als die  alte Version,  die pro  TNC/Rechner einen Aufwand von ca.
25.-DM erfordert.  Der alte Watchdog soll manchmal nicht reagiert haben, da das
Toggeln des RTS-Pins vorhanden war, obwohl sich der TNC aufgehngt hat.

Als Nachteil  ist zu  bewerten, da man zum Knoten fahren mu, wenn tatschlich
mal ein  TNC ausfllt,  da dann  der ganze  Knoten steht und nicht nur ein Link
betroffen ist.  Aber nach  Murphy trifft  es eh  immer den  Link,  der  niemals
ausfallen darf. Das ganze ist wahrscheinlich eine Glaubenssache, aber das Geld,
das man spart, kann man besser in einen Link stecken.

Wenn man  noch einen  Not-Reset fr  den gesamten  Netzknoten  z.B.  per  DTMF-
Steuerung vorsieht,  kann man  auch einen  gezielten Reset  durchfhren und  so
einige Ausflge zum Knoten sparen.

Und nach dem Neustart...

Nach dem  Neustart des TNC, hngt er an das nchste Token seine Neustartmeldung
an. Daraufhin  bekommt er vom Rechner seine ihm zugedachten Parameter wie Halb-
oder Vollduplex,  TXDelay usw. mitgeteilt. Gleichzeitig wird der Vorfall in der
Statistik des Programmes aufgenommen, um solchen Strenfrieden auf die Schliche
zu kommen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 108


ANHANG C:

                                    VANESSA

Installationsanleitung:

Inhalt:

1.    Allgemeines.
2.    Spezifikation.
3.    Installation und Konfiguration.
4.    Probleme und Fehlersuche.

1.    Allgemeines:

SEPRAN ist ein Akronym und steht fr

               SWISS EXPERIMENTAL PACKET RADIO AMATEUR NETWORK.

Unter dieser  Projektbezeichnung fallen verschiedene Aktivitten, die im Rahmen
der SWISS-ARTG  (Swiss Amateur  Radio Teleprinter Group) ausgefhrt werden. Die
Arbeiten umfassen  Ttigkeiten auf verschiedenen Ebenen wie Computer, Software,
Antennen oder  Hochfrequenz-Baugruppen um ein schnelles PR System verwirklichen
zu knnen.

1.1    Konzept PR-Knoten.

Es  gibt  viele  Ideen,  wie  eine  leistungsfhige  Hardware  aussehen  mte.
Insbesondere kann  man sich auch an am Markt etablierten X.25-Produkten (Multi-
PAD, Multiplexer)  orientieren. Die  Merkmale eines  guten  Vermittlungssystems
sind sowohl die hohe Datenrate als auch der groe Datendurchsatz. Der kritische
Punkt des Systems wird immer erreicht, wenn sehr viele und kurze Datenpakete zu
verarbeiten sind.  Eine Aufteilung  der  Aufgaben  in  Routing  einerseits  und
Unterhalt der  Links anderseits  wird als  notwendig erachtet,  um die Ziele zu
erreichen.

Ideal erscheint ein Mehrprozessorkonzept, in dem ein Prozessor die I/O-Last (FP
VANESSA) abfngt  und ein  zentraler Prozessor  (CP) die  hheren Aufgaben  fr
mehrere Kanle erfllt.

Diese berlegungen fhrten zu folgendem Konzept:

Frontendprozessor  VANESSA-2   mit  zwei   unabhngigen  AX.25   Kanlen,   den
     notwendigen Peripheriebausteinen und eine Z80-280 CPU von ZILOG.

IBM  PC   (XT  oder  AT  kompatibel)  als  Routingprozessor  (CP)  fr  mehrere
     Frontendprozessoren.

DUAL-PORT-RAM als gemeinsames Interface zwischen dem CP und FP.

Warum ein PC als Routingprozessor ?

Der Einsatz eines PC als Routingprozessor bietet viele Vorteile. Betrachten wir
einen  Knoten   mittlerer  Gre,   so  mu  zumindest  ein  Gehuse  und  eine
Stromversorgung fr  den Digitalteil  (5 VDC)  beschafft werden.  Fr Tests ist
temporr eine Eingabeeinheit und ein Bildschirm notwendig.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 109


Daneben  sollten   bei  einem  komfortablen  Knoten  Helptexte  fr  die  USER,
Parameter, Konfigurationstabellen  ect.  gespeichert  werden.  Auch  bei  einem
Stromausfall sollten  diese Daten  nicht verloren  gehen, so  da der SYSOP die
Daten nicht  jedesmal neu  eingeben respektive  neu laden mu. Dazu bietet sich
ein PC  mit einem  Floppy-Laufwerk geradezu an. Die Daten werden beim Start von
der Floppy ins RAM gelesen und stehen dann fr die USER zur Verfgung.

Betrachten wir  die Kostenseite,  so sind  die Aufwendungen fr die Beschaffung
eines (gebrauchten)  PC sehr  bescheiden, fr einen mittleren Knoten gengt ein
286 Typ,  kleinere Knoten  bentigen einen XT oder AT mit 10 MHz. Eine Harddisk
ist nicht notwendig, eine Floppy von 720 KByte gengt vollkommen.

2.    Spezifikation:

Der Frontendprozessor ist auf einer IBM-PC-Steckkarte aufgebaut und untersttzt
zwei AX.25 Datenkanle mit hoher Geschwindigkeit.

CPU
     Typ           ZILOG Z80 280,
     Adressraum    64 KByte aus 16 MByte,
     Run-Modi      System / User,
     Cache         256 Byte,
     MMU           eingebaut,
     DMA           4 Kanle,
     Clock         9,8 MHz, 19,6 MHz optional,
     Timer         3 getrennte Timer mit je 16 Bit.

Memory
     RAM           32 KByte, 128 KByte optional,
     EPROM         32 KByte, 128 KByte optional,
     DP-RAM        8 KByte.

Interface
     AX.25 Daten   ZILOG SCC 85C30, mit DMA,
     RS-232C       Diagnose Terminal,
     Opt. Anzeigen 5 LED,
     Modem         2 Stck. AM-7911 1200bps,
     Externe ModemsRS-422 Treiber,
     Anschlu      Sub-D 37 poliger Stecker.

Datenrate
     interne Modem 2 x 1200 bps Full Duplex,
     externe Modem 2 x > 38400 bps Full Duplex.

2.1   Prozessor:

Als CPU wird der ZILOG Prozessor Z80-280 eingesetzt. Er ist binrkompatibel zum
bekannten Z80  Prozessor, erlaubt  jedoch durch  seinen erweiterten Befehlssatz
eine effiziente Speicherverwaltung und erspart durch die integrierten Timer DMA
und UART einige externe Bausteine.

Die wichtigsten Merkmale sind:

Getrennte Stack - und Speicherbereiche fr SYSTEM, USER, DATEN und
     PROGRAMMCODE,

Virtueller Speicherbereich von 16 MByte,

On-Chip-Peripherals: vier DMA Kanle, drei 16 Bit Zhler, ein UART sowie Cache
     Memory.

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2.2   Speicher:

Der verwaltbare  Speicherbereich umfat 16 MByte. Die eingebaute MMU ermglicht
je nach  Programmierung bis 4 x 64 KByte Speicher im Direktzugriff zu benutzen.
Die minimale Konfiguration umfat je 32 KByte EPROM und RAM fr Code respektive
Daten. RAM  und EPROM  knnen  je  bis  zu  128  KByte  ausgebaut  werden.  Fr
zuknftige Speichererweiterungen  wurden 32  Pin  Byte-Wide-Sockel  vorgesehen.
Zustzlich ist  der Einsatz  von 8 KByte Dual-Port-RAM [DP-RAM] vorgesehen. Ein
Arbiter  verhindert   Zugriffskonflikte.  Bei   gleichzeitigem  Zugriff  beider
Prozessoren auf  das DP-RAM  wird der  eine Bus mit einem Wait State blockiert.
Die maximale  Verzgerung ist  gegeben durch die Zykluszeit der CPU, die gerade
einen Zugriff durchfhrt, und betrgt maximal 70 ns.

2.3   Memory Decoder:

Der Memory-Decoder  fllt einfach  aus, da durch den groen Speicherbereich die
oberen Adressleitungen  zu  Decodierzwecken  herangezogen  werden  knnen.  Die
Programmierung  der   MMU  (Memory  Management  Unit)  erlaubt  eine  beliebige
Anordnung der physikalischen Speicherblcke innerhalb der CPU Adresegmente und
somit  die   vollstndige  Auffllung  des  Adreraumes  im  Direktzugriff  mit
Speicher.

2.4   Watchdog Timer:

Ein  Watchdog   Timer  soll  die  Zuverlssigkeit  gegenber  Hardwareproblemen
erhhen. Keinesfalls  sollen damit  Unzulnglichkeiten der  Software berspielt
werden. Der Watchdog wird innerhalb der Timer-Interrupt-Routine neu getriggert,
so da  ein unzulssiger  Programmzyklus einen Restart der Z80-280 CPU auslst.
Falls VANESSA  je in  einem Satellit  auf intergalaktischen  Flgen  eingesetzt
werden sollte,  ist es  beruhigend zu wissen, da ein Fehler vom Watchdog-Timer
erkannt und zum Systemrestart fhren wird.

2.5   Status Anzeigen:

Zur Anzeige des Systemzustandes sind fnf LED Anzeigen vorhanden.

2.6   Modem:

Als Modem  wird der  AM-7911 eingesetzt.  Dieses Single-Chip Modem erlaubt eine
Baudrate von  1200 bps  gem BEL-202  Norm. Fr  grere Baudraten werden alle
notwendigen Signale ber RS-422 Treiber auf ein externes Modem zu fhren.

2.6   RS-422 Treiber:

Die Signale vom und zum Modem werden ausschlielich ber RS-422 Leitungstreiber
gefhrt.  Dadurch   kann  einerseits  eine  praktisch  beliebige  Leitungslnge
erreicht  werden,   anderseits  werden   durch  die  paarverdrillten  Leitungen
Einstreuungen und Erdschleifen vermieden.

2.7   I/O Funktionen:

Fr die Steuerung der Peripherie wurden zwei Output-Ports realisiert.

2.8   RS-232 Serial Port:

Fr die  Inbetriebnahme eines PR-Knotens, Hardwaretests sowie Weiterentwicklung
von Hard  - und Software ist am Datenstecker eine serielle Schnittstelle RS-232
fr  ein  Diagnoseterminal  vorhanden.  ber  dieses  Terminal  knnen  interne
Testprogramme aufgerufen sowie Betriebsparameter berwacht und gendert werden.
Fr den Normalbetrieb ist kein Terminal notwendig.

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2.9   Bemerkungen zum Hardwarekonzept:

Durch die  parallele Datenverarbeitung  auf den  Bus des  Rechners hat es einen
mchtigen Ruck  im Datendurchsatz gegeben. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit des
Knotens wird  nun durch  seine Links  (Baudrate und  das  bertragungsverfahren
(Semi -  oder Vollduplex))  bestimmt. Die Laufzeiten innerhalb des Knotens sind
durch die parallele Verarbeitung der Daten so gering geworden, da sie auch bei
einem 64  Kbit/s Vollduplexlink  nicht ins  Gewicht fallen.  Beobachtungen  des
Knotens DB0NHM  (der bereits  jetzt von  DB0EAM ber eine Vanessakarte versorgt
wird) zeigen  deutlich, da  die Antwortzeiten,  die der RMNC-Knoten ermittelt,
nur ca.  50 % von seinem RMNC-Nachbarn DB0NID betragen (beide Funkstrecken 9600
Bit/s Semiduplex).

DUAL PORT RAM (DP-RAM):

Bei konventionellen  Lsungen (TheNet,  TheNetNode) geht der ganze Datenverkehr
vom Host-Prozessor  zum TNC und umgekehrt ber die serielle RS232-Leitung. Sind
nun mehrere  Kanle angeschlossen,  konzentriert sich  das ganze  auf eine oder
zwei Schnittstellen.  Inzwischen sind  Bitraten von  9600 bps  pro  Link  keine
Seltenheit mehr,  so da  diese Schnittstelle  der eigentliche  Flaschenhals im
System wird.  Dazu kommt,  da serielle Schnittstellenkarten den PC - Bus stark
belasten. Als  Alternative besitzt die VANESSA ein DUAL PORT RAM. Damit ist ein
schneller und  einfacher Datentransfer vom und zum PC gewhrleistet. Der PC und
die VANESSA  CPU knnen  quasi gleichzeitig  auf den Speicher zugreifen und die
bertragung erfolgt blockweise.

RS 422 Leitungstreiber:

An einem  Knoten sind  komplexe Erdverhltnisse  vorhanden.  Verschleppung  von
Kriechstrmen fhrt  unweigerlich zur  Verschlechterung  der  Datenbertragung.
Neben der Antennenerde (Blitzschutz) sind noch Schutzerde (Netzteil) und Ground
der  digitalen   Signale  zu   verknpfen,  ohne  da  Erdschleifen  auftreten.
Modemschaltungen fr  schnelle Links  mssen mglichst  dicht beim  Modulator /
Demodulator angeordnet sein, da sonst Einstreuungen und Leitungskapazitten ihr
Vorhandensein bemerkbar  machen. Das  bedeutet, da  einerseits der  Aufbau des
Modems mglichst  dicht beim  TRX (max.  30 cm  Leitungslnge), anderseits  der
geordnete Aufbau  in einem  Rack verlangt  wird. Zur  Entkopplung sind  an  der
VANESSA alle  Signale zum  oder vom  Modem  ber  RS  422  Leitungstreiber  und
paarverdrillte Leitungen  gefhrt. Damit sind Leitungslngen von mehr als 500 m
mit einfachem Signalkabel mglich, das System ist entkoppelt.

2.10  VANESSA Firmware:

KISS MODE (Keep lt. Simple and Stupid):

Fr den  Betrieb der  VANESSA als  TNC-Ersatz beim Knoten wurde eine KISS-Mode-
Firmware entwickelt.  Dabei bernimmt  die VANESSA  die Daten  aus dem  DP  RAM
paketweise und  gibt sie  ber den  SCC 85C30  (HDLC Controller)  an die Modems
weiter. Die  Sendersteuerung (Slottime,  DCD/Persistance Algorithmus,  TX Delay
ect.) erfolgt  unabhngig vom  Hostrechner durch  die VANESSA. Empfangene Daten
werden nach  einem Plausibilittstest  via das  DP RAM  an den  Hostrechner zur
Verarbeitung weitergereicht.  Damit ist  der Hostrechner von den zeitkritischen
Aufgaben weitgehend  entlastet. Neben  den eigentlichen KISS Routinen sind noch
verschiedene  Testroutinen   fr  Senderabgleich   und  Hardwaretest   (VANESSA
Peripherie, Speicher  LED ect.)  vorhanden, die  bei Bedarf  von einem externen
Terminal aufgerufen werden knnen.

HOST MODE:

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Im Gegensatz  zum KISS-Mode bernimmt im Host-Mode der FP VANESSA die komplette
AX.25-Layer2-Protokollsteuerung. Zwischen  Host  und  VANESSA  werden  nur  die
Infodaten sowie der Status der Links (Connected, Info, Busy, Disconnected ect.)
bertragen. Der  Hostrechner besitzt  die  Masterfunktion,  d.h.  der  FP  wird
aufgefordert, Daten oder Status an den CP zu senden.

Damit ist  die Verwendung  der VANESSA  als Hochleistungs-TNC  fr DieBox  oder
Terminalprogramme wie  SP, GP  oder THP  mglich. Bei  Bedarf werden  bis zu 30
Kanle pro VANESSA untersttzt.

Der weiteren  Entwicklung fr PR oder verwandte Betriebsarten sind (noch) keine
Grenzen  gesetzt.   Die  Rechenzeitreserven   sind  noch   nicht  ausgeschpft,
Speicherplatz ist  ebenfalls gengend  vorhanden. Dank  der universellen RS 422
Schnittstellen kann  jedes beliebige  Modem mit  internem oder  externem  Clock
adaptiert werden.

3     Installation:

Der  Aufbau   der  VANESSA  Hardware  wurde  bewut  universell  ausgelegt,  um
individuelle Konfigurationen  zu ermglichen. Die einzelnen Funktionen sind aus
dem Schema ersichtlich, die wichtigsten werden hier kurz erklrt.

3.1   Grundkonfiguration Jumper:

2 x  1200 bps, BEL 202, Port 0/1.      (Vanessakarte so gehalten, da die SUB-D
37 nach rechts zeigt.)

X1  links         X2  links         X23 links         X21 links
X18 oben          X17 unten         X16 unten         X15 oben
X14 unten         X9  unten         X10 unten         X11 oben
X12 oben          X13 oben          X8  unten         X7  oben
X6  oben          X5  unten         X4  unten

X24, X25, X28, X29, X27 und X26 bleiben geschlossen.

DIP Schalter SW 1 alle Switches auf ON.

IC 13 und IC 14 bestckt (Modem AM-7911). IC 33 bis 36 leer (RS422
Schnittstelle).

3.2   Einstellung Port-Adresse:

Die Port Adresse wird mit dem DIP Switch SW 1 definiert. Damit wird die Adresse
des             DUAL              PORT             RAM              festgelegt.
x dont care

      x  ON  ON  ON           Port Nr. 0/1            Karte 1
      x  OFF ON  ON           Port Nr. 2/3            Karte 2
      x  ON  OFF ON           Port Nr. 4/5            Karte 3
      x  OFF OFF ON           Port Nr. 6/7            Karte 4
      x  ON  ON  OFF    *     Port Nr. 8/9            Karte 5
      x  OFF ON  OFF    *     Port Nr. 10/11          Karte 6
      x  ON  OFF OFF    *     Port Nr. 12/13          Karte 7
      x  OFF OFF OFF    *     Port Nr. 14/15          Karte 8

Bemerkung:

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Vanessa Port  8-15: Da  es fr  die Adressierung  der  LED  Adrekonflikte  mit
einigen HD-Controllern  gab, wurden die Adressen verschoben. Dadurch mu leider
eine Hardwarenderung auf der Vanessakarte durchgefhrt werden. Am IC29 mu der
Pin 16  (bei Port  0-7 auf  +5 Volt)  auf GND  umgelegt  werden.  Das  kann  am
einfachsten mit einem Zwischensockel und einer Drahtbrcke gemacht werden, z.B.
nach Pin 18.

3.3   Verwendung Modem nach G3RUH:

Bei Einsatz  von Modems  nach G3RUH  entfallen IC13 (Port A) und IC14 (Port B).
Die Jumper X24 und X28 (Port A) resp. X25 und X29 (Port B) sind offen. Anstelle
der internen  Modembausteine AM-7911  werden die entsprechenden Leitungstreiber
IC33 bis IC36 gesteckt.

Achtung: CTSa  (b) und RTXCa (b) (IC35/36 Pin 11 und 13) werden vom G3RUH Modem
nicht untersttzt, und DRFEN NICHT in die Sockel gesteckt werden !

Konfiguration Jumper:

Port A      Port B            X24   X25   X28   X28
G3RUH       1200 bps          OFF   ON    OFF   ON
1200 bps    G3RUH             ON    OFF   ON    OFF
G3RUH       G3RUH             OFF   OFF   OFF   OFF

Die Vanessakarte  stellt an  ihrem Ausgang  TRXCa (b)  den 32-fachen  Takt  der
eingestellten Baudrate  zur Verfgung.  Fr das G3RUH-Orginal Modem wird jedoch
nur der  16-fache Takt  bentigt. Deshalb  mu dieser  noch mal durch 2 geteilt
werden, z.B. mit einem 74HC74, was der Flankenqualitt zugute kommt.

3.4   Modem mit eigenem Clock Generator:

Die DF9IC-Modem bieten im Gegensatz zu den Orginal-G3RUH-Modem Ausgnge fr den
RX -  Takt und  den TX  - Takt. D.h. das Modem erzeugt die entsprechenden Takte
intern.

Zum besseren  Verstndnis sollte  man die VANESSA - Plne, Seite 5 und Seite 2,
zur Hand haben.

Die Beschreibung  bezieht sich  nur auf  Port A  der VANESSA,  der Port  B wird
hnlich verdrahtet.

Der RX  - Takt wird an IC35 Pin 14/15 (RS422-Seite) gelegt und gelangt ber Pin
13 dann auf den - RTXCa .

Fr den  TX - Takt mu ein 26LS32 als Eingang mibraucht werden, es bietet sich
fr Port  A IC35 Pin 9/10 an. Der Pin 11 von IC35 darf nicht mehr in den Sockel
gesteckt werden,  sondern wird mit einer kleinen Drahtbrcke auf den Anschlu -
TRXCa an  IC34 gelegt.  Der entspr.  Treiber auf IC34 sollte durch herausbiegen
des IC  - Beinchen  auer Betrieb genommen werden (Verbraucht sonst nur Strom).
Werden auf  beiden Vanessa  - Ports  DF9IC-Modem  eingesetzt,  kann  IC34  auch
komplett eingespart werden.

Da der Anschlu - CTSa jetzt offen liegt, mu dieser auf Masse Potential gelegt
werden !

Zum Schlu mu noch der Taktteiler IC27 Port A bzw. IC32 Port B von der Vanessa
entfernt werden.  Da die  VANESSA bei externen Takt - Modus NUR NRZ - Codierung
verarbeiten kann,  mssen die Modems mit NRZ - Gal bestckt sein. (Mssen extra
bestellt werden !)

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 114


Noch eine Warnung zum Schlu:

Verwendet unbedingt  die RS422-Schnittstellen,  ohne die  Treiber gibts bereits
bei 20  cm Kabellnge  bei 38k4 schon erheblich Probleme und der SCC wird durch
Potential - Unterschiede unntig gefhrdet !

Parametereinstellung:

Als Parameter  mu im  Mode dann  ein e  wie Externer Takt angefgt werden. Fr
einen 38k4  Vollduplex -  Link whre  der richtige  Eintrag  mode=38400de.  Die
Baudratenangabe ist  zwar dann  unwichtig, da  der SCC  auf der  VANESSA ja vom
Modem getaktet wird, aber die richtige Baudrate ist informativer.

3.5   Test der Konfiguration:

Fr den  Funktionstest  der  VANESSA  wird  ein  Terminal  am  37-Sub-D-Stecker
angeschossen. Der RS232-Anschlu wird mit 4800 Bd., 8 Bit, no parity betrieben.

Eine  Beschreibung   der  FIRMWARE-Testschritte  ist  im  VANESSA  USER  Manual
enthalten. Beim  Start des  PC wird auf der RS 232 Schnittstelle ein Logon Men
ausgegeben, die beiden unteren LED erlschen.

Das Interface  VANESSA zum  PC  kann  nun  mit  dem  Hilfsprogramm  VANUTIL.EXE
ausgetestet werden. Nachfolgend eine kurze Erklrung der Testschritte:

1. Show Konfiguration
     Anzeige der eingestellten Adresse des DP-RAM und der FIRMWARE Version.

2. PC I/O Port Test
     Test der beiden oberen LED an der Steckerplatte.

3. Dual Port RAM Test
     Statischer Test  des Dual-Port-Ram.  Dabei wird ein Testpattern eingelesen
     und anschlieend verglichen.

4. Vanessa Reset
     Test der  RESET-Leitung zur  VANESSA, die  unteren  LED  werden  ebenfalls
     angesteuert.

5. Dynamic RAM Test
     Dies ist  der  wichtigste  Test!  Dabei  werden  Daten  ins  Dual-Port-Ram
     geschrieben, durch die Vanessa an eine andere Adresse verschoben und durch
     den PC wieder ausgelesen und verglichen. Dabei wird das Timing auf dem PC-
     Bus sowie  die korrekte  Funktion des  Dual-Port-Ram geprft.  Treten hier
     Fehler auf,  so besteht  die Gefahr,  da Daten korrupt bertragen werden.
     Hinweise zur Fehlersuche im folgenden Abschnitt.

3.6   Dual Port Mode:

Mit Hilfe  des Programmes VANCONF.EXE lassen sich leicht Multi-Baud-Userzugnge
einrichten. Die  beiden verknpften  Ports mssen  jedoch auf  derselben  Karte
liegen.  Unter   Dual-Port-Mode  werden  die  PTT  und  DCD  der  beiden  Ports
gegeneinander softwaremig verriegelt. Der Dual-Port-Mode mu beim Starten des
Rechners mit Hilfe der BAT-Datei bereits festgelegt werden. Soll der Port 0 + 1
verwendet werden,  so ist das Programm VANCONF 0 D aufzurufen. 0 = Port 0 + 1 D
= Dual-Port-Mode.  Die Baudraten brauchen nicht gesetzt zu werden, da sie durch
TNN eingestellt werden.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 115


4.    Probleme, Fehlersuche:

VANUTIL.EXE erkennt  keine Vanessa-Fehler  im Dual-Port-RAM oder Adressierlogik
zum PC-Bus.  VANESSA-Firmware, CPU und RAM kontrollieren mit DEBUG und Terminal
an der  RS232. Erlschen  die beiden  unteren LED  beim Start  ? Kontrolle  der
Adremodifikation bei Port Nummer 8 und grer. Fehler im Dual-Port-RAM Bereich
knnen mit  dem DEBUG-Programm  ebenfalls verifiziert  werden. Die  Adresse des
Dual-Port-Ram kann wie folgt berechnet werden: Startadresse: 0xD000:0000 + (n *
0x1000), d.h.  0xD000:0 beim  ersten Port,  D100:000 beim  zweiten Port usw. In
diesem Bereich  (0xD000:0 -  0xD000:fff knnen  mit DEBUG  Daten eingegeben und
wieder ausgelesen werden (n = Port Nr. 0 ...15).

Datenverluste:

Mit einem schnellen Rechner wurden verstmmelte Frames oder gar Datenverlust an
der Vanessa-Schnittstelle  beobachtet. Mit  einem XT-Board waren keine Probleme
zu beobachten, aber ab ca. 16 MHz traten diese Strungen auf. Das Dual-Port-Ram
auf der  Vanessa mu  deutlich schneller als 100 ns sein, mit 70ns-Rams konnten
bei 33 MHz Rechnern keine Probleme mehr beobachtet werden. Bei 386er oder 486er
sollte das  Mainboard-Setup auf  folgende Werte  gesetzt werden, da der AT-Bus-
Clock mit 8 MHz spezifiziert ist:

- DRAM READ   1 WAIT STATE,
- DRAM WRITE  1 WS,
- EXTRA AT CYCLE WS 1,
- AT BUS CLOCK CLK / x (so da der Bus-Clock ca. 8 MHz ist).

Versuche auf  dem DB0EAM-Rechner  haben ergeben, da die Vanessakarten auch bei
12 MHz Bus-Clock mit VANUTIL8.EXE keinerlei Fehler zeigten.

Alternativ kann  die Bestckung  der VANESSA  gendert werden. Beim Einsatz von
ALS-Typen anstelle  der HC- oder HCT-Typen im Bereich des Dual-Port-RAM konnten
auch bei schnellerem Bus-Clock keine Fehlfunktionen mehr festgestellt werden.

Anstelle der  HC/HCT-Typen werden IC 20, 21, 22, 23 24, 25 und IC 28 gegen ALS-
Typen ausgetauscht.

LED

Zu den  LED kommen  auch immer wieder Fragen. An der Sub-D-37-Leiste sitzen die
grnen LED.  Sie werden  von dem Z280 Prozessor gesteuert und zeigen das Senden
eines Frames  an (nicht  zu verwechseln  mit der PTT, die bei Duplex-Betrieb ja
fr 3 Minuten nach dem letzten Frame getastet bleibt). Diese LED werden deshalb
auch beim  VANUTIL-TEST nicht  angesteuert. Ist  externer Clock bei der Vanessa
eingestellt, aber  KEIN Modem  angeschlossen, so  knnen diese LED leuchten, da
der SCC dann einen Takt erwartet.

Die darberliegenden gelben LED zeigen den Empfang von Daten via dem Dual-Port-
RAM, also  ber den  Rechnerbus, an.  Die Funktion  der LED  lt sich  mit dem
VANUTIL-Test prfen.

Die einzelne  rote LED  zeigt die Funktion des karteneigenen Prozessors an. Sie
leuchtet, wenn der Prozessor steht (was eigentlich nie passieren darf..).

Die beiden  linken LED  (gelb und grn) sind fr den Port A der Karte zustndig
und somit die rechten beiden fr den Port B.

Die oberen LED knnen auch mit dem Debug-Programm via PC-Port gesteuert werden.
Die Adreberechnung  ist wie  folgt: Linke  LED Adresse 0x306 + (n * 0x8), also
0x306, 0x30E ... Rechte LED 0x307 + (n * 0x8), also 0x307, 0x30F usw.

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Daraus ergibt sich die folgende Adressenliste:

 
  Port  0 :  o 306 00 --> LED leuchtet (oben links)   o 306 01 --> LED aus
  Port  1 :  o 307 00 --> LED leuchtet (oben rechts ...)
  Port  2 :  o 30e 00
  Port  3 :  o 30f 00
  Port  4 :  o 316 00
  Port  5 :  o 317 00
  Port  6 :  o 31e 00
  Port  7 :  o 31f 00
  Port  8 :  o 126 00 ..Ist die Adresse nicht gendert:    o 326 00
  Port  9 :  o 127 00               o 327 00
  Port 10 :  o 12e 00               o 32e 00
  Port 11 :  o 12f 00               o 32f.00
  Port 12 :  o 136 00               o 336.00
  Port 13 :  o 137 00               o 337 00
  Port 14 :  o 13e 00               o 33e 00
  Port 15 :  o 13f 00               o 33f 00
 

Die unteren beiden LED lassen sich genauso ansprechen unter den Adressen:

 
  Port  0 +  1  o 300 00 --> LED Leuchten   o 300 01 LED aus
  Port  2 +  3  o 308 00
  Port  4 +  5  o 310 00
  Port  6 +  7  o 318 00
  Port  8 +  9  o 120 00 ..Adresse nicht gendert:    o 320 00
  Port 10 + 11  o 128 00            o 328.00
  Port 12 + 13  o 130 00            o 330 00
  Port 14 + 15  o 138 00            o 338 00
 

Offene Gatter auf der Vanessakarte: Offene C-MOS Eingnge an Gattern neigen zum
Schwingen. Deshalb  sollten  sie  besser  auf  einem  logischen  Pegel  liegen.
Betroffen sind die folgenden IC: (Klammerwerte = IC-Eingang)

IC 9 (13); IC 20 (9-10) und (12-13); IC 25 (9-10) und (12-13);
IC 26 (10) und (12) und IC 12 (4-5), (9-10) und (12-13).
     
           SWISS ARTG
           Swiss Amateur Radio Teleprinter Group
           Geschftsstelle Arturo Dietler, HB9MIR,
           Blauenweg 8
           CH-4335 Laufenburg
           Autor: HB9PAE @ HB9AJ

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ANHANG D:

(Ethernet) ...Was mu ich tun ?

Ethernet gibt es auf 2 unterschiedlichen Kabeln.

Zum einem ist der Betrieb auf dem uns sehr bekannten RG58 mglich. Hierbei MUSS
     man unbedingt  beachten, da  BEIDE Enden  des Kabels  mit je einem 50 Ohm
     Abschluwiderstand versehen werden mssen.

Das Gegenstck  zum RG58 ist Twisted-Pair . Es besteht aus einer Doppelader und
     bentigt keinen Leitungsabschlu.

Wie geht man nun vor, wenn man bei Ethernet noch unsicher ist ?
     
     1.)   Zuerst mu man sich auf seinen Rechner einen freien IRQ suchen, den
           die Ethernet-Karte belegen kann.
     2.)   Dann ist der Adrebereich der Ethernet-Karte im Bereich 0x2e0 -
           0x320 festzulegen. Hier kann es zu berschneidungen mit den
           Vanessakarten kommen, bitte beachten.
           Die Vanessakarten benutzen die Adressen 0x300...0x33f (je nach
           Anzahl der Vanessakarten und verwendetem Port.) Auerdem wird
           default der Adrebereich D000..Dxxx benutzt. Auch dieser mu bei
           gleichzeitiger Verwendung von Vanessakarten und Ethernet-Karten
           bedacht werden.
     3.)   Nach dem Einbau in den Rechner kann nun die Ethernet-Karte auf
           Brauchbarkeit und Funktion mit dem Programm TESTDRVR.EXE berprft
           werden. Dazu mu der entsprechende Kartentreiber noch aufgerufen
           werden. Z.B.: NE2000.COM mit Angabe des Soft/Hardware IRQ und
           Adrebereich der Karte. NE2000 0x60 0x300.
     4.)   Meldet nun TESTDRVR keine Probleme auf den Rechnern, so kann man auf
           dem einen Rechner SEEPKT.EXE starten (dieses ist ein Ethernet-
           Monitor) und auf dem anderen Rechner SENDPKT.EXE (dieses ist eine
           Bake, die stndig Daten sendet). Die Daten, die SENDPKT.EXE erzeugt,
           sollen mit SEEPKT.EXE lesbar sein. Dann steht eigentlich einer
           Verbindung der 2 Rechner ber Ethernet nichts mehr im Wege, sofern
           das in beiden Richtungen funktioniert.

     Aber erst mal zum Testen der Schnittstellenkarte:

TESTDRVR - Ein Utility zum Testen von FTP-Packet Treibern:

 Vorwort:
     Leider halten nicht alle mit den Netzwerkkarten gelieferten Treiber, was
     das Handbuch verspricht. Dies mag zum Teil an Mehrdeutigkeiten in den
     Spezifikationen liegen. Teilweise liegt es aber mit Sicherheit an falsch
     verstandenem Schutz vor Datenspionen im Netz. Und einiges knnen wir auch
     auf das Konto Schlampereien buchen.

     Man kann  nun den  Treiber mit  der Anwendungssoftware testen. Das ist oft
     unbequem und  die Fehlermeldungen  sind sparsam  oder nichtssagend  - wenn
     berhaupt welche  kommen. TESTDRVR  soll  hier  fr  etwas  Bequemlichkeit
     sorgen.

     Wenn der mit der Karte gelieferte Treiber nicht richtig will, kann man bei
     den Standardkarten  immer die Treiber aus dem FTP-Paket nehmen. Fr NE2000
     und WD (SMC) kompatible Karten sind Treiber in diesem Paket enthalten.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 118


     FTP-Packet Treiber  sind  m.W.  die  einzigen  Treiber,  die  verschiedene
     Netzwerkprotokolle auf  einer Karte  gleichzeitig gestatten.  Hinzu kommt,
     da die  Schnittstelle  hervorragend  dokumentiert  ist  und  die  gesamte
     Software dafr im Quelltext frei verfgbar ist.

     In  dieser   Anleitung  werde   ich  nicht  viel  ber  Netzwerkgrundlagen
     schreiben. Das soll in einer getrennten Dokumentation geschehen.

Voraussetzungen:

 Hardware
     Netzwerkkarten bekommt man heute NE2000 kompatibel fr weniger als DM 50.-
     . blich ist sind Cheapernet = BNC Anschlu (10Base2) und/oder UTP (RJ45)
     Anschlu (Twisted-Pair). Der BNC Anschlu hat den Vorteil, da man ohne
     weitere Hardware einige Rechner koppeln kann. Wer einen Rechner solo
     testen will, beachte bitte, da der Netzwerkanschlu an beiden Seiten mit
     jeweils 50 Ohm abgeschlossen sein mu. Sonst verweigern die meisten Karten
     die Sendung. Also ein T-Stck mit zwei 50 Ohm Abschlssen aufstecken.

     Moderne Karten  werden nicht  mehr ber  Jumper konfiguriert,  sondern per
     Software.  Das   kann  Probleme  machen,  wenn  die  vom  Kartenhersteller
     gewhlten Defaults  im Rechner bereits belegt sind. Dann mu man u.U. erst
     andere Karten  ausbauen, um  die Netzwerkkarte  umkonfigurieren zu knnen.
     Eine NE2000 kompatible Karte braucht einen freien Interrupt und eine freie
     IO-Adresse. ACHTUNG:  Werden Vanessakarten  eingesetzt, so  sind  die  IO-
     Adressen je nach Port zwischen 0300-0338 bereits belegt !!

 Software
     Wer schon einen Netzwerkanschlu an seinem Rechner hat, bedenke bitte, da
     eine Netzwerkkarte nicht zwei Herren gleichzeitig dienen kann. Man mu
     also die vorhandene Netzwerksoftware (Novell, WfW usw.) totlegen, um mit
     FTP-Packet Treibern experimentieren zu knnen. Anschlieend kann man dann
     versuchen, die alte Software auf der Basis des Packet-Treiber zu
     installieren. Nur in dieser Richtung geht es, nicht anders herum. Und ein
     Packet-Treiber braucht nie mehr als einen Aufruf zum Installieren
     (Beispiel EP3000PD 0x60). PROTMAN.SYS und hnliche Programme sind hier
     definitiv falsch.

     Bei der  Installation mu  i.A. ein  Software-Interrupt  fr  den  Treiber
     angegeben werden. Dieser Interrupt kann per Definition im Bereich 0x60 bis
     0x80 liegen. Es spricht nichts dagegen, 0x60 zu verwenden.

 Testablauf
     Als erstes wird die Signatur des Treibers gesucht und so der verwendete
     Software-Interrupt gefunden. Natrlich knnte man auch den Software-
     Interrupt im Aufruf angeben. Da aber fast alle Programme den Treiber ber
     seine Signatur suchen, macht es schon Sinn, hier auch so vorzugehen.

     Dann mssen  wir dem  Treiber mitteilen,  was wir  von ihm verlangen - den
     Netzwerktyp, welche  Art Pakete  usw. Auerdem mssen wir ihm sagen, wo er
     die Pakete  abliefern soll,  die fr  uns eingegangen  sind.  Der  Treiber
     liefert uns  als Ergebnis  ein Handle, das zuknftig bei der Kommunikation
     zwischen dem  Treiber und  uns den  Briefkasten bezeichnet.  Ohne gltiges
     Handle wird nicht gearbeitet.

     Nun fragen  wir den Treiber, welchen Befehlssatz er versteht. Es gibt drei
     Ausbaustufen:  Basisdienste,   erweiterte  Dienste   und   highperformance
     Funktionen. Wir brauchen die erweiterten Dienste. Die ersten Versionen von
     TFNETR und  TNN liefen  auch mit den Basisdiensten. Um zu PE1CHL und G8BPQ
     kompatibel zu werden, haben wir das Protokoll aber noch einmal gendert.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 119


     Danach fragen  wir die  Hardwareadresse der  Karte ab.  Diese Adresse  ist
     eindeutig, jede  Karte hat  eine andere  Adresse. Wir sollten sie nie ohne
     zwingende Grunde  ndern. Bei  dieser Abfrage  erleben wir die Schnheiten
     der  Segmentierung  des  80X86  Prozessors.  Wenn  der  Programmierer  des
     Kartentreibers   nicht    sorgfltig   war,   kommt   hier   als   Adresse
     00:00:00:00:00:00. Und  dann sind  wir ziemlich  sicher, da  die  gleiche
     Schlamperei auch in der Empfangsroutine drin ist. Damit sind dann Abstrze
     vorprogrammiert.

  Die  Kommunikation  zwischen  zwei  Netzwerkkarten  kann  auf  mehrere  Arten
     erfolgen:

  -- Im Paket werden die Hardwareadressen der beteiligten Karten angegeben. Das
     ist kompliziert.  Denn ich  mu vor der ersten Kontaktaufnahme die Adresse
     meines Partners kennen.

  -- Die Pakete  werden an  Alle gesendet (Broadcast). Fr diese Zwecke ist die
     Zieladresse  FF:FF:FF:FF:FF:FF   definiert.  Dieses   Verfahren  strt  in
     greren Netzen  sehr, weil  wir dann mit unseren Paketen das gesamte Netz
     berschwemmen und jeder unsere Pakete hren und analysieren mu.

  -- Die Pakete werden an eine Gruppe gesendet (Multicast). Nur die Gruppe hrt
     auf diese Pakete. Dieses Verfahren werden wir verwenden. Wir kontrollieren
     nun, ob unser Treiber dieses Verfahren empfangsseitig versteht.

     Der nchste  Test erfolgt,  um zu  sehen, ob  das Programm NETWATCH laufen
     wird. NETWATCH  ist ein  universeller Netzwerkmonitor.  Leider haben viele
     Programmierer den  dazu notwendigen  promiscuous mode  zugenagelt. Aber es
     gibt ja die FTP-Treiber.

     Nun setzen  wir  den  Treiber  sendeseitig  in  den  Multicast-Mode.  Dazu
     definieren wir die BPQ-Adresse.

     Als letzten  Test schicken wir ein Paket (mit zuflligem Inhalt) an unsere
     Gruppe. Wenn  der Abschluwiderstand  nicht steckt,  bleiben einige Karten
     hier hngen. Andere kommen mit einer Fehlermeldung.

     Zum Schlu  geben wir  das Handle  wieder frei.  Wenn der Test bis hierher
     durchgelaufen  ist,  besteht  Hoffnung,  da  der  Treiber  auch  mit  der
     Anwendersoftware laufen wird.

     Ein letzter  Hinweis zum  Schlu: ein  Rechnerabsturz  beim  Empfang  oder
     Senden eine  Paketes in  Verbindung mit einer WD (SMC) Karte ist meist auf
     einen Fehler  in der  Konfiguration des  Speichermanagers  zurckzufhren.
     Diese Karten nutzen nmlich Teile des Hauptspeichers zur Kommunikation mit
     dem Treiber.

 Fehlermeldungen:
     Einige Fehlermeldungen sollten nie vorkommen. Sie sind mit einem ???
     markiert. Treten sie dennoch auf, so deutet das auf einen kapitale Macke
     im Treiber hin.

 kein Fehler ???
     Der Treiber hat einen Fehler gemeldet und erklrt bei Nachfrage, es sei
     nichts gewesen.

 ungltiges Handle ???
     Der Treiber erinnert sich nicht an sein eigenes Handle.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 120


 ungltige Klasse
     Der Treiber untersttzt die Klasse ETHERNET nicht.

 ungltiger Typ ???
     Wir haben irgendeinen Typ verlangt.

 ungltige Nummer ???
     Wir haben die erste Karte verlangt.

 ungltiger Packet Typ ???
     Wir haben alle verfgbaren Typen verlangt.

 Multicast unzulssig
     Unser Modus wird nicht untersttzt, Treiber unbrauchbar.

 TERMINATE unzulssig ???
     Wir verlangen nicht, da der Treiber sich entfernt.

 unzulssiger RX-Modus
     Unser Modus wird nicht untersttzt, Treiber unbrauchbar.

 nicht genug Speicher
     Karte ist berfordert, nach RESET des Rechners noch einmal versuchen. Ist
     noch andere Netzwerksoftware aktiv?

 Type ist belegt
     Andere Software hat die Karte undefiniert hinterlassen.

 unzulssiger Befehl
     Ein Standardbefehl wird nicht erkannt, Treiber unbrauchbar.

 (Hardware) Fehler beim Senden
     Abschluwiderstand nicht gesteckt oder falscher Anschlu.

 kann Hardwareadresse nicht setzen ???
     Wir fummeln da nicht dran.

 falsches Hardware-Adressenformat ???
     Der Treiber ist defekt.

 RESET nicht mglich ???
     Da wurde ein Befehl miverstanden.

Auf der TNN-Seite ist nun folgendes ntig:

Es mu in der Start.bat ein Ethernetkarten-Treiber aufgerufen werden. Treiber
einfach mal aufrufen, meist sagen sie dann, was sie gerne fr Parameter htten.
Hierzu ist auf der Diskette ein DIR TESTDRVR mit ein paar Hilfsprogrammen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 121


 
     tnl1.exe -v
     nwpd 0x68 10 0x340
     ipxpd.exe /i=0x68
  
     TNNGNU.exe
  
     tnl1.exe -u
     nwpd -u
 



TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 122


ANHANG E:

DER PACSAT-BROADCAST-SERVER von TNN

Neues ab TNN V1.70:

  -  Parameter komplett im BROADCAST-Server,

  -  DIRECTORY-BROADCAST fr WiSp,

  -  Neue Nachrichtenverwaltung,

  -  Max. Anzahl gespeicherter Mail einstellbar.

ABLAUF:
     TNN  macht   simplen  DieBox-S&F  mit  einer  Mailbox  und  speichert  die
     Nachrichten auf  der Platte und macht dann mit den Daten seinen Broadcast.
     Der Befehl  BOX schaltet  TNN in den S&F-Modus. Die Nachrichten werden so,
     wie sie  ber den  S&F kommen, mit aufsteigenden Nummern gespeichert. Beim
     Start von TNN werden die 1. und die letzte Nummer ermittelt.

Der Broadcast:
     Das  Protokoll   ist  in  PACSAT.TXT  dokumentiert,  er  ist  100%  PACSAT
     kompatibel. Der  PACSAT-Server benutzt  optional und  extended header  und
     bertrgt im RLM Message Format. Damit sollte auch z.B. WISP (bei AMSAT zu
     bekommen) klarkommen  und der  User kriegt  die Nachrichten automatisch in
     Rubriken sortiert.  Ein von  PE1HCL  umgestrickter  Headergenerator  heit
     jetzt PFHADD.EXE  (V3.3 vom 2.6.95), er mu im PACSAT-Verzeichniss stehen.
     Damit WiSp  mit dem  TNN-PACSAT-BROADACST  zurecht  kommt,  wird  vor  dem
     eigentlichen File noch DIR-Eintrag (ab TNN V1.70) ausgesendet.

Bedienung:
     - Nachrichteneingang durch DieBox-1.8-Kompatiblen S&F (keine BIN-Mail !).

     -  User&Sysop-Schnittstelle   (Befehl  PACSERV,  PAC*),  dort  stehen  zur
     Verfgung:

Fr den Sysop:

+ Port DestCall via DestRoute
     Broadcast fr einen Port aktivieren.

Beispiel: + 1 QST-1 via DB0LWL

DestCall sollte  immer QST-1 sein. Broadcast knnen VIA L2 ausgestrahlt werden.
     Dies sollte  man aber mit Vorsicht tun, da ein 9600-Baud-Broadcast via ein
     Nachbarknoten diesen  in der  Regel zum  Absturz  bringt,  da  dieser  die
     riesige Datenmenge  nicht schnell  genug transportieren  kann.  Dies  gilt
     insbesondere fr RMNC/FlexNet/BayCom-Nachbarn.

- Port
     Broadcast deaktivieren.

 R   Reload, das Filesystem nach einer externen Vernderung neu einlesen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 123


 M   PacSat-Boxcall setzen, M call, sollte das Rufzeichen des Knotens sein oder
     ein Fantasie-Call,  es mu aber mit dem Rufzeichen bereinstimmen, mit dem
     man bei  der Box  eingetragen ist. Dieses Rufzeichen wird niemals HF-mig
     gesendet. Es  wird eigentlich  nur bentigt,  da bei  DieBox alle  Partner
     unterschiedliche Calls  haben mssen.  DB0HRO-5 (Box)  macht mit  DB0HRO-7
     (Cluster) S&F,  somit kann  man dort  nicht mehr  DB0HRO (Knoten) als S&F-
     Partner hinzufgen,  also trgt  man dort  den Knoten als BR0CST (oder was
     auch immer) ein und stellt M auf M BR0CST. Dann sollte es klappen.

 P   Zum Einstellen verschiedener Parameter

Ablauf des Broadcast:
     TNN hat  eine Priorittsschaltung,  welche die  letzten 200  eingegangenen
     Nachrichten im  10-15 Minutentakt  wiederholt, damit  User nur  kurze Zeit
     einzuschalten brauchen  und sofort  die wichtigsten Nachrichten haben. Fr
     den Rest der Zeit werden die sonstigen Nachrichten ausgesendet.

Broadcast Format:
     Ist 100%  kompatibel zu  dem, was  unsere knstlichen Erdtrabanten machen,
     inkl. DIRECTORY-BROADCAST.

Installation:
     In  TNN176.PAS   mu  der   PACSATPATH  angefgt  werden,  er  sollte  auf
     C:\TNN\PACSAT\ stehen. Dort werden alle Nachrichten gespeichert. In dieses
     Verzeichnis mu  auch die Datei PFHADD.COM kopiert werden, sie wird intern
     bentigt. Dann  mu man  den Sysop der nchsten Mailbox beknien, damit der
     S&F eintrgt.  Die Box  mu,  wenn  sie  den  Knoten  connected  hat,  BOX
     eingeben,  um  in  den  S&F-Modus  zu  kommen.  Sobald  die  1.  Nachricht
     eintrifft, geht  das Broadgecaste  los, man  kann auch  auf mehreren Ports
     gleichzeitig broadcasten  (es geht auch auf einem mit 9k6, auf dem anderen
     mit 19k2,  d.h. die  Abfolgen sind  unabhngig, der eine Port wartet nicht
     auf den  anderen). Der  Knoten bentigt  (natrlich) eine  Festplatte, sie
     sollte schon 80MB oder so haben, mehr ist auch nicht schlecht.

SONSTIGES:

Der User:
     WISP ist  ein Programm, das automatisch die Mail dekodiert und in Rubriken
     sortiert.

Wartungsaufwand fr den Sysop:
     Wenig. Wenn der Broadcast erstmal installiert ist, luft er von selbst und
     braucht nicht  gewartet zu  werden. Wenn  auf der  Platte  ein  Lesefehler
     auftritt, kann der Sysop eine Freifahrt haben, das ist bei Boxen aber auch
     so, ist leider nicht zu ndern.

Wichtig:
     TNN mu  pro Sekunde etwa 1,5kb von der Platte lesen, deshalb ist SMARTDRV
     mit NUR-LESE-CACHE zu empfehlen, es schont die Platte. Der VORLESESPEICHER
     sollte  von   standardmig  8kb  auf  32kb  gestellt  werden  (damit  mal
     experimentieren).

     Vanessa ist  Tokenring vorzuziehen,  der Tokenring  mu bei  9k6 Broadcast
     19k2 haben,  38k4 ist  besser, auf  vollen Digi  (viele Links, z.B. DB0FC)
     kann es  passieren, da Dauertastung nicht geht, das ist nicht zu beheben.
     Mit Vanessa sollte es nicht passieren.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 124


Doppelte-Nachrichten:
     Werden nicht  berprft. User, die ber Box-Software verfgen (WinGT), die
     S&F kann, knnen auch in den Server einspielen, das geht dann auch auf dem
     Ausgang raus.  Der Sysop  sollte das ein wenig berwachen, damit die Leute
     keinen Unfug machen.

Request:
     (Also anfordern  von fehlenden  Teilen durch  UI-Frames)  ist  fr  unsere
     Verwendung nicht sinnvoll, wird es auch erstmal nicht geben.

Spezial:

     In einigen  Gebieten ist  ein PR-BROADCAST-Ausgang  im  ISM-Bereich  wegen
     vorhandener ATV-Belegung nicht mglich. Aus diesem Grund wird z.B. in Kln
     BROADCAST auf  der Eingabe  (!) eines FM-Relais gemacht. Dazu werden immer
     nur 2  Frames gesendet,  um dann  zu prfen, ob das Relais geffnet wurde.
     Ist das Relais noch geschlossen, so werden wieder 2 Frames gesendet. Wurde
     das Relais  aber geffnet,  so wird  ber eine  kleine Schaltung  die  PTT
     gesperrt. Der  Durchsatz ist  natrlich geringer  als bei  einem DAUER-TX-
     Ausgang, aber ich denke, da es eine gute Alternative ist. Zu diesem Zweck
     habe ich  eine kleine  Schaltung entwickelt.  Bei Fragen  bitte wenden an:
     (DG1KWA / Andreas @DB0GSO).

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 125


ANHANG F:

Aufbau der Layer  Frames bei TheNet, TheNetNode und TheBoxware.

Da fr  die 3  Programme TheNet,  TheNetNode und  TheBoxware dasselbe  Layer -
Protokoll gilt,  wird im  folgenden nur  von TheNet die Rede sein, aber es sind
alle 3 Programme gemeint (wenn nicht ausdrcklich anders vermerkt). Hier werden
nur die  Frames mit  erweitertem AX.25-Format behandelt, Identifikations-Frames
etc. bleiben unbercksichtigt.

Alle speziellen  Layer   Frames von  TheNet werden mit dem PID CF ausgesendet,
wodurch eine  Unterscheidung von normalen Layer 2 Frames gewhrleistet ist (bei
denen ist der PID F0). Dies gilt sowohl fr I-Frames als auch fr UI-Frames.

Das zustzliche  Protokoll im Infofeld des AX.25-I-Frames besteht grundstzlich
aus 3  Blcken: der  Netzwerk-Kontrollblock (Layer 3) besteht aus 15 Bytes, der
darauf folgende Transport-Kontrollblock (Layer 4) besteht aus weiteren 5 Bytes,
und schlielich  bleibt noch der Informationsteil, fr den eine Lnge von 0 bis
236 Bytes vorgegeben ist.

Netzwerk Layer Frames.

Der  Router  von  TheNet  bestimmt,  auf  welchem  Weg  Nachrichten  von  einem
Zielknoten zum  anderen bertragen  werden. Das Routing erfolgt automatisch auf
dem vermutlich  gnstigsten Weg.  Der whrend  einer Verbindung  verwendete Weg
kann sich  ndern, wenn z.B. ein Netzknoten ausfllt; dann wird automatisch ein
alternativer Weg  verwendet (wenn  vorhanden)  -  der  Enduser  merkt  von  der
Umleitung nichts.

Fr das  Routing bei TheNet werden zunchst Informationen ber die erreichbaren
Zielknoten mit einer Broadcast-Aussendung ausgetauscht. Bei TheNetNode wird die
Laufzeit zum Nachbarknoten gemessen.

Der hhere Transport-Layer baut auf dem Netzwerk-Layer auf, so da alle TheNet-
I-Frames einen  Netzwerk-Kontrollblock enthalten,  der immer  gleich  aufgebaut
ist. Er  besteht aus  insgesamt 15  Bytes. Als  erstes kommt das Rufzeichen des
Absenderknotens (7  Bytes), gefolgt  vom  Rufzeichen  des  Empfngerknotens  (7
Bytes). Schlielich  wird die  Lifetime dieses  Frames bertragen (1 Byte). Die
Lifetime wird  bei jeder Weitergabe an einen Nachbarknoten um 1 vermindert, bis
entweder der Zielknoten erreicht ist, oder aber der Wert 0 wird. Falls der Wert
0 erreicht  wird, ist das Frame zu vernichten, damit ein Frame nicht durch eine
zufllig entstandene  Schleife des  Netzes endlos  lange kreist und dadurch das
Netz blockiert.

Laufzeitmessung bei TheNetNode.

Um die Laufzeit fr Layer 3 Frames zu einem Nachbarknoten und zurck zu messen,
werden von  TheNetNode regelmig  Meframes an  alle connecteten Nachbarknoten
geschickt. Dabei  handelt es  sich um  I-Frames mit  dem PID  CF. Im  Netzwerk-
Kontrollblock ist  als Absender das Rufzeichen des Knotens eingetragen, der die
Laufzeitmessung vornimmt.  Als Zielknoten ist das Phantom-Rufzeichen L3RTT (wie
Layer 3  Round Trip  Time) eingetragen.  Der Transport- Kontrollblock ist mit 5
Bytes  00  besetzt.  Im  Informationsteil  sind  weitere  Daten  wie  z.B.  die
Systemzeit beim  Erzeugen  des  Frames  enthalten.  Da  diese  Daten  nur  beim
Absenderknoten ausgewertet  werden, ist  das genaue  Datenformat nicht wichtig.
Auerdem ist  dieser Teil  des Protokolls noch in der Entwicklungsphase, so da
nderungen hier nicht auszuschlieen sind.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 126


Automatisches Routing (alter Art).

Diese Art  des Routings wird noch fr Knoten bereitgestellt, die noch nicht das
Protokoll von ON5ZS untersttzen.

Fr das automatische Routing werden regelmig von den Netzknoten Informationen
ber den  Inhalt der  Zielknotenliste ausgesendet. Dies erfolgt durch UI-Frames
mit dem TheNet-PID CF. Das Absender-Rufzeichen dieser Routingframes (Broadcast)
ist das Rufzeichen des absendenden Netzknotens, und als Zielrufzeichen wird das
Phantom-Rufzeichen NODES verwendet. Fr TheNetNode ist das Zielrufzeichen nicht
mehr vom  Programm vorgegeben,  um auch ber spezielle Layer 2 Digipeater (z.B.
FlexNet) routen zu knnen.

Im Info-Feld des Broadcast-Frames wird zuerst als Kennung ein Byte FF gesendet,
gefolgt von  dem Ident des Absenderknotens (6 Bytes). Schlielich folgen bis zu
11 Eintrge der Zielknotenliste.

Jeder Zielknoteneintrag  besteht  aus  4  Datenblcken.  Der  erste  Datenblock
enthlt das  Rufzeichen  des  Zielknotens  (7  Bytes).  Der  zweite  Datenblock
beinhaltet den Ident des Zielknotens (6 Bytes). Im dritten Datenblock folgt der
Nachbarknoten, ber  den der  Zielknoten mit der besten Laufzeit bekannt ist (7
Bytes). Schlielich  wird im  vierten Datenblock  die Laufzeit des besten Weges
zum Zielknoten angegeben (1 Byte).

Alle angegebenen  Idents werden  als normale  ASCII-Zeichen bertragen, whrend
fr alle  Rufzeichen das  AX.25-Format (ASCII  um 1  Bit nach  links geschoben)
verwendet wird.

Bei neueren  TheNet-Versionen ist  die Aussendung der Zielknotenliste erweitert
um die  Layer 3  Lifetime der  einzelnen Zielknoten.  Damit  diese  Erweiterung
kompatibel zu  den lteren  Versionen bleibt, wurde der zustzliche Teil an die
bisherige Aussendung  angehngt. Als  Kennung fr den Beginn des Lifetimeblocks
wird ein  Byte 00  gesendet. Diese Kennung verhindert gleichzeitig eine weitere
Auswertung des  Frames durch ltere Programme, da sonst statt der Lifetimes ein
weiterer Zielknoten  folgen mte,  beginnend mit  einem Rufzeichen. Rufzeichen
knnen aber nicht mit 00 anfangen.

Darauf folgt  die eigene  Layer 3  Lifetime des  Absenderknotens.  Anschlieend
werden die Lifetimes der in dem Frame enthaltenen Zielknoten in der Reihenfolge
ausgesendet, in der vorher die Zielknoten ausgesendet wurden.

Fr die  Lifetime wird jeweils 1 Byte gesendet und zwar diejenige Lifetime, die
auch in  einem Frame  des entsprechenden  Zielknotens eingetragen wre. Ist die
Lifetime unbekannt, wird statt dessen 00 gesendet.

Neues Routing in TheNetNode von ON5ZS:

Routernderungen:
Der BROADCAST  wird nun  im sicheren  Level  3  bertragen.  So  wie  ein  Node
verschwindet, wird  seine Qualitt  auf 1  gesetzt. Die  Nachbarn werden SOFORT
durch den  BROADCAST darber  verstndigt. Diese  verstndigen auch sofort ihre
andere  Nachbarn   und  so   weiter.  Damit   wird  das   gesamte  Netz   davon
benachrichtigt. Dauer der Ausbreitung: zwischen 0 und 4 Sekunden pro Hop.

Ein neues System:
1 Strecke und 2 Wege. Das System ist jetzt soweit klar.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 127


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                    \---on1apd-----on4aic-------/
                          |          |
                          |          |
                        on1xx -----on1yy

Die Lsung war ziemlich einfach...

Damit on5vl  den Weg  on5vl, on4aic, on1apd nimmt, mu bei on4aic der beste Weg
nach on4ulg  ber on1apd  eingetragen sein.  Durch die  Art der  Berechnung der
Qualitt, die  Qualitt von  on4aic bei on5vl ist gleich der Qualitt von on5vl
bei on4aic,  kann on5vl  sehr einfach  die Qualitt  der  Strecken  von  on4aic
berechnen (und entscheiden, ob on4ulg direkt angesprochen wird oder nicht).

a)   Wenn es  mglich ist  ( kein  ping-pong ->  Berechnung der  Qualitten des
     Nachbarn ).

b)   Der alternative  Weg wird  gewhlt, wenn die bertragungszeit eines Frames
     auf der alternativen Strecke krzer war.

c)   Wenn ein  Frame  vom  Level  4  kommt  (  on4aic  ->  on1yy  wird  niemals
     gebraucht).

     Die alternative  Strecke wird  beansprucht  ab  dem  Augenblick,  wo  eine
     bestimmte Anzahl  (*) von  Frames im  tx_buffer level2  ( ->  tosend ) bei
     on5vl -> on4ulg vorhanden ist.

(*)  Diese  Anzahl   verndert  sich   nach  der   Qualittsdifferenz  zwischen
     Hauptstrecke und  alternativer Strecke  in der Art, wie die Frames in etwa
     in der  richtigen Reihenfolge  bei on4ulg  ankommen (TNN  gibt sie  in der
     richtigen Reihenfolge weiter).

     Es gibt kein Selective retransmission request von on4ulg.

Transport Layer Frames.

Zwischen den  Endknoten eines Circuit wird ein spezielles bertragungsprotokoll
verwendet, um  eine transparente,  fehlerfreie Datenbertragung zu ermglichen.
Dieses  zustzliche   Protokoll  wird   im   Transport-Kontrollblock   und   im
Informationsteil des Frames bertragen.

Der Transport-Kontrollblock  besteht aus  5 Bytes.  Die Bedeutung  der ersten 4
Bytes ist  abhngig vom  5. Byte,  dem Kontrollbyte.  Das  Kontrollbyte  selbst
besteht aus dem Opcode sowie 3 Flags.

Die Bits 0-2 im Kontrollbyte bilden den Opcode, aus dem die Frameart abzuleiten
ist.  Von   den  8   mglichen  Opcodes   werden  derzeit  nur  6  verschiedene
Mglichkeiten verwendet:
     1 = Connect-Request,
     2 = Connect-Acknowledge,
     3 = Disconnect-Request,
     4 = Disconnect-Acknowledge,
     5 = Information-Transfer,
     6 = Information-Acknowledge.

Die Bits  3 und 4 werden derzeit (noch) nicht verwendet, sie werden daher immer
auf 0 gesetzt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 128


Bit 5 ist das More-Follows-Flag. Dieses Flag zeigt an, da der Informationsteil
auf mehrere  Frames aufgeteilt  wurde. Um  auch Frames des Enduser mit mehr als
236 Byte  Informationsteil transparent  zu  bertragen,  werden  solche  Frames
aufgeteilt. Im  ersten Teil  werden  die  maximal  mglichen  236  Bytes  Daten
bertragen, im  nchsten Frame folgt der Rest. Bei lteren Versionen von TheNet
wurden Informationen des Knotens selbst (Userliste, Nodesliste) zur bertragung
innerhalb  des   Netzes  teilweise  auch  mit  wesentlich  grerer  Anzahl  an
Datenbytes bertragen.  Dafr  wurden  dann  entsprechend  mehrere  Frames  mit
gesetztem More-Follows-Flag  nacheinander gesendet.  Beim Endknoten  wurde dann
die Unterteilung in AX.25-gerechte 256-Byte-Frames vorgenommen.

Bit 6  heit NAK-Flag.  Dieses Bit  wird nur  bei den  Frametypen  Information-
Transfer und  Information-Acknowledge verwendet  und zeigt  an, da  ein  Frame
wiederholt werden soll.

Bit 7  ist das  Choke-Flag. Dieses  Flag wird  bei den  Frametype  Information-
Transfer,  Information-Acknowledge   und  Connect-Acknowledge   verwendet.  Die
unterschiedliche Bedeutung  dieses Flags  ist bei den entsprechenden Frametypen
erlutert.

Connect-Request.

Mit einem  Connect-Request-Frame wird ein neuer Circuit angefordert. Die ersten
beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks  spezifizieren  den  Circuit  des
Absenderknotens. Dabei  gibt das  erste Byte einen Index in der Circuit-Tabelle
an (Circuit-Index).  Das 2.  Byte wird  als zustzliche  Kennzeichnung fr  den
jeweiligen Circuit  verwendet, um  Mehrdeutigkeiten zu verhindern (Circuit-ID).
Die folgenden 2 Bytes werden nicht verwendet und daher auf 00 gesetzt. Auch die
Flags im Kontrollbyte werden nicht verwendet und daher auf 0 gesetzt.

Im  Info-Teil   des  Connect-Request-Frames   wird  zuerst  die  vorgeschlagene
Fenstergre fr  den Transport-Layer  bertragen (1  Byte). Darauf  folgt  das
Rufzeichen des  Users, der  den neuen  Circuit aufzubauen  wnscht. Schlielich
folgt das  Rufzeichen des  Absenderknotens. Zusammen  sind das also 15 Bytes im
Info-Teil des Connect-Request-Frames.

Bei neueren  Versionen von  TheNet  wird  zustzlich  bertragen,  bei  welchem
Netzknoten  der   User  in   das  Netz   eingestiegen  ist,  und  ber  welchen
Digipeaterweg er  dort zu erreichen ist. Zuerst wird hierfr das Rufzeichen des
Netzknotens bertragen,  bei dem  der User in das Netz eingestiegen ist. Danach
folgt die  eventuell vorhandene  Digipeaterliste beim  Uplink, also  maximal  8
weitere Rufzeichen.  Zum Abschlu folgt 1 Byte 00. Fr diese Erweiterung werden
also minimal 8 und maximal 64 Bytes zustzlich im Informationsteil bertragen.

Fr alle  beim Connect-Request  bertragenen Rufzeichen  wird das um 1 Bit nach
links geschobene AX.25-Rufzeichen-Format verwendet.

Connect-Acknowledge.

Auf  ein   Connect-Request-Frame  wird   mit  einem   Connect-Acknowledge-Frame
geantwortet. Die  ersten beiden  Bytes des  Transport-Kontrollblocks bezeichnen
den Circuit  des Knotens,  der den  Connect-Request gesendet  hat.  Sie  werden
direkt aus  dem Connect-Request  bernommen. Die  darauf folgenden beiden Bytes
bezeichnen den  Circuit des  Knotens, der den Connect-Acknowledge-Frame sendet,
wieder in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID, wie beim Connect-Request-
Frame.

Wenn der  Connect-Request akzeptiert  wurde, sind  alle Flags  im  Kontrollbyte
gelscht. Falls  kein Circuit aufgebaut werden kann, ist das Choke-Flag (BIT 7)
gesetzt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 129


Mit einem  Connect-Request-Frame wird ein neuer Circuit angefordert. Die ersten
beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks  spezifizieren  den  Circuit  des
Absenderknotens. Dabei  gibt das  erste Byte einen Index in der Circuit-Tabelle
an (Circuit-Index).  Das 2.  Byte wird  als zustzliche  Kennzeichnung fr  den
jeweiligen Circuit  verwendet, um  Mehrdeutigkeiten zu verhindern (Circuit-ID).
Die folgenden 2 Bytes werden nicht verwendet und daher auf 00 gesetzt. Auch die
Flags im  Kontrollbyte werden nicht verwendet und daher auf 0 gesetzt. Im Info-
Teil des Connect-Request-Frames wird zuerst die vorgeschlagene Fenstergre fr
den Transport-Layer bertragen (1 Byte). Darauf folgt das Rufzeichen des Users,
der den  neuen Circuit aufzubauen wnscht. Schlielich folgt das Rufzeichen des
Absenderknotens. Zusammen  sind das  also 15  Bytes im  Info-Teil des  Connect-
Request-Frames.

Im Info-Teil  des Connect-Acknowledge-Frames  wird 1 Byte bertragen fr die zu
verwendende Fenstergre im Layer 4.

Disconnect-Request.

Wenn ein  Information-Transfer-Frame empfangen  wird und  keine Information fr
die Gegenstation  vorliegt, wird der Empfang mit einem Information-Acknowledge-
Frame  besttigt.   Die  ersten   beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks
bezeichnen wieder  den Circuit des Knotens, an den der Information-Acknowledge-
Frame gesendet  wird, in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Das dritte
Byte des  Information-Acknowledge-Frames ist nicht verwendet und wird daher auf
00 gesetzt.  Das 4. Byte des Transport-Kontrollblocks ist die Empfangs-Sequenz-
Nummer  und   gibt  die   als   nchstes   von   der   Gegenstation   erwartete
Sendesequenznummer an.

Ein Disconnect-Request-Frame enthlt keinen Info-Teil.

Disconnect-Acknowledge.

Als Antwort  auf ein  Disconnect-Request-Frame wird ein Disconnect-Acknowledge-
Frame gesendet.  Die ersten  beiden Bytes  bezeichnen wieder  den  Circuit  des
Knotens,  an   den  der  Disconnect-Acknowledge-Frame  gesendet  wird,  in  der
Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Die folgenden beiden Bytes werden nicht
verwendet und  deshalb auf  00 gesetzt.  Auch die  Flags im Kontrollbyte werden
nicht verwendet und daher gelscht.

Ein Disconnect-Acknowledge-Frame enthlt keinen Info-Teil.

Information-Transfer.

Ein Information-Transfer-Frame  bertrgt  die  Informationen  des  Users.  Die
ersten beiden Bytes bezeichnen den Circuit des Knotens, an den der Information-
Transfer-Frame gesendet  wird, in  der Reihenfolge  Circuit-Index - Circuit-ID.
Darauf folgt  ein Byte  fr die Sende-Sequenz-Nummer dieses Frames. Das 4. Byte
des Transport-Kontrollblocks  ist die  Empfangs-Sequenz-Nummer und gibt die als
nchstes von  der Gegenstation  erwartete Sendesequenznummer  an. Damit  werden
gleichzeitig  mit   der  Informationsbertragung   die  von   der  Gegenstation
empfangenen Frames besttigt.

Ist das  More-Follows-Flag gesetzt,  bedeutet dies,  da nicht die vollstndige
Information eines  User-Frames auf  einmal  bertragen  werden  konnte,  da  im
Information-Transfer-Frame hchstens  236 Bytes Info enthalten sein knnen (die
restlichen  20   Bytes  werden   fr  Netzwerk  -  und  Transport-Kontrollblock
bentigt).  Im   nchsten  Frame   ist  die  Fortsetzung  der  User-Information
enthalten.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 130


Das NAK-Flag  wird gesetzt,  wenn  ein  empfangenes  Information-Transfer-Frame
nicht die  erwartete Sendesequenznummer  hatte. Damit wird die Wiederholung des
fehlenden Frames angefordert.

Ist  das   Choke-Flag  gesetzt,   bedeutet  dies,  da  vorerst  keine  weitere
Information fr diesen Circuit angenommen werden kann.

Im  Info-Teil   des  Information-Transfer-Frames   wird  die   User-Information
bertragen (max. 236 Bytes je Frame).

Information-Acknowledge.

Wenn ein  Information-Transfer-Frame empfangen  wird und  keine Information fr
die Gegenstation  vorliegt, wird der Empfang mit einem Information-Acknowledge-
Frame  besttigt.   Die  ersten   beiden  Bytes   des  Transport-Kontrollblocks
bezeichnen wieder  den Circuit des Knotens, an den der Information-Acknowledge-
Frame gesendet  wird, in der Reihenfolge Circuit-Index - Circuit-ID. Das dritte
Byte Des  Information-Acknowledge-Frames ist nicht verwendet und wird daher auf
00 gesetzt.  Das 4. Byte des Transport-Kontrollblocks ist die Empfangs-Sequenz-
Nummer  und   gibt  die   als   nchstes   von   der   Gegenstation   erwartete
Sendesequenznummer an.

Das NAK-Flag  wird gesetzt,  wenn  ein  empfangenes  Information-Transfer-Frame
nicht die  erwartete Sendesequenznummer  hatte. Damit wird die Wiederholung des
fehlenden Frames angefordert.

Ist  das   Choke-Flag  gesetzt,   bedeutet  dies,  da  vorerst  keine  weitere
Information fr  diesen Circuit  angenommen werden  kann. Das More-Follows-Flag
wird nicht  verwendet und ist daher gelscht. Ein Information-Acknowledge-Frame
enthlt keinen Info-Teil.

DF6LN (23.7.93); erweitert um ON5ZS-Router ON5ZS/DG9FU (9.9.96)

FlexNet-Interface:

Allgemeines:

Die vorliegende  Beschreibung  dokumentiert  die  Implementation  der  FlexNet-
Gateway-Routinen in  TNN. Bei  der Erarbeitung der Grundlagen bestand keinerlei
Absichten, den  FlexNet-Router zu  kopieren, zu  verbessern oder zu bernehmen.
Ziel ist  und war,  eine engere  Verknpfung der  TNN-Digipeater  und  FlexNet-
Digipeater auf  Systemebene zu  erreichen und Network-Informationen gegenseitig
auszutauschen.

Bis dato  konnten  die  FlexNet  -  und  Nord><Link  Gruppen  kein  gemeinsames
Interlink-Protokoll ausarbeiten.  Aus diesem Grunde haben wir nun versucht, die
Interlink-Kommunikation der  FlexNet-Schnittstelle teilweise  nachzubilden  und
damit eine vereinfachte Gateway-Schnittstelle zu realisieren.

Grenzen der Implementation:

Da die  FlexNet-Schnittstelle nicht  (ffentlich) dokumentiert  ist, bernehmen
wir keinerlei  Funktionsgarantie. Aus  den oben erwhnten Grnden bestand sogar
die Absicht  einer eingeschrnkter  Emulation. Bei  Bedarf (und  weitergehenden
Informationen) kann  die Schnittstelle  zu einem  spteren Zeitpunkt  erweitert
werden.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 131


Realisiert wurden folgende Funktionen:
     
     -     Initialisierung,
     -     Laufzeitmessung zum Nachbarn,
     -     Beantwortung der Laufzeitmessung des Nachbarn,
     -     Auswertung der Destinations-Informationen,
     -     Rckmeldung bekannter Destinations,
     -     Find Destinations,.

Nicht realisiert sind folgende Funktionen:
     
     -     Header Kompression.

Diese   Version    kann   nun   beliebig   viele   FlexNet-Nachbar   verwalten.
Laufzeitmessung und  Destinations-bernahme erfolgen dynamisch. Die empfangenen
FlexNet-Ziele werden in der gleichen Tabelle gespeichert wie die Nodes.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 132


ANHANG G:

Die GNU-Version von TNN

Einleitung:

Unter MS-DOS  hatten wir  bisher immer  damit zu  kmpfen, da  der  verfgbare
Speicher auf  1 MB  (+ HMA)  beschrnkt war.  Diesen Speicher  muten sich alle
Programme teilen.  Damit waren  Programme  wie  TNN  in  einen  Speicherbereich
eingezwngt.

Mit der  GNU-Version steht  nun der  gesamte Speicher zur Verfgung. Aber warum
noch MS-DOS untersttzen, wo es so gute Betriebssystem wie OS/2, LINUX oder WIN
95 gibt  ? Alle  diese Betriebssysteme  haben einen recht hohen Speicherbedarf,
auerdem schleppt  man meist  eine fr  unsere Zwecke  unntige Oberflche mit.
Deshalb die weitere Untersttzung von MS-DOS.

Was bedeutet DPMI ?

Die ersten  Prozessoren der Firma INTEL konnten 1 MB Speicher adressieren, dies
war zu  damaligen Zeiten  eine Menge.  Mit dem  Boom der  Computertechnik wurde
schnell  erkannt,   da  diese   Grenze  schnell   gesprengt   wrde.   Deshalb
implementierte INTEL  eine CPU-Betriebsart,  den  Protected  Mode.  Mit  dieser
Methode konnte  man auf  einem 286er  (damals) unglaubliche  16 MB adressieren.
Leider war  man nicht recht konsequent mit der Umsetzung, so konnte man die CPU
ohne weiteres  in den  PM (Protected Mode) schalten, aber zurckschalten in den
Real Mode,  so bezeichnet  man den  8086 kompatiblen  Modus, war nur mit groem
Aufwand mglich.  Erst mit dem 386er wurde dieses Manko behoben. Auerdem wurde
der Protected-Mode  noch mal  erweitert, so da bis zu 4 GByte (32 Bit Selektor
und 32 Bit Offset) adressieren kann.

Leider hatte  dies keine  Vorteile fr ein Betriebssystem wie MS-DOS, durch die
spezielle Art  des PM  wrde es  keine Abwrtskompatibilitt geben. Um trotzdem
auf den Speicher ber 1 MB zugreifen zu knnen, wurden Krcken wie LIM-EMS oder
XMS eingefhrt.  Hierbei wird  ab  dem  386er  ein  weiterer  Modus  des  386er
ausgenutzt, der  Virtuelle-8086-Modus, auf  diesen mchte ich aber nicht weiter
eingehen.

Um dieses Problem zu beheben, wurde das Dos-Protected-Mode-Interface definiert.
Damit ist  es mglich,  Protected-Mode-Programme auch unter MS-DOS auszufhren,
ohne gleich ein neues Betriebssystem implementieren zu mssen.

Der DPMI-Server  schalten den  Prozessor (ab 386er) immer dann in den Real-Mode
zurck, wenn  z.B. eine  DOS-Routine oder  ein BIOS-Aufruf  stattfinden. Danach
wird die  CPU wieder  in den  PM versetzt. Auerdem stellt der DPMI-Server eine
gewisse Anzahl  an Funktionen  zur  Verfgung,  die  das  Programmieren  im  PM
erleichtern.

Warum Protected ?

Adresse zu bilden.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 133


Der Protected-Mode  ist  eigentlich  fr  Multitasking-Systeme  gedacht.  Durch
diesen Modus  bietet  die  CPU  Mglichkeiten,  einzelne  TASK  voreinander  zu
schtzen d.h.  ein Programm kann nicht in ein anderes eingreifen. Dies ist aber
nur durch  einen gewissen  Aufwand zu erreichen. So zeigt ein Pointer nicht auf
einen physikalische  Adresse, sondern  enthlt einen Selektor und einen Offset.
Zum Generieren  einer physikalischen  Adresse im  PM wird zum Selektorteil, der
logischen Adresse,  als Index in eine Deskriptortabelle gesprungen. Der Eintrag
in die  Deskriptortabelle enthlt eine 24-Bit Basisadresse, welcher der Offset-
Teil der  logischen Adresse  hinzuaddiert wird, um die physikalische Adresse zu
bilden.

Im  DPMI  32-bit  ist  dies  hnlich,  allerdings  werden  dort  32-Bit-Offsets
verwendet (4  GByte !),  die einen  Bezug zu einem 4G-langen-Segment herstellen
knnen. Versucht  jetzt einen  Anwendung auf Daten jenseits einer Segmentgrenze
zuzugreifen, so  gibt es  eine allgemeine  Schutzverletzung (GBP  oder  General
Protection fault),  daher Protected  Mode. In DPMI-Version von TNN wird der 16-
Bit-DPMI verwendet.

Was ndert sich fr den Nutzer?

Erstmal nichts,  die DPMI-Version bietet erstmal die gleiche Funktionalitt wie
die normale  Version. Allerdings  ist die  Systemanforderung etwas hher. Durch
das   Umschalten    zwischen   PM    und    Real-Mode    ist    eine    gewisse
Geschwindigkeitseinbue zu  bemerken. Auch  sollten min.  3-4 MB-RAM  verfgbar
sein. Fr  DOS-Aufrufe stehen  dann allerdings mehr als 400 KByte zur Verfgung
und die  Buffer knnen  etwas grozgiger  bemessen werden.  Auftretende Fehler
(Exceptions) werden  auf der Festplatte im TEXTCMD-Pfad verewigt und sollten an
eine NORD><LINK-Service-Stelle  (z.B. DG9FU,DB2OS  oder DG1KWA)  weitergeleitet
werden, damit wir die Mglichkeit haben, den Fehler ausfindig zu machen.

brigens vertrgt  sich die  DPMI-Version bestens  mit OS/2 oder WIN 3.1x / WIN
95.

GRENZEN / PROBLEME:

Bedingt durch  den Aufbau  des DPMI  gibt es  einen ganz groen Haken. Wie oben
bereits beschrieben  mu die  CPU fast  laufend zwischen dem Protected Mode und
dem Real Mode hin und herzuschalten. Dieses kostet natrlich Zeit.

Deshalb sind einige Sachen zu beachten:

KISSLINK
     Nur mit Fifo, ohne hat es nicht viel Sinn !!

BAYCOM-USCC
     Bedingt durch  den Aufbau der Karte werden sehr viele Interrupts erzeugt !
     Vier 9k6-Links  entsprechen ca.  einem 38k4 KISSLINK ohne Fifo ! Die USCC-
     Karte verfgt  zwar auch  ber einen  kleinen Fifo, ob der aber reicht ist
     fraglich !

VANESSA
     Super fr DPMI, da die VANESSA keine Interrupts erzeugen !

ETHERNET
     Macht natrlich  IRQ ...wie  kritisch dies  ist, kann  ich erst nach Tests
     sagen.....

     Einen 486DX2-66 oder hher wrde ich mal wrmstens empfehlen.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 134


DEBUG.TXT:

Bei Abstrzen / Exceptions:
Wird AUF  DEM BILDSCHIRM eine Debug-Ausgabe erzeugt. SOFORT NACH der TNN17x.EXE
sollte das  Programm SYMIFY -O  DEBUG.TXT  TNN.EXE  aufgerufen  werden,  dieses
wertet den  Stack aus  und generiert die eigentliche Debug-Meldung, diese bitte
an eine  TNN-Service-Stelle weiterleiten. Der Sysop ist fr einen Reset danach,
selbst verantwortlich  ! Dies kann entweder ein Hardware-Watchog sein oder eine
Datei in  der START.BAT  die nach dem Aufruf der TNN-EXE und SYMIFY steht, z.B.
RESET.COM. Leider war eine andere Lsung bis jetzt nicht mglich !

     Mgliche Exceptions:
     
     08 = Doppelfehler,
     0A = Ungltiges TSS,
     0B = Segment nicht vorhanden,
     0C = Stack-Fehler,
     0D = Allgemeine Schutzverletzung,
     0E = Seitenfehler.


     Weitere Hinweise zur 32bit-Version von TheNetNode fr DOS:
     -     die TNN176.STA/MHEARD.TAB/CONVERS.PRS der 32bit-Version
           unterscheiden sich durch das DWORD-Alignment des GNU-Compilers zu
           den DOS/DPMI-Versionen
     -     alle Funktionen der TNN171 fr DOS/DPMI sollten genauso bei der
           32bit-Version funktionieren
     -     die 32bit-Version generiert keine Resets sondern verlt das
           Programm, in einer Batch-Datei ist dann nach der TNN.EXE ein
           Programm aufzurufen, das den Reset durchfhrt. Zwischen TNN.EXE und
           RESET.EXE ist das SYMIFY einzufgen (s.u.)

Compiler:

Als Compiler  kommt  der  DJGPP/GNU  zum  Einsatz.  Dieser  Compiler  ist  frei
verfgbar.

Weiter sind die folgenden Programme erforderlich:

SYMIFY.EXE
     Zum Auslesen des Speichers bei einem Programmfehler.

CWSDPMI.EXE
     Der ntige DPMI-Handler icl. CWSDPMI.DOC, CWSDMP0.EXE CWSPARAM.EXE.

RESET.EXE
     damit die Software auch sofort wieder gestartet wird.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 135


Die START.BAT knnte nun so aussehen:

 
  set tz=UTC0
  set conversd=P:1
  set tnn32buffers=9000
  set tnnpath=c:\tnn\
  set tnncfg=1009,32
  set msgpath=c:\tnn\msg\
  set confpath=c:\tnn\
  set digicall=DB0EAM
  set satqth=JO41PI
  set qth=9:16:12/51:21:10
  set tokencom=0
  set kiss1=1
  c:\b-log.exe c:\tnn\sysop.pro -m
  
  STARTCNT
  IF ERRORLEVEL==1 GOTO OKGNU32
  ECHO Starte alte TNN171...
  
  REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN171.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
  COPY TNN176.DOS TNN176.TNB
  TNN_ALT.exe
  REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN171.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
  
  GOTO ENDE
  :OKGNU32
  
  ECHO Starte neue TNNGNU.EXE
  
  REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
  COPY TNN176.DPI TNN176.TNB
  TNNGNU.exe
  SYMIFY -o DEBUG.ERR TNNGNU.EXE
  TYPE DEBUG.ERR >> C:\TNN\TEXTCMD\DEBUG.TXT
  REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
  
  :ENDE
  RESET.EXE
 

Weitere Fragen ?
     Dann sind zu empfehlen:
     -     PC Intern,
     -     Die 386/486er-CPU,
     -     http://www.delorie.com.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 136


ANHANG H:

       -----------------------------------------------------------------

               D A M A - ein neues Verfahren fr Packet-Radio !

       -----------------------------------------------------------------

     von DK4EG Detlef J. Schmidt,
     Stenbrechstr. 22,
     D-38106 Braunschweig
     
     NORD><LINK e.V.
     c/o Peter Glzow, DB2OS
     Allensteiner Str. 5
     D-30880 LAATZEN
     Germany

Immer wieder  haben Packet-Radio-Amateure  Probleme damit, da sie vermeintlich
nicht an  ihren Digipeater  herankommen oder  meinen, der  Digipeater wrde sie
nicht verstehen. Und das, obwohl sie den Digi mit lautem gutem Signal aufnehmen
knnen. Der  Schlu, da  der Empfnger  des Digi wohl taub sein msse, scheint
sich aufzudrngen.

Den Fall gibt es natrlich auch, er soll aber hier nicht betrachtet werden.

Wahrscheinlicher ist  es, da  der Digipeater nicht nichts hrt, sondern da er
viel zu  viel  hrt.  Er  hat  ja  typischerweise  den  besten  Standort  aller
beteiligten Stationen.  Das fhrt  dann zu  Kollisionen beim  Digi mit mehreren
Stationen, die  sich untereinander  nicht hren  (Hidden-Stations-Problem). Nur
wenn eines  der gleichzeitig  empfangenen Signale  deutlich strker  beim  Digi
ankommt als  alle anderen,  hat es  Chancen durchzukommen.  Fr weiter entfernt
liegende Stationen  ist es  dann oft  unmglich, mit  ihren  Packets  zum  Digi
durchzudringen.

Verschiedene Versuche  sind schon unternommen worden, um dieses Problem auf den
Amateurbndern zu  lsen. Ein  Lsungsansatz ist  zum Beispiel  der Einsatz von
Duplex-Digis (BTMA).  Aber  auch  dieses  System  hat  etliche  Nachteile.  Der
Hardwareaufwand eines  Duplex-Digis ist um einiges hher als bei einem Simplex-
Digi. Auerdem belegt er  z w e i  Kanle, bringt aber nur den Durchsatz  e i n
e s   kollisionsfreien  Kanals. Eine  Durchsatzerhhung tritt  nur  statistisch
durch Kollisionsreduzierung auf.

Eleganter wre  es aber  wohl, wenn  man z.B. durch einfachen EPROM-Tausch oder
noch besser  nur durch  eine  andere  Parametereinstellung  das  Problem  lsen
knnte.

Dieses Problem der Packet-Radio-Amateure ist nun aber gar nicht so neu. Es gibt
auch andere Funkdienste, die das gleiche Problem haben, z.B., wenn von Schiffen
auf hoher See ein Kommunikationssatellit angesprochen werden soll.

Ein etabliertes  Verfahren, das  dieses Kollisionsproblem  lst, ist  z.B.  das
DAMA-Verfahren. Es  ist die  Abkrzung von: Demand Assigned Multiple Ales, also
etwa  anforderungsbezogener   Vielfachzugriff  (auf   den   bertragungskanal).
Vereinzelt taucht in der Literatur auch der treffendere Begriff CODAC dafr auf
(Carrier Oriented  and Demand  Assigned Controll).  Der Begriff  ist aber  wohl
wegen  der   phonetischen  Verwechslungsmglichkeit   mit   einem   Firmennamen
aufgegeben worden.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 137


Der Ablauf  dieses etablierten  DAMA ist  etwa folgender:  In einem  Connection
oriented protokoll wird zunchst nach dem Slotted-Aloha-Verfahren versucht, den
Satelliten zu  connecten. Kollisionen  sind selten, werden aber in dieser Phase
in Kauf  genommen. Danach kennt der Satellit die Station und nimmt sie in seine
Polling-Liste auf.  Es werden  also alle  Stationen reihum  vom Satelliten  aus
aufgerufen  (gepollt),  wobei  der  Aufruf  gleichzeitig  die  Besttigung  der
empfangenen Packets ist.

Ist die  Station einmal  connected, sendet  sie ihre Datenblcke (I-Frames) nur
noch nach Aufforderung durch einen Poll. Es knnen auch mehrere Frames in einem
Block  gesendet  werden.  Antwortet  der  Endknoten  (User)  nicht  unmittelbar
innerhalb  einer  vorgegebenen  Zeit,  wird  angenommen,  da  der  Poll  nicht
angekommen ist, und im nchsten Durchlauf wird sofort der Poll wiederholt.

Desgleichen wird  nach Empfang von Nutzdaten-Blcken (I-Frames) in der nchsten
Runde (also  wenn alle  anderen Stationen  der Connect-Liste abgearbeitet sind)
mit dem  Poll die  Besttigung geschickt.  Kommt dagegen vom Endknoten nur eine
leere Besttigung  an (Receive  Ready/Final), so  wird er in der nchsten Runde
bergangen.

Mit zunehmender Belegung des bertragungskanals kann eine momentan nicht aktive
Station noch  weiter in der Poll-Prioritt heruntergesetzt werden, erlangt aber
sofort wieder  die hchste Prioritt, wenn sie mal mit einem (oder mehreren) I-
Frames antwortet.

Liest man  sich die  vorige Protokollbeschreibung  durch, glaubt  man fast, das
AX.25-Level-2-Protokoll darin zu erkennen. Und darin liegt wohl auch die Chance
und die  Mglichkeit des  DAMA-Verfahrens  fr  Amateur-Packet-Radio.  AX.25-L2
bietet unmittelbar  alle Elemente, die fr DAMA notwendig sind. Es mssen keine
neuen Syntaxelemente  eingefhrt werden.  Viele Funktionen  lassen sich bereits
durch Verstellen  der Betriebsparameter  erreichen. Der  Rest ist z.T. nur eine
minimale nderung der Statetable in der Firmware.

Wie knnte nun eine DAMA-Version fr Amateur-Packet-Radio aussehen ?

Da  bereits  alle  Syntaxelemente  vorhanden  sind,  mssen  auch  keine  neuen
eingefhrt und  erklrt werden.  Wir bleiben  daher fr die Beschreibung in der
bisherigen Terminologie von AX.25.

Die verschiedenen Phasen des Protokolls sollen hier einzeln betrachtet werden.

Verbindungsaufbau

Soll via  Digi ein  Endknoten connected werden, so wird die neue Station direkt
in die  Poll-Liste aufgenommen und mit SABM-Frames angepollt. Erfolgt innerhalb
einer vorgegebenen  Anzahl von SABM kein UA des angesprochenen Endknotens, wird
die Station wieder aus der Poll-Liste gestrichen. Geht die Initiative umgekehrt
vom Endknoten aus, wird wie bisher im CSMA-Verfahren ein SABM an den Netzknoten
gesendet. In  dieser Phase  sind Kollisionen  mglich, es  ist  also  eventuell
notwendig, nach  einem vorgegebenen  Timeout wie bisher weitere SABM zu senden,
bis der Netzknoten mit einem UA antwortet.

Damit ist der Endknoten in die Polling-Liste (Userliste bei TheNet) aufgenommen
und wird  ab diesem Zeitpunkt koordiniert. Der Endknoten antwortet mit einem RR
count 0 als Signal an den Digi, da sein UA aufgenommen wurde.

Idle

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Solange kein  Informationstransfer zwischen  Netz-  und  Endknoten  stattfindet
(Ideln), sendet der Netzknoten seine Polls mit RR und dem zugehrigen aktuellen
Count. Kommt  als Antwort  des Endknotens  beim Digi ein RR mit dem zugehrigen
Count an,  dann wird  die Zeit  bis zum  nchsten Poll  an denselben  Endknoten
verlngert, um  den Kanal  nicht unntig mit Polls zu belasten. Wird das RR des
Endknotens nicht  beim Digi  empfangen (weil entweder der Poll oder die Antwort
verlorenging), dann  wird derselbe Endknoten beim nchsten Durchlauf (also wenn
alle  anderen   Uplink-Stationen  einmal  abgearbeitet  wurden)  sofort  wieder
angepollt usw.

Wenn nach  einer vorgegebenen  Anzahl von  Polls keine  Antwort empfangen wird,
kann der  Endknoten aus der Poll-Liste gelscht werden. Dieses Verfahren stellt
nur auf  den ersten  Blick mehr  Transferaufwand  dar  als  in  der  bisherigen
Version,  da  auch  nun  schon  die  Gegenstation  routinemig  angepollt  und
irgendwann abgehngt  wird. Der  Unterschied ist  nur, da in der neuen Version
der Endknoten  frher aus  der Userliste  gestrichen wird,  wenn er  nicht mehr
antwortet, bei gleichbleibender Anzahl von Versuchen.

Nutzdaten-Transfer Netzknoten-Endknoten

Dieser Fall  unterscheidet sich  in nichts  vom normalen CSMA-Verfahren. Da die
Initiative ohnehin  beim Digi  liegt (Master), kann er auch zu jeder Zeit statt
eines Polls  ein oder  mehrere I-Frames  an den  Endknoten (Slave)  senden. Der
Endknoten besttigt  wie gehabt  mit RR und dem zugehrigen Count, er kann aber
auch direkt mit I-Frames und den korrespondierenden Counts besttigen. Auch die
Anwendung des Poll-/Final-Bits bleibt unverndert.

Nutzdaten-Transfer Endknoten-Netzknoten

Wie schon  zuvor skizziert,  sendet der  Netzknoten reihum Polls an alle in der
Userliste verzeichnete  Endknoten. Der  Endknoten wartet  also, bis er vom Digi
mit einem  RR angepollt  wird oder  ihm ein I-Frame gesendet wird und antwortet
dann unmittelbar mit einem oder mehreren I-Frames zum Netzknoten. Dieses Warten
auf den  Poll macht  den entscheidenden  Aspekt der  Kollisionsverhtung aus im
Gegensatz  zum   bisherigen  Verfahren,   bei  dem   mehrere  Endknoten   quasi
gleichzeitig senden  knnen, weil  sie sich untereinander nicht hren und nicht
koordiniert sind.

Zustzlich wird  das Problem  behoben, da  zwei  Endknoten  senden,  die  sich
eigentlich hren  knnten, aber  in der  jeweils eigenen  Totzeit zwischen  dem
Abschalten des Empfngers und dem Abstrahlen des modulierten Trgers die andere
Station nicht  hren. Dieser  Fall ist  gar nicht  so selten,  da  verschiedene
sendebereite Stationen  ja von dem Trger des Digi untereinander synchronisiert
werden.

Der Digi  wird die gesendeten I-Frames nicht sofort besttigen, sondern erst in
der nchsten  Runde, nachdem  alle anderen  Stationen der Liste bedient wurden.
Dies ist  dann auch  gleichzeitig der  nchste Poll.  Stehen keine I-Frames zum
Senden an, wird vom Endknoten wieder nur ein RR mit Count geschickt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 139


Verbindungsabbau

Es kommen  wieder dieselben  Syntaxelemente zum  Einsatz. Will  der  Netzknoten
(Digi) den  Endknoten (User)  abwerfen, so  schickt er  einfach wie  bisher ein
DISC-Frame. Der  Endknoten antwortet  darauf unmittelbar mit einem UA (Finalbit
gesetzt).  geht   das  UA  verloren,  antwortet  der  Endknoten  beim  nchsten
eintreffenden DISC-Frame  wie bisher  mit einem  DM-Frame. Will  im umgekehrten
Fall der  Endknoten aussteigen,  so wartet  er den  nchsten Poll ab und sendet
daraufhin  sein   DISC-Frame  an   den  Netzknoten.  In  diesem  Falle  ist  es
unerheblich, ob  der Digi  sofort oder  erst  in  der  nchsten  Runde  mit  UA
besttigt.

UI-Frames

Eine gewisse  Sonderstellung nehmen  UI-Frames  ein  (Unnumbered  Information),
sowohl im  normalen CSMA-Verfahren  als auch  im DAMA-CSMA-Verfahren.  Sie sind
ursprnglich einmal dafr kreiert worden, einen Informationsaustausch auerhalb
des normalen Protokollablaufes zu realisieren.

Werden UI-Frames  vom  Endknoten  gesendet,  so  kann  dies  normalerweise  nur
auerhalb des Betriebs mit dem Digi auftreten. Eigentlich sollte es diese Flle
ja  nicht   geben,  da   in  diesem   Falle  der  Direkt-QSO  nicht  die  Digi-
Einstiegsfrequenz benutzt  werden sollte.  UI-Frames des  Digi stellen  ohnehin
wieder kein  Problem dar,  da er ja von allen Stationen auf der Frequenz gehrt
wird.

Sonstige Protokollelemente

Somit wre  eine idealisierte  Session vom  Verbindungsaufbau  bis  zum  -abbau
komplett beschrieben.

Es wurden  nicht alle  AX.25 mglichen  Protokollelemente dargestellt. Dies ist
aber in  diesem Kontext  auch nicht  zwingend notwendig,  da smtliche Elemente
ihre logische  Bedeutung behalten.  DM, RNR,  REJ werden  in dem gleichen Sinne
benutzt wie  bisher. Der Unterschied zur reinen CSMA-Version ist lediglich, da
der Endknoten  sie wie  die anderen  Protokollelemente nur  nach einem Poll des
Digi sendet.

Netzknotenseitig gibt  es nur  den Unterschied, da diese entsprechenden Frames
nicht sofort  oder zu beliebiger Zeit, sondern immer erst dann gesendet werden,
wenn  alle   anderen  registrierten   Stationen  (im   gleichen  Sinne)  einmal
abgearbeitet wurden.  und genau der im Frame adressierte Endknoten angesprochen
werden soll.

Vertrglichkeit der Protokollversionen

Eine mgliche  Einfhrung des  DAMA-CSMA-Verfahrens knnte  sich kontinuierlich
vollziehen. Natrlich  wird die  Durchsatzsteigerung  um  so  grer,  je  mehr
Stationen auf  das neue  Verfahren einsteigen. Aber selbst Stationen, die nicht
auf  die   neue  Kanal-Zugriffsmethode   einsteigen,   knnen   teilweise   zur
Durchsatzsteigerung beitragen, indem sie ihre Parameter anders einstellen. Dazu
mte der  Delay zwischen  Empfang eines  an sie  gerichteten  Frames  und  der
zugehrigen Besttigung (T2 oder DWAIT) auf einen Minimalwert gesetzt werden

(weniger als 1 sec).

Die Zeit  bis zur Pollaussendung auf ein eigenes ausgesendetes I-Frame (um eine
Besttigung anzumahnen) wird auf einen relativ hohen Wert gesetzt, der deutlich
grer ist  als normalerweise  der zeitliche  Abstand zwischen  zwei Polls  des
Netzknotens.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 140


Um die  vollen Mglichkeiten  des Verfahrens auszuschpfen, mssen beide Seiten
die  neue  Protokollversion  fahren.  Dazu  mu  der  Endknotenseite  irgendwie
mitgeteilt werden, da sie sich nun auf die neue Protokollvariante einzustellen
hat. Mehrere Methoden bieten sich an:

- Einfhrung eines UPLINK-Kommandos zustzlich zum CONNECT-Kommando;

-   Einfhrung   eines   kanalspezifischen   Parameters   im   TNC,   der   die
     Protokollvariante steuert;

- automatische  Erkennung der  Protokollvariante mittels  Protokoll-Identifier-
     Bytes vom Netzknoten;

- eingeschrnkte Nutzung des Verfahrens durch nderung der TNC-Timer (wie zuvor
     skizziert);

- Daneben  ist natrlich auch noch die Einfhrung eines neuen Protokollelements
     mglich, mit der die jeweilige Variante gesteuert wird. Das wrde z.B. wie
     bei X.25  die Funktion  eines  SABM-Frames  darstellen.  Auch  damit  wre
     weiterhin Kompatibilitt zu dem bisherigen Protokoll gewhrleistet, da die
     alten  Protokollversionen  auf  unbekannte  Frames  nicht  oder  mit  FRMR
     reagieren sollen

Zusammenfassung

Das skizzierte  Verfahren kann  den Durchsatz  auf einem  AX.25-Kanal  deutlich
erhhen. Es  hat die  entscheidenden Vorteile,  da es  kein  Netzzusammenbruch
durch berlastung  des Kanals  gibt. Die bertragungkapazitt des Kanals steigt
kontinuierlich bis  zum Maximum, es gibt keinen Umkippunkt wie bei reinem CSMA,
bei dem die Netto-bertragungsrate oberhalb einer gewissen Schwelle (ca. 65 bis
85 % bei CSMA pur) wieder abnimmt.

Nur bei  geringer Kanalbelastung  werden bei  DAMA mehr bertragungen notwendig
sein (Overhead). Dies strt aber nicht weiter, solange die Kanalkapazitt nicht
ausgeschpft wird.  Mit zunehmender  Kanalauslastung geht  der  Overhaed-Anteil
dann weiter  zurck bis auf den minimalen Wert des idealen CSMA-Verfahrens ohne
Kollisionen.

Als entscheidende  soziale Komponente gibt DAMA auch entfernteren Stationen die
Mglichkeit, stabil  ber den  Digi zu  arbeiten, ohne  von den  nherliegenden
Stationen niedergebrllt zu werden.

Es ist  nicht notwendig,  da alle  beteiligten Stationen  gleichzeitig auf die
neue  Protokollvariante   umsteigen.  Alle   Protokollelemente  behalten   ihre
ursprngliche Bedeutung,  so da  die Endknoten  die alte und die neue Variante
nebeneinander benutzen  knnen. Der  Kanaldurchsatz wird dabei um so besser, je
mehr Stationen anteilig die neue Variante benutzen.

Literatur
      div.          :      Normblatt X.25 CCITT.
      div.          :      Transaction on communication IEEE.
      Fox, T.       :      AX.25 level 2 protocol specification AMRAD.
      Kauffels, F.J.:      Lokale Netze . R.-Mller-Verlag.
      Schmidt, D.J. :      Synchrone DF-Protokolle mit 6809-Micro-Computern in
                 heterogenen Sternnetzen. TU-Script BS81.
      Tanenbaum, A. :      Computer Networks. Prentice Hall Verlag.
      Schmidt,D.J.  :      DAMA, ein neues Verfahren fr Packet-Radio cq-DL,
                 4/89

Glossar

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 141


      DM   :    Disconnect Mode
      DISC :    Disconnect Frame
      FRMR :    Frame Reject
      I    :    Information Frame
      REJ  :    Reject Frame
      RNR  :    Receive Not Ready
      RR   :    Receive Ready
      SABM :    Set Asynchronous Balanced Mode
      SARM :    Set Asynchronous Response Mode
      UA   :    Unnumbered Acknowledge
      UI   :    Unnumbered Information Frame
      BTMA :    Busy Tone Multiple Access
      CSMA :    Carrier Sense Multiple Access

Connection oriented protocoll:

Alle Knoten  der Strecke  kennen alle  Stationen, welche  die Strecke benutzen,
zumindest kurzzeitig. Im Gegensatz dazu steht das Connectionless protocoll, bei
dem alle  Daten-Packets einfach  nur weitergereicht werden (also z.B. einfaches
Level-2-Digipeaten bei  PR). Connection oriented Protokolle sind typischerweise
aufwendiger in  der Realisierung  und bentigen  mehr  Rechnerleistung  in  den
Netzknoten, dafr  sind sie  aber speziell auf bertragungskanlen mit geringer
Kapazitt berlegen,  da nicht  in jedem  Frame die gesamte Routing-Information
mittransportiert werden mu, sondern nur einmal whrend des Verbindungsaufbaus.

Definition des DAMA-Slaves nach DG2FEF

Im folgenden  hier in  Stichpunkten die  Definition des DAMA-Slaves, wie er zur
Zeit in  TF2.7 implementiert  ist. Diese Definition soll in Zukunft verbindlich
fr  die  Programmierer  von  Layer-2-Software  sein,  um  einen  einheitlichen
Standard zu  schaffen, auf dessen Basis die Betriebsarten DAMA und OPTIMA (DAMA
fr Duplex-Digis) weiterentwickelt werden knnen.

1.)  Als Master-Poll  (bzw. DAMA-Poll) ist jedes an den Slave adressierte Frame
     zu  verstehen,   in  dessen   Adressfeld  zugleich   das   DAMA-Bit,   das
     Poll/Finalbit und das Command/Response-Bit gesetzt ist.

2.)  Eine Station soll in den Betriebszustand DAMA-Slave wechseln, wenn sie ein
     an sich adressiertes Frame mit gesetztem DAMA-Bit empfngt. Als DAMA-Slave
     soll sie  einen globalen  Timer fhren, der mit einem geeigneten Wert (der
     vorgeschlagene Mindestwert  betrgt 4  Minuten) zu initialisieren ist. Der
     Timer soll  mit jedem  an sie gerichteten Frame mit gesetztem DAMA-Bit neu
     auf  den   Startwert  initialisiert   werden.   Die   Station   soll   den
     Betriebszustand DAMA-Slave  verlassen, wenn  entweder  der  globale  DAMA-
     Timeout ausluft,  oder sie  alle Verbindungen  auf dem  Kanal  des  DAMA-
     Masters aufgelst hat.

3.)  Der Slave  darf fr ein QSO mit dem oder ber den Master niemals ein Frame
     ausstrahlen, bei dem zugleich das Poll/Final- und das Command/Response-Bit
     gesetzt sind. Das gilt auch fr sogenannte Unproto-Polls.

4.)  Es darf  keine vom Slave motivierten Aktionen geben. Jede Aktion des Slave
     darf nur  als Reaktion  auf den  Master-Poll und  die in ihm bermittelten
     Informationen erfolgen.  Eine Reaktion  auf den T3 ist zulssig, in diesem
     Zusammenhang auch  die  Aussendung  eines  Polls,  jedoch  sollte  der  T3
     grundstzlich auf  eine Zeit  nicht kleiner  als 3  Minuten  initialisiert
     sein. Auch sollte dieser Parameter nicht fr den User konfigurierbar sein.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 142


     Eine Ausnahme  bildet das Auf- oder Abbauen eines neuen Links, hier findet
     natrlich eine  vom Slave  motivierte Aktion  statt. Der T1 darf in diesem
     Fall als  Kriterium fr die Erzeugung eines SABM oder DISC benutzt werden,
     die Aussendung mu innerhalb der Reaktion auf einen Master-Poll erfolgen.

5.)  Die Reaktion  des Slave  auf einen  Master-Poll hat  unverzglich und ohne
     Beachtung der DCD zu erfolgen.

6.)  Die Reaktion  des Slave  auf einen  Master-Poll mu  aus  einem  einzigen,
     zusammenhngenden Sendedurchgang  bestehen. Ein  Flackern des Senders darf
     unter keinen Umstnden auftreten.

7.)  Bei Multi-Connect-Verbindungen,  sendet der  Slave bei einem DAMA-Poll auf
     einem  beliebigen   Link  alle   anstehenden,  ungesendeten  Frames  aller
     bestehenden Links  aus. Schon  mal gesendete Frames eines bestimmten Links
     werden dagegen  nur dann  wiederholt, wenn  dieser Link explizit angepollt
     wird.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 143


ANHANG I:

                                TCP/IP und TNN

  Eine Einfhrung zur Einstellung der Routen ab der Version TheNetNode V 1.73

Es hat  sich gezeigt,  da viele  Sysop von  TNN Dingis  bisher nichts oder nur
wenig mit  TCP/IP zu tun hatten. Aus diesem Grund versuche ich hier eine kleine
Einfhrung mit Beispielen zu schreiben.

Es sollen  keine Grundlagen des TCP/IP Protokolls vermittelt werden, sondern es
soll nur  dazu dienen einen TNN Digi TCP/IP mig richtig zu konfigurieren. Die
TCP/IP Grundlagen sind an anderer Stelle nachzulesen.

IP Adresse:

Zuerst mu der Digi eine IP Adresse bekommen.

IP Adressen  werden weltweit  international vergeben,  d.h. eine IP Adresse ist
nur EINMAL  auf der  Welt vorhanden  bzw. zugeteilt.  Man kann  sich also nicht
einfach eine  Adresse aussuchen,  sondern mu  sich an  den  entsprechenden  IP
Adreverwalter wenden.

Weltweit macht  das Brian  Kantor (Rufzeichen gerade nicht zur Hand). Weiterhin
gibt es in jedem Land einen weiteren IP Adreverwalter. In DL ist das im Moment
DH9KAE, der  wiederum weitere Adreverwalter hat, welche die einzelnen Regionen
verwalten.

Fr den Hamburger Raum macht das z.B. Eddi dk3uz. brigens hat Brian Kantor das
gesamte 44er  Netz und  mu dafr bezahlen! Ich wei nicht wieviel, aber solche
Netze sind gebhrenpflichtig; das nur kurz zur Info.

Es gibt eine Ausnahme:

44.128.0.0 -  44.128.255.255 sind  Adressen die  jeder mal zum testen verwenden
darf, denn diese Adressen werden offiziell nicht zugeteilt.

Wie sieht so eine IP Adresse aus ?

Beispiel von db0hht.ampr.org:

    44.130.0.100
     |  |  |  +---- die 100 ist die Adresse von db0hht.ampr.org
     |  |  +------- die   0 steht fr das Netz 0
     |  +---------- die 130 steht fr DL
     +------------- die  44 steht fr die Domain ampr.org, also Amateurfunk

Noch ein weiteres Beispiel von db0nds:

    44.130.150.100
     |  |   |   +-- die 100 ist die Adresse von db0nds.ampr.org
     |  |   +------ die 150 steht fr das Netz 150
     |  +---------- die 130 fr DL
     +------------- die  44 steht fr die Domain ampr.org, also Amateurfunk

In diesem  Beispiel unterscheiden sich die Adressen an einem Punkt, d.h. einmal
steht da die 0 fr Netz 0 und einmal die 150 fr Netz 150!

Die IP Adresse wird bei TNN jetzt mit dem Kommando  IPA <Adresse>  eingestellt.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 144


Einstellen der tcp/ip routen:

Wie erreichen  wir jetzt,  da IP  Pakete von  z.B. db0nds  aus in  das Netz  0
richtig geroutet werden ?

Fr das  Netz 0  ist db0hht.ampr.org das Gateway, d.h. alle Pakete sollten ber
db0hht.ampr.org  geschickt   werden  und   zwar  die  Adressen  44.130.0.0  bis
44.130.0.255, also die 255 Adressen fr das entsprechende Netz. DB0HHT.ampr.org
reicht diese Adressen dann richtig auf dem Einstieg weiter. Wir mssen also ein
sog. Clusterrouting einstellen und das knnen wir z.B. bei db0nds so machen:

Zuerst wird die Route zu db0hht.ampr.org eingestellt  (44.130.0.100)

IPR 44.130.0.100 + NET/ROM

Dann werden alle Adressen des Netzes 0 ber db0hht.ampr.org geroutet:

IPR 44.130.0.0/24 + NET/ROM 44.130.0.100

Jetzt knnen  alle Rechner  im Netz  0  von  db0nds  aus  ber  db0hht.ampr.org
erreicht werden. Wenn da nicht noch etwas wre.

Woher wei db0nds denn wie db0hht mit ax25 erreicht werden kann?

Dafr ist der ARP Eintrag vorgesehen.

ARP 44.130.0.100 + NET/ROM db0hht

Damit wird  der Software  mitgeteilt, da  TCP/IP Pakete,  welche  die  Adresse
44.130.0.100 haben, an die AX25 Adresse db0hht per NetRom zu schicken sind!

Wir mssen hier nmlich genau zwischen Hostname und AX25-Adresse unterscheiden!
Das ist ein ganz wichtiger Punkt, der gerne Verwirrung stiftet:

Es kann z.B. folgendes sein:

Hostname : dk3hg.ampr.org

AX25-Call: dk3hg

Username : dk3hg

Hier taucht  immer dieser  dk3hg auf,  aber alle  drei Namen,  die zwar  gleich
lauten, haben unterschiedliche Bedeutung!!

Noch ein Wort zu den routen:

Es  macht  wenig  Sinn  einzelne  Hosts  zu  routen,  ohne  das  Clusterrouting
anzuwenden, denn  dann erreicht  man nur  diesen  EINEN  Hostnamen  und  weiter
nichts. Das ist aber nicht der Sinn eines Routers, wie ihn TNN173 darstellt.

Auerdem sollten  die Sysop  sich untereinander  absprechen wer wie was routet,
damit es  nicht zum  Durcheinander kommt. Ein guter Anfang ist eigentlich immer
sich an  die Sysop  der eigentlichen  TCP/IP Digi  zu wenden, wenn es um solche
Fragen geht.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 145


Einen ganz  besonderen Vorteil mchte ich noch herausstellen. Bisher war es vor
allem fr  den Norden  (Netromland) sehr  problematisch  TCP/IP  in  den  Sden
(FlexNet-Land) zu  machen, weil  die Digi im FlexNet-Land immer ihren Broadcast
ber FlexNet  nach Norden schicken muten. Das kann man jetzt umgehen, wenn die
TNN, die  an FlexNet angeschlossen sind, ihre routen richtig eingestellt haben.
Dann ist es mglich von z.B. db0hht aus auch alle mglichen anderen TCP/IP Digi
zu erreichen, die NUR FlexNet machen.

Ich mchte  mich auf  diesem Wege  auch bei Frank dg3aah bedanken, der mit viel
Geduld bei db0nds die routen fr uns eingestellt hat.

Wer wissen  mchte welcher  Subnetzkoordinator fr  seine Region zustndig ist,
kann  in  den  Boxen  nach  Subnet_Koordinator_Liste  suchen.  Dort  sind  alle
Koordinatoren fr  DL aufgefhrt.  Ich  schicke  diese  Liste  auch  gerne  auf
Anforderung per Mail zu, sollte sie nicht mehr in den Boxen zu finden sein.

Wer in  seiner Region  keinen Subnetzkoordinator  hat, mu  sich dann an DH9KAE
wenden, um  ein neues  Subnetz zu  beantragen. Gleichzeitig  sollte ein  OM  in
dieser neuen  Region die Verwaltung dieses Netzes bernehmen. Es empfiehlt sich
dann eine IP Adresse fr den TNN Router zu nehmen, die mit einer 1 anfngt, wie
z.B.

44.130.neues_Netz.1. Das  hat dann  den Vorteil  das man dieses Netz bei Bedarf
noch weiter aufteilen kann.

Eine aktuelle  Liste der  IP Adressen ist bei db0hht oder bei anderen UNIX Digi
die WAMPES  verwenden, im  Verzeichnis /tcp  zu finden. Je nach Sysop mehr oder
weniger aktuell  :-). Wer  die gesamte  weltweite Liste  haben mchte und einen
Internetanschlu hat, kann sich bei ftp://ftp.ucsd.edu/hamradio mal umschauen.

Im Anhang  1 ist  die Aufteilung eines Netzes in weitere Subnetze zu finden. Im
Anhang 2  ist ein  unvollstndiges Beispiel  wie wir  es bei db0nds eingestellt
haben.

Anhang 1

Man kann  auch ein  Netz von  z.B. 44.130.0.0  bis 44.130.0.255  noch weiter in
einzelne Subnetze aufteilen. Das sieht dann z.B. so aus:

Netmask    /Bits       Adressen        Hosts
=========================================================================
44.130.0.0/24           256             254
44.130.0.128/25         128             126
44.130.0.192/26         64              62
44.130.0.224/27         32              30
44.130.0.240/28         16              14
44.130.0.248/29         8               6
44.130.0.252/30         4               2
-------------------------------------------------------------------------

Anhang 2

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 146


ipa 44.130.150.100

ipr 44.130.0.100   + netrom
arp 44.130.0.100   + db0hht
ipr 44.130.0.0/24  + netrom    44.130.0.100

ipr 44.130.82.101  + Ruhner-B.
arp 44.130.82.101  + Ruhner-B. VC db0oca-11 db0lwl-2
ipr 44.130.83.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101

ipr 44.130.20.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.42.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.56.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.60.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.80.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.88.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101
ipr 44.130.91.0/24 + Ruhner-B. 44.130.82.101

Wird noch erweitert ......, soll nur als Anregung dienen :
---------------------------------------------------------------------------

Bei Fragen, Kommentaren, Verbesserungsvorschlge etc. bitte ich um Mail an
mich.
Michael (dk3hg@db0hht)

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 147




                                   IP-Router

Diese Anleitung  richtet sich  an Sysop und User, die etwas ber IP, IP-Routing
und IP-Nutzung  mit TheNetNode  erfahren mchten.  Alle Beschreibungen sind auf
den Kern reduziert und gengen sicher nicht erfahrenen Gurus.

1. WAS IST IP?

IP  ist   ein  bestimmtes  Frameformat,  das  Datenaustausch  ber  ein  Medium
ermglicht. So  ein Medium  kann z.B.  ETHERNET (Netzwerkkarte),  ARCNET (dito)
oder aber  auch PACKET  RADIO sein. Dies ist ein wichtiger Aspekt. Sowohl AX.25
als auch NET/ROM sind fr IP nur Transportmedien. Deshalb ist TCP/IP auch nicht
zum Open Systems Interconnection (OSI) Normvorschlag konform.

DIENSTE        TELNET, FTP, HTTP

TRANSPORT      TCP,  UDP

ROUTER         IP

MEDIUM         ETHERNET, ARCNET, SLIP, PACKET-RADIO

TheNetNode kennt  nur ROUTER  und MEDIUM (und noch ROUTER-Dienste, aber das ist
hier erstmal egal).

2. IP-ROUTER

Ein IP-Router  analysiert die  Zieladresse von  IP-Frames und  versucht  anhand
dieser Adresse,  Frames zuzustellen.  Hierzu benutzt  TNN  die  sogenannte  IP-
Router-Tabelle, die mit dem Befehl IPR konfiguriert wird.

IPR Adresse/Maske [+/-] [Flags] [Interface] [Gateway]

Adresse/Maske definiert  eine Adresse  (Maske=32, also  alle Bits  gelten) oder
einen Adrebereich, fr den dieser IPR-Eintrag gilt.

Fr Flags  kann D  wir dynamisch  angegeben werden.  Diese Adressen  haben eine
besondere Bedeutung, die unten nher erklrt wird.

Als Interface  kann ein Portname oder NETROM angegeben werden. Frames fr diese
Adresse(n) werden IMMER an dieses Interface gesendet.

Gateway wird  im Zusammenhang  mit ARP  erklrt.  Es  ist  die  IP-Adresse  des
nchsten Routers,  wenn diese  Adresse nicht  direkt erreicht  werden kann oder
soll.

3. ARP

ARP bedeutet  ADDRESS RESOLUTION PROTOCOL. Wenn ein Frame anhand der IP-Routen-
Tabelle einem  Interface(=Port) zugeordnet  wurde, wissen  wir immer noch nicht
die AX.25-Addresse  (=Rufzeichen) der  Station, die dieses Frame bekommen soll,
wir brauchen also eine Zuordnung IP-Adresse und Rufzeichen.

ARP DestIP [+/-] [Publ.] [Port] [DG/VC] [Call] [Digi1[Digi2]]

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 148


DestIP ist  die Adresse  (hier wird  nur EINE  Adresse angegeben,  eine  AX.25-
Addresse hat  auch nur  eine IP  Nummer). Ist DestIP ein Gateway, dann wird die
Adresse hier angegeben und in den IP-Routen immer auf diese Adresse als Gateway
verwiesen.  Dadurch   knnen  Adrebereiche   einzelnen  Gateways   zum  routen
zugeordnet werden.

Fr Publ.  kann ein  P angegeben  werden, dies  bedeutet,  das  dieser  Eintrag
ffentlich  ist,  und  Anfragen  von  anderen  Stationen  ber  diesen  Eintrag
beantwortet werden.

DG/VC bestimmt, ob die Verbindung Connected oder mit UI-Frames passieren soll.

Call/Digi gibt den Connectweg an.

Fr NET/ROM wird fr Port wieder NETROM angegeben.

4. Automatisches ARP

Das Eintragen der ARP-Daten kann automatisch erfolgen, wenn das Ziel direkt vom
Knoten gehrt  wird, also  alle lokalen  User  usw.  Es  geht  nicht  fr  via-
Verbindungen und NET/ROM.

Wenn TNN  ein Frame  auf einem  Port zustellen  will, und keinen passenden ARP-
Eintrag hat,  wird eine  UI-Anfrage generiert.  Wird  diese  beantwortet,  dann
werden knftige  Frames an  diese Adresse  geschickt. Der  Eintrag gilt  fr 60
Minuten.

5. Dynamische Adressen

Ein User kann mit IPR + fr die aktuelle Verbindung eine IP-Adresse beantragen,
wenn fr  diesen Port dynamische Adressen eingetragen sind. Die Adresse ist fr
eine Stunde vergeben (ab der letzten Nutzung).

Ein Skript zum IP-Betrieb knnte also so aussehen:

IPR +

[IP-Adresse wird als Text ausgegeben, diese lesen]

ARP +

[Verbindung ist umgeschaltet]

[LOKAL auf IP schalten und loslegen]



DB7KG

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 149


LIZENZ:

               Allgemeine Lizenz fr Amateurfunk Software (ALAS)
                                        
                                        Copyright(C) 1992 Nord><Link e.V.
                                        Andreas Wikirchen
                                        Berrenrather Str.537        
                                        50937 Kln



Dieses Dokument  darf beliebig  vervielfltigt oder verteilt werden, solange es
     nicht verndert  wird. Fr  Anregungen, wie  es zu verbessern ist, bin ich
     dankbar.

1.   Vorwort:

     Diese Lizenz  entstand aus  der General  Public Licence  der Free Software
     Foundation (GPL).  Ich habe  versucht,  den  Sinn  zu  erhalten  und  mehr
     Klarheit hineinzubringen.  Einige Passagen  sind vollstndig entfallen. Es
     ist aber  jedem Nutzer  freigestellt, an  Stelle  dieser  Lizenz  die  GPL
     Bedingungen anzuwenden.  Der Sinn  dieser Lizenz ist es, den Autor und den
     Anwender der  Software zu  schtzen. Es  sind daher einige Einschrnkungen
     erforderlich, und  es entstehen auch einige Pflichten fr den, der die mit
     dieser Lizenz  verbundene Software  weitergibt oder  verndert. Dies  wird
     dadurch erreicht,  da die Software durch Copyright geschtzt wird und der
     Nutzer durch  diese Lizenz  die Mglichkeit  einer  nahezu  unbeschrnkten
     Nutzung erhlt.

2.   Geltungsbereich

     Diese Lizenz  gilt fr jedes Programm oder Teil eines Programmpaketes, das
     eine Copyright-Notiz  ausgibt, die  sich  auf  diese  Lizenz  bezieht.  Im
     folgenden bedeutet  Programm entweder  das Programm oder einen Teil davon.
     Du bist der Lizenznehmer.

3.   Deine Rechte:

     Du darfst das Programm nutzen oder kopieren oder verteilen oder verndern,
     solange Du damit keine kommerziellen Absichten verbindest.

4.   Deine Pflichten:

4.1. Du darfst  den Copyrightvermerk  und den  Hinweis auf  diese Lizenz  nicht
     verndern, und  er mu  bei jedem  Start des  Programms eindeutig  fr den
     Benutzer sichtbar sein.

4.2. Du mut jedem Dritten, dem Du eine Kopie des Programms gibst, die gleichen
     Rechte einrumen,  die auch  Dir gegeben  wurden. Du  mut  ihm  auch  die
     gleichen Pflichten auferlegen.

4.3. Du darfst  fr die Weitergabe kein Geld verlangen auer den Kosten fr das
     Medium und Porto.

4.4. Du darfst  das Programm  nur komplett  weitergeben, so  wie Du es bekommen
     hast.

4.5. Wenn Du  das Programm  vernderst oder  Teile davon  fr  eigene  Arbeiten
     verwendest -  wrtlich oder verndert - so gelten die folgenden Punkte fr
     das daraus entstehende neue Programm:

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 150


4.5.1.
     Du mut deutlich sichtbar angeben:
     - Deinen Namen und Deine Adresse und
     - die Tatsache, da Du das Programm gendert hast oder Teile des Programms
     verwendet hast.

4.5.2.
     Du mut  das Programm  entweder mit  dem kompletten  Quelltext weitergeben
     oder jedem  auf Verlangen eine Kopie des Quelltextes gegen eine Gebhr von
     maximal der Kosten des Mediums und der Portokosten aushndigen.

4.5.3.
     Du  darfst   keine  Beschrnkungen  aussprechen,  die  ber  diese  Lizenz
     hinausgehen.

5.   Sonstiges

     Du erhlst  das Programm  ohne jede  Garantie fr Funktion, Fehlerfreiheit
     oder Anwendbarkeit  fr eine  bestimmte Sache.  Du  verzichtest  auf  jede
     Schadenersatzforderung, gleich  aus welchem  Grunde. Mit  der Nutzung  des
     Programms erkennst Du diese Lizenzbedingungen vorbehaltlos an.

     Vers. 1.0, 13-OCT-92

Ende ALAS

ABSCHLUSS:

Was noch  genauer erklrt werden mu, werden die (hoffentlichen) Fragen zeigen.
Dieses File,  so wei  ich schon  jetzt, wird  noch fters gendert und ergnzt
werden mssen.

Mit freundlichen Gren

Nord><Link e.V.
Andreas Wikirchen
Berrenrather Str.537
50937 Kln


Ausdrucke (vom Laserdrucker) gibt es gegen Unkostenerstattung von DM 0,08/Seite
+ Porto bei:

Henning Happe
Sechscker 20
34246 Vellmar.

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 151


Gefhrt von    Henning DG9FU.
Beitrge von   Peter   DB2OS
               Andreas DB7KG
               Georg   DF2AU
               Nils    DF6LN
               Klaus   DF7BZ
               Andreas DG1KWA
               Frank   DG3AAH
               Bernd   DG8BR
               Odo     DL1XAO
               Kurt    DL2LAY
               Rainer  DL5HCD
               Matthias DL9HCJ
               Peter   HB9PAE
               Daniel  ON5ZS.

Mein besonderer Dank geht an DF6QQ. Uli hat in mhsamer Kleinarbeit sich der
Interpunktion angenommen und auch noch etliche kleine Schreibfehler beseitigt!

Diese Ausgabe wurde Korrektur gelesen von:
     Andreas   DG1KWA.
     Nils      DF6LN





Das muss noch gemacht werden ...

     RxAdr Fehler:
         ?

     RxErr Fehler:
         ?



     
Die Beschreibung dieser Fehler wollte ja A7 immer noch anliefern. Nur darauf
brauche ich wohl nicht mehr zu hoffen .. nur wer beschreibt  das dann mal ?
(unpassender Kommentar dazu von Henning)


     151

     RxErr Fehler:
         ?


     151

     TxErr Fehler:
         ?

     RxOvr Fehler:
         ?

     Oflow Fehler:
         ?

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 152


     IOErr Fehler:
         ?

152

     RxID Fehler:
         ?

     RxLen Fehler:
         ?

     RxCtl Fehler:
         ?

152

     ipForwarding:
         ????????

     ipDefaultTTL:
         ????????

     ipInReceives:
         ????????

     ipInHdrErrors:
         ????????

     ipInAddrErrors:
         ????????

     ipForwDatagrams:
         ????????

     ipInUnknownProtos:
         ????????

     ipInDiscards:
         ????????

     ipInDelivers:
         ????????

     ipOutRequests:
         ????????

     ipOutDiscards:
         ????????

     ipOutNoRoutes:
         ????????

     ipReasmTimeout:
         ????????

     ipReasmReqds:
         ????????

     ipReasmOKs:
         ????????

TheNetNode 1.76 (c)   NORD><LINK e. V.     31. Dezember 1998   Seite: 153


     ipReasmFails:
         ????????

     ipFragOKs:
         ????????

     ipFragFails:
         ????????

     ipFragCreates:
         ????????

153
