          WWWOFFLE - World Wide Web Offline Explorer - Version 2.4
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                                  oder
                "Zehn Schritte zu ihrem eigenen Proxy Server"

Wenn Sie die Win32 Binrversion benutzen, knnen Sie sogar die ersten
drei Schritte berspringen.

Kompilieren
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Wenn Sie mit den Standard-Einstellungen zufrieden sind,  brauchen Sie
nichts zu ndern. Ansonsten Schritt 1.

1) Starte Sie ihren Lieblingseditor  und passen Sie "Makefile" an. Es
   ist folgendes einzustellen:

	Name und Port des Servers (LOCALHOST)	[localhost:8080]
	Pfad fr die Installation (INSTDIR)	[/usr/local]
	Pfad fr die Cache-Daten (SPOOLDIR)	[/var/spool/wwwoffle]
	Pfad fr die Konfiguration (CONFDIR)	[/var/spool/wwwoffle]
	Optionen fr den Compiler (CC, CFLAGS)
	(Die Datei enthlt einige Optionen fr nicht-Linux-Systeme,
         diese gilt es ggf. zu aktivieren.)

2) bersetzen Sie das Programm.

	make all


3) Installieren Sie das Programm.

	make install

   Falls hier irgendwann Ausgaben auftreten,  die mit "WWWOFFLE:" be-
   ginnen, wurde ein Problem gefunden, welches u.U. nicht automatisch
   gelst werden kann und von Ihnen begutachtet werden mu.

   --- WICHTIG ------------------------------------------------------
   Wenn Sie die Version 2.0 oder 2.1 von WWWOFFLE benutzen, *MUESSEN*
   Sie das Programm 'endian-cache' starten, um Ihre Daten in das neue
   Datenformat ab Version 2.2 zu konvertierern. Die Datei 'CONVERT.de'
   enthlt hier genauere Informationen.
   --- WICHTIG ------------------------------------------------------
   Wenn Sie vorher die Version 1.x von WWWOFFLE benutzen, mssen Ihre
   Daten von dem Programm 'upgrade-cache' bearbeitet werden.  Nheres
   steht in der Datei 'UPGRADE.de'.
   --- WICHTIG ------------------------------------------------------


4) Passen Sie die Konfigurationsdatei 'wwwoffle.conf' an.

   --- WICHTIG ------------------------------------------------------
   Wenn Sie bereits einen Proxy benutzen (z.B. den Ihres Internet-Zu-
   gangs) und den auch weiterhin benutzen wollen / mssen, mssen Sie
   WWWOFFLE diesen bekannt machen, siehe die Kommentare in der Datei.
   --- WICHTIG ------------------------------------------------------
   Das Format der Konfigurationsdatei wurde gendert -- wenn Sie Ihre
   bestehenden Einstellungen weiterhin benutzen wollen, mssen Sie in
   der Datei 'CHANGES.CONF.de' nachlesen, wie die Einstellungen jetzt
   aussehen. (gilt nur fr Versionen 1.x)
   --- WICHTIG ------------------------------------------------------
   (Versionen 2.x) Das Format der Konfigurationsdatei wurde gendert,
   benutzen Sie das Programm 'upgrade-config.pl', um Ihre Einstellun-
   gen zu bernehmen.
   --- WICHTIG ------------------------------------------------------


5) Starten Sie den WWWOFFLE Server.

	wwwoffled -c wwwoffle.conf

   (ggf. bentigte Pfadnamen einfgen)


6) Starten Sie Ihren Lieblingsbrowser (z.B. Netscape) und stellen Sie 
   dort als Proxy "localhost:8080" ein. Da die Daten ja jetzt sowieso
   vom Proxy auf Ihrem Rechner gespeichert werden,  ist es zustzlich
   sinnvoll, Netscapes Festplatten-Cache auf 0 kb zu stellen, und das
   Speichern von Daten zwischen mehreren Sitzungen abzuschalten.


Test
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7) WWWOFFLE im Testbetrieb:

   a) Stellen Sie eine Internetverbindung her.

   b) Sagen Sie WWWOFFLE, da Sie online sind:

	wwwoffle -online

    (dies kann, je nach Systemversion, auch z.B.  in /etc/ppp/ip-up/*
    Skripte eingebaut werden)

   c) Rufen Sie mit Ihrem Browser irgendwelche Seiten auf

   d) Schalten Sie WWWOFFLE offline: (kann auch automatisiert werden)

	wwwoffle -offline

   e) und trennen Sie die Verbindung.


8) Rufen Sie jetzt dieselben Seiten in Ihrem Browser noch einmal auf,
   klicken auf ein paar andere Verweise,  es sollte eine Meldung von
   WWWOFFLE kommen.  Auerdem sollte jede Seite (falls eingeschaltet)
   eine Statuszeile am unteren Rand haben, die angibt, wie alt diese
   Seite ist, und Mglichkeiten zum Aktualisieren bietet.


9) a) Stellen Sie eine neue Internetverbindung her.

   b) wwwoffle -online

   c) Sagen Sie WWWOFFLE, da er bestellte Seiten jetzt holen soll:

	wwwoffle -fetch

   d) wwwoffle -offline

   e) Trennen Sie die Internetverbindung.


10) a) Schauen Sie sich in "http://localhost:8080/index/" eine Liste
      der gerade geholten Seiten an.

   b) Sie knnen diese Seiten ber den Index anschauen oder "direkt"
      aufrufen (mit Adresse).


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Optionen fr das Kompilieren/bersetzen
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Die Datei wwwoffle.h enthlt einige Optionen, die Sie vielleicht an-
passen mchten:

DEF_HTTP_PORT 8080		  # die Portnummer des HTTP Proxies
DEF_WWWOFFLE_PORT 8081		  # die Portnummer fr die Steuerung
DEF_SPOOL "/var/spool/wwwoffle"	  # das Spool-Verzeichnis
DEF_CONF "/var/spool/wwwoffle"	  # Ort der Konfigurationsdateien

Die nchsten vier Angaben  beschrnken die Anzahl  Verbindungen, die
WWWOFFLE hchstens auf einmal verarbeiten soll -- entsprechend viele
Server werden gestartet. Diese Einstellungen knnen auch in der Kon-
igurationsdatei gemacht werden.

MAX_SERVERS 64		# Auf keinen Fall mehr als 64 Verbindungen
DEF_MAX_SERVERS 8	# Anzahl der beim Start ge'fork'ten Server
MAX_FETCH_SERVERS 48	# Beim Herunterladen von bestellten Seiten
			  hchstens 48 Auftrge gleichzeitig
DEF_MAX_FETCH_SERVERS 4	# Normalerweise werden bestellte Seiten von
			  4 Servern parallel geholt

Die letzte Option gibt an,  wie viele  "lasttime"  Verzeichnisse der
Proxy einrichten soll.

NUM_PREVTIME_DIR 3


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Das wars auch schon. :)

