TNN-Doku-Version 1.76 vom 5. August 1998 by NORD><LINK

(ARP) <DestIP> +/- <publ.> <Port> DG/VC <call[-*]> <[digi1> <digi2>]

     Nimmt <destip> mit <publish> <port> als DC/VC als <call> in die Linkliste
     auf. Die Digipeater <digi1> und <digi2> knnen mit angegeben werden.

     ARP-Eintrge macht  TNN automatisch.  Sie mssen  nur fr  Wege ber via-
     Digipeater und  NET/ROM-Verbindungen angeben  werden, da  hier ARP  nicht
     mglich ist.

     ARP-Eintrge werden  fr Gateways  gemacht, bzw.  fr direkt  erreichbare
     Stationen.

     DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

     +/-           Zum Ein- oder Austragen

     Publ.         Publish soll dieser Port/Nachbar allen anderen auch bekannt
                   gegeben werden?  Ein P steht fr "ARP beantworten", wird es
                   weggelassen, werden ARP-Anfragen an dieses Ziel ignoriert.

     Port          Portname des  Knotens ber  den die  IP-Adresse  erreichbar
                   ist. Es kann hier auch wieder NETROM angegeben werden.

     DG/VC         Datagram/Virtual   Circuit.    Also    soll    das    ganze
                   Verbindungslos aufgebaut  werden (Datagram)  oder soll eine
                   Verbindung da  sein (Virtual  Circuit). Von  Digi  zu  Digi
                   sollte DATAGRAM  eingestellt sein,  dann  gibt  es  weniger
                   overhead. Dann findet allerdings auch keine Fehlerkorrektur
                   auf dem  Link statt,  dies wird aber (zwar etwas langsamer)
                   von den  Endstationen (TCP/IP)  gemacht. Auf  DAMA-Einstieg
                   ist UNBEDINGT  VC  einzustellen.  Bei  NETROMs  hat  dieser
                   Parameter keine Bedeutung.

     Call          AX-25-Call,  unter   dem  der  Rechner  mit  der  IP-Nummer
                   <destip> erreichbar ist.

     Beispiel:     ARP 44.130.82.41 + P Sysop_9k6 VC DB7KG DB7KG-5

     Was geht, und was nicht geht:
     -    Der IP-Router von TNN kann Frames beliebiger Lnge durch
          Fragmentierung bertragen. Die Reassemblierung wird der Endstation
          berlassen.
     -    TNN empfngt aus Kompatibilittsgrnden zu FlexNet nur Packete bis
          256 Bytes Info. Dies wird sich zwischen zwei TNN in Zukunft ndern.
     -    ARP/REV ARP-Anfragen werden sofern erlaubt, beantwortet.

(BE)ACON <port> = <text>
     Setzt bzw. ndert die Bakentexte fr die einzelnen Ports.

(BE)ACON <port> =
     Entfernt den Bakentext.

(BE)ACON <port> <mins> <metric> <call oder alias via call>
     Schaltet die Bake ein.

     Port 0..16          Portnummer.

     mins 0, n           0 =Bake aus.
                         n =Intervall in Minuten.
                         Default ist n=10 Minuten.

     metric 0, 1, 2, 3   0 =Keine Metric.
                         1 =Metric.
                         2 =Zustzlich STAT.
                         3 =Datenbank gerechte Ausgabe zum direkten Einlesen.

     call oder alias  QST = UI-Frame von Knoten an Call 'QST'.

     Es gibt  Terminalprogramme, welche die METRIC- und/oder STAT- Bake direkt
     auswerten und  anzeigen  knnen.  Besonders  sind  an  dieser  Stelle  zu
     erwhnen: THP (Turbo Host Packet) und TOP (The Other Packet).

     Am Knotenterminal  kann diese Bake auch mitgeschrieben oder auch in einen
     File gespeichert werden. Eingabe: <ESC> MU + METRIC STAT oder <ESC> MCU +
     METRIC STAT. Beim Neustart wird der Monitor ausgeschaltet.

     Die Bake mit metric=1 hat diese Informationen:

 980208 210306 Up= 101148 Mem=1773568 Buf=5956 Rps=  524
 Lnk=154 Cir= 45 Sum=2602324027 Thr= 51464
 980208 210406 Up= 101159 Mem=1773568 Buf=6645 Rps=  522
 Lnk=154 Cir= 43 Sum=2602669277 Thr= 48512

     980208 210306 Aktuelles Datum und Uhrzeit.
     Up=101158     Betriebszeit in Tagen, Stunden und Minuten.
                   10 Tage, 11 Stunden und 58 Minuten.
     Mem=1773568   Freier DOS RAM (Coreleft, Bytes)
     Buf=5956      Freier TNN-Buffer (Blcke).
     Rps=524       Hauptschleifendurchlufe/Sekunde.
     R=0           Anzahl der Token-Recoveries.
     Lnk=154       Anzahl der aktiven L2-Links.
     Cir=45        Anzahl der aktiven Circuits (L4-Links).
     Sum=229961    Zhlerstand des Statistik-Gesamtzhlers.
     Thr=51464     Derzeitiger Datendurchsatz in Baud.

     Bei metric=2  wird zustzlich  bei jedem  empfangenen L3-RTT Meframe ein
     UI-Paket des Knotens an METRIC abgestrahlt:

 10.12.97 16:26:52 DB0LBG-7(09)
 L3RTT=15490ms L3SRTT=7350ms (7350ms/6760ms) L2SRTT=820ms SUM=4302022
 10.12.97 16:26:54 DB0NHM(10)
 L3RTT=840ms L3SRTT=790ms (1090ms/500ms) L2SRTT=640ms SUM=1750605
 10.12.97 16:27:02 DB0BID(09)
 L3RTT=2210ms L3SRTT=1340ms (1780ms/900ms) L2SRTT=680ms SUM=1510236

     Aktuelles Datum und Uhrzeit
     DB0LBG-7      Rufzeichen des Nachbarknotens.
     (09)          Empfangsport des Meframe.
     L3rtt=000185ms    Soeben gemessener Level-3 RTT.
     L3SRTT= 1. Zeit ( 2. Zeit / 3. Zeit ).
        1. Zeit    Ermittelter SRTT aus der Messung.
                   Bei FlexNet mittel aus 2. Zeit und 3. Zeit.
        2. Zeit    Von diesem Knoten ermittelter SRTT in ms.
        3. Zeit    Von anderen Knoten ermittelter SRTT in ms.
     L2srtt=00074ms    Level-2 SRTT Laufzeit in ms.
     SUM=4302022   Zhlerstand des Linkzhlers damit man beim
                   Auswerten die Linklast hat.

     Bei metric=3 werden die Werte ohne Erklrungen ausgestrahlt.

 Datum    Uhrzeit  Betriebs Freies Freie   RPS LNK  CIR Summe       Durch-
                  Zeit (s) Ram    Blcke               Byte        satz
 ----------------------------------------------------------------------------
 13.03.98 09:12:06   41159  1642496 7122   696 128  32  114642456   30488
 13.03.98 09:13:06   41219  1642496 7201   689 129  33  114924309   34568
 13.03.98 09:14:06   41279  1642496 7409   695 126  32  115162851   32848
 13.03.98 09:15:06   41339  1642496 7276   674 130  35  115401514   32264
 13.03.98 09:16:06   41399  1642496 7296   707 121  33  115613708   30120

 Call    Port  Datum   Uhrzeit  L3RTT L3SRTT L3SRTT L3SRTT L2SRTT bertragene
                                     mittel MyQual HisQual       Byte
 ----------------------------------------------------------------------------
 DB0BID     9 10.12.97 16:02:44   330   1190   1590    800    590 1488645
 HB9AK      9 10.12.97 16:03:11 14350   6320   6320   8220    350 2026217
 DB0GOE     6 10.12.97 16:03:16   480    620    620    700    420 29427844
 DB0BRO    10 10.12.97 16:03:26  3350   2620   2620   2310    860 4626794
 DB0LIP     8 10.12.97 16:03:45   810   1230   1230    610    900 13049378
 DB0KH     11 10.12.97 16:04:30   490   1210   1210   1130    420 24740302

(BE)ACON <port> 0 0 ID
     Schaltet die Bake wieder aus.

(CL)EAR
     Lscht alle Statistikeintrge.

(CONV)ers (C)stat
     ...oder im Conversmode mit: /Link
     Zeigt die  Liste und  den Status  der Nachbar-Convers-Host  an sowie  die
     Laufzeiten  zu  allen  Convers-Host  und  deren  Versionsnummer.  NUR  im
     Sysopmodus wird  zustzlich der  eingetragene Weg (ob l4 oder l2 mit Port
     und Via-Eintrgen) angezeigt.

(CONV)ers (C)stat <call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call>
     Nimmt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb auf. Unter <call> ist das
     Rufzeichen des  Nachbarknoten einzusetzen.  Der Nachbarknoten mu dann in
     der Nodesliste stehen.

(CONV)ers (C)stat <call> <port> <via-call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call> <port> <via-call>
     Nimmt einen Nachbarknoten fr Convers-Betrieb ber eine Level2 Verbindung
     auf. Unter <call> ist das Rufzeichen des Nachbarknoten einzusetzen. Unter
     <port> ist  die Portnummer anzugeben und bei Bedarf ein oder mehrere via-
     call.

(CONV)ers (C)stat <call> 254
     ...oder im Conversmode mit: /Link <call> 254
     Gibt einen  Nachbarknoten fr  Convers-Betrieb frei. Unter <call> ist das
     Rufzeichen des Nachbarknoten einzusetzen. Es wird zu dem <call> KEIN Link
     aufgebaut sondern  TNN erwartet,  da dieses  <call>  den  Link  aufbaut.
     Dieses ist  z.B. fr  Wampe Rechner  die zwar  selbst einen Link aufbauen
     knnen aber  nicht mit  einem ankommenden  Connect  zurecht  kommen.  Der
     Eintrag wird gekennzeichnet mit: (trusted host).

     ES MSSEN UNBEDINGT LOOPS VERHINDERT WERDEN. DESHALB: BITTE ABSPRECHEN !

(CONV)ers (C)stat - <call>
     ...oder im Conversmode mit: /Link - <call>
     Lscht den Eintrag.

(CONV)ers - intern -

     PingPong Convers aus Sysopsicht:

 Links:
     Links werden  mit dem "/links" Befehl eingetragen, der auch auerhalb des
     Convers mittels  "conv c"  verfgbar  ist.  So  eingetragene  Links  sind
     permanent und werden in bestimmten Intervallen (9s,150s,300s,600s,...,3h)
     connected. Es  gibt auch  nichtpermanente Links,  diese Option  ist  aber
     durch Konfiguration  einstellbar. Diese  Links werden bei einem Linkabri
     automatisch ausgetragen,  der Knoten  connected den  neuen Partnern nicht
     hinterher.  (Das   Eintragen  geschieht   durch  Eingeben  des  "/..host"
     Befehls.)

     Syntax ist:       /l [-][call [port [via]]]
     bzw. auerhalb von Convers: conv c [-][call [port [via]]]

      -        Dient zum Lschen eines Eintrags (<call> reicht aus).
     <call>    Ist das Rufzeichen des Nachbarknotens.
     <port>    Downlinkport (wird nur bei L2 Verbindungen gebraucht).
     <via>     Via-call (optional fr L2 Verbindungen).

     Fr L4-Verbindungen  gengt die Angabe des Calls des gewnschten Knotens,
     es wird  NICHT versucht,  eine L2-Verbindung  bei  fehlendem  Nodeeintrag
     aufzubauen. Dem  Sysop wird bei diesem Befehl unter jedem Linkeintrag der
     Connectweg in Klammern angezeigt, z.B.:

     im Falle L4   (DB0AGM),
     im Falle L2   (DB0XYZ on port 2 via DB0ZXY).

 Hilfe:
     Ist in  einer  Datei  namens  CONVERSD.XHF.  Diese  enthlt  alle  Texte,
     getrennt durch  Markierungen.  Es  ist  erlaubt,  die  Texte  zu  ndern,
     Reihenfolge spielt  bis auf  den  obersten  Abschnitt  keine  Rolle.  Die
     Markierungen  sind   durch  Convers   vorgegeben,  Einfgen   von   neuen
     Markierungen ist daher sinnlos. Die Datei enthlt Umlaute nach ISO, bitte
     beim berarbeiten  daran denken.  Wird die Hilfe angefordert, konvertiert
     der Convers die Umlaute selber in die vom User gewnschte Form.

 Sonstige Dateien:
     CONVERS.PRS enthlt  die persnlichen  Daten aller,  die diese am eigenen
     Knoten eingegeben  haben. Diese  Datei ist  ebenfalls im Textverzeichnis,
     wird aber  beim Beenden  von TNN im Configverzeichnis gesichert bzw. beim
     periodischem Sichern der Konfiguration. Darunter fallen der Personaltext,
     die Zeichensatzwahl und die Zeilenbreite.

 Loop detected:
     Loop werden nun berwacht und der entsprechende Link fr eine Stunde "aus
     dem Verkehr  gezogen". Das Auftreten und die Hufigkeit wird in der CONV-
     C-Tabelle angezeigt.

(CPERS)                 (externer Befehl)
     Ist nun  nur noch  zur Pflege  der "Visitenkarten" der Datei CONVERS.PRS.
     Zum einen  gibt es mitunter mal Eintrge, die "zufllig" entstanden sind,
     und die  der Sysop  gerne entfernen mchte. Oder sie auch nur durch einen
     anderen  ersetzen.   Der  einfache   Aufruf   des   Programmes   entfernt
     "Leereintrge" ohne  Text sowie  "unsinnige" Texte,  die zum Beispiel nur
     aus einem  Zeichen bestehen.  Bei jedem  Aufruf des  Programmes wird eine
     Datei CONVERS.ALT  angelegt, um  zumindest die  letzte nderung der Datei
     noch einmal  rckgngig machen  zu knnen.  Da es durch den Aufruf dieses
     Programmes zu  Speicherplatzproblemen (CONVERS.PRS  zu gro) kommen kann,
     berprft das  Programm zuerst,  ob die  Datei noch  in den verbleibenden
     Speicher geladen werden kann.

(CPERS) /sort
     Sortiert die Eintrge alphabetisch nach dem Call.

(CPERS) + <call> <text>
     Ersetzt bzw. fgt das Call mit dem <text> an die Datei CONVERS.PRS an. Es
     wird hierbei KEIN Callcheck durchgefhrt !

(CPERS) - <call>
     Entfernt das  Call und  den Eintrag  aus der Datei CONVERS.PRS. Auch hier
     KEIN Callcheck,  damit auch  die unsinnigsten  Eintrge bearbeitet werden
     knnen.

(CWER)                  (externer Befehl)
     Ist ein  kleines Programm,  welches die  Visitenkarten der  User, die sie
     sich selbst mit /P im Conversmode erzeugt haben, anzeigt.

(CWER) a
     Erzeugt eine Liste mit allen Eintrgen.

(CWER) l <anzahl>
     Zeigt die  l=letzten <anzahl>  von Eintrgen  an (die  neuen werden immer
     hinten angehngt).

(CWER) <call>
     Kann auch  in Verbindung  den Platzhaltern "*" und "?" aufgerufen werden.
     Dabei steht "*" fr beliebig viele Zeichen und "?" fr genau 1 Zeichen.

(DCD)
     Das DCD- Kommando zeigt den in der Software erkannten DCD Zustand an.

     P00 P01 P02 P03 P04 P05 P06 P07 P08 P09 P10 P11 P12 P13 P14 P15
     t           rt  rt  rT   T      OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF OFF

     OFF           =   Port nicht in Betrieb,
     r             =   DCD an,
     R             =   DCD an und noch Frames im Empfnger in der Vanessa,
     t             =   PTT an,
     T             =   PTT an, noch Frames zu senden in der Vanessa.

(DOS) <kommando>
     Zugriff  auf   COMMAND.COM.  Hiermit   lassen  sich   viele   Operationen
     durchfhren. Natrlich  mu hierzu  COMMAND.COM auch  den Zugriff auf die
     entsprechenden Erweiterungsprogramme  haben. Doch  Vorsicht ist unbedingt
     angesagt! Bei  einem Fehler  habe ich zumindest 50 km Autofahrt und evtl.
     einen krftigen Fumarsch gewonnen. Also interaktive Eingaben vermeiden!

     Beispiel:    DOS DIR     listet das aktuelle Verzeichnis.
                  DOS DIR A:  listet LW A.

     Bei LINUX heit das Kommando SHELL, und beim TNC3 heit das Kommando TOS.

(DX)CLUSTER -
     lscht das gesetzte Call.

(DX)CUSTER <call>
     setzt das  Call des  lokalen Cluster.  Das Cluster  mu  nun  nicht  mehr
     Bestandteil des eigenen Knotens sein, sondern es kann auch ein beliebiges
     Cluster eingetragen werden.

(E)DIT <filename.ext>
     Legt den  hinter edit  angegebenen File-Name  im Workpath  an. Mit (E)dit
     kann  jedoch   kein  bestehenden   File  zum  ndern  aufgerufen  werden.
     Bestehende File werden ersetzt!.

(E)DIT <path\filename.ext>
     Auch die Angabe eines Pfades ist mglich.

     Ist der  Editiermodi bereits  durch einen  anderen Sysop  aufgerufen,  so
     bekommt man die MSG :

                   Edit-Mode in use by other Sysop

(IPA)dress 0.0.0.0
     Setzt die IP-Adresse des Knotens.

(IPB)roadcast 0.0.0.0
     Setzt die IP-Broadcast-Adresse des Knotens.

 Noch nicht verwendet, bitte auf 0.0.0.0 lassen.

(IPR)oute <destip>/<maskbits> +/- <interface> <gateip> <metric>
     Nimmt <destip>/<maskbits>  auf <intercace>  <port> <gateip>  in  die  IP-
     Routenliste auf.

     DestIP        Ist die IP-Nummer des (IP-) Nachbars auf diesem Port

     Maskbits      Hier wird  entweder eine  Zahl (Anzahl  Bits) oder eine Art
                   Pseudo IP-Nummer  eingetragen. Anzahl  der Bits heit: Eine
                   IP-Nummer hat 4 Bytes mit 8 Bit = 32 Bit. Trage ich hier 16
                   ein,  so   werden  nur   die  ersten   2  Byte  ausgewertet
                   (entspricht fr  AFU: 44.130;  44=AFu 130=DL). Trage ich 24
                   ein, wird  schon die  Region beachtet, also 3 Bytes (44=AFU
                   130=DL 27=KS)  bei einer (Beispiel) Nummer 44.130.27.80. So
                   kann man  hierarchisch Routen aussortieren. Bei der anderen
                   Mglichkeit wird  fr das  Byte, was  frei  bleibt  eine  0
                   eingetragen.

     Bsp.: 44.130.27.0 = Kassel.

     Kann auch mit Broadcast zusammen so aussehen:

     255.255.255.0 oder 44.130.27.255..kommt ganz darauf an

     +/-           Zum Ein- oder Austragen

     Interface     Hier wird  die Schnittstelle  benannt, wo  die  Pakete  fr
                   <DestIP> herauskommen  sollen. Dies  kann  der  NAME  eines
                   Ports sein (also User_1k2, User_9k6). Es kann auch "NETROM"
                   angegeben werden.  In diesem  Fall wird  das Packet  an ein
                   NETROM-Ziel (das  mu natrlich auch ein Gateway [TNN] oder
                   ein TCP/IP-Host [KA9Q] sein) bertragen.

     GateIP        Wird ein  Gateway benannt,  so wird  hier die IP-Nummer des
                   Gateways  eingetragen.  ber  ihn  werden  dann  alle  (IP-
                   )Packets vermittelt.

     Metric        Diese Angabe  wird  in  einer  spteren  Version  Bedeutung
                   haben, z.Z. bitte ignorieren.

     Beispiel:     IPROUTE 44.130.27.0/24 + User_9k6

(K)ill <port> <msg>
     Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  auf dem  <port> nach  Sendung der
     <msg>.

(K)ill <call> <msg>
     Unterbricht alle  Level-2 Verbindungen  zu dem  <call> nach  Sendung  der
     <msg>.

(K)ill * <msg>
     Trennt alle Level 2 QSO auf dem Digipeater nach Sendung der <msg>.

(L)INKS +/- <typ> <port> <alias:call[-*]> [<digi1> <digi2>]
     Nimmt <typ>  mit <alias:call>  ber <port>  in die Linkliste auf. Fr die
     Anbindung  von  Digipeatern  ohne  TheNetNode-Protokoll.  Die  Digipeater
     <digi1> und  <digi2> knnen  mit angegeben  werden. Es  werden nur  Nodes
     angenommen die,  unter Links  eingetragen sind.  Hierbei  wird  auch  der
     eingetragene Port beachtet.

     +/-  + Eintragen und - Austragen des Links.

     Typen:

     L    =  Local
          Call und Alias wird mit einer Laufzeit von 4000 ms in die NODES-
          Liste bernommen, es wird aber keine Laufzeitberprfung
          durchgefhrt. In der Routesliste wird er ohne Eintrag in Status
          gefhrt.

     L+   = Local
          Wie oben, jedoch wird die Erreichbarkeit geprft und die Laufzeit
          gemessen. Kann die Laufzeit ermittelt werden, so wird dieses Ziel
          zur besseren bersicht als conn. im Status gefhrt.

     F    = FlexNet
          Port arbeitet mit FlexNet Protokoll.

     N    = NetRom
          Aktueller TheNet-Nachbar. bernahme in Nodesliste mit der
          ermittelten Laufzeit.

     I    = InterNode Protokoll
          Wird jedoch in die Linkliste als "N" eingetragen und automatisch auf
          "I" gendert.

     #ALIAS   ALIAS - Eintrge die mit einem "#" davor gekennzeichnet sind,
          werden zwar in die rtliche Nodesliste aufgenommen aber nicht als
          NODE weiter verteilt.

(L3)MHEARD -
     Setzt die Zhlerstnde der Level 3-Statistik auf 0, aber lscht nicht die
     L3MH-Liste.

(L3)MHEARD = <anzahl>
     Setzt die  L3MH-Liste auf  die <anzahl> Rufzeichen. Man bedenke aber, da
     sie auch  gespeichert werden mssen. Lschen der MH-Liste geschieht immer
     dann, wenn  ihre Gre verringert wird. Damit sind dann aber auch die L3-
     Daten verloren.

(LOA)D <filename.ext> oder (LOA)D <path>\<filename.ext>
     >:;
     Ldt  <filename.ext>   auf  die   Diskette  oder   HD  beim  Knoten.  Der
     <filename.ext> darf  maximal 8  Zeichen  +  3  ext.  lang  sein  und  mu
     folgendes Format haben:

     LOAD TNN176.EXE

     Vorsicht bei  der Auswahl  des Filenamen,  damit nicht das bisherige TNN-
     Programm versehentlich  berschrieben  wird.  Gegebenenfalls  einen  noch
     nicht verwendeten  Filenamen verwenden  und nach  dem Umkopieren  in  das
     gewnschte Verzeichnis mit DOS REN ... umbenennen.

     Nach der  Eingabe von  "LOAD <filename.ext>"  wartet der  Rechner auf die
     Zeichenfolge #BIN#Lnge  (z.B. #BIN#82345).  Die Zahl  hinter #BIN# steht
     fr die Programmlnge in Bytes (dezimal). Auf diese Zeichenfolge wird mit
     einem #OK#  reagiert. Nachdem  der SYSOP  dieses #OK# empfangen hat, kann
     mit der bertragung begonnen werden.

     Die oben  beschriebene Prozedur  entspricht derjenigen,  die von  THP, SP
     oder GIPSY  als AUTOBIN-THP  bekannt ist.  Zum Einladen eignen sich diese
     Programme also ganz besonders.

     Nach erfolgreichem  Einladen gibt  der Knoten  eine Checksumme (CRC) aus.
     Diese Checksumme  MUSS derjenigen  entsprechen, die  auch  von  den  o.a.
     Programmen ermittelt wird. TNN wurde daran angepat.

     Siehe hierzu auch noch die Mglichkeiten die STARTCNT.EXE ermglicht.

(M)AILBOX <call>
     setzt das  Call der  lokalen Mailbox.  Die Mailbox  mu  nun  nicht  mehr
     Bestandteil des eigenen Knotens sein, sondern es kann auch eine beliebige
     Mailbox eingetragen werden.

(M)AILBOX -
     lscht das gesetzte Call.

     Mailbake ist  kein Befehl  in TNN sondern eine Funktion. UI-Frames knnen
     auf einem  bestimmten Port  gesendet werden. Dazu wird der Knoten - Alias
     mit SSID  verwendet. Der  SSID gibt  hierbei den  Port an,  wo  die  Bake
     gesendet werden soll.

     DB0GSO-10 to MAILS via GSO-4
     < 15:36:57 > DPBOX v5.07.00
     Mail for : DB6KF DC8KN DG1KMN DG3KMB DK3BR DL0GSO

     sende die  Mailbake der  DP-BOX auf  Port 4 (GSO der Alias, -4 der SSID =
     Port). ber  diesen  Weg  knnte  z.B.  auch  eine  DP-BOX  einen  PACSAT
     Broadcast auf einem bestimmten Port abstrahlen.

(MH)EARD -
     Setzt die  Zhlerstnde der  USER-Statistik auf  0, aber lscht nicht die
     MH-Liste, die bei mehreren Userports bentigt wird.

(MH)EARD = <anzahl>
     Setzt die MH-Liste auf die <anzahl> Rufzeichen. Man bedenke aber, da sie
     auch gespeichert  werden mssen. Die Lngennderung fhrt nur zum Verlust
     der am Ende der Liste stehenden Call. Die Anzahl ist auf 5000 begrenzt.

(MSY)        (externer Befehl)
     MSY.EXE in  SYSEXE ist ein Hilfsprogramm fr den Sysop, das zu MSG.EXE in
     USEREXE gehrt.

(MSY) C
     Lifetime aller  Nachrichten wird  um 1  verringert. Dieses  kann per Hand
     geschehen oder mit einem solchen TNB-File.

 ######01.TNB
 ============
 ;                        ;Diese File startet tglich um 1:00 Uhr.
 MSY C                    ;Lifetime der .MSG-File um einen Tag herabsetzen
 ;                        ;und bei Lifetime = 0 entfernen.

(MSY) D
     Listet die Header aller Nachrichten auf.

(MSY) D -#x o. +#x
     Nachrichten, deren Lifetime (-) kleiner o. (+) grer x-Tage ist.

(MSY) D -*x o. +*x
     Nachrichten, die (-) jnger o. (+) lter als x-Tage sind.

(MSY) D FROM
     Zeigt die Nachrichtenliste sortiert nach Absender Calls an.

 Die Sortierung kann auch nach :

 BYTE, DATE, TIME, LT, RETURN vorgenommen werden.

(MSY) E ALL <call>
     Lscht alle Nachrichten von oder an <call>.

(MSY) E 01.01.95/00:00:01
     Lscht alle Nachrichten dieses Datums/dieser Uhrzeit.

(MSY) G <gruppe> +/- <call>
     Fgt/lscht <call>  aus <gruppe>. Zugelassen in einer Gruppe sind maximal
     50 Call.

(MSY) L
     Zeigt alle Nachrichtenfiles.

(MSY) S <call> #x <text>
     Schreibt <text>  an <call>  mit Lifetime #<x>. Hier ist eine Lifetime von
     maximal 99 Tagen mglich.

(MSY) V
     Ausgabe von der Versionsnummer und dem Datum.

(O)utput         (externer Befehl)
     OUTPUT.EXE ist nun ein eigenstndiges Programm geworden, das der Sysop im
     Bedarfsfall aufrufen  kann. Der  Aufruf erfolgt  wie bei  einem  internen
     Befehl. OUTPUT.EXE  ist, wenn  es sich  im PATH  SYSEXE befindet, NUR vom
     SYSOP nach  der Privilegierung  aufrufbar. Bei  Eingabe von  Output  ohne
     Argument wird der momentane Zustand der Portbits angezeigt.

     KS:DB0EAM> IO-Port-Status
     0  1  2  3  4  5  6  7
     1  1  1  1  1  1  1  1

     Der  Befehl   Output  ist   fr   Fernsteuerungen   vorgesehen.   Die   8
     Datenleitungen des  Druckerports (LPT1)  des PC  knnen bitweise ein- und
     ausgeschaltet werden.

     Der Ausgangszustand  nach einem  Programmstart ist "alles eingeschaltet".
     Die Basisadresse  des Ports  wird ber  das Rechner-BIOS  abgefragt. Soll
     also ein anderer Port als LPT1 verwendet werden, so mu nur bei 40:08 die
     passende Adresse stehen.

(O)utput <port_bit> <ein_aus>
     <port_bit> : zu schaltendes Datenbit (0..7).
     <ein_aus>  : neuer Pegel (0 oder 1).

(P)ARMS <nummer>
     Zeigt den  eingestellten Wert  dieses Parameters  sowie den einstellbaren
     Bereich an.

(P)ARMS <nummer> <wert>

     Beispiel: p 1 20

     Setzt Parameter 1 (NoAckBuf) auf 20. Die nderung wird quittiert mit:

     1: NoAckBuf = 20 (7...127)

     Autoparameter:
          Einige Parameter fr die Ports werden nun automatisch von TNN
          eingestellt, so da nun nur noch MaxFrame und TXDelay brig bleiben.
          Diese werden nun nicht mehr ber die PARAMETER eingestellt sondern
          mit dem PORT Kommando.

     T2 = 2888 / (Baudrate / 100)
          bei DAMA wird T2*2 genommen (Idee DG3AAH)

     IRTT = (T2 + TXDelay) * 2.
          Der IRTT wird beim Connect mit der Anzahl der noch zu digipeatenden
          Stationen multipliziert.

     Retry = 10 bei DAMA, sonst 20.

     Persistance ist bei Duplex und DAMA 255, ansonsten 255/User.  Bei 0 Usern
          auch 255.
          Es werden nur die zum Knoten connecteten User bercksichtigt. Der
          Knoten nimmt also nicht auf Schwarzfahrer auf der gleichen QRG
          Rcksicht.

     Slottime = TXDelay

(PAC)SAT <parameter>
     zeigt im SYSOP-Mode die eingestellten Parameter an.

 BROADCAST-Parms:
 01:Timer     200    02:Frames    15    03:Diskfree   1000

(PAC)SAT <parameter> <nummer> <wert>

     Beispiel: pac p 1 300

     Setzt Parameter 1 (PacSatTimer) auf 300. Die nderung wird quittiert mit:

     1: Timer = 300 (0...10000)

     Die Parameter in einzelnen:

     01: PacSatTimer : 200
     02: PacSatFrms  :  15
     03: PacMaxMail  : 1000

     Mit PAC  P 01 wird  eingestellt, in  welchen Intervallen  der Knoten  die
     PacSat-Frames sendet, dieser Parameter mu so eingestellt werden, da der
     TNC nicht  berluft. Mit  PAC P 02  wird  die  Anzahl  der  Pakete  die,
     gleichzeitig gesendet  werden, eingestellt. Das sollte bei 9k6 20 oder so
     sein, (pi * Daumen 5 Frames pro Sekunde), sonst lohnt sich das nicht. Mit
     P 03 kann  die max.  Anzahl der Mail im PACSAT-Server eingestellt werden.
     Sind beim S&F mehr als mit PAC P 03 angegebenen Mail im Server, so werden
     die ltesten Mail gelscht.

     ber die  Timersteuerung  kann  eine  optimale  Kanalauslastung  erreicht
     werden, die von vereinzelten Aussendungen auf einem User-Einstieg bis zur
     Dauertastung alles ermglicht, dabei werden zwei Taktiken untersttzt:

  -   nur PacSat-Ausgnge:
     Dauertastung, fr  den ISM-Bereich.  TNN macht dann 24-Stunden am Tag 365
     Tage im Jahr Krach mit Dauertrger. Dazu ist auf dem Port, auf dem PacSat
     betrieben wird,  ein DAMA-Eprom  zu verwenden,  DAMA fr  den  PORT  aber
     ABZUSCHALTEN. Die  DAMA-Besttigung wird  benutzt, um die Dauertastung zu
     gewhrleisten.  P 02   bestimmt,  wieviele  Frames  auf  einmal  zum  TNC
     geschickt werden,  der mu  immer einen ausreichenden Vorrat haben, damit
     er die  PTT nicht  loslt, das  darf aber auch nicht zu viel sein, sonst
     luft er ber. Je nach Ringbelastung mu dieser Wert so sein, da der TNC
     auch ohne,  da er Daten kriegt, eine Weile durchhlt. Bei 19k2 Tokenring
     habe ich  den Param p 02 auf 14, bei 38k4 kann das weniger sein, bei sehr
     stark belastetem  Tokenring mehr.  P 01 gibt an, wie lange gewartet wird,
     wenn KEINE  DAMA-Besttigung kommt,  dieser  Parameter  sollte  auf  1000
     stehen,  ist  aber  eigentlich  unerheblich  (solange  die  Besttigungen
     kommen).

  -   Gemischte Ein/Ausgnge:
     Hier mu  man entweder  DAMA fr  den Port einschalten und ein DAMA-Eprom
     verwenden oder KEIN DAMA-Eprom verwenden und kein DAMA machen, DAMA-Eprom
     und kein DAMA geht NICHT (dann macht der Knoten Dauertastung)

     Dauertastungs-Ausgnge sind  unbedingt vorzuziehen, sie setzen 82MB Daten
     mit 9k6  am Tag  um, das  ist das  10-fache eines normalen 9k6-Einstiegs.
     Auerdem hat  jeder User  was davon,  nicht nur  Dauersauger  XYZ.    Ein
     Broadcast-Ausgang mit  1k2 ist  Unsinn und sollte nicht betrieben werden.
     Es mu  aber unbedingt  darauf geachtet  werden, da  der Sender auch fr
     Dauertastung geeignet  ist. Der  Tnet-Mini ist  z.B.  im  Original  nicht
     geeignet!

(PAC)SAT c <call>
     Setzt das Rufzeichen des BROADCAST-Server.

(PO)RT
     Dient zum einstellen der Port-Parameter und der Schnittstellen.

     Als Port-Befehle sind gltig:

       Off                  Port abschalten
       ON                   Port einschalten (nur Linux),
       SCC                  Port auf USCC-Karte einstellen (DOS/GNU) bzw.
                                 keine TNC-Parameter setzen (nur Linux)
       Tokenring            Port auf Tokenring schalten
       Vanessa              Port auf Vanessa schalten
       EXTern               Port auf den extern geladenen Treiber schalten
       KISS1..4             Port auf Kiss ohne CRC
       RKiss1..4            Port auf Kiss mit RMNC-CRC
       SMACK1..4            Port auf Kiss mit SMACK-CRC
       MODEM1..3            Port auf Modem (TNC3)
       HSBUS                Port auf HSBUS (TNC3)
       LOOP                 Port auf Loopback (NICHT bei Linux)
       Name                 Port-Namen vergeben, z.B. Name=User1k2
       MODE                 Port-Mode setzen, Format: 9600d Baudrate:
     300...4915200
                 Flags:
                   d :      Duplex
                   c :      DCD bei 1k2-Modem
                   r :      ext. Takt (rx)
                   t :      ext. Takt (tx)
                   e :      ext. Takt beide (Vanessa)
                   m :      Multibaud-Kopplung (Vanessa, SCC)
                   z :      NRZ statt NRZI
       MAXFRAME  <wert>     setzen
       TXDelay   <wert>     setzen
       DAMA   on/off        .. Port auf DAMA Master setzen
       CTEXT  on/off        .. Ctext senden
       SYSOP  on/off             .. nach Connect nur SYS mglich, gilt nur
                                    fr Verbindungen zum CCP, NETROM und
                                    TCPIP gehen weiterhin
       MH     on/off        .. MH-Liste fhren

      (OF)f :      Port ausgeschaltet.

     (ON):         Nur bei  Linux: Port eingeschaltet. Da im File tnn.ini eine
                   feste Zuordnung  zwischen den  Ports und der Hardware sowie
                   des KISS-Modus eingestellt wird, ist es nicht erforderlich,
                   die Hardware  einzustellen. Der  Parameter ON ist daher der
                   sicherste, aber KISS ist auch immer gltig zum einschalten.

     (TO)kenring : Frames  an   diesen  Port   werden   auf   die   Tokenring-
                   Schnittstelle  gelegt.  Die  Tokenring-Schnittstelle  liegt
                   default auf  COM 1,  wenn sie nicht in der START.BAT anders
                   definiert wird.  Bei Linux  wird die  Bezeichnung TOKENRING
                   nur  akzeptiert,   wenn  auch   in  tnn.ini  der  Port  als
                   Tokenring-Port deklariert ist.

     ...(MO)de:    Keine Auswirkung auf den Tokenring, aber auf die L2-Timer !

     (VA)nessa :   TNN  ist   sowohl  fr  den  Tokenring  als  auch  fr  den
                   gleichzeitigen  Einsatz  von  Vanessakarten  geeignet.  Fr
                   Frames an  diesen Port  wird,  ber  den  in  der  TNN-Soft
                   implementierten    Vanessatreiber,     die    entsprechende
                   Vanessakarte ber  den Rechnerbus  angesprochen  und  unter
                   (PO)rts  wird   der  entsprechende   Port   mit   "Vanessa"
                   gekennzeichnet  (Jedoch   NUR,  wenn   auch  eine   VANESSA
                   eingebaut ist).  Bei Linux wird die Bezeichnung VANESSA nur
                   akzeptiert, wenn  auch in tnn.ini der Port als Vanessa-Port
                   deklariert ist.

     ...(MO)de: <speed>d :
                   Vollduplex. Bei  der Vanessakarte  bleibt der  TX nach  der
                   letzten Sendung  noch fr  ca. 1  Minute getastet.  Weitere
                   Frames werden  ohne TXDelay gesendet. Beim TNC im Tokenring
                   ist diese Zeit im Eprom festlegbar.

     ...(MO)de: <speed>e :
                   Externer Takt.

     ...(MO)de: <speed>m :
                   Dual -  Speed -  Port (Nur mit und auf den beiden Ports der
                   entsprechenden Vanessakarte mglich).

     (SCC) :       Die BayCom  USCC-Karte wird  bei der  DOS- bzw. GNU-Version
                   nun intern  untersttzt! Bei  Linux bedeutet  der Parameter
                   SCC, da  fr diesen  Port keine  Initialisierung  der  L1-
                   Parameter erfolgt  (TXD, Persistence, Slottime, etc.). Dies
                   ist Aufgabe  eines Initialisierungsprogramms,  das vor  TNN
                   aufgerufen werden  mu - alternativ gelten die TNC Default-
                   Werte. Der  Parameter SCC  ist bei  Linux nur wirksam, wenn
                   der Port in tnn.ini entsprechend eingetragen ist. Die Mode-
                   Werte werden bei Linux ignoriert.

     ...(MO)de: <speed>c :
                   Software DCD fr AFSK-Modems.

     ...(MO)de: <speed>e :
                   Externer Takt. (Fr DF9IC-Modem).

     ...(MO)de: <speed>z :
                   NRZ statt NRZI. (Fr DF9IC-Modem).

     Hinweis:      Soll DF9IC-Modem  an eine  Vanessa angeschlossen werden, so
                   bentigt es  NRZ-GAL !  Mit den  NRZI-GAL soll  der externe
                   Clock nicht funktionieren.

     (KISS1)..(KISS4) :Die Frames  an diesen  Port werden ber den in der TNN-
                   Soft implementierten  KISS-Treiber, an die in der START.BAT
                   definierte COM-Schnittstelle, ber den Rechnerbus geleitet.
                   Unter (PO)rts  wird der  entsprechende Port  mit "Kiss1  ..
                   Kiss4" gekennzeichnet  und mit  (MO)de der  Speed sowie das
                   CRC-Verfahren festgelegt.  Bei Linux kann mit dem Parameter
                   KISS jede  Port-Art eingeschaltet  werden. Die Zahl fr den
                   KISS-Port wird bei Linux ignoriert.

     (SMACK1)..(SMACK4) :
                   KISSLINK mit  SMACK CRC.  Bei Linux  wird  die  Bezeichnung
                   SMACK nur  akzeptiert, wenn  auch in  tnn.ini der  Port als
                   SMACK-Port deklariert ist. Die Zahl fr den SMACK-Port wird
                   bei Linux ignoriert.

     (RKISS1)..(RKISS4) :
                   KISSLINK mit  RMNC-CRC.  Bei  Linux  wird  die  Bezeichnung
                   RKISS. nur  akzeptiert, wenn  auch in  tnn.ini der Port als
                   RKISS-Port deklariert  ist. Die Zahl fr den Kiss-Port wird
                   bei Linux ignoriert.

     Anmerkung:    Bei EXTERNEN-Treibern  wird der  TYP  der  Hardware  direkt
                   vorgenommen und  ist nach  dem Starten der Software bereits
                   unter dem jeweiligen Port sichtbar.

     DAMA on / off
                   Port  auf   DAMA  Master   setzen.  Bei  der  Linux-Version
                   funktioniert DAMA NUR mit Tokenring oder Vanessa !

                   (ACHTUNG DAMA-BIT im EPROM der Tokenring-Software brennen!)

     CTEXT on / off
                   Ist CTEXT on wird generell der CTEXT.TXT gesendet. Ist noch
                   zustzlich ein  CTEXT.n (n=Portnr.) vorhanden, so wird auch
                   dieser auf  den entsprechenden  Port gesendet. Ist CTEXT=0,
                   so werden  auch evtl.  vorhandene  <call>.MSG  Files  nicht
                   gesendet.

     SYSOP on / off
                   Setzt den  angegebenen Port  auf SYSOP-Mode. Diese Funktion
                   soll dem  Sysop helfen,  seine Wartungsarbeiten durchfhren
                   zu knnen.  Der Knoten nimmt ohne eine SYSOP-Priviligierung
                   auf diesem  Port keine  Kommandos mehr  an. Die  Umstellung
                   kann auch whrend des Betriebes erfolgen, ohne da die User
                   disconnected werden. NetRom und TCPIP gehen weiterhin.

                   Semiduplex Links  knnen auch  auf  SYSOP  gesetzt  werden.
                   Dadurch wird  ein unerlaubtes  "Einsteigen" auf  den  Links
                   verhindert.  Der   Level  3-4   Link  zum  Nachbarn  bleibt
                   unberhrt.

     MH on / off   Das  Fhren   der  MH-Liste   auf  den   Interlinks  kostet
                   Rechnerzeit und die MH-Liste wird unbersichtlich. Sie wird
                   gefhrt, um bei mehreren Userzugngen mehr Transparenz ber
                   die Zugnge  zu erhalten  UND damit  der KNOTEN  wei,  auf
                   welchem Port er einen bestimmen User connecten mu.

     (NA)me :      Gibt diesem  Port  eine  spezielle  Bezeichnung.  Sie  darf
                   maximal 10  Zeichen lang  sein und dient der Unterscheidung
                   der Ports.  Wenn z.B.  mehrere Userzugnge  oder  Baudraten
                   benutzt werden,  ist in  der MH-Liste  ersichtlich, welches
                   Call  auf  welchem  Zugang  QRV  ist.  Weiterhin  wird  der
                   Portname  benutzt,  um  auf  einem  bestimmten  Port  einen
                   Connect auszusenden,  unabhngig vom  Eintrag  in  der  MH-
                   Liste. DB0EAM  hat einen  "70cm_1200" und einen "70cm_9600"
                   Zugang sowie nun auf 23cm einen "23cm_9600". Die Port-Namen
                   sind auch so eingestellt. Mit "c DB0XYZ 70cm_9600" kann ein
                   Connect auf  dem 9600_Bit/s  Port ausgesendet  werden. Wird
                   kein Port-Name  beim Connect  eingesetzt, so  wird  Port  0
                   benutzt, ist  das Call  in der MH-Liste vorhanden mit einem
                   Eintrag auf  einen anderen  Port als Port 0, so wird dieser
                   Port benutzt.

                                                                      (PR)OMPT
     Ohne Text zeigt die derzeitige Einstellung an:

     Prompt: %c de %d (%t) >

(PR)OMPT = <text>
     bernimmt den  String als  Prompt. Enthlt  der  eingegebene  String  die
     Zeichen %c,  %d, %t,  %0, so  werden diese  im spteren  Prompt wie folgt
     umgewandelt:

     %a   In den Alias des Knotens,
     %c   In das Call des User,
     %C   In das Call des User mit SSID,
     %d   In das IDENT des Knotens,
     %D   In das IDENT des Knotens mit SSID,
     %r   In ein Return,
     %t   In die momentane Uhrzeit in HH:MM,
     %s   In das aktuelle Datum,
     %0   Verhindert die Aussendung des Promptes.

     PR =%c de %d (%t) > ergibt:

     DG9FU de DB0EAM (18:30) >

     Es hat  sich eingebrgert,  im gesamten  PR-Netz UTC  zu verwenden.  Dies
     erspart einem auch das lstige Neusetzen der Sommer-/Winterzeit.

(RE)AD
     Dient zum  Lesen eines  Files. Der  Name mu  mit  Erweiterung  angegeben
     werden. z.B.:

     READ CTEXT.TXT oder READ AKTUELL.TXT.
     Hier sind  auch Pfadangaben  erlaubt. Diese sind notwendig, wenn ein Text
     vom Laufwerk  A: gelesen  werden soll und der DOS-Pfad auf ein virtuelles
     Laufwerk zeigt. z.B.:

     READ A:\TNN\AKTUELL.TXT.

(READB)IN <filename.ext>
     Erlaubt das binre Downladen von Files. Das Verfahren ist das gleiche wie
     unter LOAD, nur in der Richtung vom Knoten zum Sysop.

(RES)ET SYSTEM
     Lt den Knotenrechner einen Kaltstart ausfhren. Bei Linux geht das nur,
     wenn TNN als user root luft - sonst wird das Programm einfach beendet.

(RES)ET <port>
     Fhrt einen Reset des Port-TNC bzw. der entsprechenden Vanessakarte aus.

(RU)NBATCH <filename.tnb>
     Fhrt das angegebene TNB-File aus und gibt die Besttigung  " OK "
     zurck.

(RUNBATCH) <filename.tnb>
     Hiermit lassen sich aus einer TNB weitere TNB aufrufen. Damit ist es
     mglich die TNN176.TNB  z. B. in eine PARAM.TNB  und eine IPNUMMER.TNB zu
     unterteilen.

(S)TAT + <call>
     Nimmt <call> in die Statistik auf.

(S)TAT - <call>
     Lscht <call> aus der Statistik.

(SETCALL)    (externer Befehl)
     Die Felder  knnen mit (SETCALL) ausgefllt oder gendert werden. SETCALL
     soll dem SYSOP ermglichen auf die Datenstze zugreifen zu knnen.

     Zu den  Programmen SHOWCALL.EXE,  SAVECALL.EXE und SETCALL.EXE ist in dem
     Dir SAVECALL  jeweils eine  Datei  mit  der  Endung  .SXK.  Werden  diese
     Sprachdateien in  .SPK umbenannt,  so werden sie statt der internen Texte
     benutzt, was jedoch einen zustzlichen HD-Zugriff bedeutet. Sollte jemand
     diese Dateien bersetzen, so wrde ich mich ber einen Rcklauf freuen.

(SETCALL) <call> <feldkenner> <text>

     -> SaveCall Version [010696] de DG3AAH <-
 SETCALL CALL /N ........................... 30 Zeichen fr den Name
 SETCALL CALL /Q ........................... 30 Zeichen des Wohnortes
 SETCALL CALL /L ......                       6 Zeichen des World-Locators
 SETCALL CALL /D .......                      7 Zeichen fr Eingabe des DOK
 SETCALL CALL /V .........                    9 Zeichen QRV auf ... Digi
 SETCALL CALL /M .................           20 Zeichen Mybbs der Mailbox
 SETCALL CALL /T .....  . . . . . . .  ..... 40 Zeichen fr freien Text
          ( ein * als Text lscht diesen Eintrag )

 SETCALL CALL /*    : lscht den Inhalt aller Eintrags fr Call.
 SETCALL CALL /B    : blockiert CALL fr ShowCall.
 SETCALL CALL /F    : gibt Call fr ShowCall frei.
 SETCALL CALL       : gibt Infos ber Call aus, auch wenn blockiert.
          ( ein B als Call gibt alle blockierten Calls aus )

     Auf der  Diskette ist  jeweils ein  Grundbestand von Calls vorhanden (der
     von DB0EAM).  Updates davon  gibt es  nur  gegen  Zusendung  des  eigenen
     Datensatzes und wenn sich jemand findet der eine SORTIERROUTINE sowie die
     Erzeugung der entsprechenden CALL.IDX dafr schreibt.

(SH)owSYS           (externer Befehl)
     SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in   einer
     bersichtlichen Form an.

(SH)owSYS /l
     SHOW_SYS  zeigt   die  Eintrge   in  der   Datei  SYSOP.PRO   in   einer
     bersichtlichen Form an und lscht dabei alle Privilegierungs-Eintrge.

(SP)arm  oder besser Save Parameter
     Save Parameter erstellt ein File PARAMS.TNB, das alle derzeit
     eingestellten Parameter beinhaltet. PARMS.TNB kann, umkopiert nach
     TNN176.TNB, zum Einstellen der Parameter von TNN beim Neustart verwendet
     werden. Als Besttigung kommt "PARMS.TNB saved ..."

(STAR)T <programm>
     Startet  das   angegebene  Programm.  Der  Programmname  mu  vollstndig
     angegeben werden,  z.B.: Start  TNNDOS.EXE. Befindet  sich  das  Programm
     nicht im  aktuellen Pfad,  so mu dieser selbstverstndlich mit angegeben
     werden. Der  Ablauf des  Startvorganges  wird  nun  nicht  mehr  auf  dem
     Bildschirm angezeigt, sondern in eine Datei STARTUP.LOG geschrieben.

(STAR)T <programm> funktioniert NICHT bei den DPMI-Versionen !

(STARTCNT)      (externer Befehl)
    eine sehr hilfreiches Programm.

    Wer hufiger  neue Testversionen  an seinem  Digi einsetzt  oder  mit  den
    TNN176.TNB Konfigurationsdateien  spielt, der sollte unbedingt die Utility
    "STARTCNT.EXE" verwenden!  Dieses Programm wird zusammen mit den TNN-Tools
    verteilt und  stammt von  Andreas, DB7KG.  STARTCNT ist  ein kleines  EXE-
    Programm, welches einen Zhler bei jedem Aufruf herunterzhlt. Solange der
    Zhler nicht  null ist, wird immer ein ERRORLEVEL von 1 zurckgegeben. Ist
    der Zhler  abgelaufen, dann  ist der ERRORLEVEL 0. Damit lassen sich dann
    mittels einer Batch-Datei sehr bequem zwei verschiedene Versionen starten.
    Damit  STARTCNT  auch  bei  Stromausfall  funktioniert,  wird  der  Zhler
    natrlich in einer Datei gespeichert.

    Wenn man  sich als  Sysop in den Knoten eingeloggt hat, dann kann man z.B.
    mit "DOS  STARTCNT 5" diesen Zhler auf 5 setzen. Nun darf der Knoten 5mal
    abstrzen /  resetten oder  was auch  immer, bis wieder die alte (stabile)
    Software gestartet wird.

                                                             STARTCNT <anzahl>
    stellt die  jeweilige Anzahl an Starts ein (Durchlufe der START.BAT). Die
    Anzahl  wird   um  1  verringert,  wenn  die  STARTCNT.EXE  ohne  <anzahl>
    aufgerufen wird.

 Die folgenden Zeilen mssen dann jedoch in die START.BAT aufgenommen werden.

 STARTCNT
 IF ERRORLEVEL==1 GOTO OKGNU32
 ECHO Starte die TNN_ALT.EXE

 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN_ALT.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY TNN176.DOS TNN176.TNB
 TNN_ALT.exe
 REM !!!!!!!!!!!!!!! ALTE SOFT HIER STARTEN (TNN_ALT.EXE) !!!!!!!!!!!!!!!!!!

 GOTO ENDE
 :OKGNU32

 ECHO Starte die TNN_NEU.EXE

 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!
 COPY TNN176.DPI TNN176.TNB
 TNN_NEU.exe
 REM !!!!!!!!!!!!!!! HIER WIRD DIE NEUE SOFTWARE GESTARTET !!!!!!!!!!!!!!!!

     HILFSPROGRAMME fr den SYSOP zu Hause:
     Hause;

(SUS)PEND + <port> <call> <links>
     Beschrnkt das  Rufzeichen <call>  auf Port  <port> auf  eine Anzahl  von
     <links>.

 Beispiele:

     DB2OS soll  auf dem Knoten generell nur 2 Verbindungen , egal auf welchem
     Port, aufbauen  knnen. Dann  wird unter  <port> einfach der fiktive Port
     255 angegeben.

     SUS + 255 DB2OS 2

     Soll  er   nun  vom  USER-PORT  0  ganz  ausgeschlossen  werden,  so  ist
     einzugeben:

     SUS + 0 DB2OS

     Ein Level-2 Ausschlu erfolgt mit:

     SUS + 254 DB2OS

     Der Connect  des Knotens  ist erstmal  mglich. Jedoch nach dem ersten I-
     Frame des User bekommt er das File SUSPEND.TXT zugesandt und danach einen
     Disconnect.

(SUS)PEND - <port> <call>
     Gibt dem  Rufzeichen <call>  auf Port  <port>  wieder  das  Benutzen  des
     Knotens frei.

     Ein PR-User  hat sich  beim BAPT  darber beklagt,  da ihm der Betreiber
     eines Digipeater  nur noch  jeweils einen Connect mit dem Digi zur selben
     Zeit  zur   Verfgung  stellt.  Da  dieses  Problem  schon  hufiger  fr
     Diskussionen in  PR gesorgt  hat, gebe ich hiermit das Schreiben des BAPT
     an den Digi-Betreiber im vollen Wortlaut wieder:

 Aktenzeichen 123-8 B 3581-29 vom 28.01.1997

 Begrenzung auf maximal einen gleichzeitigen Connect bei dem Digipeater DB0xxx

 Sehr geehrter Herr xxx,

 wie mit Ihnen am 27.01.1997 telefonisch besprochen, teilen wir Ihnen hiermit
 unsere grundstzlichen Aussagen mit, die von uns bezglich einer gegen Sie
 vorgebrachten Beschwerde wegen der o. g. Beschrnkung bei Ihrem Digipeater
 gegenber dem Beschwerdefhrer gemacht wurden.
 Wir betrachten die o. g. Begrenzung nicht als Ausschluss im Sinne der Anlage
 1, Punkt 2.4.2.7 der DV-AFuG. Ein Ausschluss auf Grund eines entsprechenden
 Missbrauches einer Relaisfunkstelle liegt nicht vor, vielmehr handelt es sich
 hier um Begrenzungen aus betrieblichen Grnden. Wir halten diese Begrenzung
 fr eine, zum Beispiel aus Kapazittsgrnden, sinnvolle Massnahme, um
 mglichst vielen Funkamateuren die Gelegenheit zu geben, mit diesem
 Digipeater zu arbeiten. Es mu Sache des Betreibers eines Digipeaters
 bleiben, nach seiner Einschtzung die von ihm zur Verfgung gestellte
 technische Einrichtung hinsichtlich Quantitt den Nutzern anzubieten.
 Ausserdem sehen wir keine rechtliche Grundlage, auf die sich im
 Amateurfunkdienst ein Anspruch auf mehrere gleichzeitige Verbindungen ber
 eine Relaisfunkstelle begrnden lsst. Fr weitere Fragen stehen wir Ihnen
 gerne zur Verfgung.

 Mit freundlichen Grssen

 Im Auftrag

 gez. Jeromin (fr Link)

(SY)SOP
     Gibt eine 5er Zahlengruppe aus fr das Einloggen des Sysop.

     PASSWORT-Eingaben:
     Die Paworteingabe fr den User wurde erweitert, so da auch Paworte wie
     bei BAYCOM-BOX  erlaubt sind. Die alten 5-stelligen Antworten gehen auch.
     Der Trick  besteht darin,  das eigentliche Pawort in einem langen String
     Datenmll zu verstecken!

     BAYCOM-PASSWORT:
     Das wichtigste  zuerst, die  Methode ist  kompatibel zur  alten, man kann
     ohne weiteres  einfach die  5 Antwortbuchstaben senden. Zustzlich ist es
     aber mglich, die Antwort in einer Zufallszeichenkette zu verstecken. Ist
     die Lsung  z.B. 12345,  werden folgende  Antworten  auch  als  korrektes
     Password akzeptiert:

     54321532412345221134254235244242415526
              -----

     12345
     -----

     12131415234132145132412345
                          -----

     Da dem  Lauscher nicht  bekannt ist,  wo die Lsung ist, kann er sich das
     Password nicht  zusammenbasteln. Es  empfehlen sich  also  Pawrter  mit
     mglichst vielen verschiedenen Zeichen, um die Verschleierung zu erhhen.

(SYSH)elp      (externer Befehl)
     Ist ein  externer Befehl  fr eine  neue Hilfefunktion.  Funktion wie bei
     (H)elp nur wird auf die OHS.TXT Online-Hilfe-Sysop zugegriffen.

(SYST)ext Text      (externer Befehl)
     Systext bietet  nun die  Mglichkeit, in  die Datei  SYSOP.PRO eine Zeile
     Text einzufgen.  Damit knnen  zum Beispiel  Parameternderungen fr die
     "anderen" Sysop  dokumentiert werden.  Damit ist  nun auch  eine  gewisse
     Historie mglich.  Die Datei  SYSOP.PRO wird  bersichtlicher,  wenn  die
     Eintrge anders  ausgegeben werden.  Auch Neustarts  (z.Z. mit  b-log.exe
     dokumentiert) sollen noch in der SYSOP.PRO aufgenommen werden.

(TE)ST <port>
     Gibt einen  0/1 Wechsel  auf dem  angegebenen Port von 4 KByte Lnge aus,
     fr Abgleicharbeiten  z.B. am  Modem. Die  Testfunktion kann nur noch der
     Sysop auslsen.  Ruft der  User die  Testfunktion auf,  so bekommt er ein
     "Port disabled" zurck.

(TI)ME
     Zeigt Datum und Uhrzeit des Knotens an.

     Einstellen von Uhrzeit und Datum ist nur ber die DOS-Befehle mglich!

     Zeit mit:     DOS TIME HH:MM
     Datum mit:    DOS DATE TT.MM.JJ
     oder mit:     DOS DATE TT.MM.JJJJ

     Doch Vorsicht!  Nur "DOS TIME" zeigt die aktuelle Uhrzeit auf dem Monitor
     des Knotens  an und  erwartet die  neue Uhrzeit  per Tastatur. Der Knoten
     steht dann  bis zum  RESET. Dieser erfolgt automatisch nach ca. 2 Minuten
     durch den Software-Watchdog von TNN.

     Ein wenig Mitdenken gehrt auch dazu.

(TOP)     (externer Befehl)
     Ist ein  externer Befehl,  der die  MHEARD.TAB in  besser  lesbarer  Form
     anzeigt.  In   der  CONFIG.TOP   mssen  allerdings   die  Port  -  Namen
     eingestellt werden.  Da nun auch die Level 3 Verbindungen gefhrt werden,
     sollte man alle Port - Namen dort eintragen.

 # Configfile fr TOP.EXE.
 # Alle Angaben die nicht gelesen werden sollen mssen eine # am Zeilenanfang
 haben.
 #
 # Einstieg
 P0 = 70cm_1200
 # Einstieg
 P1 = 70cm_9600
 # Einstieg
 P2 = 23cm_9600
 # Link DB0GOE
 P3 = Goettingen
 # ... bis
 p16 = ???
 # Ende des Files

(TR)ace <level> <monitor>
     Dieser Befehl dient zum erkennen und finden von Fehlern. Im Prinzip
     besteht der Trace aus 2 Funktionen. Zum einen die Ausgabe von Ereignissen
     und Fehlern und einem zustzlich einschaltbaren Monitor. Es stehen
     folgende Module zur Verfgung. Dazu ist der Level mit einem Wert zwischen
     0 (Aus) und 9 (Alles) einstellbar. Der Trace wird, wenn mehr im Monitor
     zu senden sind als nach Parameter NoAckBuf eingestellt ist, nicht
     abgebrochen sondern nur unterbrochen. D.h. es knnen, wenn man zu viel
     monitoren will, Lcken entstehen. Will man eine komplette Liste ohne
     Lcken so startet man den Trace von der Knoten - Console aus und lsst
     den Trace auf die HD schreiben. Mit RUNBATCH MONI_ON.TNB kann man den
     Trace starten und durch Aufruf einer MONI_OF.TNB ihn wieder beenden. In
     der MONI_ON.TNB leitet man den Monitor mit esc @E1 in ein File um und
     startet dann den Trace entsprechend. Mit MONI_OF.TNB wird der Monitor
     wieder auf esc @E0 gestellt und der Trace mit TRACE 0 MN ausgeschaltet.

     Beispiel: (TR)ace 9    (ALLE anzeigen, wirklich alles)

     9 = reine Information
                   empfangene Nodes-Info
     7 = wichtige Information
                   fastlearn <call> via <call>
     5 = wichtiges Ereignis
                   unreachable source node <call>
                   own frame to <call> received fm <call> (loop)
                   frame fm <call> to <call> via <call> flushed (neigb loop)
     3 = nicht kritischer Fehler
                   invalid node <call> > <call> from <call> (flushed)
                   invalid alias from <call> (flushed)
                   INP: frame error, len = <n>, left = <n>
                   destination <call> received from <call> (ignored)
     1 = kritischer (fataler) Fehler
                   Frame rejected <call> -> <call> .....
                   send to disc'ed link <call> > <call> via <vialiste>
                   token lost <call>
     0 = aus

     Der Monitor erlaubt auch ONLINE ein Call oder Port zu monitoren, ohne es
     zu erst in ein File im Knoten zu schreiben.

     MUSIC H/F <port nr.> +/- <call..call>
                   Monitoren von:
                   U = Unprotokollierten Paketen,
                   I = Info Paketen,
                   S = Kontroll Paketen,
                   T = Timestamp ein also Datum und Uhrzeit werden mit
     angezeigt,
                   H = HEADER, bei I-Frames nur den Header anzeigen, der
     Infoteil der Frames wird unterdrckt,
                   F = FULL, I-Frames mit Infoinhalt anzeigen, es werden die
     kompletten Frames gemonitort,
                   <port nr> = Nur der angegebene Port wird gemonitort,
                   + <call..call> = Nur diese Call (bis zu 8) monitoren,
                   - <call..call> = Diese Call im Monitor unterdrcken.

                 <call> kann mit SSID angegeben werden.
                 Unter <call> sind auch Eingaben wie QST und LSTAT mglich.

     Beispiel: (TR)ace 1 MUSICH 9 +DG0XX.
     TNN meldet die Einstellung als Quittung zurck.

(ALT) X
                 Bricht das Programm ab und geht auf die DOS-Ebene zurck. Bei
                 Linux geht das nur mit <ESC> QUIT.

(ESC) C
                 Connect von der Tastatur als HOST in den Knoten

(ESC) D
                 Disconnect

(ESC) @E1
                 ffnet ein  neues File. Wenn das File bereits existiert, wird
                 es nicht  gelscht, sondern  die  Ausgaben  werden  ans  Ende
                 angehngt. Monitorausgaben werden auf ein File (YYMMDDHH.PRO)
                 umgeleitet.

(ESC) @E0
                 Schaltet die Ausgabe ab und schliet das File.

(ESC) I
                 Einstellung des  globalen HOST Call. Dieses kann auch mit dem
                 Befehl "C" connected werden.

(ESC) K
                 Gibt Datum und Uhrzeit aus.

(ESC) K0
                 Monitor wird ohne Datum und Uhrzeit dargestellt.

(ESC) K2
                 Monitor wird mit Datum und Uhrzeit dargestellt.

(ESC) Logout
                 Verlassen der Konsole und verschlieen.

(ESC) L
                 Zeigt den Status der Kanle an.

(ESC) M
                 Zeigt die derzeitige Einstellung an. (Bedeutung der Parameter
                 siehe unten)

   ACHTUNG !     Bei   den   Monitorbefehlen   ist,   bei   stark   belasteten
                 Knotenrechnern, Vorsicht  geboten. Da  der  Rechner  dann  um
                 einiges langsamer  wird, bekommt man das Monitoren nur schwer
                 wieder ausgeschaltet,  da die  Tastatur kaum  noch  abgefragt
                 wird.

(ESC) MN
                 Monitor aus.  (Je mehr  der  Monitor  anzuzeigen  hat,  desto
                 langsamer wird  der Knoten.  Also  nach  Gebrauch  immer  den
                 Monitor wieder auf "AUS" schalten !

(ESC) MUSIC H/F <port nr.> +/- <call..call>
                 Monitoren von:
                 U = Unprotokollierten Paketen,
                 I = Info Paketen,
                 S = Kontroll Paketen,
                 C = Monitor an auch bei bestehendem Connect,
                 H = HEADER, bei I-Frames nur den Header anzeigen, der
                 Infoteil der Frames wird unterdrckt,
                 F = FULL, I-Frames mit Infoinhalt anzeigen, es werden die
                 kompletten Frames gemonitort,
                 T = Timestamp ein also Datum und Uhrzeit werden mit
                 angezeigt,
                 <port nr> = Nur der angegebene Port wird gemonitort,
                 + <call..call> = Nur diese Call (bis zu 8) monitoren,
                 - <call..call> = Diese Call im Monitor unterdrcken.

                 <call> kann mit SSID angegeben werden.
                 Unter <call> sind auch Eingaben wie QST und LSTAT mglich.

(ESC) P
                 Zeigt das aktuelle Pawort an. Das funktioniert natrlich nur
                 an der Console !

(ESC) P1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen.
                 Setzt das Pawort auf "1234567890 usw. bis zu 80 Zeichen".

(ESC) R0
                 Es erfolgt kein Hinweis auf Token-Recovery.

(ESC) R1
                 Bei jedem Token-Recovery wird auf dem Bildschirm der Text
                 *** Token-Recovery (1) Wed Jan 19 13:45:10 1994 ***
                 angezeigt. Die Ziffer gibt an, wieviele Recovery nacheinander
                 aufgetreten sind, sowie Datum und Uhrzeit. Dieses ist die
                 default Einstellung.

(ESC) S
                 Zeigt den Aktuellen Kanal an.

(ESC) Sn
                 Schaltet zum Kanal n um. (Gltige Kanle sind 1 - 30)

(ESC) T
                 Zeigt die  momentan auf  dem Tokenring eingestellte Baudrate.
                 Dieser Befehl gilt nicht fr die Linux-Version.

(ESC) T 9600 / 19200 / 38400
                 Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein.

(ESC) T 57600 / 115200
                 Stellt die entsprechende Baudrate auf dem Tokenring ein,
                 fr diese Baudraten ist jedoch ein FIFO-Baustein (16550)
                 erforderlich.

(ESC) T ?
                 Gibt eine Hilfe aus.

(ESC) Y0
                 Kein Connect zum HOST mglich (default).

(ESC) Yn
                 Verbindungen zum HOST sind auf n Hostkanlen freigegeben (n =
                 1 bis  30). Der  Connect zum  HOST ist mit C mglich OHNE den
                 Zusatz eines <call>, sowie mit C <CALL>, wobei fr <CALL> das
                 globale Host-Call gilt.

                                  (########.TNB) FILES
     ....ein Leckerbissen

     Ein ganz  alltgliches Problem:  immer nachts um 03:00 passiert angeblich
     Frchterliches am  Knoten, wenn  der OM AA0BB erscheint. Man mte mal am
     Knoten mitmonitoren.  Oder man  mchte jede  Nacht um 23:00 die Statistik
     auf Disk  schreiben. Oder von 16:00 bis 24:00 sollen andere Parameter auf
     dem Einstieg  genommen werden.  Alles Beispiele  fr den Einsatz von TNN-
     Batch Files.

     Die Sache  ist ganz einfach. Es gibt zwei Sorten von Batchfiles, die sich
     durch den  Namen unterscheiden:  YYMMDDHH.TNB und YYMMWXHH.TNB. Dabei ist
     YY das Jahr, MM der Monat, DD der Tag, HH die Stunde und X der Wochentag,
     an dem  das File  gestartet werden  soll. Und damit nicht fr jede Aktion
     ein extra  File gemacht  werden mu,  darf "#"  als Platzhalter  fr eine
     Ziffer genommen werden.

     Verzeichnis:
     Die .TNB  Dateien gehren  in das  Verzeichnis, welches in der TNN176.CFG
     unter Workpath angegeben wurde.

     Beispiele:

  TNN176.TNB          Wird NUR beim Neustart des Programmes ausgefhrt.
  ########.TNB        Wird beim Neustart sowie zur  vollen Stunde ausgefhrt.
  ######23.TNB        Startet jeden Tag um 23:00 Uhr.
  ####0100.TNB        Startet immer am 1. jedes Monats um 00:00 Uhr.
  94040100.TNB        Startet am 01-APR-94 um 00:00 Uhr.
  ####W116.TNB        Startet immer Montags um 16:00 Uhr (Sonntag ist Tag 0).
  94##W011.TNB        Startet an jedem Sonntag im Jahre 1994 um 11:00 Uhr.

     Der Aufbau  der Files ist simpel: es steht alles so drin, wie man es auch
     an der  Console eintippen  wrde. Mit  einer einzigen  Ausnahme: wenn ein
     Batch abluft,  ist automatisch  ein Login  passiert, und nach Ablauf des
     Files ist der alte Login Status wieder vorhanden.

     Damit nun  nicht nur  der Bildschirm am Knoten gefllt wird, sondern auch
     was fr  die Nachwelt  bleibt, ist  eine neuer  Befehl  fr  die  Console
     dazugekommen:

     Damit nun  das <ESC> leichter in eine .TNB Datei geschrieben werden kann,
     ist hier ersatzweise auch ein # an der ersten Stelle zulssig.

     Um eine monatliche Statistik zu erzeugen, ist folgendes File ntig:

 ####0100.TNB
 ============
 ;             Dieses File startet am 1. des Monats um 0:00 Uhr.
 esc @e1         ; Umlenken der Ausgabe in ein File.
 Stat        ; Auslesen der Statistik.
 MH 500 +    ; Auslesen der MH Liste.
 Esc @e0         ; Umlenken ausschalten.
 Clear       ; Statistik lschen.
 MH -        ; USER-Statistik auf "0" Stellen.

     Ab dem ";" sind Kommentare erlaubt.

     Genauso sind auch DOS Kommandos mglich. Bei der Linux-Version sind SHELL
     Kommandos zwar  zulssig, aber  sie werden  meist nicht  ausgefhrt.  Der
     Grund hierfr:  SHELL Kommandos  werden  im  Hintergrund  ausgefhrt  als
     eigener Proze  (der  normale  Knotenbetrieb  luft  also  weiter).  Wird
     whrend eines  laufenden SHELL Kommandos ein neuer Befehl eingegeben (das
     ist  der   nchste  Befehl  im  TNB-File),  wird  das  laufende  Kommando
     abgebrochen und der neue Befehl wird ignoriert.

